Hinweis: NWR mal wieder/immer noch pleite

24 Antworten · 4’899 Aufrufe · gestartet 22. Juli 2010 von travelNAMIBIA
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Themenstarter33,3k Beiträge · seit 200622. Juli 2010 ·
Hi zusammen,

wenn NWR nicht bis Ende Juli eine Finanzspritze von 322 Mio Nam Dollar bekommt werden mind. 200 Angestellte entlassen und unprofitable Unterkünfte (das sind wohl alle bis auf Etosha, Ai-Ais und Sesriem) geschlossen.

Details hier: http://www.namibian.com.na/news/full-story/archive/2010/july/article/nwr-begs-for-urgent-bailout/

Sonnige Grüße
Christian

P.S. Die Finanzspritze wird wohl stattfinden, jedoch werden dann ohnehin mittlelfrtistig die unprofitablen Unterkünfte geschlossen bzw. verkauft werden müssen.
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579 Beiträge · seit 201023. Juli 2010 ·
Hallo, Christian,
travelNAMIBIA schrieb:
wenn NWR nicht bis Ende Juli eine Finanzspritze von 322 Mio Nam Dollar bekommt werden mind. 200 Angestellte entlassen und unprofitable Unterkünfte (das sind wohl alle bis auf Etosha, Ai-Ais und Sesriem) geschlossen.
Wie machen die das eigentlich? Im Etosha haben die ein Monopol, in Sesriem die exklusivste Lage und die Preise sind nicht auf Hartz4-Niveau. Das müssen doch so große Cashcows sein, dass sich die kleineren Camps spielend mitschleifen lassen und auch ein paar Alt-Kredite bedient werden können?

Und eine halbe Milliarde hätte NWR in den nächsten Jahren gern vom Staat. Das entspricht 3 Jahresumsätzen von NWR. Und laut Jahresbericht verfügt NWR nur über Werte (Bausubstanz, Ausstattung, Fahrzeuge, ...) von rund 150 Millionen NAD. Wo ist denn die ganze Kohle geblieben?

Bizarre Randnote: Der Chef von NWR, Dr Tobie Aupindi, hat vor wenigen Tagen gerade den "Tourismus-Oscar" für Afrika verliehen bekommen. Für seinen Geschäftssinn und weil er bei NWR den Turnaround geschafft hat.
http://www.newera.com.na/article.php?articleid=11921

Sonnige Grüße
zuletzt bearbeitet 23. Juli 2010
Themenstarter33,3k Beiträge · seit 200623. Juli 2010 ·
Hi lowflyer,

tja, sehr berechtigte Fragen wie ich finde.

Der Turnaround im operativen geschafft ist wohl wirklich geschafft, nur können eben alte Kredite nicht bedient werden.

Dahinter steckt aber, wie auch bei Air Namibia, der Moloch eines Staatsunternehmens ohne wirkliche Gewinnerzielungsabsicht und mit einem Verwaltungsapparat sonder gleichen. Mit so vielen - sorry für die harten Worte - unnützen Angestellten kann der beste Geschäftsmann der Welt meiner Meinung nach nichts retten. Hälfte entlassen, einige Camps straffen und schon sieht es besser aus. Es ist mir auch schleierhaft, wieso im Februar gesagt wurde, dass die Verbindlichkeiten maximal 100 Mio betragen und dann nun mind. 300 Mio gefordert werden.

Als Beispiel könnte man den (ehemals) staatlichen Windhoek Country Club nennen. Vor 5 Jahren noch pleite, dann privatisiert und nun mit hohen Gewinnen. Es geht also!

Sonnige Grüße
Christian
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454 Beiträge · seit 200623. Juli 2010 ·
man muss sich auch vor augen halten dass leute wie aupindi ca N$ 150.000 pro monat bekommen, so geht auch das geld ganz schnell raus....
579 Beiträge · seit 201023. Juli 2010 ·
Hallo,

travelNAMIBIA schrieb:
Der Turnaround im operativen geschafft ist wohl wirklich geschafft, nur können eben alte Kredite nicht bedient werden.
Das ist sicher besser, als operativ auch ein Minus einzufahren. Aber ich empfinde es regelmäßig als beschönigend, wenn man sich mit einem operativen Profit bei insgesamt tiefroten Zahlen brüstet. Das ist, als wenn ich als Privatmann sage: Ich komme super mit meinem Geld aus und habe jeden Monat etwas über - wenn ich die Kreditraten für das Haus und das Auto nicht berücksichtige...

