Umleitung für Tiere - News vom Kaza Park

1 Antworten · 1’329 Aufrufe · gestartet 16. Aug. 2011 von Butterblume
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Themenstarter3’700 Beiträge · seit 200916. Aug. 2011 ·
hier ein interessanter Artikel
Kavango-Zambezi-Naturpark, kurz Kaza. Er erstreckt sich mit Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Zimbabwe über fünf Länder und eine Fläche von der Größe Italiens. Am Mittwoch soll der Staatsvertrag unterzeichnet werden. Vor 20 Jahren gab es die ersten Ideen.
HG
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
483 Beiträge · seit 200718. Aug. 2011 ·
Afrikanischer Megapark wird Wirklichkeit
350'000 Quadratkilometer Naturschutzgebiet im südlichen Afrika


Im südlichen Afrika wird das grösste Naturschutzgebiet des Kontinents und das zweitgrösste der Welt entstehen. Der 350'000 Quadratkilometer grosse «Kaza»-Naturpark soll Naturschutz und Armutsbekämpfung vereinen.

(dpa) Im südlichen Afrika wird das grösste Naturschutzgebiet des Kontinents und das zweitgrösste der Welt entstehen. Laut der angolanischen Nachrichtenagentur Angop wollen die Staatschefs von Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe am Donnerstagabend in Luanda ein entsprechendes Abkommen unterzeichnen. Der neue Megapark soll 36 Schutzgebiete so vernetzen, dass ein zusammenhängendes Gebiet von 350'000 Quadratkilometern entsteht, wie der WWF mitteilte.

Namensgeber für den «Kaza»-Naturpark sind die beiden grossen Flüsse des Gebietes, der Kavango und der Sambesi. Leoparden, Flusspferde und Zebras sollen hier neue Freiräume bekommen. So werde es etwa für die rund 300'000 Elefanten neue Wanderkorridore geben.

Anzeige:WWF-Vorstand Eberhard Brandes nannte die Entstehung des Parks einen «Meilenstein im südlichen Afrika». Neben den beteiligten Staaten und vielen Organisationen hätten auch das deutsche Entwicklungsministerium und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) «grossen Anteil daran, dass aus der faszinierenden Vision eines afrikanischen Megaparks nun Wirklichkeit wird». Das Besondere an Kaza sei, dass es Naturschutz mit Armutsbekämpfung vereinen könne. Die Einnahmen aus dem absehbaren Tourismusgeschäft würden unmittelbar an die Menschen in den Stämmen und Dorfgemeinschaften vor Ort gehen.

Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/naturschutzgebiet_afrika_1.11964757.html
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zuletzt bearbeitet 18. Aug. 2011