NAM: 24 Tage, ca. 5000km, 8Pers. und 1 Hochzeit

110 Antworten · 36,7k Aufrufe · gestartet 26. Feb. 2011 von Puschel
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Themenstarter44 Beiträge · seit 201117. März 2011 ·
Samstag 13.11.2010

Es war eine verdammt kalte Nacht. Und es war eine sehr unruhige Nacht. Ich bin ja der Meinung, dass irgendwelche Tiere um die Autos rumgegangen sind. Basti möchte mir nicht glauben, doch nachdem wir aus unseren Dachzelten geklettert sind, muss er seine Meinung revidieren. Nicht nur Fußspuren rund um die Autos, auch manch eine Hinterlassenschaft derjenigen lagen da. Na toll! 😠 😛

Beim Frühstück, das wir im Haupthaus einnehmen, kommt die Sprache auf das Feuer. Der Besitzer kann heute darüber lachen. Gestern fand er das nicht so gut! So erfahren nun auch die Eltern von der Geschichte! 😈 Nach dem Frühstück besprechen wir unseren Tagesablauf. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie wir uns den Vormittag versüßen können: Orgelpfeifen, verbrannter Berg, versteinerter Waldes, Vingerklip. => Wer die Wahl hat, hat die Qual!!! Das Für und Wider wird durchgesprochen und eine sehr entscheidungsfreudige Truppe verbringt den Vormittag mit Faulenzen im Camp. 😄

Um 14h fahren wir raus aus dem Camp Richtung Hotel Twyfelfontein Lodge. Unterwegs halten wir jedoch noch im Damaramuseum an. DAS kann ich nur empfehlen. 😁
Auf der offiziellen Seite „The Living Museum of the Damara“ steht folgendes:

Das Lebende Museum der Damara in der Nähe von Twyfelfontein ist das erste traditionelle Damara - Projekt in Namibia und das Einzige seiner Art. Nirgendwo anders hat man die Möglichkeit in dieser Form etwas über die traditionelle Kultur der Damara zu erfahren.


Dieses Dorf ist zwischen großen Felsen errichtet und man hat das Gefühl in eine andere Welt zu gelangen. Wir werden rumgeführt und in einem perfekten Englisch erzählt uns die Damara-Dame den damaligen Lebensstil. Bei der „Damara-Apotheke“ ankommen, werden uns diverse Möglichkeiten der Heilbehandlung erklärt. Es ist schon erstaunlich was alles Mutter Natur für Heilmittel beherbergt. 😁 Wir sind alles total fasziniert. Vor allem, als die Sprache auf die weiblichen Probleme kam! 😉
„Wenn die Frauen Unterleibsschmerzen hatten, wurde ein Tee aus Klippschliefer-Dung gebraut und diesen haben sie dann getrunken. 😵 Dieser Tee wurde auch als Hilfsmittel für die Fruchtbarkeit getrunken. Wenn sich eine Damara-Frau Kinder wünscht, dass trinkt sie diesen Tee und schon wird sie schwanger. Oft auch mit Zwillingen, so wie ich selbst.“ Ääähhmm…… Wie bitte?? 🙄 Haben wir das jetzt richtig verstanden?? Und wofür braucht ihr dann noch die Männer?? „Na ganz ohne Männer geht es nicht. 😉 Dieser Tee unterstützt ja nur dabei schwanger zu werden.“ Aha! Zwei der Zuhörenden bekamen ganz große Augen und bei der nä. Gelegenheit wurde nach Klippschliefern Ausschau gehalten. 😛

Lieber Gott lass sie nicht ausgestorben sein!

Natürlich bete ich gerade für diese zwei und nicht für mich! 😗 Nein, wir haben keinen Dung in einem Glasbehälter mitgenommen. 😗 Nein, wir haben diesen „nicht-mitgenommenen“ Dung nicht getrocknet! 😗 Oh Himmel, diese Köttel gucken eine der zwei Verrückten allmorgendlich an und wartet auf Verarbeitung. 😊 (Ich glaub einfach nicht, dass wir Sch……. aus Namibia bis nach Deutschland gekarrt haben.)

Nach der Besichtigung des Dorfes singen und tanzen die Damaras noch für uns. An dieser Stelle kann ich bemerken: „DSDS packt ein; ihr habt keine Ahnung!“ 😠
Die Damaras singen mit einer Freude und klaren Stimme, es ist ein Genuss zuzuhören. Leider ist die Vorstellung sehr schnell vorbei. Gerne würde ich noch mehr hören, da mich diese Lebensfreude im Gesang fasziniert. (Gäbe es eine CD, ich bin die erste die sie kauft!!!)
Ich kann mir vorstellen, dass das Leben damals sehr hart war und dennoch haben sie bestimmt eine Lebensfreude gehabt, die wir Europäer nie verstehen werden.
Natürlich kaufen wir im Damara-Shop noch Andenken. Ich selber kaufe mir ein breites zweifarbiges Armband aus Straußeneischerben. Es ist wunderschön und ich freue mich schon auf den Sommer um es zu tragen.

Nach diesem wundervollen Erlebnis fahren wir weiter zur Lodge, denn wir haben für 16h eine Game-Tour gebucht. Diese heißt: Die Jagt nach den wüstenangepassten Elefanten (ohne Elefanten) Da wir etwas früh dran sind trinken wir noch einen Rock-Shandy in einer traumhaft schönen, mit Kindern überfüllten und lauten Lodge. 😮

16h treffen wir uns alle am Parkplatz. Nicht nur wir 8n sind dabei, auch 3 ältere Damen (die uns auf der weiteren Reise immer wieder begegnen) sind mit von der Partie. Unser Guide, ein älterer Herr mit sonnengegerbten Haut, erklärt uns den Ablauf und schon geht es los. „Also, die wüstenangepassten Elefanten wurden gestern und heute gesichtet, daher besteht heute die sehr große Wahrscheinlichkeit, dass wir welchen begegnen. Immer positiv denken!“ 🙂
Wir fahren erst die rechte Seite der Lodge ab, querfeldein über Stock und Stein und so nah an den Bäumen und Büschen, dass diejenigen, die an der Außenseite sitzen immer aufpassen müssen, dass sie keinen Ast abbekommen. 🤩 „Immer positiv denken! Seht her, hier ist schon der erste Elefantendung! Das ist ein gutes Zeichen. Es ist zwar schon etwas älter, aber immerhin Elefantendung.“ (von diesem Dung werde ich noch träumen! 🤨 )
Wir fahren weiter – kurze Zeit später STOP : unser positiv denkender Reiseleiter hat Fußspuren entdeckt. „So sehen Elefantenfußspuren aus. Diese zeigen in diese Richtung also da lang.“

Bis du noch da? Dann tu uns einen Gefallen uns zeig uns den Weg zu diesen Viechern! Danke

