wir starten in einer Woche nach Namibia & unsere erste Woche ist fast identisch zu Eurer. Supi das Du die täglich gefahrenen km nebst Zeit eingestellt hast....ist für mich eine super Orientierung bzgl. Fahrzeit etc. Wir bleiben die erste Nacht auch im Monteiro Camp, dann wollen wir bis zur Terra Rouge Farm & von da geht's für 6 Nächte in den KTP (Nossob, Gharagab, Bitterpan, Mata Mata)....bin mal gespannt wie der Reisebericht weitergeht......LG Susanne
ich wünsche Euch einen schönen Urlaub und bin gespannt, wie es Euch auf Terra Rouge gefällt. Die Eigentümer waren vor zwei Jahren sensationell freundlich und vom Massentourismus unverdorben.
ArndThemenstarter109 Beiträge · seit 201007. Mai 2011 ·
16.03.2011
Nach der etwas luftigen Nacht frühstücken wir in der Gemeinschaftsküche von Bitterpan. Es regnet und da wir erst um 13:00 Uhr in Mata Mata mit den Mechanikern von AT verabredet, sind lassen wir uns Zeit mit dem Aufbruch. Als wir um 08:40 Uhr als letzte losfahren, hat der Regen aufgehört.
Die Pfanne ist mit Wasser gefüllt.
Hier einige Eindrücke von der Fahrt zum Auobtal.
Im Auobtal sind die Spuren der gestrigen Regenfälle nicht zu übersehen.
Die Geier warten auf die ersten Flutopfer.
Auf der Straße nach Mata Mata treffen wir auf unsere Mechaniker. Im Camp angekommen, machen sie sich sofort an die Arbeit. Wichtigste Hilfsmittel zur Reparatur: Zange und Draht. Der Draht wird einfach an Ort und Stelle „organisiert“. Wozu hat das Camp denn einen Zaun?
Mit einer „neuen“ gebrauchten Bremsleitung, befestigt mit Draht und einer kompletten Entlüftung der Bremsanlage (Zitat: „ You have wind in the Pipes“), ist unser Hilux für die weitere Fahrt gerüstet. Unsere zwei sympathischen Helfer machen sich auf in Richtung Keetmanshoop. Hier werden sie schon sehnsüchtig für die nächste Reparatur erwartet.
Der Regen am Vortag war sehr heftig, dies bezeugen ein kleiner See und frisch gezogene Gräben mitten auf dem Campingplatz. Kurz nachdem wir unseren Standplatz (trocken, leicht erhöht, schöne Aussicht und erreichbarer Stromanschluss) gefunden haben, fängt es wieder an zu Regnen. Zum Glück nur eine halbe Stunde, so dass wir einen schönen Abend vor unserem Hilux verbringen können.
jaaaaa wir sind schon ganz "hippelig"....noch 5 Tage, dann geht es auch für uns wieder Richtung südliches Afrika😜 🤪 🤪 .......ich werde berichten, wie es auf Terra Rouge war (und natürlich auch vom Rest der Reise 😉 )
ArndThemenstarter109 Beiträge · seit 201007. Mai 2011 ·
17.03.2011
Wir nehmen Abschied vom KTP, einerseits freuen wir uns auf die weitere Reise, anderseits würden wir unser bisheriges „Parkleben“ gerne fortsetzen. Wir werden wohl beim nächsten Besuch in Afrika den Anteil der Parktage weiter erhöhen.
Die Einreise nach Namibia beginnt mit dem Ausfüllen der üblichen Formulare. Nach einer oberflächlichen Fahrzeugkontrolle bekommen wir eine gute Fahrt gewünscht - und los kann es gehen...
Unser Weg soll uns über die C15, D511, C17 bis Keetmanshoop führen, dann weiter über die B4 bis Klein Aus.
Die C15 und D511 sind in einen sehr guten Zustand. Die C17 weist schwere Beschädigungen durch Überschwemmungen auf.
Dieser Hund suchte auf der D511 eine Mitfahrgelegenheit
Gegen Nachmittag schießen im Osten die Gewitterwolken empor.
Wir besuchen den Köcherbaumwald und füllen in Keetmanshoop unsere Vorräte auf. Den Trubel in Keetmanshoop empfinden wir als unangenehm und sind froh, der Stadt schnell wieder den Rücken kehren zu können.
Sabine bringt uns sicher nach Klein Aus. Dort im Klein Aus Vista Resort wollen wir zwei Nächte verbringen. Auch ohne Buchung ist es kein Problem, einen Stellplatz auf dem Campingplatz zu bekommen. An diesem Abend bleibt die Küche (bzw. unser Grill) kalt und wir lassen uns ein leckeres Menu im Restaurant schmecken. Nach einem kurzen Fußmarsch im Dunkeln finden wir unser Dachzelt wieder und sind schnell eingeschlafen.
Fortsetzung folgt...
