Als Selbstfahrer Masai Mara, Serengeti, Ngorongoro

52 Antworten · 33,8k Aufrufe · gestartet 12. März 2010 von __Adi__
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35 Beiträge · seit 200917. März 2010 ·
Hallo Birgitt!

Lese ich richtig - ihr habt für eure KEN/TAN-Reise einmal den Namanga- und einmal den Sirari-Grenzübergang für die Ein- bzw. Ausreise benutzt?

Ich habe jetzt schon mehrfach die Auskunft erhalten, dass man für Ein- und Ausreise denselben Grenzübergang benutzen muss. Erst gestern hat mir das auch Sunwold Safaris bestätigt...

Was könnt ihr berichten?

Danke für eure Antwort!

Liebe Grüße, Barbara
5’486 Beiträge · seit 200917. März 2010 ·
Sie würden berichten, dass sie mit ihrem eigenen Auto reisen und nicht mit einem Mietwagen.

Tschuldigung für meine vorlaute Antwort.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
287 Beiträge · seit 200917. März 2010 ·
Hallo Barbara, hallo Topobär,
Topobär: Sie würden berichten, dass sie mit ihrem eigenen Auto reisen und nicht mit einem Mietwagen.
Ja, genau, das habe ich ja schon berichtet. Wir reisen mit einem eigenen Landrover, der als privat car eingetragen ist (wobei das ja scheinbar auch Auslegungssache der Grenzbeamten ist - wie schon berichtet 🙁 )

Es kann schon möglich sein, dass eigene Fahzeuge und Mietfahrzeuge unterschiedlich behandelt werden - ich weiß es nicht genau. Aber sicher lohnt es sich, da noch einmal genau nachzubohren!

Man muss auf kenyanischer Seite ein Formular ausfüllen mit allen Fahrzeugdaten. In diesem Formular (Car Authorized") wird auch festgehalten, an welchem Grenzübergang man nach Tanzania einreist und wo man wieder ausreist. Wir haben für die Ausreise Lunga Lunga angegeben, weil wirt ursprünglich noch an die Küste wollten. In der Serengeti haben wir uns dann aber kurzfristig anders entschieden und sind über Sirari ausgereist. Das hat keinerlei Probleme gemacht, es gab nicht mal eine Nachfrage deswegen. WICHTIG: Alle diese Papiere hüten wie einen Schatz. Man braucht sie zwingend wieder für die Ausreise, besonders das "Car Authorized". Wenn du das verlierst, musst du bei der Rückreise Zoll auf das Fahrzeug bezahlen.

@ Barbara: In Namanga wurde für uns an der Grenze ein junges Mädel abgestellt, das uns bis zum Tanzania Gate durch alle Grenzformalitäten geleitet hat. Kostenlos versteht sich! Sie war sehr engagiert und wir haben ihr am Ende freiwillig ein paar Kshs in die Hand gedrückt. Wir haben ihre e-mail-Adresse. Wenn du möchtest, können wir eine Anfrage starten, ob es auch möglich ist, mit einem Mietfahrzeug, das ja in der Regel ein PSV-Fahrzeug ist, an einem anderen Grenzübergang auszureisen. Ob wir eine Antwort bekommen, kann ich natürlich nicht garantieren, aber einen Versuch wäre es vielleicht wert. Ich hoffe, dass deine Englisch-Kenntnisse besser sind als mein. Falls das für dich in Betracht kommt, schreibe mir doch deine Anfrage per mail in Englisch und ich sende diese dann an Jane weiter. Wenn sie sich meldet, dende ich ihre Antwort dann an dich weiter. Mal sehen, was dabei herauskommt.

Im übrigen muss ich einfach mal ganz positiv herausheben, dass alle Schwierigkeiten bei Ein- bzw. Ausreise Kenya/Tanzania, vor denen man uns im Vorfeld gewarnt hat, in keiner Weise eingetreten sind!