Wir fahren weiter – kurze Zeit später STOP : „Elefantendung…. Sieht frischer aus wie der andere. Gutes Zeichen. Also immer positiv denken!“ Wir fahren weiter – kurze Zeit später STOP : Dung, diesmal trocken, also zu alt. „Immer positiv denken!!“ 😵 Wir fahren weiter – kurze Zeit später STOP : „Neee hier wird das nichts, wir fahren nun auf die linke Seite. Immer positiv denken!“ Wir fahren auf die andere Seite – kurze Zeit später STOP…… so geht es fast 1,5 Std. Wir sind mittlerweile Spezialisten in Elefantendung und Elefantenfußspuren geworden. Ja wir denken alle positiv, nur scheint es nicht zu helfen! 😠 😠

„Da wir jetzt lange genug gefahren sind mache wir nun eine kleine Pause. Ihr könnt diese wunderschöne Landschaft beim Sonnenuntergang genießen. Für die Damen ein Prosecco, für die Herren ein kühles Bier??“ Jaaaa!!!! DAS ist eine hervorragende Idee!!! 🤩
Während wir, zwar enttäuscht über die nicht vorhandenen Elefanten, unseren Sekt trinken, werden wir mit einem phantastischem Sonnenuntergang belohnt.
„Aufsitzen, wir fahren langsam zurück. Und immer positiv denken. Es könnte ja auf der Rückfahrt sein, dass wir belohnt werden!“ Ich habe mittlerweile so viel positive Energie und Gedanken in mir, dass es für die nächsten 100 Game-Drives reichen würde!!!! 😠 😠

Dung, Dung und wieder Dung, zwischen durch ein paar Fußspuren, nur leider fehlt von dem dazugehörigen Übeltäter jede Spur. 😠 Wahrscheinlich haben die sich irgendwo versteckt und lachen sich über die blöden Touris mit ihren Kameras kaputt.

In der Lodge angekommen meint der Reiseleiter: „Nicht traurig sein. Immer positiv denken. Man weiß nie was einem noch vor die Kameralinse läuft.“ (wenn ich gewusst hätte….)
Wir verabschieden uns und gehen ins Restaurant essen. Gut, dass ein Tisch für 8 Personen gebucht wurde. Bei der Masse an Menschen!! 🤩 Wo kommen die nur alle her? Wir bestellen Getränke und gehen ans Büfett. Eine riesige Auswahl an den leckersten Köstlichkeiten erwartet uns. Alles was das Herz begehrt!!!! Ich glaube ich bin im Paradies!! 🤩 😁 🤪

Lieber Gott, nimm dir Beispiel an dieser Auswahl. So möchte ich es haben, wenn ich mal nicht mehr bin!!!

Als Vorspeise: Salat mit Fisch, danach nur Fisch.
Als Hauptspeise: Kroketten und Gameplatte, danach nur Game-Platte
Als Nachtisch: Mousse au Chocolat, danach NIX ich bin kurz vorm Platzen!!!

Auf einmal fangen die Kellner an zu singen. Erst nur einer, dann zwei, dann drei dann nach und nach alle anderen, auch die Köche!!! Es ist wunderschön. Mein super leckeres Mousse au Chocolat völlig vergessen, lausche ich gebannt dem Gesang. „Please stand now on we sing the national anthem.“ 3 der angestellten Frauen singen nun die Nationalhymne mit einer Inbrunst, dass ich Gänsehaut bekomme. Wunderschön. Ein minutenlanger und rauschender Applaus ist denen sicher!!!
Nach dieser musikalischen Einlage, geht eine Angestellte mit einem Körbchen herum und sammelt Spenden ein. Wir haben zwar nicht genau verstanden wofür, dennoch geben wir gerne etwas. Danach bezahlen wir noch unser Essen und gehen zu unseren Autos.
Mittlerweile ist so dunkel geworden, dass man die Hand vor Augen kaum sieht. Der Mond ist uns auch keine große Hilfe, er versteckt sich hinter den Wolken. Na toll! Und wir müssen noch zurück zum Camp fahren UND die Dachzelte aufbauen!!! 🙄 🙄 „Positiv denken!“

Nachdem wir uns ein paar Mal in der Dunkelheit verfahren haben, finden wir endlich die richtige Straße bzw. Schotterpiste, die zum Camp führt. Wir kommen nur langsam voran:
1. es ist stockdunkel; 2. der Mond kommt hinter den Wolken kaum heraus; 3.die „Straße“ ist alles andere nur nicht als Straße erkennbar; 4. es ist so trocken und daher staubig, dass der zweite Wagen eine großen Abstand halten muss; 5. Tiere können uns auch in der Nacht begegnen! 😮

Vater unser……….

Endlich kommen wir im Camp an. Die Eltern steigen bei ihrem Zelt aus und wir fahren langsam zu unserem Platz. Dort stellen wir die Autos sich gegenüber, damit wir wenigstens etwas Licht für den Dachzeltaufbau haben. Wir sind alle heilfroh, als alles aufgebaut ist und wir in unsere Dachzelte entschwinden können.

Leider ist die Blase der Damen nicht dafür geschaffen bis zum nä. Morgen durchzuhalten. Da die Jungs nicht müssen und schon in den Schlafsäcken liegen, gehen wir Mädels (jede mit einer Taschenlampe bewaffnet) gemeinsam zur „Freiluft-Toilette“.
„Iiihh da hat sich was bewegt!“ „Da ist nichts!“ „Huch, mir ist was über die Füße gelaufen! Hilfe!“ „Pinkel schneller, will zurück, ist mir alles unheimlich hier!“ „Da ist jemand!! Der beobachtet uns!“ „Quatsch! Jetzt beeil dich!“ „Ja schau doch mal. Da gucken uns zwei leuchtende Augen an!“ „Wo?“ „Ja da hinten!“
„AAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHH………..!!!!!!!!!! Bloß weg!!!!!!!!“

Nein wir haben keinen geweckt! 😗 Bestimmt nicht! 😊 Und NEIN unsere Männer haben uns nicht ausgelacht! Und, es waren tatsächlich zwei Augen da, die uns angeschaut haben! Ehrlich!!
😉

Fortsetzung folgt
(Elefanten!!!!!!! mich kriegt keiner in diese Stadt - bin doch nicht lebensmüde!!!!!)
Wie wenig wir wissen, erkennen wir, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen. Wer reisen will, muss zunächst Liebe zu Land und Leute mitbringen, zumindest keine Voreingenommenheit. Er muss guten Willen haben, das Gute zu finden, anstatt es durch Vergleiche tot zu machen. (Theodor Fontane)
2’772 Beiträge · seit 200617. März 2011 ·
Hallo Puschel,

danke für Deine erfrischenden Zeilen. Nur selten findet man jemanden, der so lebendig schreiben kann.
Hoffentlich fliegt Ihr noch oft nach Nam und wir kriegen noch viele tolle Reiseberichte von Dir zu lesen.... ich denke doch nicht eigennützig???? oder....???? 😗 NEEEIIIIN! 😄


LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
303 Beiträge · seit 201017. März 2011 ·
Hallo Sonia,

jetzt muss auch mal schnell als eifriger Mitleser outen. Dein humorvoller Bericht macht echt Spaß und ich warte Tag für Tag ganz sehnsüchtig auf die nächste Folge.

Danke, dass du uns teilhaben lässt!!!!