Tagesdaten: 486 km, Reisezeit 09:45 Stunden Abfahrt 08:40, Ankunft 18:25
ArndThemenstarter109 Beiträge · seit 201009. Mai 2011 ·
18.03.2011
Heute führt es uns nach Lüderitzbucht. Selbstverständlich stehen die wilden Pferde der Namib und die Geisterstadt Kolmanskop auf dem Programm. Obwohl wir vor Sonnenaufgang aufstehen, verlassen wir unseren Campingplatz erst um 08:30 Uhr.
Bald haben wir den Beobachtungspunkt für die Pferde erreicht und beobachten Sie ausgiebig in dieser fantastischen Landschaft.
Weiter geht’s nach Westen und kurz vor 11:00 Uhr erreichen wir Kolmanskop, just in time für die Führung. Nach der sehr informativen Tour halten wir es trotz der hohen Temperatur noch eine gute Weile auf dem Gelände aus.
Anschließend fahren wir nach Lüderitz. Ein bisschen Einkaufen, Kaffe und Kuchen genießen und einen MTC-Kartenverkäufer finden, der nicht nur das Schild vor der Tür hat sondern auch Airtime im Laden. Dann zieht es uns zurück nach Klein Aus Vista.
Dort treffen wir Camp-Nachbarn aus Nossob wieder, so klein ist Namibia. (Servus Ralf)
Fortsetzung folgt...
Tagesdaten: 255 km, Reisezeit 08:20 Stunden
ArndThemenstarter109 Beiträge · seit 201010. Mai 2011 ·
19.03.2011
Die Tirasberge sind unser Ziel als wir uns von Klein Aus Vista verabschieden. Hier haben wir uns sehr wohl gefühlt und unseren ersten Skorpion gesehen.
Um nach der vielen Fahrerei auch einmal zur Ruhe zu kommen haben wir drei Übernachtungen auf der Farm Koiimasis gebucht.
Wir sind sehr gespannt auf die D707, von der wir als eine der schönsten Straßen Namibias gelesen haben.
Wir werden nicht enttäuscht. Unterstützt durch das grüne Gras sehen die roten Dünen der Namib wunderschön aus. Nur ein einziges Auto begegnet uns auf unserer Fahrt nach Gunsbewys. Man hat uns zu einem Abstecher auf diese Farm geraten, um das hier eingerichtete Informationszentrum zu besuchen.
Gunsbewys liegt in der Ebene zwischen der roten Namib und den Tirasbergen und wird von Frau Graebner geführt.
Wir erreichen Gunsbewys um 11:15 Uhr und werden von Frau Graebner sehr freundlich empfangen. Das Informationszentrum ist sehr liebevoll hergerichtet und lohnt sowohl den Besuch als auch eine Gabe in die Spendenbox. Unsere Gastgeberin lädt uns dazu ein, noch eine Weile auf der Veranda zu rasten, damit wir nicht zu früh (während der Mittagspause) auf unserer nächsten Gästefarm eintreffen.
Wir erfahren, dass Frau Graebner Dünenführungen anbietet und verabreden uns für den übernächsten Morgen. Treffpunkt: die westliche Grenze Ihrer Farm um 06:20 Uhr.
Um 13:30 Uhr machen wir uns auf den Weg und erreichen um 14:45 die Abzweigung zur Farmstraße nach Koiimasis. Die Fahrt führt in die Tirasberge hinein und ist landschaftlich sehr schön. Für Sabine sind die nächsten Kilometer durch die vielen wohl lebensmüden Vögel, die andauernd kurz vor unseren Vorderreifen herumfliegen, sehr nervenaufreibend. Schließlich wollen wir keine Spur überfahrener Vögel hinterlassen.
45 Minuten sind wir auf der Farmstraße unterwegs, bevor wir das Farmhaus erreichen. Wir werden höflich begrüßt, kaufen noch leckeres Grillfleisch und begeben uns zu unserem Platz, der ca. 1 km vom Farmhaus entfernt liegt.
Wir haben einen der Plätze mit eigenem Badezimmer bekommen. Als Nachbarn erkennen wir ein Paar mit Tochter („the tripple T´s), mit denen wir uns in Kolmanskop kurz, aber sehr nett unterhalten haben. Schnell ist ein gemeinsames Grillen verabredet. Es wird ein schöner Abend mit Oryx- und Straußenfleisch, Salat, Wein aus den Tetrapack und natürlich, namibischen Bier.
Fortsetzung folgt...
Tagesdaten: 171 km, Reisezeit 06:28 Stunden
ArndThemenstarter109 Beiträge · seit 201016. Mai 2011 ·
20.03.2011
Heute ist unser Ruhetag, das Dachzelt bleibt aufgebaut. Wir genießen unseren schönen Platz. Als es uns zu langweilig wird spazieren wir zur Lodge. Auf dem Weg dorthin besuchen wir die anderen Stellplätze.
[foto: 3095]
Das Schwimmbecken dürfen wir heute leider nicht benutzten. Gäste der Lodge (ein Paar) hatten sich über die gestrige Schwimmbadnutzung durch Campinggäste „erstaunt“ gezeigt. Die Gebühr für die Schwimmbadnutzung, wenn keine Lodgegäste sich gestört zeigen, beträgt pro Person 50N$. Möchte man in der Lodge zu Abend essen, ist eine Anmeldung am Vortag erforderlich.
