Route für 20 Tage 4x4 Camper

3 Antworten · 1’224 Aufrufe · gestartet 04. Sept. 2010 von mruni
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Themenstarter172 Beiträge · seit 201004. Sept. 2010 ·
hallo an alle,
lese schön länger hier mit, jetzt aus aktuellem anlass schreibe ich selber mal.
ich fliege zusammen mit einem bekannten am 14.11.2010 nach namibia, wir haben für 20 tage einen hilux 2.5L diesel bei africamper gemietet und wollen das land erkunden.

wir selbst haben noch keine namibia erfahrung, kümmern uns aber schon seit wochen um den urlaub. da wir jetzt flug und auto haben, kommt langsam die frage auf, wo wir eigentlich hinfahren 🙂

zweifelsfrei gibt es wohl überall was tolles zu sehen, geht ja los bei klasikern wie etosha, waterberg, walvis bay, lüderitz, sossusvlei und fishriver canyon. um so länger man sich mit dem land beschäftigt, um so mehr scheint man sehen zu wollen (abstecher in die kalahari, epupa falls, hoba meteorite, versteinerter wald etc usw.)
stundenlang vor google earth zu sitzen ist schon fast deprimierend, da man soviel urlaub gar nicht hat 😉

in 20 tagen inkl. übernahme und abgabe des mietwagens wird es wohl kaum schauffbar sein komplett namibia abzufahren, grade da wir uns auch nicht hetzen wollen. sollten wir nun besser eine reine süd- oder nordroute planen, oder evtl eine route "in der mitte", also alles was zwischen etosha und köcherbaumwald liegt? klar ist das geschamckssache, aber hier gibt es ja schon etliche namibia experten die dazu mehr sagen können, bzw wissen was sich auf keinen fall lohnt.

wir haben keine allrad erfahrung, sind aber (denke ich) schnell lernfähig und würden auch gerne mal wege fahren wo ein allrad angebracht ist, muss also nicht unbedingt immer der schnellste weg zwischen a und b sein. will vermeiden dass wir den ganzen tag im auto sitzen und dann wie die japaner irgendwas kurz angucken, fotos machen und weiterhetzen. auf der anderen seite wollen wir auch was sehen, und nicht tagelang im "nichts" unterwegs sein, wo es weder tiere noch landschaft gibt.

danke für alle tipps, vorschläge + kritik!
mruni
33,3k Beiträge · seit 200604. Sept. 2010 ·
Hallo mruni,

willkommen im Forum!

Ich würde mir bei max. 20 Reisetagen die ihr habt nicht ganz Namibia vornehmen. Ich würde Euch - wie jedem Neuling - zu "Namibia Klassisch" raten, d.h. Windhoek, Sesriem/Sossusvlei, Swakopmund, Brandberg/Damarland, Etosha (mind. 3 volle Tage), Windhoek. Wenn noch Tage "übrig sind", würde ich diese für die Kalahari oder Erongo verwenden (jeweils mind. 2 Tage). Den äußersten Süden sowie Kaokoveld, "Ovamboland" und Caprivi würde ich auslassen.

Ihr solltest im Kopf haben, dass - wie ich finde - im Urlaub mind. überall 2 Übernachtungen eingeplant werden sollten und nicht mehr als 400 Fahrkilometer am Tag.

Schreibt Euch doch mal einen groben Plan (vielleicht mit den von mir genannten Stationen) auf und dann kann man sehen wo ihr noch Luft habt für mehr.

Sonnige Grüße
Christian
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152 Beiträge · seit 200804. Sept. 2010 ·
Hallo mruni!
Also wir haben uns bei unserer ersten Reise nach Namibia, die verschiedenen Reiseveranstalter und ihre Routen angesehen. Dann haben wir uns die beste Route, die für unsere Reisedauer passend war, rausgesucht.
Wir waren damals "klassisch", wie Christian geschrieben hat, unterwegs und uns hat es sehr sehr sehr gut gefallen.
Das Land wird euch so gefallen, dass ihr sowieso nochmal hinfahren wollt und dann könnt ihr die anderen ebenso schönen Gegenden erkunden 😁
Viel Spaß bei der Planung, denn das ist ja schon fast wie Urlaub!!!
Viele Grüße,
Suuusa
461 Beiträge · seit 200804. Sept. 2010 ·
Hallo Mruni

Ist mir beim ersten mal auch so gegangen. Dann hatte ich vor meinem geistigen Auge eine Landesgrösse, die Schweiz und habe mal frisch fröhlich geplant und dann die km gesehen 🙁 .

Ich empfehle zuerst eine Grobroute zu definieren und diese dann zu verfeinern. Mein Vorschläg für die erste GrobRoute wäre:
- Windhoek
- Soussouvlei
- Swakopmund
- Damaraland
- Etosha
- Erongo / Waterberg oder irgendwas auf der Rückreise
- Windhoek

Wenn ihr euch jetzt dieser Route entlangangelt und dort die Stops einlegt wo eure grössten Interessen sind dann wird dies eine tolle Reise.

Und wegen 4x4 würde ich mir keine Sorgen machen - diese Route wäre auch ohne machbar. Habe beim ersten Mal aber trotzdem einen 4x4 genommen. War einfach das bessere Gefühl ich kannte mich ja noch nicht aus.

Gruss
Tom