Viele Grüße

Tanja
Reisebericht Namibia 2010 Reisebericht Namibia+KTP 2011 Reisebericht Botswana 2012 Reisebericht Namibia&Botswana 2013 Reisebericht Südafrika 2014
Themenstarter44 Beiträge · seit 201117. März 2011 ·
@Pascalinah: ja ich hoffe dass wir wieder nach Namibia kommen. Das wird allerdings noch etwas dauern. Aber Vorfreude ich die schönste Freude.

@Hauis:schön, dass Dir mein Bericht gefällt! Es kommen noch ein paar Tages-Berichte. Allerdings nicht heute.

Heute muss ich "Hausaufgaben" machen. 😊 🙁

Ab morgen erfreue ich Euch wieder mit unserer schrecklich-schönen Reise. 😉
Wie wenig wir wissen, erkennen wir, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen. Wer reisen will, muss zunächst Liebe zu Land und Leute mitbringen, zumindest keine Voreingenommenheit. Er muss guten Willen haben, das Gute zu finden, anstatt es durch Vergleiche tot zu machen. (Theodor Fontane)
842 Beiträge · seit 201017. März 2011 ·
Hallo Puschel,

bitte lass uns nicht zu lange auf die Fortsetzung warten!
Es ist wirklich toll, wie Du schreibst - man erlebt Eure Reise quasi mit, so lebendig ist alles geschrieben !

Schön, dass Du das Damara-Museum empfiehlst! Es steht auch auf unserem Programm, aber wir zweifeln immer wieder, weil man so viele unterschiedliche Meinungen dazu liest! Ich glaube nach Deinem Bericht fahren wir einfach hin und machen uns selbst ein Bild! Wie lange ward Ihr dort - 2 Stunden ?

Liebe Grüße - und bitte bitte bald weiter schreiben !!!!

Liebe Grüße
Antje
Themenstarter44 Beiträge · seit 201118. März 2011 ·
@namibiafieber: das Damara-Museum kann ich wirklich empfehlen. Wir waren ca. 1 Std. dort. Die Damaras bieten 3 verschiedene Führungen an und wir haben uns für die Mittlere entschieden. Man kann sich das in etwas vorstellen, wie hier das Freilichtmuseum. Die Damaras hatten auch die entsprechende Kleidung an. Mich hat es fasziniert und begeistert. Vor allem ihr Gesang! Natürlich sieht das jeder anders, doch ich persönlich kann es wärmstens empfehlen.


Sonntag 14.11.2010 Twyfelfontein – Opuwo

Von wegen, ich werde nicht schlafen können! Ich habe geschlafen wie ein Baby!! Es ist 7h und wir sind schon alles wach, so dass wir beschließen alles einzupacken um früher los fahren zu können.
Während Stefan1 unter der Freiluft-Dusche steht, Stefan2 die Plane abbaut, Basti auf der Toilette ist, Yvonne und Beccie im Auto Sachen ordnen bin ich am Kofferraum unsere Tasche etwas ordentlicher packen.
Auf einmal knackt es hinter meinem Rücken, ich drehe mich um und…….. 😮 😮 mir stockt der Atem!!! Oh my goodness!!!!! Da kommen ja Elefanten!!! Wüstenangepasste Elefanten!!
Flüstern: „Beccie! Yvonne!!“……… lauter: „Beccie! Yvonne!“…..…. noch lauter….. „Rebecca schnell Deine Kamera!! Yvonne schau!! Jungs!! ELEFANTEN!!! Wüstenangepasste Elefanten!!!!!“
Alle kommen(Stefan1 nur mit einem kleinen Handtuch bekleidet, Basti noch mit Rest Klopapier aus der Butz 😄 ) wie von der Tarantel gestochen zu mir und schauen genauso ungläubig 🙄 wie ich auf die Horde, die da friedlich (kaum 10Meter von mir entfernt) durchs Flussbett wandert.
Da rasen wir in der größten Hitze den Viechern hinterher, bekommen nur Fußabdrücke und Dung zu sehen, hören uns das dämliche „positiv denken“ an 😠 , und nun stampfen sie in aller Gemütlichkeit an uns vorbei vorbei. Es ist unfassbar. (Wie war das mit „positiv denken“??)

Sogar der Besitzer kommt zu uns gerannt und schaut fasziniert zu bevor er schnell Richtung der Camper fährt, die sehr nah am Flussbett campen.
1…2…3…4 Bambini-Elefant….5….usw. 13! Es sind 13 Elefanten!!!!!! 🤩 🤩 Wie bei der Bundeswehr in Reih und Glied! Und sehr leise!!!! Nur das Knacken der trockenen Äste unter ihren Füßen verrät sie!
Beccie schießt ein Foto nach dem anderen. Ich schieße ein Foto nach dem anderen. Eigentlich fotografiert jeder wie ums Leben!! -> Das ist ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde!!

Nachdem die Elefantenhorde weg ist wird noch etwas diskutiert, dann geht jeder seinem unterbrochenen Geschäft 😗 wieder nach. Während ich die Tasche weiter packe kommt der Besitzer wieder und auf einmal heißt es: „Nicht bewegen!!“ Hä 🤨 ? Was will er? Natürlich drehe ich mich um. Das hätte ich lieber nicht getan. Schluck! 🤩

Vater unser …….. Maria …….. Oh Herr im Himmel………


Da steht, nur ein paar Meter von mir entfernt, ein Elefant. Nein, ein großer Elefant. Nein, ein überdimensionaler Riesenelefant und wackelt mit den Ohren! 🤩 😵 (das habe ich gelesen, wackeln mit den Ohren bedeutet Gefahr)
„Keine hektischen Bewegungen. Komm gaaaaaanz langsam rückwärts auf mich zu.“ Der Besitzer ist ja lustig. Wie soll ich das bitteschön anstellen? Steif vor Schreck und ohne dieses Riesenvieh zu verärgern??? „Wenn Du ganz langsam zurück gehst wird dir nichts passieren.“ 🤨 Das ist nicht sein Ernst oder? Es ist sein Ernst! Ich bewege mich also, den Elefanten nicht aus den Augen lassend, in Zeitlupe rückwärts bis ich dem Besitzer fast auf die Füße trete. 😊
Alle gucken total gebannt auf den Elefanten. Dieser wedelt zum Abschied noch mal mit seinen Ohren, macht eine Kehrtwendung und düst den Restlichen 13 hinterher. Uff…..
Meine Knie fühlen sich an wie Pudding und ich habe das Gefühl, ich stehe unter Strom. Natürlich freue ich mich über dieses Erlebnis, aber so nah musste ich dem Vieh nun auch wieder nicht kommen. (gut dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, wie nah ich diesen Viechern noch kommen würde!)

Danke lieber Gott, ich lebe noch!

„Das war ein Bulle. Ein sehr alter Bulle. Er hat den Anschluss anscheinend verpasst und wurde dann durch Dein gelbes Shirt und den Bewegungen irritiert.“ Er war wegen der gelben Farbe irritiert??? 😮 🤨 Das ist ein Scherz, oder? Dennoch wanderte das T-Shirt umgehend in die hinterste Ecke der Tasche! Sicher ist sicher.

