Zweieinhalb Wochen für Genießer?

34 Antworten · 8’818 Aufrufe · gestartet 07. März 2011 von Plattfuss
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Themenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 ·
lilytrotter schrieb:
Wichtig für gute Tipps wäre noch, wenn du eure Interessenschwerpunkte nennst. Dann muss man nicht soviel rätseln, beim raten…
Super ... vielen Dank für die Tipps und die erste Einschätzung. Also, meine Freundin war noch nie in Afrika und ich habe ihr von den südafrikanischen Nationalparks mit den Tieren vorgeschwärmt, also Viecher will sie auf jeden Fall sehen. Und dann Wandern wir beide ziemlich gerne. Toll Essen & Trinken ist uns eher nicht so wichtig. Auch brauchen wir keine Luxus-Unterkunft, allerdings wird man mit dem Alter doch anspruchsvoller und am Geld soll es nicht scheitern. Die Backpacker und Jugendherbergen waren für mich als Alleinreisenden in Südafrika total okay, aber zu zweit will man es dann doch etwas gemütlicher haben, gell...

Campen wär auch mal was... da überlege ich noch und werde ein bisschen rumlesen. Ich campe eigentlich ganz gerne, so in Bayern und Italien, aber im Fernreise-Urlaub hab ich das noch nie gemacht, wegen dem ganzen Gerödel, was man immer dabei hat, aber vielleicht ist diese Überlegung auch quatsch.
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2’612 Beiträge · seit 200707. März 2011 ·
Plattfuss schrieb:
Sambezi schrieb:
Hi,

nur hattest Du in Deinem Eingangstext geschrieben - Wir wollen das Land erkunden....

Bei 4 Tagen am Fleck und 18 Tage Zeit und dazu fast nix fahren, da ist nicht viel von Namibia zu erkunden........

Du weißt was ich meine.
Nein! Ich weiss nicht, was du meinst. Für mich gehört zum Erkunden eines Landes nicht, in möglichst vielen Orten gewesen zu sein. Zum "Land erkunden" gehört für mich, die Atmosphäre eines Ortes zu spüren, mit Menschen zu quatschen, mal einfach ein paar Abende in der Kneipe mit Einheimischen abzuhängen, auch die kleinen Dinge oder den Alltag der Leute kennen zu lernen. Das macht mir Spaß. Aber ich brauch dafür keine 18 Orte in 18 Tagen. Wenn ich hier manchmal lese, dass manche nur eine Nacht wo bleiben und ihre Reiseroute komplett im Forum durch-diskutieren lassen: das ist für mich und meine Freundin überhaupt nix.

Von "nix fahren" war ja keine Rede; nur, wenn ich hier ein bisschen lese, dann schrecken mich viele Postings, wo die Leute jeden Tag woanders sind, ab.
Hallo Chris,

viele fahren nach Namibia der "Einsamkeit" wegen. Wenn Ihr Spaß an kleinen Dingen und Alltag habt, wäre ein mehrtägiger Aufenthalt auf einer Gästefarm angesagt - von da ist es aber bis zur nächsten Kneipe meistens ein etwas längerer Weg 😉

Um nicht zuviel zu fahren, wäre Namib/Naukluft incl. Sossusvlei und die Region westlich von Windhoek sicherlich eine reizvolle Gegend - v.a. wenn man auch bereit ist, per pedes unterwegs zu sein. Vielen Menschen werdet Ihr dort aber nicht begegnen, außer in Windhoek und ggf. Swakopmund. Im ganzen Land leben gerade einmal zwei Millionen Menschen.

Ergänzung:

Sehe gerade, dass "Viecher" auch Pflicht sind, dann sollte Etosha auf jeden Fall dabei sein.

Wie wäre es mit:

4-6 Tage Sossusvlei/Naukluft/Namib (gibt viel zu Erwandern)
5-6 Tage über Blutkuppe/Spitzkoppe/Erongo zur Etosha (landschaftlich klasse)
4 Tage Etosha (der Viecher wegen)
2 Tage Gästefarm auf dem Rückweg nach Windhoek (des Alltags wegen)

Allerdings wäre das fast nix mit "Kneipe".