Die freundliche Managerin erklärt uns die beiden Wanderwege und lädt uns ein, zum Sundowner die Bar zu besuchen.
Gegen 16:00 Uhr machen wir uns auf, den kürzeren der beiden Wanderwege zu bewältigen. Was hier als Wanderweg bezeichnet wird, nennt sich an anderen Orten eher Klettersteig. Der Aufstieg jedoch lohnt sich. Der Ausblick ist wunderschön und am Ende wartet uns die Bar mit kühlem Bier und Rock Shanty.
Nach unserem leckeren Abendessen gehen wir zeitig schlafen, denn morgen haben wir unsere Verabredung zum Sonnenaufgang in den roten Dünen.
Es geht aber auch wirklich nicht an, dass das niedere Volk von den Campingplätzen den Pool der feinen Gesellschaft okkupiert. Klassenunterschiede müssen gewahrt werden. Wo kämen wir denn sonst hin.
Deine Bilder von Koiimasis lassen sich nicht vergrößern. Oder ist das nur bei mir so? Die anderen gingen.
LG Pascalinah
ne, bei mir lassen sich die Bilder leider auch nicht vergrössern 🙁
ArndThemenstarter109 Beiträge · seit 201017. Mai 2011 ·
Danke für den Hinweis.
LG Arnd
ArndThemenstarter109 Beiträge · seit 201017. Mai 2011 ·
ArndThemenstarter109 Beiträge · seit 201017. Mai 2011 ·
ArndThemenstarter109 Beiträge · seit 201018. Mai 2011 ·
21.03.2011
Um 04:00 Uhr reißt uns der Wecker aus unseren Träumen, denn wir sind mit Frau Graebner zur Dünenwanderung verabredetet. Nach der obligatorischen Tasse Kaffee fahren wir um 04:43 Uhr los. Noch ist es stockdunkel, nur der Vollmond erleuchtet die Straße - eine ganz neue "Fahr"-Erfahrung für uns. Um 06:00 Uhr erreichen wir unseren Treffpunkt. Die Scheinwerfer von Frau Graebners Auto sind schon von weitem zu erkennen. Pünktlich um 06:20 Uhr ist sie mit zwei Ihrer Farmgäste da.
Gemeinsam fahren wir über Ihr Farmgelände näher zu den Dünen. Frau Graebner erklärt mit viel Hingabe die kleinen Details zur speziellen Flora und Fauna dieser Landschaft. Auf einer der höchsten Dünen angekommen gibt es Kaffe, Tee und Kekse zum Sonnenaufgang. Ein Besuch von Gunsbewys und diese Wanderung sind unserer Meinung nach sehr empfehlenswert.
Nach Beendigung der Wanderung gönnen wir uns ein Frühstück und entschließen uns zu einer „kleinen“ Rundfahrt. Diese führt uns nach Helmeringshausen, dem "pulsierenden Zentrum" der Region. Nach einem Eis am Stiel fahren wir nach Koiimasis zurück.
Der Pad ist stellenweise ein wenig anspruchsvoll und mühsam zu fahren. Später erfahren wir, dass es gar nicht mehr erwünscht ist, diesen Weg zu nehmen. Die Beschilderung lässt aber gerade die von Norden über die C14 anreisenden Gäste, genau diesen Weg nehmen. Eine eindeutigere Beschilderung wäre hier wohl empfehlenswert.
Den Sonnenuntergang erleben wir auf den Sundownerfelsen und genießen die wunderschöne Aussicht.
Fortsetzung folgt...
Tagesdaten: 205 km, Reisezeit: 10:00 Stunden
Pascalinah2’772 Beiträge · seit 200618. Mai 2011 ·
ArndThemenstarter109 Beiträge · seit 201022. Mai 2011 ·
22.03.2011
Um 10:36 Uhr verlassen wir Koiimassis.
Über die D707 bis Spes Bona, dann über die C27 durch das Namibrand Nature Reserve führt es uns nach Sesriem. Dort haben wir für zwei Nächte auf dem NWR Campingplatz gebucht.
Der nördlich von Koiimassis liegende Teil der D707 weist durch Regenfälle verursachte Beschädigungen auf.
Kurz nach der Einfahrt in das Namibrand Nature Reserve treffen wir auf Bergzebras.
Auch unsere erste Flussdurchfahrt erwartet uns, denn der Tsauchab führt Wasser.
Nach dem Einchecken geht es gleich zum Sesriem Canyon. Die Erkundung ist allerdings recht bald zu Ende denn der Canyon führt ja Wasser.
Also kurz entschlossen zur Düne 45, den Sonnenuntergang erleben. Der Aufstieg ist anstrengend aber lohnend und um diese Zeit ein exklusives Erlebnis.
Zwei Minuten vor Schließung passieren wir das Parktor. Schnell den mit Sand vermischten Schweiß abgeduscht und in das gastronomische Abendteuer des Camprestaurant gestürzt.
Anschließend ins Dachbett und ruckzuck eingeschlafen, denn morgen heißt es früh aufstehen.