Jetzt erst kommen die Eltern runter. „Wo wart ihr? Wir haben Euch gerufen!“ Die Eltern haben nichts gehört und daher ist deren Enttäuschung natürlich auch sehr groß, dass sie die Elefantenhorde nicht mitbekamen. Norbert läuft zwar noch das Flussbett entlang Richtung Elefanten, aber er kann keinen mehr sehen. Das tut uns allen sehr leid für die Eltern. So müssen sie sich jetzt mit den Fotos begnügen.

Wir packen endlich den Rest zusammen (ich schaue mich immer wieder um 😊 ) und fahren gegen 9h los. Unsere Route (ca. 400km) soll durch das Palmwag Konzessionsgebiet gehen in Richtung Norden nach Opuwo. Unterwegs haben wir vor in Fort Sesfontein einen kurzen Zwischenstopp zu machen.
Es ist sehr heiß, sehr drücken, der Himmel sieht nicht gerade einladend aus und die Straße ist wahnsinnig staubig. 😠

Am Eingang vom Konzessionsgebiet müssen wir erstmal ein paar Formalitäten erledigen. Während die Männer sich darum kümmern, versuchen wir Frauen diesen recht penetranten Nuss-Verkäufer 😠 los zu werden. Jetzt bereuen wir das „Just married Sebatian & Sonia“ auf unserem Auto. Es werden uns Nüsse in den verschiedensten Arten mit unseren Namen angeboten. 😠 Grrrr…… Endlich sind die Jungs fertig und wir können weiter fahren.

Laut Reiseführer wachsen in diesem Gebiet viele exotische Pflanzen und man kann sehr viele Tiere beobachten. Leider haben wir bei der Tierbeobachtung nicht viel Glück, denn es ist wahnsinnig trocken und dabei sieht der Himmel nach Regen, nach sehr viel Regen aus. In Richtung Norden sieht der Himmel nach Weltuntergang aus. (Natürlich würden wir uns für die Namibianer freuen, wenn es regnet, doch bitte erst nach dem 24.11. denn dann sind wir wieder zu Hause! 😗 )

Gegen 14h kommen wir in Fort Sesfontein an und sind alle froh, der drückenden Schwüle des Autos für ein paar Minuten zu entfliehen. Kaum ausgestiegen müssen wir feststellen, dass es draußen nicht viel besser ist. 😄 Wir setzten uns in den Garten, strecken unsere Beine aus und trinken Rock Shandy. Unsere Pause währt nur kurz, denn bei dem Himmel möchte Norbert zügig weiterfahren. Also aufsitzen und weiterfahren.
Nicht nur das Wetter macht allen zu schaffen, auch die „Dauer-Masage“ 😕 nervt. Um so schöner ist es, als wir auf einmal von der Steinig-stauben-dauer-masage-Weg auf eine Asphaltstraße kommen. Was für eine Erleichterung für unsere Rücken!!! 🤪

Wir biegen in eine Straße ein und ich komme aus dem Staunen und Schreck nicht heraus. 😮 Menschen, viele Menschen, Menschenmengen so weit das Auge reicht! Menschen jeglicher Herkunft und Kultur. Und Dreck! 😮 Egal wo man hinsieht, überall liegt Müll. Wir biegen rechts ab und ich sehe viele kleine Häuser, dazwischen Bruchhütten die als Imbissbude fungieren, noch mehr Müll, noch mehr Menschen.

Oh mein Gott, wo bin ich hier gelandet? Behalt mich ja im Auge!! Nein, besser in zwei Augen!

Unmerklich lege ich meinen Ellbogen auf das Türknöpfchen und drücke es nach unten. 😗 „Das ist doch nicht Euer ernst? Also mich bekommt keiner in die City! Auf gar keinen Fall!!“ 😠 🙁
„Ach Puschel, komm schon. Das ist eine Stadt mit normalen Menschen.“ Wie bitte? 🤩 Ich glaube ich habe mich verhört. „Nein mein Schatz, MICH bekommt keiner hierhin!“ „Puschel, hier tobt das Leben. Das ist Kultur hautnah, Kultur pur.“ Kultur hautnah?? Aber nicht an meiner Haut. Ich bin doch nicht lebensmüde!
Auf einmal sagt Norbert: „Hier rechts ist das erste Hotel….“ 🤩 🤩 🤩 WAS!!!! Mitten in der City??? (Mami ich will nach Hause!!!!! SOFORT!)
„… aber das war leider schon ausgebucht. Daher müssen wir noch weiter. Da oben auf dem Berg, da ist unsere Lodge.“(Mami, hat sich erledigt)

Lieber Gott ich danke dir!! Das gibt eine weitere Kerze im Dom!!!

Wir fahren weiter und biegen dann noch einmal links ab und schon geht es rauf auf den Berg zur Lodge. Eine Lodge weit außerhalb der Stadt, oben auf einem Berg, einsam und alleine gelegen, ja das ist perfekt. Ich bin erleichtert. 🙂
Allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt, in dem ich das, was sich mal Straße nennen möchte, sehe. 🤩 😮 😵 Ja, da fange ich an, mein mittlerweile liebgewonnenes „Vater unser“, zu beten. Denn ein Weg ist nicht zu erkennen, nur zwei ausgefahrene Spuren, die viel zu nah am Abgrund führen. DAS ist eine Zumutung!!!! 🤢
Endlich kommt ein Schild „Opuwo Country Lodge“ in Sicht. Ein kurzer Halt an der Schranke, Eintragung in die Liste und schon geht es einen „normalen“ Weg Richtung Lodge.

Es ist 16:30h als wir endlich ankommen. Zur Begrüßung werden wir auf die obere Terrasse geführt, bekommen einen Ankunftsdrink und ein paar Informationen. Unser Blick schweift in die Ferne – der Ausblick ist einfach grandios! Und dann entdecken wir den Pool! Herrlich!! Traumhaft!!! 🙂
„Braucht ihr mich beim Auspacken?“ Nööö…. Yvonne wartet die Antwort nicht ab. Sie ist schon weg und keine Minute später hören wir ein „Jaaaa…“ und Plantsch. Unsere Wassernixe Yvonne macht den Pool unsicher. 😛
Nach dem Drink holen wir unsere Taschen/Koffer und gehen alle auf die uns zugewiesenen Zimmer. Die Häuser haben alle Reetdächer und dementsprechend riecht es sehr angenehm in den Räumen. 🙂 Unsere Zimmer sind nicht nur sehr groß, haben ein cooles Bad und riechen gut, sie haben auch eine Terrasse mit dem traumhaft schönen Ausblick in die Weite. Ich bin restlos begeistert!! 😛
Leider bekomme ich langsam aber sicher Kopfschmerzen. Also gehe ich schnell duschen und lege mich etwas hin in der Hoffnung, nach einem Stündchen Schlaf die Kopfschmerzen los zu sein. Leider hat sich meine Hoffnung in Schall und Rauch aufgelöst. Als ich aufwache habe ich Migräne. Dennoch raffe ich mich auf und gehe mit zum Abdendessen. Denn ich habe trotz wahnsinniger Migräne Hunger wie ein Wolf. Das Abendessen wird als Büfet serviert und der Koch ist ein echt coller Typ. Sein Spruch zu jedem Gast: „Lecker lecker lecker. Lecker Kudu, lecker Springbok.“ 😄 😄
Ich habe wirklich lecker gegessen. Allerdings habe ich nach 1 Std. aufgegeben und bin ins Bett gegangen.