Ich habe jetzt nicht alle Jahresberichte von SANParks im Detail gelesen, aber soweit auf die Schnelle ersichtlich arbeiten die profitabel (auch nach Zinsen) und die sind von der Ausgangslage her ganz gut mit NWR zu vergleichen.

Rein subjektiv würde ich Aupindi allein deshalb entlassen, weil er es in den 4 Jahren seines Wirkens nicht geschafft hat, mal ein zeitgemäßes Online-Buchungssystem einzuführen. Buchen bei NWR ist für NWR und die Kunden immer noch umständlich und zeitaufwändig. Das geht im Jahr 2010 bei einem so großen Tourismusanbieter gar nicht. Nach allem was man so hört, läuft das unter der Ägide von Aupindi gebaute Onkoshi-Luxus-Camp ja auch eher bescheiden. Es gab gerade 80% Rabatt auf die normalen Raten.

Sonnige Grüße
Themenstarter33,3k Beiträge · seit 200623. Juli 2010 ·
Hi lowflyer,

sehe ich genau so. Wir können alle gut dastehen machen, wenn man Ausgaben für Kredite einfach nicht berücksichtigt. Und als Staatsunternehmen kann man das eben, da man eh weiß, dass einem geholfen wird.

@Shanti
Es sind genau N$ 1,674 Millionen pro Jahr. Aber das macht den Kohl eigentlich dann auch nicht mehr fett 😉 (zum Vergleich, Präsident Pohamba bekommt etwa N$ 600.000 pro Jahr)

Sonnige Grüße
Christian
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2’612 Beiträge · seit 200723. Juli 2010 ·
travelNAMIBIA schrieb:
Dahinter steckt aber, wie auch bei Air Namibia, der Moloch eines Staatsunternehmens ohne wirkliche Gewinnerzielungsabsicht und mit einem Verwaltungsapparat sonder gleichen. Mit so vielen - sorry für die harten Worte - unnützen Angestellten kann der beste Geschäftsmann der Welt meiner Meinung nach nichts retten. Hälfte entlassen, einige Camps straffen und schon sieht es besser aus.
In einem Land mit hoher Arbeitslosigkeit ein nicht ganz unkritisches Vorgehen. Zustimmung höchstens, wenn es um hochbezahlte "Frühstücksdirektoren" geht. Steigende Arbeitslosigkeit würde weitere Probleme bedeuten - und ob Privatisierung immer besser für die Bevölkerung eines Landes ist???

SANParks und NWR lassen sich m.E. nicht direkt vergleichen, die Anzahhl der Buchungen bei SANParks liegt um ein Vielfaches höher als beim NWR. Ob ein elektronisches Buchungssystem da zwingend notwendig ist - man sich kurzfristig vielleicht sogar noch mehr Probleme reinholt, weil der Ausbildungsstand der Mitarbeiter nicht reicht. Ich kann jemandem keinen Porsche hinstellen, wenn er nur Fahrrad fahren und reparieren kann.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
Themenstarter33,3k Beiträge · seit 200623. Juli 2010 ·
Hi Volker,
Steigende Arbeitslosigkeit würde weitere Probleme bedeuten - und ob Privatisierung immer besser für die Bevölkerung eines Landes ist???
Darüber lässt sich wunderbar diskutieren. Aber ein Wirtschaftsunternehmen hat per Definition die Aufgabe der Mehrung des Geldes für seine Besitzer - die Bevölkerung ist da erst einmal (leider) egal. Ob es gut ist für die Bevölkerung wenn 300 Millionen N$ an Steuergeldern für ein Staatsunternehmen fließen ist eine andere Frage. Da kann man das Unternehmen eher schließen, den Arbeitern ihr Gehalt ohne Arbeit weiter zahlen und würde den Steuerzahlen weniger kosten als 300 Millionen. Das nur als Gedankenspiel 🙂

Man schaue sich viele Gebiete Botswanas an. Dort gibt es in Nationalparks privat betriebene Lodges/Unterkünfte die teilweise horrende "Konzessionsabgaben" an den Staat zahlen. Der Staat macht jede Menge Geld ohne große Risiken.

