stein1101140 Beiträge · seit 200921. Okt. 2009 · Hallo Parnassia !
Im aktuellen T4A ist auf dieser Strecke vermerkt: road washed away 2008.03.14
das wird´s wohl sein!
könnte sein, dass wir 2010 auch dort fahren
lg Martin
Namibia ist wunderbar - wir kommen sicher wieder
www.stonestours.at CHChamäleon22 Beiträge · seit 201004. Juli 2010 · Da mich der Van Zyls pass mit seinem Ausblick auf das Mariental, seiner Einsamkeit und seinem schwierigen Gelände magisch anzieht bin ich heute auf Deine Ausführungen gestossen. In you tube gabs passend zum Thema D 3703 gleich noch das dazu:
Bei YouTube ansehen ↗
VG Jörn
DUDummiYummi273 Beiträge · seit 200905. Juli 2010 · Zunächst einmal vielen Dank an Cora für den interessanten Bericht.
Leider hat wohl niemand derjenigen, die diese Strecke gefahren sind, den Zustand an T4A gemeldet.
Das wäre wichtiger gewesen als sämtliche "Gedanken über Offroader" oder "Bemerkungen" über Einheimische Unternehmen!
Auch wenn ihr den Track (die Aufzeichnung des GPS-Gerätes) der Strecke nicht mehr habt, könnt ihr die Straße markieren, Bemerkungen dazuschreiben, dieses als Garmin Datei speichern und dann an T4A
http://tracks4africa.co.za/community/ senden.
Dann haben alle T4A User etwas davon !
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste.
Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
Rothk181 Beiträge · seit 200805. Juli 2010 · Liebe Cora,
ich habe deinen Bericht mit Spannung gelesen und mußte dabei an unsere allererste Allradstrecke im Richterveld NP denken. Als unerfahrene Allradfahrer gerieten wir in eine ähnliche Situation bei den Paßüberquerungen im Richtersveld und so manches Mal ist es schon die blanke Angst. Auch wir hatten nicht genügend Informationen im Vorfeld wie schwierig die Strecke tatsächlich ist, denn auch wir lasen im Forum und auch an anderen Stellen, das sei leicht machbar und doch gar kein Problem. Von wegen ... als wir im Tatasberg Camp ankamen, waren wir froh es geschafft zu haben und hatten schon ziemlichen Respekt vor der Weiterfahrt. Im Camp waren nur erfahrene Allradfahrer, zumeist Namibier und Südafrikaner, für die das natürlich kein Problem darstellte. Mittlerweile haben wir einige Offroad Erfahrung gesammelt, nicht nur in Namibia sondern auch in Australien und können natürlich anders an Strecken rangehen. Unvorhergesehene Situationen kommen aber immer noch vor und man muß sich im Klaren sein, das man sich schon in eine gewisse Gefahr begibt.
Zum Thema ortskundiger Guide möchte ich noch sagen, das das nicht jedem gefällt, mit jemandem unterwegs zu sein und nicht alleine zu fahren. Wir bevorzugen es zu zweit zu fahren und suchen uns die Strecken eben danach aus.
Wichtig ist meines Erachtens das solche Strecken wirklich ausreichend markiert werden, also bitte an T4Africa soviel Informationen weitergeben wie nur möglich und auch hier im Forum warnend darauf hinweisen, besonders natürlich immer mit dem Hinweis auf die jeweilige Allrad Erfahrung.
Ich finde es toll das du deine Gefühle so mutig hier beschrieben hast und dich nicht schämst deine Angst zu beschreiben. Das macht noch lange nicht jeder !!!
Gruß
Karin
Tourists bring back souvenirs ... travellers bring back stories
LOlowflyer579 Beiträge · seit 201005. Juli 2010 · Hallo,
danke für die Informationen in diesem Thread. Ich möchte mich mal mit einer Frage anhängen. Von Opuwo aus gibt es 3 Routen ins Marienflusstal. Die über den Van-Zyls-Pass schließe ich für mich mal gleich aus, weil ich mir nichts beweisen muss und auf so eine Strecke einfach keine Lust habe. Welche von den beiden anderen Strecken ist denn schöner bzw. einfacher zu fahren:
- D3703 über Etanga (ca. 270km, 10 Stunden)
- D3707 über Kaoko Otavi (ca. 280km, 11 Stunden)
Entfernung und Zeitangaben jeweils von T4A bis Mitte Marienflusstal. Bei der zweiten Route hat T4A an einer Stelle die Warnung "Road washed away".