Fortsetzung folgt
(Opuwo-City, Himbadorf, Weltuntergang)
Wie wenig wir wissen, erkennen wir, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen. Wer reisen will, muss zunächst Liebe zu Land und Leute mitbringen, zumindest keine Voreingenommenheit. Er muss guten Willen haben, das Gute zu finden, anstatt es durch Vergleiche tot zu machen. (Theodor Fontane)
372 Beiträge · seit 200819. März 2011 ·
... wieder mal die perfekte Gute-Nacht-Geschichte 😄

Ihr hättet doch auch länger unterwegs sein können 🤩

Guats Nächtle Soni
154 Beiträge · seit 201019. März 2011 ·
Hi Puschel

fantastische Geschichte, spannende Überleitungen, du hast den 9. Mitreisenenden (Jung) ja ziemlich auf Trab gehalten mit deinen Forderungen 😄

Hab mir mal deine Bilder angeschaut und muss eines noch loswerden: eure Trauringe sind toll!!!! Gratulation zu eurem Mut bezüglich Farben - echt der HAMMER!

lg
Vögali
Es stolpern mehr Menschen über ihre Zunge als über ihre Füsse.
5’486 Beiträge · seit 200921. März 2011 ·
Den Koch mit seinem "lecker, lecker" habe ich auch erlebt. Das Beste war, dass er mit dieser Aussage vollkommen recht hatte.

Aus Deiner Vorankündigung für das nächste Kapitel sehe ich, dass Du Dich wohl noch einmal nach Opuwo wagen wirst. Ich hoffe Dein Eindruck der wird noch besser, als bislang geschrieben, denn mit Deinem ersten Eindruck tust Du Opuwo unrecht.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
45 Beiträge · seit 201021. März 2011 ·
Hallo Puschel,

vielen Dank für diesen lustigen, herzerfrischenden und wunderbar zu lesenden Bericht!!!! Bei uns sind es noch gut 3 Monate bis zum Reisebeginn und so verschlinge ich immer mehr Reiseberichte und Tipps. Dein Bericht gehört zu meinen absoluten Highlights!!!. Eine Kleinigkeit zu meckern habe ich aber: Dein Reisebericht hat eine ganz fiese Nebenwirkung - ich möchte am liebsten sofort los und kann es kaum noch abwarten 😉

Viele Grüße

Tukuliri
Themenstarter44 Beiträge · seit 201121. März 2011 ·
Ich bin wieder hier,
im Namibia-Forum-Revier.
habe mich nicht versteckt,
war nur ein Wo-Ende weg! 😛

Es geht noch heute weiter. Muss aber noch schreiben. 😊
Wie wenig wir wissen, erkennen wir, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen. Wer reisen will, muss zunächst Liebe zu Land und Leute mitbringen, zumindest keine Voreingenommenheit. Er muss guten Willen haben, das Gute zu finden, anstatt es durch Vergleiche tot zu machen. (Theodor Fontane)
842 Beiträge · seit 201021. März 2011 ·
Freu' mich auf die Fortsetzung ! -)
Warte ja schon sehnsüchtig !!!

🤪

Antje
Themenstarter44 Beiträge · seit 201121. März 2011 ·
möchte kurz noch etwas zu unseren Eheringen sagen; diese sind aus geschwärztem Eisen mit Rosegold in der Mitte. Mein Mann wollte irgendetwas verrücktes, das hat es auch bekommen! Mich, Hochzeit in Nam und die Ringe!! 😉


Montag 15.11.2010 Opuwo

6:40h och nööö, heute darf ich doch ausschlafen!!! Kaum gedacht schon eingeschlafen. Um 8:30h stehen wir auf und unser erster Blick gilt der Weite des Landes und dem blau-grauem Himmel. Na hoffentlich regnet es nicht. 9h ist Frühstückszeit. Hmmm…. Wir lassen es uns richtig gut gehen. Trotz des grauen Himmels ist es sehr warm, fast schwül schon. Wir diskutieren noch etwas über das Wetter und dann geht´s darum, was wir denn heute machen.
Wir Mädels würden ja sehr gerne ins Himbadorf. OK, gesagt – gebucht – 15h soll es losgehen. Was nun mit dem Vormittag??
Schwimmen!! -> Yvonne
Am Pool liegen, sich erholen und ein Buch lesen! -> Angelika
Taschen umpacken und am Pool liegen! ->Beccie
Einfach nur ausruhen! ->Stefan2
Opuwo-City unsicher machen!!! -> Norbert, Stefan1, Basti
Und ich???? 😮 Ausruhen?? Ach nööö….. in die City???? Um Himmels Willen!!!! 🤩 🤩
Auf der anderen Seite. Meinen frisch angetrauten Ehemann alleine in die böse Stadt gehen lassen? Wer wird ihn denn beschützen vor all dem Bösen?? Nein, das geht nicht! Ich muss als sein Bodyguard mit!!! 😠
Der Blick der Gruppe möchte ich nicht näher beschreiben und die Kommentare erst Recht nicht!!! 😗
NEIN, meine weibliche Neugier hat damit absolut nichts zu tun!!!!! Zumindest nicht viel. Naja, ein bisserl schon. Nein, mehr aber auch nicht! 😊

Bitte lieber Gott. Lass uns heil wiederkommen!!!

Um 11h fahren wir los. In dem Augeblick fällt mir ein, die Straße möchte ja noch eine Straße werden! Oh nein!!!! 😮 „Sonia, alles ok??“ „Aber klar doch!! Mir geht´s gut! Fahr schon!“ Schluck….. 🤢 Augen zu und durch. Das „Vater unser“ ist zwar schon etwas abgedroschen, aber es beruhigt zumindest.
Unten angekommen fahren wir zum Einkaufcenter. Wir stellen den Wagen ab und sehen am Eingang einen Wachmann. Als einzige „englisch-sprechende“ soll ich ihn fragen, ob er auch unser Auto aufpasst. WAS?? 😮 Ich soll ihn alleine ansprechen??? Und wenn er mich klaut und mich entführt???
„Jaja ich gehe ja schon, aber lasst mich nicht aus den Augen!!“
Ich nähere mich sehr langsam diesem Wachmann und spreche ihn an. Was für eine Überraschung!! Er lacht von Ohrläppchen zu Ohrläppchen und sagt: „Oh no Problem. It´s Ok. How long you stay in the City?“ “2h?” “OK. I´ll be here! Have a nice time here!” Ein gemurmeltes “Thank you very much“ und schon trete ich den Rückzug an. Nice time, dass ich nicht lache! 😵 Gut dass die Jungs durchtrainiert aussehen. Ohne meine Bodyguards wäre ich bestimmt nicht hier!!
Wir stampfen also los. Ich immer schön an der Hand meines Mannes. (Man könnte mich ja klauen!)
Wie soll ich diese Stadt beschreiben??? Es ist schwer. „Multi-Kulti“! Ja das ist es Multi-Kulti!! 😁
Nach kurzer Zeit bin ich total eingelullt von diesem „Multi-Kulti“. Ich bin fasziniert über die Herero-Frauen, die Himbas und den anderen Völkergruppen. Mich fasziniert die Freundlichkeit der Menschen. Die Gerüche kann man gar nicht beschreiben; an jeder Ecke hat man etwas anderes in der Nase. Die Kinder lachen über beide Ohren und grüßen uns, teilweise sogar in Deutsch. Natürlich ist es nicht so sauber wie in Windhoeck oder Swakopmund. Aber das stört mich mittlerweile überhaupt nicht. Ich bin einfach nur überwältigt. So fasziniert und überwältigt, dass ich gar nicht merke, dass mein Mann nicht mehr an meiner Seite ist und ich alleine weitergehe, in jedes Geschäft reinschaue und die Menschen zurückgrüße. 😊 Irgendwann merke ich aber schon, dass meine Bodyguards nicht mehr neben mir sind. Komisch, wo sind sie nur??
Na das hätte ich mir denken können!! Drücken sich die Nasen platt am Maschendrahtzaun hinter welchem sich Schrottautos befinden! Oh man, hier tobt das Multi-Kulti-Leben und die spielen „Rate was das mal für ein Auto war“. Kulturbanausen!!!! 😠 😠