Sonnige Grüße
Christian
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579 Beiträge · seit 201023. Juli 2010 ·
Hallo,

Volker schrieb:
In einem Land mit hoher Arbeitslosigkeit ein nicht ganz unkritisches Vorgehen. Zustimmung höchstens, wenn es um hochbezahlte "Frühstücksdirektoren" geht. Steigende Arbeitslosigkeit würde weitere Probleme bedeuten - und ob Privatisierung immer besser für die Bevölkerung eines Landes ist???
Sicher ist das nicht einfach, aber Arbeitsplätze, die sich nicht selbst tragen, lassen sich auf Dauer nicht erhalten. Es wäre schlimm, wenn wieder ein paar mehr arbeitslos würden. Andererseits muss das Geld für die massive Subventionierung der Arbeitsplätze irgendwo herkommen und da es keine unbegrenzten Budgets gibt, fehlt es dann anderswo, vielleicht im Bereich Bildung oder HIV-Bekämpfung. Es geht dabei nicht um Peanuts. NWR will für jeden Namibia-Dollar an Umsatz einen Namibia-Dollar vom Staat dazubekommen. Das ist eine völlig absurde Größenordnung.

Das Privatisierung nicht das Allheilmittel per se ist, können wir auch in Deutschland regelmäßig erleben. Aber wenn Air Namibia und NWR seit 20 Jahren nur Milliarden-Verluste anhäufen und dabei in Branchen tätig sind, in denen der Wettbewerb normalerweise gut funktioniert (anders als bei Wasser, Strom, Erdgas, ..), dann dürfte man schon mal etwas anderes versuchen.
Ob ein elektronisches Buchungssystem da zwingend notwendig ist
Das ist ganz eindeutig zu bejahen. NWR ist kein kleines Hinterhofmotel mit 3 Zimmern. Buchbare feste Unterkünfte und Campingkapazitäten zusammen genommen hat NWR schon allein im Etosha eine 4stellige Übernachtungskapazität. Wenn bei jedem einzelnen Buchungsvorgang Mitarbeiter mindestens 3-4 mal manuell tätig werden müssen (Anfrage-Buchung-Anzahlung-Restzahlung), dann resultiert daraus ein gigantischer Zeitaufwand und eine sehr hohe Fehleranfälligkeit, die wiederum Zeit und Geld kostet. Ein Online-Buchungssystem in den Größenordnungen ist heutzutage technisch absoluter Kinderkram. An der Schulung von 100 Mitarbeitern kann das wirklich nicht scheitern. Abgesehen von den NWR-Kosten ist sowas heute einfach ein essentieller Service für Touristen. Man kann da nicht auf dem Niveau von 1950 stehen bleiben.

Ich weiß nicht ob ich mich richtig erinnere, aber meines Erachtens sollte 2007 oder 2008 mal SAP bei NWR eingeführt werden. Weiß da jemand genaueres?

Sonnige Grüße
zuletzt bearbeitet 23. Juli 2010
2’612 Beiträge · seit 200723. Juli 2010 ·
travelNAMIBIA schrieb:
Hi Volker,
Steigende Arbeitslosigkeit würde weitere Probleme bedeuten - und ob Privatisierung immer besser für die Bevölkerung eines Landes ist???
Darüber lässt sich wunderbar diskutieren. Aber ein Wirtschaftsunternehmen hat per Definition die Aufgabe der Mehrung des Geldes für seine Besitzer - die Bevölkerung ist da erst einmal (leider) egal.
Ich habe den Eindruck, dass dies in einigen Ländern und Branchen im Zuge der Wirtschaftskrise gerade neu verhandelt wird...
Ob es gut ist für die Bevölkerung wenn 300 Millionen N$ an Steuergeldern für ein Staatsunternehmen fließen ist eine andere Frage. Da kann man das Unternehmen eher schließen, den Arbeitern ihr Gehalt ohne Arbeit weiter zahlen und würde den Steuerzahlen weniger kosten als 300 Millionen. Das nur als Gedankenspiel 🙂
Wurde mir im Studium an der Uni auch mal beigebracht. Mit Arbeitslosigkeit, gerade junger Leute, nimmt aber z.B. auch die Gewaltbereitschaft und Kriminalität zu...
Man schaue sich viele Gebiete Botswanas an. Dort gibt es in Nationalparks privat betriebene Lodges/Unterkünfte die teilweise horrende "Konzessionsabgaben" an den Staat zahlen. Der Staat macht jede Menge Geld ohne große Risiken.


