LaponiaThemenstarter203 Beiträge · seit 201017. Mai 2010 · Hallo Zusammen,
ich weiß, das Thema ist hier bereits mehrfach diskutiert worden und ich habe mich auch schon durch die diversen hilfreichen Beiträge gearbeitet. Trotzdem noch eine Frage: In diesem Beitrag hier
http://www.namibia-forum.ch/forum/20-camping/104293-fleisch-nach-botswana-mitnehmen.html?limit=6&start=12#104409 wird ein Schild vom Grenzübergang Dobe gezeigt.
Hier ist von Fleischprodukten von cloven hover (ich denke, gemeint sind Paarhufer?) die Rede, in den bisherigen Textbeiträgen ist immer von Fleisch generell die Rede. Wie verhält es sich bei der Einfuhr von Geflügelprodukten (also Pute, Huhn oder Strauß)? Habe gerade im Internet recherchiert und einen Beitrag gefunden, der besagt, dass auch Einhufer (Pferde) als auch Geflügel durchaus an MKS erkranken können. Ich bin nun echt verunsichert, was erlaubt ist und was nicht 🙁
Ich halte die Vet-Zäune für wichtig und richtig und respektiere die damit verbundenen Restriktionen (Fleisch verstecken und hoffen, dass alles gut geht, kommt also nicht in Frage).
Wir kommen von WDH und campen 2 Nächte im Kanana Wilderness. Die Orte zwischen Grenze und Kanana scheinen laut Karte eher klein zu sein - gibt es da noch irgendwelche Einkaufsmöglichkeiten oder müssen wir den Umweg über Ghanzi zwecks Einkaufens einplanen? Falls ja - der 1. Reisetag ist ein Sonntag - wie sieht es da mit den Öffnungszeiten aus?
Danach geht's weiter via Maun ins MGR und in den Chobe. Wie steht es da mit den Kontrollen am Buffalo Gate? Letzte Einkaufsmöglichkeiten wären in Maun und für die 4 Nächte im Busch brauchen wir ja zwangsläufig ein wenig handfeste Nahrung 😉
Beim letzten Mal sind wir von SA via Lobatse eingereist => hier gab's gar keine Kontrollen. Das Buffalo Gate habe ich damals gar nicht registriert - entweder war keiner da, oder es gab keine Kontrollen.
Es wäre prima, wenn Ihr hier weiterhelfen könntet - bin für jeden Tipp dankbar.
Vielen Dank im voraus & viele Grüße,
Petra
Jens_Dietzel1’455 Beiträge · seit 200617. Mai 2010 · Hallo Petra,
ich kann Dir zwar nicht weiterhelfen, möchte aber meinen Respekt und meine Bewunderung für Deine Haltung ausdrücken, diese Regeln zu akzeptieren und zu befolgen. Sonst geht es meistens darum, wie komme ich um die Kontrolle herum usw. Diese Regeln haben wirklich einen Sinn, auch wenn ihn manch einer nicht versteht. Die Kontrollen sind halt afrikanisch, d.h. von nicht vorhanden bis vom Kontrolleur nicht verstanden.
Solche wie Dich sollte es öfters geben!
LG Jens
SQsquirrel111 Beiträge · seit 200618. Mai 2010 · Da kann ich Jens vollkommen zustimmen.
Hochachtung für Deine Haltung, Petra !
Nebst den Paarzehern können zwar andere Tierarten das Picornavirus beherbergen, spielen allerdings bei der Ausbreitung des Virus absolut keine Rolle.
Geflügelfleisch ist demzufolge absolut unbedenklich (müsste allerdings für den eventuellen Kontrolleur auch als solches erkenntlich sein, was bei verarbeitetem Fleisch nicht immer klar ersichtlich ist, d.h. darauf achten, dass die Fleischsorte auf der Packung klar deklariert ist !)
Zu den Einkaufsmöglichkeiten unterwegs kann ich Dir leider nichts raten, da mein Wissensstand in dieser Gegend nicht auf aktuellstem Stand ist (höchste Zeit da mal wieder hinzufahren ...)