Sonnige Grüße
Topobär5’490 Beiträge · seit 200905. Juli 2010 · Die Zeiten für die D3707 stimmen bei T4A überhaupt nicht. Die Teilstrecke von Opuwo bis Orupembe ist mit über 6h angegeben, lässt sich aber ganz bequem in 3h fahren. Ich halte diese Strecke für die einfachste.
stein1101140 Beiträge · seit 200905. Juli 2010 · Topobär schrieb: Die Teilstrecke von Opuwo bis Orupembe ist mit über 6h angegeben, lässt sich aber ganz bequem in 3h fahren. .
echt? sind aber 186 km ? also mehr als 60km/h Schnitt?
Namibia ist wunderbar - wir kommen sicher wieder
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Topobär5’490 Beiträge · seit 200905. Juli 2010 · Die war frisch geschoben und unterschied sich in weiten Teilen nicht von einem D-Pad im Farmland.
ULUlli931 Beiträge · seit 200605. Juli 2010 · Hier wird ja öfter auf die Straßen- und Zustandsklassifizierung in Tracks4Africa hingewiesen. Dazu eine Anmerkung:
T4A aktualisiert seine Kartenausgaben 2x im Jahr. Selbst unter der Annahme, dass Community-Mitglieder regelmäßig ihre Rückmeldungen an T4A schicken, wird es immer so sein, das beim Erwerb der Karten die Informationen mindestens zwischen 6 und 12 Monaten alt sind.
Auf normalen Pads ist das kein Problem. Aber überall dort, wo bereits eine Regenzeit dramatisch über den Straßenzustand entscheiden kann, sollte man sich wirklich nicht auf T4A verlassen. Dort ist eher ein bisschen Erfahrung, gesunder Menschenverstand und zeitliche und örtliche Flexibilität in der Tourenplanung und -durchführung gefragt.
Das gilt in Namibia insbesondere für viele Pads im Kakokofeld, T4A hin oder her...
Gruß
Ulli
CoraThemenstarter1’335 Beiträge · seit 200606. Juli 2010 · Hallo lowflyer
Da oben ist jede Strecke anspruchsvoll.
Der van Zyls Pass ist ein Standard für sich.
Die D 3703 über Etangwa kannst Du zunächst sehr bequem fahren. Da haben die eine neue Strecke gebaut, es ist sehr einfach! Aber nach Etangwa wird es beschwerlicher!
Wir haben den Abzweig Richtung Marienflusstal nicht gefunden, daher würde ich Dir den Weg über Kaoko Otavi raten.
@stein
in meinem Bericht schreibe ich ja schon, dass wir vor genau einem Jahr die Strecke mit über 80 km/h gefahren sind! Und wir sind keine Raser! Das war bester Gravel! Beste gravelpad!
Wie die jetzt aussieht, weiß ich auch nicht!
Ich hoffe, noch gut, denn die Namibier haben viel Arbeit rein gesteckt!
Viele Grüße
Cora
LOlowflyer579 Beiträge · seit 201006. Juli 2010 · Hallo Topobär und Cora,
vielen Dank für die Antworten. Ich habe mit den T4A-Berechnungen auch schon sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht, weshalb ich ja hier nachfrage. Es ist aber auch unmöglich, präzise Angaben für Strecken zu machen, die ihren Zustand im Jahresverlauf stark ändern können.
Bei der Strecke über Kaoko-Otavi rechnet T4A bis etwa zu der Stelle, wo man auf das Flussbett des Hoarusib trifft, mit über 50 km/h. Für die ca. 25 km, wo man neben dem Hoarusib fährt, rechnet T4A dann mit etwa 12 km/h für den Rest mit etwa 25 km/h. Insgesamt wirft T4A in Version 10.05 für die 180km von Opuwo bis zur "Kreuzung" bei Orumpembe 7:20 an Fahrtzeit aus.
Sonnige Grüße
CoraThemenstarter1’335 Beiträge · seit 200606. Juli 2010 · Hallo Lowflyer,
unsere Reise 2009 durchs Kaokofeld hat mich in einer Weise ganz sicher gemacht:
Vertraue nie auf die Zeitangaben!
Ich kaufe die T4A-Karten immer wieder und möchte auf sie nicht verzichten, aber gerade im Kaokefeld sind unsere Fahrzeiten erheblich von den prognostizierten der Software abgewichen.
Füge hier und da noch Zeit hinzu. Reise so, dass Du diese Zeit ggf. hast.
Falls Du schneller reisen kannst, freue Dich über die Landschaft um Dich herum!
Falls Du langsamer reisen musst, freue Dich über die Landschaft um Dich herum!
Im Kaokefeld hast Du die einzigartige Möglichkeit mal Dein weißes Ich zu vergessen!
Ohne Datum und Zeit reisen!
Damit bist Du gut augerüstet, das wünsche ich Dir, mir und allen, die da reisen.
Grüßchen
Cora