Klar, wenn man nur noch Hochpreistourismus will. Ich wäre glücklich, wenn man sowohl in NAM wie auch in BOT weiterhin Camper akzeptiert und deren wirtschaftlicher Nutzen auch gesehen wird.

Der "normale" Ökonom empfiehlt bei knappen Ressourcen und (noch) vorhandener Nachfrage aber eher hohe Preise.

Schwierig. Interessant.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
Themenstarter33,3k Beiträge · seit 200623. Juli 2010 ·
Hi lowflyer, hi Volker,

das automatische Buchungssystem wird gerade aufgebaut und soll ab Januar getestet werden. Mal sehen...

Am Rande: Demnächst wird die neue Website des NTB online gehen. Die soll gaaanz toll werden... und kostet nur US$ 770.000 (!!!).

Sonnige Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 23. Juli 2010
250 Beiträge · seit 201023. Juli 2010 ·
Bei NWR gibt es sehr gute und vor allem motivierte Angestellte.

Es gibt aber auch diejenigen, die sich kaum gerade auf einem Stuhl halten können, denen jede Bewegung entscheidend an die Substanz zu gehen scheint.

Vielleicht sollte NWR einfach die guten Leute weiter beschäftigen.

Gruss Tom
Die ganze Bar kam mir hoch (Charles Bukowski)
2’612 Beiträge · seit 200723. Juli 2010 ·
travelNAMIBIA schrieb:
Hi lowflyer, hi Volker,

das automatische Buchungssystem wird gerade aufgebaut und soll ab Januar getestet werden. Mal sehen...

Am Rande: Demnächst wird die neue Website des NTB online gehen. Die soll gaaanz toll werden... und kostet nur US$ 770.000 (!!!).

Sonnige Grüße
Christian
Kennst Du den Namen der Firma, die die Software einführt, kommt doch bestimmt nicht aus NAM? Wer führt die Schulungen durch?

Würde mich nicht wundern, wenn eins der ausländischen Geberländer das unter "Entwicklungszusammenarbeit" laufen lässt.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
Themenstarter33,3k Beiträge · seit 200623. Juli 2010 ·
Hi Volker,

stecke da nicht so genau drin und weiß auch nicht, ob es wirklich so abläuft wie geplant (mit anderen Worten ob wirklich an einem System gearbeitet wird). Soweit ich mitbekommen habe soll es ein komplett neues, eigenes System sein, also keine Standardanwendung. Finanziert wohl aus eigenen Mitteln, denke aber mal, dass MCA da auch etwas dazu beisteuert.

Joomla mit einer Standard-Buchungsmaschine dahinter hätte es für den Anfang auch getan 🙂

Sonnige Grüße
Christian
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649 Beiträge · seit 200723. Juli 2010 ·
Hallo,

vom betreibswirtschaftlichen Standpunkt haben die Kritiker mit dem Tenor "das geht auch straffer und dann profitabler" sicher Recht. Nur frage ich mich seit längerem, ob das nicht zu kurzsichtig gedacht ist.

Hier haben wir doch das selbe Problem: Jeder will kostendeckend wirtschaften - und verlagert seine Arbeitsplätze in Billiglohnländer. Ergebnis: Eine gute Bilanz der Firma und weitere Arbeitslose und ggf. werdene Hartz4-Empfänger für die Volkswirtschaft.

Einem privaten Geschäftsmann kann ein Staat nur bedingt Vorschriften machen, wie er wo seine Arbeitsplätze auf- und abbaut. Steuerungen durch die Staatsgewalt ist hier nur über Steuerermäßigung und Subventionen möglich - und kostet auch wieder Geld.