Herr im Himmel sende Kultur-Hirn herab!!

„Dafür, dass Du Dir fast in die Butz gemacht hast, hast Du ganz schön große Schultern bekommen!“ Bäh!! 😗 Wir kaufen noch ein paar Kleinigkeiten ein und gehen zurück zum Auto. Mein freundlicher Wachmann ist auch schon zur Stelle und fragt grinsend: „Great City, yes?“ „Oh yes. It´s wonderfull!“ Die Jungs behielten ihre Kommentare bei sich. Und das ist auch gut so!!!!! 😠 Wir geben ihm ein großzügiges Trinkgeld und fahren zur Lodge zurück.

JA ich kann nur jedem empfehlen in dieser Stadt einen Stopp einzubauen. Es lohnt sich! Diese Stadt fasziniert wirklich mit der Völker-Vielfalt und der Freundlichkeit. Und was ganz wichtig ist!! Bis auf zwei Mädels, die Ihre Armbänder und Ketten verkaufen wollten, wurden wir absolut in Ruhe gelassen. Keine Nussverkäufer!!!! Keine nerviges: kaufen kaufen kaufen….
Es ist sehr entspannend hier durch die Geschäfte zu schlendern!!!

Gegen 14h sind wir wieder zurück und mein Mund will gar nicht mehr stillstehen, soooooooo viel Positiv habe ich zu berichten. Das ungläubige Staunen über mich werde hier nicht näher erläutern! 😊

15:30 Abfahrt zum Himbadorf. Beccie, Angelika, Yvonne, ich und noch zwei ältere Damen gehören zur Truppe der „Himba-Dorf-Besichtigung“. Es ist mittlerweile unerträglich heiß und schwül!! Oh nein, warum nur?? Schon wieder die „Straße“ runter, nah am Abgrund. 🤢 😵
Diesmal bete ich nicht alleine!!! Unsere Jungs sind ja noch vorsichtig und langsam gefahren. Jedoch scheinen die Worte „langsam“ und „vorsichtig“ unserem Fahrer unbekannt zu schein. Er brettert die Piste herunter, dass wir uns alle schon im Graben gesehen haben!

Diesmal danken Dir alle 6 Damen und versprechen noch mehr Kerzen im Dom!!!

Im Himbadorf angekommen werde wir zuerst vorgestellt und müssen Fragen beantworten. Wer mit wem verwand ist, verheiratet, Kinder…… Dann erklärt uns unser Reiseleiter die Kultur. Der arme Kerl, er hat eine Gruppe sehr neugieriger Weiber erwischt. 😊 😄 D.h. wir haben ihm mit Fragen nur so bombardiert!
Zu seiner Ehre muss ich sagen, er hat seine Sache verdammt gut gemacht. Jede Frage hat er beantwortet. Egal wir „schwierig“ sie auch war. 😈 😗

Irgendwann zeigt die älteste Himba auf mich und sagt, leicht verärgert etwas zum Reiseleiter. Dieser übersetzt: „ Du bist respektlos Deiner Schwiegermutter gegenüber.“ ??? 🙄 Ähm… wie bitte??? „Wie kommt sie drauf?“ Der Reiseleiter fragt nach und meint dann: „Der Schwiegermutter hat man Respekt entgegen zu bringen. Da kann man sie nicht anlachen oder mit ihr lachen. Das ist respektlos.“
Als Angelika und ich das hören kommen wir gar nicht mehr aus dem Lachen heraus. 😄 😄 Natürlich erklären wir nach unserem Lachflash, was es mit dem „Lachen“ auf sich hat und der Reiseleiter übersetzt brav. Allerdings scheint die Himba das nicht zu befriedigen, denn sie schüttelt nur den Kopf. Ups. 😊 OK. Also versuche ich meine Schwiegermutter nicht mehr so oft anzulachen.
Man soll sich ja den Kulturen anpassen. Gut.

Auf einmal schreit eine Himba auf und geht ein paar Schritte zurück. Was ist los, fragen wir. Des Rätsels Lösung ist ganz einfach!!! Beccie hat über ihrem Knöchel einen Skorpion 😈 tätowiert und die Himba hat wohl im ersten Moment gedacht, es wäre echt. Nach einer Erklärung kehrt Ruhe ein. (anfassen wollten die Himbas das Tattoo aber nicht!)
Die Sonne brannt unbarmherzig vom Himmel und nach zwei Stunden Himbakunde sind wir alle fix und fertig. Bevor wir fahren, müssen wir natürlich noch deren handgemachte Sachen bewundern und am besten alles kaufen.

Oh Gott, hilfeeeeee!!!!!

DAS kann ich keinem empfehlen! Der blanke Horror!!!! 😵 😵
Die Himbas setzen sich in einen Kreis auf den Boden und breiten auf deiner Decke Ihre gemachten Sachen aus. Sobald wir diesen Kreis betreten haben schreien alle auf uns ein, wir sollen kaufen, kaufen, kaufen, kaufen…..
Tja und ich mache den Fehler, mir ein Armband aus Horn anzuschauen und in die Hand zu nehmen. Eher ich mich versehe, habe ich von 4 verschiedenen Frauen 9 Armbänder auf meinem Unterarm!!!!!!! 🤩 😮 😵 ??????
Die Armbänder sind wirklich schön, aber eigentlich möchte ich nur 2. Nach heißen Diskussionen erlöst mich der Reiseleiter, indem er mich fragt, welche ich haben möchte. Ich entscheide mich doch für drei und sage ihm, dass mir der Preis egal ist. (ich möchte nur noch weg 😊 ) Kaum gesagt und bezahlt, fangen die Frauen an sich zu streiten, welches Armband denn nun von wem verkauft wurde. Der Reiseleiter nimmt mich bei der Hand und wir „laufen“ aus dem Kreis zum Bus. Am Bus gibt es erst eine Runde Wasser. Das tut gut. Dann fahren wir wieder zurück zur Lodge.