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
zuletzt bearbeitet 07. März 2011
Themenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 ·
travelNAMIBIA schrieb:
Hi Plattfuss,

Ihr könnte Euch aber z.B. auf Windhoek und Umgebung, Swakopmund und Umgebung sowie Etosha beschränken. Dann müsst ihr nicht fürchertlich viel fahren. Zudem kommt ihr in den Städten oder aber insbesondere auf Gästefarmen mit den Einheimischen (na ja, zumindest einer kleiner Minderheit) ganz gut in Berührung.
Ja, genauso, hört sich gut an! Dass mit den Einheimischen war auch eher so ein Beispiel. Ich will mich jedenfalls niemandem aufdrängen und ich fahr auch nicht "wegen des authentischen Feelings" in die Townships um dort den Multi-Kulti-Heini zu geben. Aber in Südafrika habe ich mangels anderer Gesellschaft ab und zu in Kneipen abgehangen und ein paar nette Typen, schwarz wie weiss, kennengelernt. In Namibia ist es dann wohl eher noch weniger dicht besiedelt, wie ich inzwischen gecheckt habe.... 😉
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Themenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 ·
Volker schrieb:
Um nicht zuviel zu fahren, wäre Namib/Naukluft incl. Sossusvlei und die Region westlich von Windhoek sicherlich eine reizvolle Gegend - v.a. wenn man auch bereit ist, per pedes unterwegs zu sein. Vielen Menschen werdet Ihr dort aber nicht begegnen, außer in Windhoek und ggf. Swakopmund. Im ganzen Land leben gerade einmal zwei Millionen Menschen.
Was haltet Ihr generell von Tierbeobachtungen?
Danke für den Tipp. Jaaa, Tierbeobachtungen! Meine Freundin war noch nie in Afrika und ich habe ihr so von meinen Nationalparkerfahrungen in Südafrika vorgeschwärmt. Die Tierwelt dort war einfach toll und schön, ganz anders als im "Zoo", wenn man das noch nie erlebt hat, versteht man es gar nicht. Also, Fazit: Tiere, Wandern, Natur, das sind unsere Traumurlaube. Autofahren, am Strand liegen, Kirchen, Museen, Essen & Trinken ist eher zweitrangig.
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7’353 Beiträge · seit 200607. März 2011 ·
Hallo Plattfuss

Nach allem was ich bisher gelesen habe, wird Euch Namibia unglaublich gefallen. Das einzig lästige, sind die Autofahrten die einfach ab und zu sein müssen. Aber das ist auch nicht so schlimm. Auf diese Art erlebt man die Grösse und Einsamkeit von Namibia und genau das hinterlässt bei sehr vielen Leuten tiefe Spuren.

Das konzentrieren auf einige wenige Orte ist kein Problem. Setzt da unbedingt eine Gästefarm mit rein und bleibt da ein paar Tage.
Meine Empfehlung: http://www.airportfarm-namibia.com/

Besucht die Küste und die angrenzenden Wüstengebiete. Sehr geeignet ist das Umfeld von Swakopmund.
Meine Empfehlung: http://www.sophiadale.de/

Schaut Euch einige Tiere an. Z.B. in Etosha zum selber erkunden oder einer Lodge wo Ihr rumgefahren werdet und viele Erklärungen erhaltet.
Meine Empfehlung: Etosha NP

Schnuppert auch noch ein bisschen in Windhoek herum und macht eine richtig gute Stadtrundfahrt mit Carsten.
Meine Empfehlung: http://www.bwana.de/

Geht wandern in der Naukluft Region oder an der Spitzkoppe.
Meine Empfehlung: Campiert an der Spitzkoppe. Das ist traumhaft schön

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Gast07. März 2011 ·
Hi,

wie alt seid Ihr denn? Wenn man fragen darf...

Gruß
Themenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 ·
Volker schrieb:
4-6 Tage Sossusvlei/Naukluft/Namib (gibt viel zu Erwandern)
5-6 Tage über Blutkuppe/Spitzkoppe/Erongo zur Etosha (landschaftlich klasse)
4 Tage Etosha (der Viecher wegen)
2 Tage Gästefarm auf dem Rückweg nach Windhoek (des Alltags wegen)

Allerdings wäre das fast nix mit "Kneipe".

Ja, das hört sich echt gut an. Jetzt sehe ich schon mehr Licht im Dunkeln. Ich sag jetzt schon mal vielen Dank.

