namibiafieberThemenstarter842 Beiträge · seit 201018. Apr. 2010 · Hallo!
Ich bin noch unschlüssig, ob wir
1) östlich vom Etosha-Park
- in der Etosha Aoba Lodge oder
- im Onguma Bush camp
[wir waren dann vorher voraussichtlich schon 2 Nächte im Park!)
und
2) am Waterberg
- in der Waterberg Widlerness Lodge oder
- in der Hamakari Guest Farm
wegen Übernachtung anfragen sollen.
Wir Reisen im Herbst 2011 (- bitte nicht lachen, weil ich so früh mit der Planung dran bin! -)!
Was könnt Ihr empfehlen (- ggf. auch im Hinblick auf mögliche Aktivitäten am Abend -) oder gibt es zu den genannten Unterkünften Alternativen (- kein !!! Camping! -)
Danke für Eure Unterstützung!
Namibiafieber
Otjikoko2’349 Beiträge · seit 200918. Apr. 2010 · Hallo Namibiafieber!
An Aoba ist sicher nichts auszusetzten. Die Lodge ist gut.
Für genau den selben Preis würdet ihr aber Onguma Bush Camp bekommen.
Onguma ist ein wenig näher am Park (nur 9km vom Lindequist Gate) und hat ein Wasserloch für abendliche Tierbeobachtungen an den Unterkünften dabei. Es gibt auch Löwen und Rhinos dort.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Onguma Bush Camp nicht so verbuscht ist wie Aoba und ihr dort einen schönen und freien Ausblick auf Landschaft und mit Glück auf die Tiere habt. Auf Aoba seht ihr am Abend mit Sicherheit nichts. Zu viel Busch!
Ansonsten kann ich euch von Namutoni, Onguma oder Aoba aus einen Besuch der Ombili Stiftung bei Oshivelo empfehlen!
siehe Infos hier:
http://namibia-forum.ch/forum/162-hilfsprojekte/107236-ombili-stiftung.htmlund www.ombili.de
(einen Tag vorher telefonisch anmelden! Der Besuch kostet nichts! Freiwillige Spenden sind willkommen)
Evtl. könnt ihr sogar früh/vormittags, wenn ihr von Onguma oder Aoba abreist Ombili besuchen und dann weiter zum nächsten Ziel fahren.
Gruß, Otji!
gglink5’538 Beiträge · seit 200818. Apr. 2010 · Hallo Namibiafieber,
m. W. ist das Bush Camp von Onguma günstiger als Aoba - bin mir aber nicht 100%ig sicher. Auf jeden Fall kann ich das Bush Camp empfehlen.
Am Waterberg würde ich zu Dieckmanns - Hamakari - gehen. Das sind noch richtige Farmer und da erlebst Du mehr als auf einer normalen Guest Farm oder Lodge.
Liebe Grüße
Gerd
namibiafieberThemenstarter842 Beiträge · seit 201018. Apr. 2010 · Danke schon mal! Falls noch jemand weitere Empfehlungen aussprechen möchte - gerne !!!
Sind im Onguma Bush Camp alle Unterkünfte mit dem empfohlenen Blick ? Bzw. von wo hat man denn den Blick ? Vom Zimmer, vom Restaurant ... ?
(Meine zwischenzeitliche Frage nach der Kategorie hat sich erübrigt - habe endlich die Seiten öffnen können bzw. im Reiseführer die Preise gelesen! Bush Camp - alles andere ist ja Wahnsinns-Luxus !!!)
Otjikoko2’349 Beiträge · seit 200919. Apr. 2010 · Den Blick hat man von der Lapa aus im Onguma Bush Camp. Nicht von den Unterkünften aus!
siehe:
http://www.onguma.com/rack-rates.html"There is a swimming pool and a thatched bar, lounge and dining area that overlooks a waterhole."
gglink5’538 Beiträge · seit 200819. Apr. 2010 · Hallo Namibiafieber,
von den Unterkünften in der Onguma kommen für uns Normalsterbliche nur die des Bush Camps in Frage. Da hast Du alles, was Du brauchst - wie Otjikoko ja auch geschrieben hat. Im Hauptgebäude gibt es oben einen schönen Freisitz. Ferner gibt es am Wasserloch einen erhöhten Beobachtungsstand/-sitz, von dem aus man dann die Tiere beobachten kann. Habe dort schon mal abends einen Leoparden jagen sehen.
Das Essen ist übrigens bisher immer sehr gut gewesen.
Liebe Grüße
Gerd
joli3’491 Beiträge · seit 200619. Apr. 2010 · Hallo Namibiafieber,
Du brauchst Dich nicht dafür zu entschuldigen, dass Du bereits jetzt für 2011 planst. Ich zumindest halte das für sehr vernünftig, insbesondere dann, wenn man konkrete Wünsche bezügl. Route und Übernachtung hat.
Aoba und Onguma sind unmittelbare Nachbarn. Deshalb findet die Zufahrt zu beiden auch über ein gemeinsames Tor statt. Onguma ist mit seinen 4 Lodges (Bush Camp, The Fort, Tented Camp und Tree Top Camp)schon eine Groß-Lodge, was man allerdings nicht merkt, weil die einzelnen Bereiche doch recht weit auseinander liegen. Die Tierwelt auf Onguma ( und das gilt dann auch für Aoba )ist zwar artenreich, aber von den Stückzahlen her längst nicht so reich wie der große Nachbar Etosha. Dennoch vermitteln die Lodges ein besonderes Gefühl dadurch, dass sie nicht eingezäunt sind. Ganz besonders deutlich wird das im Tree Top Camp; wenn ca. 3 m unter Dir 2 Löwen entlangschlendern und Du von diesen durch nicht mehr getrennt bist als die Hoffnung, dass die die 3 m nicht hochspringen werden, dann hat das schon was. Aoba ist dagegen vergleichsweise "normal", obwohl auch dort Löwen vorbeikommen können. Die Lage im dichten Busch behindert zwar die Sicht, vermittelt aber duchaus auch "Bushfeeling".
Am Waterberg kennen wir - abgesehen vom NWR-Camp - nur die Wilderness Lodge. Sie gehört allerdings nicht, wie der Name vermuten lassen könnte, zur Wilderness-Gruppe, ist also weder preislich noch vom Komfort her mit den Wilderness Lodges zu vergleichen. Das nicht als Kritik, sondern zur Klarstellung.Auch die Waterberg Wilderness Lodge bietet 2 Unterkunftsalternativen - die Hauptlodge und die Plateau Lodge. Der ursprüngliche Farmcharakter ist unverkennbar.Schöne Wandermöglichkeiten. Das Essen ist einfach, aber gut. Als Besonderheit bietet die Lodge einen Gamedrive, auf dem man Nashörnern auch zu Fuß begegnen kann. Sehr spannend.
Gruß Joli