Mit einem ordentlichen Geländefahrzeug wird man tatsächlich kein Problem haben, auch auf schlechten Straßen / Pisten zurechtzukommen. In Tanzania gibt es aber mehr noch als in Kenya wunderbar ausgebaute Straßen - allerdings auch die bekannten Schlaglochpisten. Da gibts nur eins: Fahrweise anpassen und immer genug Zeit einplanen!!!

Barbara: Ihr seid doch beim letzten Mal in Kenya auch gut zurecht gekommen!

Liebe Grüße
Birgitt
www.jambo-kenya-safari.de www.106812.forums.motigo.com/
zuletzt bearbeitet 17. März 2010
Themenstarter55 Beiträge · seit 201017. März 2010 ·
Zum Thema Kontrollschilder

Mir wurde von "Sunworld" mitgeteilt, dass in den Nationalparks von Tansania keine Mietfahrzeuge mit kenianischen Kontrollschildern erlaubt sind.
In den kenianischen Nationalparks sind aber Kontrollschilder aus Tansania erlaubt.

Da wir nach Nairobi fliegen, mieten wir in Kenia einen Geländewagen aus Tansania.
287 Beiträge · seit 200917. März 2010 ·
Hallo Adi,

aber was sind denn genau die Kontrollschilder? Ist damit das Kennzeichen / Nummernschild gemeint?

Wir haben viele kenyanische Fahrzeuge in den tanzanischen Nationalparks gesehen. Daher verstehe ich das nicht wirklich.

Herzliche Grüße
Birgitt
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Themenstarter55 Beiträge · seit 201017. März 2010 ·
Ja, die Nummernschilder.
Kann gut sein, dass dies nicht stimmt. Ich weiss nur, dass mir der Sunworld Mitarbeiter das so mitgeteilt hat.
287 Beiträge · seit 200917. März 2010 ·
Ich weiß, dass es kenyanische Safariunternehmen gibt, die mit ihren eigenen Fahrzeugen nicht nach Tanzania fahren, sondern ihre Gäste bis zur Grenze bringen und sie dort an ein tanzanisches Fahrzeug übergeben. Grund(Aussage eines Firmeninhabers): Für sie ist es einfacher, sich nicht mit den Grenzformalitäten befassen zu müssen und sie brauchen keine Yellow Card für ihr Fahrzeug.

Gruß Birgitt
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5’486 Beiträge · seit 200918. März 2010 ·
Dann muss dies aber eine sehr neue Vorschrift sein. Wir waren im Januar 2008 mit einem Mietwagen von Sunworld mit kenianischen Kennzeichen in den tanzanischen Nationalparks. War kein Problem.
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15 Beiträge · seit 201018. März 2010 ·
Hallo Adi wir möchten im Juli 2011 auch nach Tanzania reisen und zwar auf eigene Faust. Waren mit gemietetem Auto auch in Südafrika unterwegs. Es würde mich sehr interessieren wie es bei Euch geht und ob alles ohne Führer etc möglich wäre. Ueber Infos und einen Reisebericht würde ich mich sehr freuen.Kommst Du auch aus der Schweiz? Vielen Dank und schöner Tag.
Liebe Grüsse Christine 😎 😄
Themenstarter55 Beiträge · seit 201018. März 2010 ·
Hi Christine

Wie es aussieht, "muss" ich wohl einen Bericht schreiben, du bist nicht die erste die mich darauf anspricht.
Ja, bin ein waschechter Schweizer.
Wohne Region Bern.

Gruss Adi
387 Beiträge · seit 200918. März 2010 ·
Oh ja, der Bericht würde mich auch interessieren! 🙂

Gruß
Katja
15 Beiträge · seit 201018. März 2010 ·
Hallo Adi wir wohnen auch in der Region Bern und es wäre schon und toll zu hören wie Ihr alles erlebt habt. Villeicht können wir uns ja per Mail direkt austauschen?? Schöner Abend liebe Grüsse
Christine
Themenstarter55 Beiträge · seit 201020. März 2010 ·
Nun hoffe ich nur noch, dass wir auf unserer Tour auch viel zu sehen bekommen. Die Gnuwanderung soll zu dieser Jahreszeit bereits in der Masai Mara angekommen sein.
Ich hoffe die Serengeti ist nicht wie ausgestorben wenn alle Tiere in den Norden ziehen.