LaponiaThemenstarter203 Beiträge · seit 201018. Mai 2010 · Hallo Jens, auch wenn Du nicht direkt weiterhelfen kannst, möchte ich mich für die aufmunternden Worte und das positive Feedback zu meiner Einstellung bedanken 😉
Wie ich auf Deiner / Eurer Homepage gesehen habe, seid Ihr gerade in der Auswanderungsphase nach NAM - drücke Euch alle verfügbaren Daumen, dass alles gut geht und wünsche Euch einen Top Start in NAM! Wohin geht's denn?
Hallo Squirrel, vielen Dank für die Info bzgl. Geflügelfleisch - das hilft schon mal weiter 🤪
Wir könnten uns zur Not auch in der Motswiri Lodge verpflegen und werden dieses sicherlich auch einen der beiden Abende tun, trotzdem sollte eine gewisse Grundausstattung für Frühstück & 'nen Sandwich am Mittag an Bord sein 🙂
Ich kann mit dem Federvieh sehr gut leben - also werde ich versuchen, eingeschweisstes Geflügel in Form von Fleisch oder Wurst in WDH zu bekommen, das eindeutig als solches betitelt ist. Und für ein leckeres Straußenfilet lasse ich eh alles andere stehen 🤪
Eine Tüte Milch für den Kaffee am Morgen werden wir sicherlich auch noch in der Lodge kaufen können und wenn alle Stricke reißen, gibt's halt Kaffee ohne Milch - auch das wird 1-2 Tage gehen.
Ich kenne die Strecke auch noch gar nicht, da wir letztes Mal via JNB nach Maun hochgefahren sind - also auch für mich Neuland - werde hinterher berichten 😉
Danke & Viele Grüße,
Petra
fordfahrer1’005 Beiträge · seit 200818. Mai 2010 · guten Morgen,
also noch einmal zu diesem Thema -
am Grenzübergang an der B6 kontrolliert keiner die (private) Fleischeinfuhr (m.E. steht das da auch nirgendwo). Weiter im Norden ist das anders, da sowohl in NAM als auch in BW Maul und Klauen Risikogebiet.
Wir hatten auch unseren kompletten Vorrat für den KTP in WDH erworben (geht ja gar nicht anders), wenn man über Charles Hill fährt - das Fleisch war im Kühler und es hat keinen interessiert - wir sind dort schon diverse Male über die Grenze und es ist jedesmal gleich.
Der Zaun am Abzweig zum Tsau Gate in BW Richtung Maun ist Süd->Nord durchlässig.
Du kannst aber kein Fleisch aus dem Ngamiland herausbringen, das ist verboten - die Mitnahme dort hinein nicht. Aus BW in den Caprivi wird auch strengstens kontrolliert.
Gruss
Christian
LaponiaThemenstarter203 Beiträge · seit 201018. Mai 2010 · Hi Christian,
vielen Dank für die Info - das hilft 'ne ganze Ecke weiter 😉
Gruss & schönen Tag, Petra
travelNAMIBIA33,5k Beiträge · seit 200618. Mai 2010 · Hallo Petra,
Du solltest im Hinterkopf vielleicht dieses haben
http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/139934-fleischtransport-1-woche-karashardap-verboten.html da die eine Woche auch auf Monate ausgedehnt werden kann. Man sollte sich also tagesaktuell schlau machen.
Sonnige Grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
LaponiaThemenstarter203 Beiträge · seit 201018. Mai 2010 · Sorry, die Antwort sollte hier rein und nicht in den verlinkten Thread 🙁
Hallo Christian,
vielen Dank für den Hinweis. Den KTP haben wir in der Routenplanung leider nicht untergekriegt - den werde ich mir also für den nächsten Urlaub 'aufheben'
Route: WDH => Kanana (bei Ghanzi) => Maun => Moremi => Chobe / Savute => Kasane => Vic Falls => Mudumu => Rundu => Etosha => Swakop / Walvis Bay => Sesriem => WDH
Ich denke, für den Etosha wäre es dann am besten, wenn wir den Einkauf für Grootfontein bzw. Tsumeb einplanen? Dann hätten wir doch die Nord => Süd Kontrolle vom Caprivi aus kommend, hinter uns?!