In der Lodge angekommen haben wir noch Zeit einen Rock-Shandy zu trinken und zu erzählen. Ich bin so glücklich mit meinen 3 Armbändern, dass mein Mann sich nicht traut auch nur ein Wort über den Preis zu verlieren. 😠 😛 😉

Während wir auf der Terrasse sitzen und erzählen verfärbt sich der Himmel immer mehr. Vor rechts kommen pechschwarze Weltuntergangswolken auf uns zu. In der Mitte ist es grau ín grau und links noch strahlend blau, das allerdings aufgrund des Sonnenuntergans, langsam in ein rot und violett übergeht. Dieses Farbenspiel ist schwer zu beschreiben. Auch auf den Fotos ist es sehr schwer fest zu halten. Aber es ist faszinierend!!!!

Um 19h treffen wir uns alle wieder auf der Terrasse, da aber mittlerweile so ein Wind aufgekommen und es so dunkel ist, beschließen wir im Haus zu essen.
Der Weltuntergang tut der Stimmung keinen Abbruch, im Gegenteil. Alle Gäste sind gut gelaunt und unser Koch preist mal wieder sein Essen an: „Lecker, lecker, lecker Kudu!“ Das Essen ist wirklich super lecker!!! 😄 😛
Auf einmal fängt ein Naturschauspiel sondergleichen an. Es blitzt. Aber nicht nur einmal oder zweimal. Es blitzt tausendmal hintereinander! Es ist gigantisch! Und dann macht der Himmel seine Schleusen auf. Es ist schon der Wahnsinn, was auf einmal alles an Wasser von oben kommt. 🙁

Gegen 21h sind wir zurück in unserem Zimmer. Total durchnässt, aber das stört uns nicht. Wir gehen schnell auf die Terrasse, denn Basti möchte dieses Naturschauspiel mit der Kamera festhalten. Und ja es gelingt uns ein paar Fotos zu machen. (stelle ich noch rein) Danach fallen wir todmüde ins Bett.

Fortsetzung folgt
(Frauentag in Opuwo, böse Cocktails, enttäuschte Männer)
Wie wenig wir wissen, erkennen wir, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen. Wer reisen will, muss zunächst Liebe zu Land und Leute mitbringen, zumindest keine Voreingenommenheit. Er muss guten Willen haben, das Gute zu finden, anstatt es durch Vergleiche tot zu machen. (Theodor Fontane)
zuletzt bearbeitet 21. März 2011
351 Beiträge · seit 201022. März 2011 ·
Böse Cocktails 😎 und enttäuschte Männer 🤩 ... ???
Na das kann ja heiter werden 😄 ..
Freue mich schon auf die Fortsetzung...

LG
Alex
Themenstarter44 Beiträge · seit 201124. März 2011 ·
@Alex: also wirklich!!! Deine Gedanken...... 😊 😗 😈

Dienstag 16.11.2010

Nach der gestrigen Weltuntergangsstimmung strahlt der Himmel wieder in einem traumhaften blau und die Temperaturen steigen.
Wir treffen uns alle zum Frühstück auf der Terrasse und lassen es uns gut gehen. Zumindest Angelika, Yvonne und ich, denn der Rest der Reisegruppe hat sich heute die Epupa Wasserfälle vorgenommen.

Lieber Gott, pass bloß auf. Nicht dass sie über die angolanische Grenze fahren!!

„Und was macht ihr so den ganzen lieben Tag?“ Mal sehen: Seele baumeln lassen, schwimmen, in die City fahren.“ „In die Stadt?? Wie wollt Ihr denn da runterkommen?“ Zu fuß bestimmt nicht. 🤨 „Mit dem Auto?“ „Welches Auto möchtest Du denn nehmen Sonia?“ „Och, das ist eigentlich egal, rot oder weiß, egal….“ „Tja da gibt es ein klitzekleines Problem! Wir sind zu fünft, d.h. wir nehmen beide Autos!“ 😮 Wie bitte??? Und wir?? „Frag doch an der Rezeption nach, ob die Euch ein Taxi bestellen können.“
Gesagt – getan. Die Dame, die an der Rezeption Dienst hat, ist nicht gerade mit Freundlichkeit gesegnet. 😠 DAS kann ich auf den Tod nicht ausstehen. Grrrr….. Dank meiner Liebenswürdigkeit 😗 (warum haben nur alle Angst sobald man nach dem Big Boss fragt????) wird uns für 11h ein hoteleigenes Auto samt Fahrer zu Verfügung stehen! (freundlich sein tut nicht weh! 😛 )

Wir haben gut 2 Std. Zeit. Während Yvonne ihrer Lieblingsbeschäftigung frönt: Schwimmhäute ansetzen, führen Angelika und ich ein „Schwiegertochter-Schwiegermutter“ Gespräch. Nach diesem Gespräch bin ich mir erst Recht sicher, dass das „JA“ genau das Richtige war! Meine Schwiegermutter ist einfach die Beste!!!! 😘

Um 11h stehen wir parat (Yvonne sogar noch ohne Schwimmhäute 🙂 ) am Eingang und warten auf unser „Taxi“. Kurze Zeit später ist es da und wir fahren los.

Oh mein Gott!! Vater unser……

Unser Taxi ist ein altersschwaches Fahrzeug das in Deutschland bestimmt keinen TÜV mehr bekommen hätte und der Fahrer, ein ganz junger Mann, nimmt keine Rücksicht, weder auf das Auto, noch auf die Passagiere! Ist der Teufel hinter seine Seele los, oder warum hat er es so eilig?? Er brettert den Weg vom Hotel in die City runter, so dass wir durchgeschüttelt und –gerüttelt werden, Beulen am Kopf und blaue Flecken am Allerbesten bekommen. 😵 😵 😵
Ich wusste gar nicht, dass unsere Reise incl. Achterbahn gebucht ist. 🙁 🤢 🤢
Unten angekommen sind wir tatsächlich versucht, aus Dankbarkeit die Fahrt überlebt zu haben, den Boden zu küssen! 😘
Wir vereinbaren mit dem Fahrer, dass er uns gegen 13h wieder an der Polizeistation abholen soll und gehen los.
3 Frauen – vor Selbstbewusstsein strotzend 😈 - alleine in Opuwo – und eine davon hat auch noch indische Pumphose + entsprechendes Oberteil in lila an -> das sorgt für Aufsehen. Wir fühlen uns ein wenig wie die Tiere im Zoo.
Aber egal, wir sind hier um uns zu amüsieren und zu shoppen. Kein Geschäft ist vor uns sicher! Wir schauen uns alles an, trauen uns auch in die kleinsten schummrigsten Geschäfte, kaufen hier und da mal etwas ein und sind mit uns total zufrieden.

Es ist erstaunlich, wie sicher wir uns fühlen. Keiner spricht uns blöd von der Seite an. Keiner möchte uns was verkaufen. Wenn wir angesprochen werden, dann vom Weiten und auf deutsch und auch nur mit „Guten Tag“. Und von den Kinder!! 🙂 Die grüßen uns in jeglicher Sprache und strahlen uns an. Da geht einem das Herz auf.