Hat man ohne Guide tatsächlich mehr Mühe die Tiere zu finden, oder ist das reine glücksache?

Gruss Adi
120 Beiträge · seit 200703. Mai 2010 ·
Hoi Adi

Wenn Du einen feuerroten Toyota Landcruiser mit ZH Schildern erspähst, mach Dich doch bemerkbar. Wir sollten im Juli ebenfalls von Uganda herkommend in Tansania einfallen.... 🙂 Auch wir wagen alles auf Selbstfahrerbasis.
www.vollenweiders.ch
Themenstarter55 Beiträge · seit 201004. Mai 2010 ·
Habe soeben mit der Firma Globetrotter telefoniert. Wir haben 3 Nächte in Lodges für sie gebucht. Die Dame am Telefon war ganz entsetzt über unser vorhaben alleine in der Serengeti unterwegs zu sein. "Ob wir uns das gut überlegt haben", fragte sie. "Da müsse man selber ein Rad wechseln können und das tanken nicht vergessen" 😛
Naja, ich bin da etwas optimistischer 😎
120 Beiträge · seit 200704. Mai 2010 ·
jajajaja...die vom Globetrotter...machen immer einen auf superalleswissende Traveller und wenn man genauer hinschaut, bzw. hinhört, ist Gran Canaria das Maximum der Feriengefühle....hey, Du hast einen Landcruiser - was will da schon gross passieren???? 🤩
www.vollenweiders.ch
852 Beiträge · seit 200605. Mai 2010 ·
Hallo!

Wir waren seit 2007 mehrfach in der Serengeti als Selbstfahrer unterwegs.
Warum soll es da Probleme geben? Der Park wird nur in der Regenzeit zum Problem wegen einiger Schwarzschlamm-Passagen.
(auch black-cotton-soil genannt)
Tiere sind immer zu sehen, auch wenn die Migration etwas sehr besonderes ist. Meine Empfehlung: Eine private campsite buchen, kostet 50$p.p.statt 30$p.p. ist es aber wert. Naturerlebnis pur ohne Overlander und Gruppentourismus.

Tansania ist Afrika pur!!! Sehr teuer aber ist es Wert! Mit den Parks in Namibia oder SA ist das nicht zu vergleichen.

Christian

Ps: Private campsites müssen vor gebucht werden. Es ist aber alles in den einschlägigen Reiseführern beschrieben.
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zuletzt bearbeitet 05. Mai 2010
50 Beiträge · seit 201005. Mai 2010 ·
Hallo zusammen, bin neu hier und möchte von meinen Erlebnissen in TZ als Selbstfahrer berichten.

Wir haben durch einen Freund in Arusha einen LR 110 Tdi gekauft und waren 2 Monate Jan/Feb 2010 unterwegs. Wir sind folgende Strecke gefahren: Arusha-Mto Wa Mbu-Lake Natron-Wasso-Lake Ndutu-Karatu-Lake Eyasi-Tarangire-Arusha-Pangani-Arusha

Die Strecke zum Lake Natron und weiter über Wasso direkt zum Lake Ndutu war der absolute Höhepunkt. Gut befahrbar und landschaftlich wunderschön. Speziell die Strecke Wasso-Lake Ndutu war spitze. Keine Menschenseele und Tausende Gnus.