Viele Grüße & Danke,
Petra
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travelNAMIBIA33,5k Beiträge · seit 200618. Mai 2010 · Hi Petra,
ok, ich war etwas verwirrt weil der andere Christian vom KTP sprach - aber da ging es ja nur um seine Erfahrungen dort.
Für Euch gilt dann natürlich der Veterinärzaun innerhalb Namibias und die Beschränkungen an den Grenzübergängen im Norden nach Botswana.
Sonnige Grüße
Christian
P.S. Und nochmal ganz deutlich: Nur weil nicht kontrolliert wird oder es scheinbar "keinen interessiert", ist es trotzdem verboten Fleisch über Veterinärzäune zu bringen.
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giraffenmog649 Beiträge · seit 200719. Mai 2010 · Hallo,
ich habe den Eindruck, daß nicht immer eindeutlig klar ist, was man über diese Kontrollen bringen darf - und es scheint auch ein wenig im ermessen des Kontrolleurs zu liegen. Uns wurde z.B. schon erzählt, daß der Bezug einer Trommel eine solche Kontrollstelle nicht hat passieren dürfen.
Für das Problem mit der Milch habe ich überings einen Vorschlag: Wir haben immer eine Packung Trockenmilch dabei. Hält sich sich deutlich länger als die Frischmilch 😉, wurde bsiher bei keiner Kontrolle beanstandet und schmeckt eigentlich auch gar nicht so schlecht. Und für den Kaffe ist sie prima!
travelNAMIBIA33,5k Beiträge · seit 200619. Mai 2010 · Hi Giraffenmog,
ich habe den Eindruck, daß nicht immer eindeutlig klar ist, was man über diese Kontrollen bringen darf
na ja, die Ausgangsfrage drehte sich ja um dieses Bild
http://www.namibia-forum.ch/media/kunena/attachments/legacy/images/fleisch.jpg und da ist ziemlich klar was erlaubt ist und was nicht!
Sonnige Grüße
Christian
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LaponiaThemenstarter203 Beiträge · seit 201020. Mai 2010 · Hi Christian,
nochmals vielen Dank für Deinen Verweis auf die Ursprungsfrage und Dein PS in der vorletzten Antwort 😉
Das war ja genau die Ausgangssituation: 'Spielregeln' = Einfuhrrestriktionen zu befolgen und trotzdem die ersten 2 Tage nicht zu verhungern 😐
Die hier geposteten Beiträgen haben dazu deutlich weitergeholfen!!!
Hi Giraffenmog,
vielen Dank für den Tipp mit der Trockenmilch - das ist dann natürlich auch eine geeignete Variante - ebenso wie z.B. Instant Cappuccino 🙂
Das die Trommel nicht reindurfte, kann ich nach Lesen des Schildes durchaus nachvollziehen.... das Trommelfell war mit Sicherheit aus Tierhaut und da stand bestimmt nicht drauf, von welchem Tier es stammte 😮
Also, vielen Dank an alle, die zur Klärung beigetragen haben! Ich denke, dass wir es mit diesen Infos schaffen, ganz legal und ohne Schmuggel von verbotenen Produkten nach BW einzureisen und trotzdem bis Maun nicht verhungern müssen 🤩
Liebe Grüße & schöne Pfingsten,
Petra
SQsquirrel111 Beiträge · seit 200621. Mai 2010 · giraffenmog schrieb:Hallo,
Für das Problem mit der Milch habe ich überings einen Vorschlag: Wir haben immer eine Packung Trockenmilch dabei. Hält sich sich deutlich länger als die Frischmilch 😉, wurde bsiher bei keiner Kontrolle beanstandet und schmeckt eigentlich auch gar nicht so schlecht. Und für den Kaffe ist sie prima!
Im Gegensatz zur pasteurisierten Milch ist UHT Milch übrigens bedenkenlos !
Problem dürfte allerdings sein, ob der Kontrolleur auch so informiert ist ... 😐