Eine staatliche Firma wie NRW hat meiner Meinung nach die Pflicht, das Ganze nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern auch aus Sicht der Volkswirtschaft zu optimieren. (Gut - ob das Defizit jetzt gerade aus dieser Motivation heraus entstanden ist - das glaube ich auch nicht...). Aber der Ruf nach dem Abbau der Arbeitsplätze sollte bei so einem Unternehmen gut überlegt sein. Anderenfalls kostet es den Staat auf lange Frist vielleicht mehr, als wenn diese Arbeitsplätze jetzt querfinanziert werden müssen...

LG elli
Themenstarter33,3k Beiträge · seit 200623. Juli 2010 ·
Hi Elli,

grundsätzliche Zustimmung von mir, aber:
Eine staatliche Firma wie NRW hat meiner Meinung nach die Pflicht, das Ganze nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern auch aus Sicht der Volkswirtschaft zu optimieren.
Es ist ein vor einigen Jahren privatisiertes Unternehmen das (zufällig) zu 100 % in Staatsbesitz ist. Damit hat es v.a. in erster Linie Verpflichtungen seinen Eigentümern gegenüber. Man könnte z.B. 50 % an dem Unternehmen in wirklich private Hände geben (so wie mit dem Country Club Resort geschehen) - was meinst Du wie schnell sich da dann was zum positiven ändert!

Sonnige Grüße
Christian
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250 Beiträge · seit 201023. Juli 2010 ·
Aber Christian, das ist doch wunderbar wenn ein Rad neu erfunden werden kann.

Da gibt es viele Workshops in teueren Hotels, Fit Gap Analysen , Prozess Design, teure Berater können beigezogen werden, bis nur ein erster Draft oder Blueprint vorliegt ist das Budget meist zerschossen..

Einfach ein vorhandenes Buchungssystem zu nehmen und auf die Bedürfnisse anzupassen wäre ja zu einfach und lapidar : -)

Gruss Tom
Die ganze Bar kam mir hoch (Charles Bukowski)
649 Beiträge · seit 200723. Juli 2010 ·
@Christian:
Sorry - ein privates Unternehmen, daß zu 100% dem Staat gehört oder ein staatliches Unternehmen.... der Unterschied ist so dermaßen marginal, daß es sich echt nicht lohnt darüber nachzudenken. Das überlasse ich gerne den Juristen und Wirtschaftsprüfern.

Dass eine Verpflichtung gegenüber dem eigentümer besteht - da gebe ich Dir Recht. Aber ist diese Verpflichtung gerade in diesem Fall die Erwirtschaftung von Gewinn?

Wie gesagt: Diese betriebswirtschaftliche Denken ist aus meiner Sicht ziemlich kurzsichtig. Und je konsequenter man so vorgeht, umso eher bleiben die Menschen auf der Strecke...
2’612 Beiträge · seit 200723. Juli 2010 ·
giraffenmog schrieb:
@Christian:
Sorry - ein privates Unternehmen, daß zu 100% dem Staat gehört oder ein staatliches Unternehmen.... der Unterschied ist so dermaßen marginal, daß es sich echt nicht lohnt darüber nachzudenken. Das überlasse ich gerne den Juristen und Wirtschaftsprüfern.

Dass eine Verpflichtung gegenüber dem eigentümer besteht - da gebe ich Dir Recht. Aber ist diese Verpflichtung gerade in diesem Fall die Erwirtschaftung von Gewinn?

Wie gesagt: Diese betriebswirtschaftliche Denken ist aus meiner Sicht ziemlich kurzsichtig. Und je konsequenter man so vorgeht, umso eher bleiben die Menschen auf der Strecke...
Passt vielleicht sogar ganz gut zum Thema und dient dem Einen oder Anderen als Gedankenanstoß:

Muhammad Yunus: Building Social Business
Bye bye Forum
Themenstarter33,3k Beiträge · seit 200623. Juli 2010 ·
Hi Volker,

oder dieses hier http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen 😉

Sonnige Grüße
Christian
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