Hallo Peter,
das sind 22 Tage für Namibia und die Tour nach Kapstadt. Das ist nicht allzu viel und deshalb mache ich Dir mal den nachstehenden Reiseplan auf. Er basiert auf einem Leihwagen mit 2 x 4, weil ich es für Blödsinn halte, in dieser kurzen Zeit zu tiefe Abstecher in die Landschaft zu machen.
Tag 01 - Ankunft in Windhoek, Transfer zum Hotel bzw. zum Leihwagenvermieter. Wenn Ihr mit AN fliegt, dann werdet Ihr wahrscheinlich frühmorgens ankommen, das heißt, Ihr habt den ganzen Tag, um Euch Windhoek anzusehen. Die einfachste Möglichkeit: Eine geführte Tour z. B. mit Carsten Möhle von Bwana Tucke Tucke.
Tag 02 - Fahrt von Windhoek nach Okahandja - Übernachtung im Von-Bach-Dam-Resort. Dort könnt Ihr Euch in Afrika einleben. Mal ein Boot mieten und dann über den See fahren. Es gibt am Ufer Zebras, verschiedene Antilopen wie Kudus, Springböcke, Impalas, dazu noch Affen.
Tag 03 - Weiterfahrt über Otjiwarongo, Otavi und Tsumeb (Museumsbesuch) zum Osttor der Etoscha. Meine Empfehlung für die Übernachtung ist Onguma Bush Camp bzw. wenn Ihr zeltet, entweder den Zeltplatz von Onguma oder im Park den von Namutoni.
Tag 04 - Pirschfahrten in der Etoscha. Ich würde mich auf die Wasserlöcher von Tsumcor bis Andoni auf der einen Seite und von Klein Namutoni bis Kalkheuvel, evtl. auch Springbokfontein auf der anderen Seite beschränken.
Tag 05 - gemütliche Weiterfahrt von der Onguma nach Halali. Unterwegs alle Wasserlöcher mitnehmen, die rechts und links der Strecke sind. Übernachtung in Halali. Abends Wasserloch von Halali. Wenn Ihr gerne selbst grillt, dann geht das in den Bush Chalets, am besten den Family Chalets.
Tag 06 - Weiterfahrt bis Okaukuejo. Wieder alle Wasserlöcher mitnehmen unterwegs. Ü in Okaukuejo. Es reicht, wenn Ihr ein Standardzimmer nehmt. Bush Chalet ist zwar schöner, aber teurer und Waterhole Chalet noch ein bisschen schöner, aber noch teurer und Premier Waterhole Chalet noch sehr viel teurer. Abends Wasserloch. Bei manchen Bush Chalets könnt Ihr selbst grillen.
Tag 07 - Noch ein Tag Okaukuejo - Wasserlöcher von Rietfontein bis Okondeka
Tag 08 - Weiterfahrt zum Dolomite Camp
Tag 09 - Dolomite Camp - Grootberg Lodge oder Palmwag
Tag 10 - Spurentrekking bei der Grootberg Lodge oder Tages-Scenic-Drive auf Palmwag
Tag 11 - Grootberg/Palmwag - Twyfelfontein (Graffiti) - Uis. Ü in der Brandberg White Lady oder in Uis in einer der dortigen Unterkünfte.
Tag 12 Entweder wandern im/am Brandberg mit Besuch der White Lady oder Elefantentrekking von der White Lady Lodge aus
Tage 13/14/15 - Swakopmund - Da gibt es so viel zu tun, dass ich Dir rate, Dir mal die nachstehende Seite anzusehen:
http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/153694-freizeitgestaltung-in-swakopmund.html. Wohnen könnt Ihr je nach Geldbeutel im Hansa oder in der Beach Lodge oder in den Self-Catering-Bungalows der Gemeinde
http://www.swakopmund-restcamp.com/ Tag 16 - Fahrt Swakopmund - Sesriem Ü im Desert Camp. Nachmittags noch Durchwanderung des Sesriem Canons und/oder Besteigung der Elim Düne, der ersten im Park.
Tag 17 - Vormittags Aufenthalt im Sossusvlei und nachmittags dann Weiterfahrt entweder zur Desert Homestead Lodge oder sogar bis nach Helmeringhausen.
Tag 18 - Helmeringhausen - Fish River. Wohnen im Canon Road House oder (schöner und teurer) in der Canon Lodge
Tag 19 - Morgens noch einmal zum Fish River der Fotos wegen und dann Weiterfahrt bis über Grünau und Noordoewer nach Springbok. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es viele. Uns hat es am besten gefallen in Annis Cottage und im Mountain View Guest House.
Tag 20 - Da der Frühling vorbei ist, lohnt ein Ausflug in den Namaqua Park nicht so sehr. Ich würde deshalb auf Verdacht entweder auf der N 7 oder an der Küste entlang fahren. Es gibt viele schöne Übernachtungsmöglichkeiten zum Beispiel in Vredendahl, Ceres und noch weiter südlich in den Weinbergen. Da ist die Auswahl so groß, dass Du Dir erst mal selbst Gedanken machen solltest, wie Du die Strecke aufteilst. Zu schaffen ist das alles sehr gut.
Viel Spaß noch beim Planen und liebe Grüße
Gerd