PS: das mit der Kneipe hätte ich echt nicht erwähnen dürfen 😉
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Themenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 ·
Sambezi schrieb:
wie alt seid Ihr denn? Wenn man fragen darf...
So Mitte 30-Anfang 40.

Aber das will ja nix heissen. In Südafrika habe ich auch 75-jährige Amis in der Jugendherberge getroffen.

Unser Alter bedeutet hauptsächlich, dass unsere Reisewünsche nicht mehr so stark vom Geldbeutel abhängen.
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Gast07. März 2011 ·
Hi,

ne darum ging es ja nicht, aber nen 75 jährigen würde ich nicht unbedingt eine Wanderung am Brandberg oder ein Trekking am Waterberg empfehlen und freitags in Swakop in ne Disco würde ich ihn auch nicht schicken, vielleicht auch nicht zu ner Kajaktour aufm Oranje oder Kunene bzw. in Swakopmund oder eine Tour durch den Fish River oder zum Dünen Ski in der Namib usw.usf....

Wobei - von manchen 75 jährigen könnte man sich ne Scheibe abschneiden....

Gruß
Themenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 ·
Sambezi schrieb:
ne darum ging es ja nicht, aber nen 75 jährigen würde ich nicht unbedingt eine Wanderung am Brandberg oder ein Trekking am Waterberg empfehlen...
Ich kenne zwar die Gegebenheiten in Namibia nicht, aber was hier in Bayern so alles an 60, 70, 80-jährigen in den Bergen unterwegs ist, da staunt man als gebürtiger Holsteiner.
Wobei - von manchen 75 jährigen könnte man sich ne Scheibe abschneiden....
Genau so siehts aus. Den 75-jährigen, den ich in Kapstadt im Backpacker kennengelernt habe, kam gerade von einem Trekking in Lesotho zurück, wo er sich einen Fuss gebrochen und nun einen Gips hatte. Was ihm aber nicht zum Urlaubsabbruch reichte.
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Themenstarter25 Beiträge · seit 201109. März 2011 ·
lilytrotter schrieb:
Ihr habt eine sehr schöne und interessante Seite und eure Art zu Reisen gefällt uns sehr gut. – Auch wenn wir selbst völlig anders reisen.
[....]

Leider kennen wir uns weder mit B&B’s noch mit Backpacker Unterkünften aus, weil wir ausschließlich campen.
Gruß lilytrotter
Hi Lilytrotter,

nachdem ich mich durch einschlägige Angebote von Gästefarmen geklickt habe, kamen wir zur Einsicht, dass wir nicht jede Nacht 60-80 Euro pro Person für Übernachtungen ausgeben wollen, da wir zwar eine schöne Unterkunft schätzen, aber Luxus gar nicht brauchen. Bei uns scheitert es nicht unbedingt am Geldbeutel, sondern eher an der Einstellung....

Deshalb versuche ich meine Liebste zu überzeugen, dass eine Reise mit dem Wohnmobil das Beste wäre. Da hätte sie feste Wände (kein Zelt) und können uns halbwegs "frei" fühlen.

Vielleicht kannst Du mir dazu ein paar Tipps geben? Welche Ausrüstung bekommt man denn so von den einschlägigen Vermietern, was sollte man unbedingt von zuhause mitnehmen, was kann man kostenmäßig so für Stellplatz etc. veranschlagen? Wird der Urlaub dadurch wirklich günstiger oder ist das eine Milchmädchenrechnung? Ist es eigentlich im Juni/Juli überall warm genug, dass man nicht nachts friert wie ein Schneider? Was habt ihr für Erfahrungen mit den Strassen gemacht?
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4’132 Beiträge · seit 200809. März 2011 ·
Hallo, Plattfuß!

Wir haben in dem Bereich Wohnmobil keine Ahnung. Es gibt einige, hier im Forum, die mal mit einem Wohnmobil gereist sind, es geht also. Der Südwinter eignet sich durchaus dafür, da man nicht mit Überraschungen durch Regen rechnen muss. Schau mal den Reisebericht von rebecca und flashlens an: Unter der Wintersonne Namibias. http://www.flashlens.de/index.html

Wenn deine Freundin wirklich Probleme mit niedrigen Temperaturen hat, so finde ich die Idee eines Wohnmobils nicht schlecht. Es ist abends im Südwinter tatsächlich ziemlich kühl, bis hin zu Frostnächten. Und die Tage sind relativ kurz.

