Hippo76 schrieb:Ich dachte hier werden Fragen beantwortet und nicht Leute zerhackt.
Ich habe den Eindruck "hauptsache was melden" egal ob zur Sache oder nicht.
. Denn mit Tips, Anregungen und Erfahrungen bezüglich der Reise mit den Kleinen kam bisher keiner um die Ecke.
Hallo,
natürlich werden hier auch Fragen beantwortet, nur, und das konntest du nicht wissen, gibt es 2 oder 3 Reizthemen hier und da gehen dann manchmal die Pferde durch 🙂 rate mal was eines davon ist 😄
Zu den Erfahrungen die du suchst, es wird wohl einige FoMi's haben die solche Erfahrungen haben, nur was nützt dir das?
Angenommen 2 FoMis haben Gute und 2 FoMi's haben schlechte Erfahrungen was dann? Und was mir persönlich wichtig erscheint, Erfahrungen mit Medikamenten müsst ihr irgendwie auch selbst machen denn Euer Kind reagiert uU nicht so wie Nachbars Spross.
Du schreibst auch euer Arzt hat keine Kinder die solche Erfahrungen haben, dieses Argument kann ich nicht nachvollziehen, wenn angenommen euer Kind an einer anderen Krankheit leidet müsst ihr auch uU einem Arzt das Vertrauen schenken der keine Kinder hat die an selber Krankheit leiden.
Tut mir leid dies ist für mich persönlich keine gute Argumentation.
Und was ich nicht verstehe weshalb man Aerzten in Europa in dieser Sache so wenig Kompetenz zutraut, weshalb nur?!
Wie gesagt es ist eure Sache wem ihr Vertraut, einem Reisebericht von XY-Unbekannt oder einer Fachperson die die ganze Tragweite einer Prophylaxe meiner Meinung nach in aller Regel besser beurteilen kann.
Hier eine Info
Hohes Risiko in den (Sub-) Distrikten Boteti, Chobe, Ngamiland, Okavango, Tutume, vor allem während der Regenzeit November - Juni.
Geringeres Risiko aber vorhanden Juli - Oktober in diesen Gebieten.
Geringes Risiko in übrigen Landesteilen, ebenso in den Grenzgebieten zu Zimbabwe in den Regionen Bobirwa und Selebi-Phikwe.
Erreger:
über 90% Plasmodium falciparum (Malaria tropica), der Rest v.a. Plasmodium vivax und ovale (Malaria tertiana) also das volle Programm 🤩
Wie du siehst ist auch in eurer Reisezeit mit einer Malaria je nach Region zu rechnen und eine Mücke reicht, ist nun mal so.
Thema Standb Medikament, es ist schon bei Erwachsenen sehr schwierig während der Reise und ein Jahr danach eine richtige Diagnose zu stellen, bei Kleinkindern mit höherer Anfälligkeit auf Infektionskrankheiten mit begleitendem Fieber noch um einiges mehr.
Es wird dir nicht gefallen was ich jetzt schreibe, aber eigentlich bin ich ganz froh das andere mit ihren "Erfahrungen" zurückhaltend sind, immerhin geht es um ein Menschenleben 😎
Gruss und gesunde Reise, Kurt
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