Egal was man über Opuwo gehört hat, ich kann wirklich nur empfehlen sich selber ein Bild zu machen und dieser Stadt eine Chance zu geben! Es lohnt sich absolut!!!
Das einzige, was uns sehr erschrocken hat, war die Tatsache, dass der Alkohol unter den Namibianer (zumindest in Opuwo) ein gern gesehener Gast ist! Wir haben am Straßenrand ein Gruppe junge Himbafrauen mit Kindern bzw. Babys gesehen die sich eine Flasche Rum oder ähnliches teilten. Die Flasche ging einfach von einer zu anderen herum. Schade.

Um 13h stehen wir an der Polizeistation und sind total überrascht, dass unser Hotelfahrer auch pünktlich da ist. Ein kurzes Stoßgebet zum Himmel und die fahrt zum Hotel kann beginnen.

Apropos Himmel. Dieser sieht gar nicht mehr so gut aus. Der nun beherrschende Farbton ist ein blau-gau. Man möchte fast sagen: grau-grau.

Dankbar heil im Hotel angekommen zu sein, bringen wir erst unsere Einkäufe ins Zimmer und treffen uns danach am Pool zum Cocktail.
Ach das Leben ist schön. Wir schwimmen ein paar Runden, trinken einen Cocktail, lesen, ruhen aus, schwimmen wieder, trinken Cocktail…. 😎
Eigentlich hätte es so weiter gehen können, wenn…. Ja wenn nicht auf einmal der Rest der Truppe auf der Matte stehen würde.

„Na Euch geht´s aber gut!“ Wievielter Cocktail ist es?“ „Wir sind gerade aus der Stadt gekommen 😊 . Es ist der erste 😗 Cocktail.“ Um von der Anzahl der getrunkenen Cocktails abzulenken fragen wir nach dem Epupo Wasserfall Erlebnis.
„Ach es war nicht schön. Total enttäuschend 🙁 🙁 ! Die Straße ist in einem desolaten Zustand. Der Wasserfall hatte kaum Wasser und ganz ran haben wir uns nicht getraut. Sehr enttäuschend. Und bei Euch?“ „Bei uns? Ach alles OK. Wir waren kurz in der Stadt und nun erholen wir uns etwas.“ „Puschel????“ „hmm…. ja bitte?“ „Wie viel hast Du schon getrunken?“ „Ach Schatz, nicht mehr wie die anderen.“ 😗 😊 Der Versuch ganz unschuldig zu schauen schlägt fehl. Mein Mann will mir einfach nicht glauben. 😕

Da die ersten Tropfen fallen beschließen wir alle in unsere Zimmer zu gehen. Das mit dem „Gehen“ 🙄 klappt nur bedingt in meinem Zustand. So viel habe ich doch gar nicht getrunken! „Puschel, 1. verträgst Du nichts und 2. in dieser Hitze tut der Alkohol sehr schnell seine Wirkung.“ Sooooo heiß ist es nun auch wieder nicht. Knapp über 33°C nur. 😉

Nach 2 Std. Schlaf und einer kalten dusche klappt es mit dem Gehen auch wieder, so dass wir rüber zum Haupthaus zum Abendessen wagen.
„Lecker lecker Springbock!“ Ach da ist er ja wieder, unser lustiger Koch. 😛 Und ja es ist wahnsinnig lecker!! Immer wieder hole ich Nachschlag, aber nur vom Springbock. Der Koch lacht mich schon aus. 😊 Nicht nur der Springbock schmeckt lecker, die „black Russian“ Cocktails auch. 😉 😊

Heute weiß ich nicht, um wie viel Uhr ich im Bett war. Ich weiß auch nicht wie ich in dieses Bett gekommen bin. Es ist auch egal. Wichtig ist nur, ich hatte viel Spaß. So viel Spaß, dass Basti froh ist am nächsten Tag dieses Hotel verlassen zu dürfen. Hmm… da scheine ich etwas verpasst zu haben……. (und nicht nur ich!)

Enttäuschte Männer - Cocktails = nein nicht was Ihr denkt!! 😉
Die Jungs waren über das Epupo Wasserfall Erlebnis enttäuscht!!
Basti evtl. noch über die Erfindung des Cocktails bzw. der Wirkung dieses auf seine Frau!! 😄 😄 😄 😊

Fortsetzung folgt
(Gehacktes verboten, eine Lodge im Felsen, filmreife Kulisse)
Wie wenig wir wissen, erkennen wir, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen. Wer reisen will, muss zunächst Liebe zu Land und Leute mitbringen, zumindest keine Voreingenommenheit. Er muss guten Willen haben, das Gute zu finden, anstatt es durch Vergleiche tot zu machen. (Theodor Fontane)
5’538 Beiträge · seit 200824. März 2011 ·
Hallo Puschel,

ich habe mich wie wahnsinnig gerade über Deine Opuwo-Berichte gefreut. Fast alle sehen die Stadt und fliehen. Gut, dass Du den Mut hattest, mit den Männern zu gehen und dieses afrikanische Städtchen zu erleben. Ich habe das gleich ausgedruckt und werde es allen meine Freunden geben.

Danke.

Liebe Grüße
Gerd
5’486 Beiträge · seit 200925. März 2011 ·
Bist Du Dir sicher, dass die Männer wirklich an den Epupa-Fällen waren? Die Straße dorthin ist problemlos zu fahren und man kommt sehr einfach direkt an die Fälle.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1 Beiträge · seit 200626. März 2011 ·
Na dann will ich mal als ein Mitreisender "Stefan" klarstellen, das wir,wie schon vermutet, nicht an den Epupa-Fällen waren 🙁 .Wir haben uns da leider von dem Reiseführer einschüchtern lassen, der schrieb was von 3 bis 4 std. einfache Fahrt. Und da es vor vorher viel gereregnte hatte, war uns das für den eigentlichen "Erholungstag" zu viel Fahrerei. Daher haben wir uns zu den Ruacana Fällen aufgemacht.
Leider blieb den ganzen Tag das blöde Gefühl, was verpasst zu haben. Das nächste Mal fahren auf jeden Fall hoch, egal was der blöde Reiseführer schreibt....
235 Beiträge · seit 200926. März 2011 ·
Hallo Puschel,
Was ich sehr eigenartig an Deinem Bericht finde ist,die Himbas sollen nicht saufen,aber Ihr zieht Euch einen
Cocktail nach dem Anderen rein.Da kann ich mich doch nur sehr wundern.Ich dachte immer die Apartheid gibt es nicht mehr.

Gruss Hubert
Nkosi Sikelel iAfrika
351 Beiträge · seit 201027. März 2011 ·
Ich finde, es ist ein Unterschied, ob ich im Urlaub Cocktails trinke, oder ob ich mit meinen Kindern und meinen Freundinnen auf dem Spielplatz sitze und ne Flasche Rum rumgehen lasse!!!
Sorry!!
Ich weiß was Sonia meint! Wir haben das vor 2 Jahren in den USA in Indianerresservaten gesehen, das tut einem wirklich leid! Und es ist nicht das Gleiche, wenn mal wir einen trinken! Es hat absolut nichts mit Apartheid zu tun, was Sonia geschrieben hat!
Den Himba den Rum(Alkohol) gegeben zu haben,das hat mit Apartheid zu tun!!!!!
zuletzt bearbeitet 27. März 2011