Ich befürchte, dass ihr Euch wohl z.T. von eurer Vorliebe trennen müsst, grundsätzlich 3-4 Nächte an einem Ort zu bleiben. In Namibia wird euch das an vielen Orten keinen Vorteil bringen, da z.B. der nächste Ausflugsort recht weit weg ist und auch schon wieder eine andere Campsite in der Nähe hat. Vielleicht reduziert ihr auf die üblichen 2-3 Nächte, das passt in Namibia ganz gut.
Für einen Stadtaufenthalt mit Ausflugsmöglichkeiten könnte ich mir Omaruru noch gut vorstellen. Aber wir sind hier wirklich kein Maßstab. Wir sind extrem kilometerfaul und sitzen meist nur in der Wildnis rum...

Gruß lilytrotter
Du hast mehr „Beantwortungschancen“, wenn du dich an die Allgemeinheit wendest.

Nachtrag: Hast du ja grad, das ist gut.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 09. März 2011
Themenstarter25 Beiträge · seit 201109. März 2011 ·
lilytrotter schrieb:
Hallo, Plattfuß!

Wenn deine Freundin wirklich Probleme mit niedrigen Temperaturen hat, so finde ich die Idee eines Wohnmobils nicht schlecht.[...]

Ich befürchte, dass ihr Euch wohl z.T. von eurer Vorliebe trennen müsst, grundsätzlich 3-4 Nächte an einem Ort zu bleiben. [...] Vielleicht reduziert ihr auf die üblichen 2-3 Nächte, das passt in Namibia ganz gut.
Hi, danke erstmal für Deine Einschätzung. Mal schauen. Eigentlich wollten wir ja auch nach RSA, da war ich vorletztes Jahr im Frühling (Südhalbkugel), das war super 😁 , leider sind wir diesmal etwas beschränkt hinsichtlich Urlaubszeiten.

Gestern hat sie noch ein anderes Urlaubsziel ins Rennen geworden und nun muss ich mal schauen, wie ich Namibia noch retten kann 😄
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9 Beiträge · seit 201009. März 2011 ·
Hallo,

in Namibia ohne zu Fahren ist schon sehr schwierig. Ich würde dann zum 1. den Waterberg zum Wandern anfahren 2. den Etosh Park zum Tiere schauen, 3.rund um Twyfelfontein- Weltkulturerbe Felszeichnungen, verbranter Berg, Fingerklippe bei Khorixas, Palmwag Lodge Safari, 3. Swakopmund/Walfish Bay- Bootstour in der Lagune-Pelikane,Flamingos- Welwitschia, Mondlandschaft am Swakopriver und 4. in der Naukluft- Wandern, Sossusvlei noch gut erreichbar. Bei 18 Tagen sollte man den Süden, Fish River Canyon, auslassen und beim nächsten mal besuchen. Z.B. wenn man im August/Septenmber von Kapstadt nach Windhoek fährt mit den Wildblumen im Namaqualand.
Viel Spass und schöne Grüße

Karl-Heinz
43 Beiträge · seit 200813. März 2011 ·
Hallo Plattfuss,

falls Namibia noch im Rennen sein sollte:
Wir haben einige sehr schöne Tageswanderungen gemacht:
- Am Waterberg
- im Erongo-Gebirge (Elephant-Head), traumhaft schön, vor allem wenn beim Wandern Giraffen und verschiedene Antilopen aus kürzester Distanz sieht
- Spitzkoppe (wunderschön zum Rumkraxeln)
- Dünen um Sossusvlei

Wenn ihr dann noch durch den Etosha-NP fahrt, dann habt ihr eine gute Mischung zwischen Tieren und Wandern, allerdings auch mindestens 2000km Strecke. Ich bin normalerweise auch kein Fan des ewigen Fahrens und im Autositzens, aber in Namibia ist die Landschaft so wunderschön, dass oftmals der Weg das Ziel ist und es überhaupt nicht stört, wenn man 3-5 Stunden fährt und es am nächsten Tag wieder weitergeht.

Grüße, Möhli