Wir hatten am Lake Ndutu für 2 Nächte eine Lodge gebucht und sind 3 Tage in der Ngorongoro Conservation Area rumgefahren. Beim Reinfahren von Wasso her, hat es kein Gate und wir mussten erst beim herausfahren vor Karatu dann zahlen. Da es bereits später nachmittag war, haben wir berichtet, dass wir direkt von Wasso gekommen seinen. Mussten also nur einen Tag bezahlen. Ob das auch funktioniert beim Campen bezweifle ich, da doch meist Rangers am Campsite vorbeikommen, um die Tickets zu kontrollieren.

Laut Freunden in Arusha soll es auch eine tolle direkte Strecke Lake Eyasi-Lake Ndutu geben, da fährt man durch gar kein Gate mehr.

Zu den Autovermietern: in Kenya kann ich auch Arid Adventures empfehlen. Haben im letzten Sommer einen Defender und einen LAndCruiser gemietet. Ob man aber nach TZ reisen darf, weiss ich nicht.

Im Oktober geht es wieder nach TZ, dann wollen wir die Massai Steppe erkunden. Hat das schon mal jemand gemacht?

Robert
287 Beiträge · seit 200906. Mai 2010 ·
Hallo zusammen!

Christian:
Meine Empfehlung: Eine private campsite buchen, kostet 50$p.p.statt 30$p.p. ist es aber wert. Naturerlebnis pur ohne Overlander und Gruppentourismus.
Wir waren im März u.a. in der Ngorongoro Conservation Area und in der Serengeti. Der Campingplatz am Ngorongoro Krater war sehr schön, sehr groß und super gepflegt (so was haben wir in Kenya noch nicht gesehen). Wir haben uns einen Stellplatz abseits von 2 größeren Gruppen gesucht und waren dort auch ungestört.
In der Serengeti sah das schon wesentlich anders aus. Die uns zugeteilte DikDik Campsite war recht klein und vollgepackt mit 40 Zelten und mehr als 100 Leuten (nach uns trafen noch weitere Camper ein). Wir hatten große Not, noch ein Plätzchen für uns zu finden und kamen uns vor wie in einer Konservenbüchse. Die sanitären Anlagen waren grottenschlecht, ungepflegt und Wasserhähne an den Waschbecken defekt.
Man kann es also so oder anders antreffen und daher ist das Buchen einer privat Campsite sicher zu überlegen, wenn man den Trubel nicht so sehr liebt (tun wir auch nicht! Wir haben unsere beiden Abende in der Serengeti mit ganz schön langen Gesichtern verbracht).

Im übrigen ist das Selbstfahren in Tansania und in Kenia überhaupt kein Problem. Und wer in diesen Ländern als Selbstfahrer unterwegs ist, kann sicher auch schon einen Reifen wechseln und im Idealfall auch kleinere Pannen am Auto vorübergehend beheben. Auch das Tanken und selbst größere Pannen haben uns in der Wildnis nie Probleme bereitet. An den Ranger-Stationen ist in der Regel immer auch eine Werkstatt und Tankmöglichkeit angegliedert. Außerdem hat man ja auch einen Reservekanister dabei, der mehr als 5l fasst und meistens füllt man den Tank an jeder sich bietenden Stelle auf.

Schöne Grüße an alle Ostafrika-Selbstfahre! Vielleicht sieht man sich ja mal!Dann bitte blinken, winken und anhalten! 🙂

Birgitt
www.jambo-kenya-safari.de www.106812.forums.motigo.com/
88 Beiträge · seit 200719. Aug. 2010 ·
Hallo zusammen,

kann man vor Ort in Lodges auch geführte Trekkingtouren mit einem Guide buchen? Oder auch Trekking-Safaris, Wanderungen am Ngorongoro-Krater oder dergleichen? Wir würden ebenfalls als Selbstfahrer unterwegs sein, würde mich aber nicht trauen, irgendwo alleine wandern zu gehen.

Vielen Dank auch für die vielen Tipps in diesem Thread!

Viele Grüße
Nicky
Rundreise Namibia 2008 www.sausebrausmaus.de www.the-world-in-pictures.de