Warnung: Verbindung zw. Ugab Base und Twyfelfontai

23 Antworten · 7’229 Aufrufe · gestartet 09. März 2006 von frank41542
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Themenstarter215 Beiträge · seit 200609. März 2006 ·
Ich möchte an dieser Stelle dringend davor warnen sich auf die in einigen Karten eingezeichnete Verbindung zwischen dem Ugab Base Camp/Brandberg Mine und Twyfelfontein einzulassen! Dies scheint als Akkürzung zwischen Skelettküste und Etoscha reizvoll. Aber diese Verbindung zwischen dem "Rhino Park" (Nähe alte Brandberg-Miene) und den bekannten Sehenswürdigkeiten bei Twyfelfontain ist für "normale Urlauber" LEBENSGEFÄHRLICH! Auch die in manchen Reiseführer aufgeführte alte Siedlung "Gai-As" liegt in diesem Gebiet.
Glauben Sie einem erfahrenen Führer: Sie werden sich dort verfahren und sie haben ohne GPS und eine erstklassige Karte (keine Übersichtskarten) keine Chance da alleine wieder herauszufinden. Diese Gegend besteht aus einem Wirrwarr von Wegen, keinen verlässlichen Bezugspunkte und keiner Beschilderung. Auch fehlt den meisten Touristen das Verständnis für den unterschiedlichen Sonnenlauf auf der Südhalbkugel. Es sind bereits (ernsthaft!) dort Touristen verdurstet!!! Wir haben in der vergangenen Woche wieder zwei Touristen nach zwei Tagen Irrfahrt ohne Treibstoff gefunden. Sie hatten Gott sei Dank genug Wasser dabei. Ich halte es für unverantwortlich das diese Strasse befahren werden darf und nun durch die Einrichtung des "Rhino Park" auch noch aufgewertet wurde. Sie gehört geschlossen (nicht besser ausgeschildert, denn der Mensch muß nicht überall hin) und auf KEINE Reiseplanung. Es wäre schön wenn mich Namibiaprofis in dieser Sache bestärken würden!

Ansonsten alles gut in Namibia 🙂
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1’036 Beiträge · seit 200609. März 2006 ·
Hallo Framk

Danke für diesen Eintrag. Du hast recht man muss nicht überall hin.

Aber.....
Namibia stellt in Berlin aus und wirbt für Reisen, schau dir mal das Kartenmateril an das sie an Touristen vergeben.

Dies Karten taugen höchstens für die klassischen Routen und können unheil anrichten wenn man sie befolgt.

Was Reiseführer angeht bin ich eh skeptisch, da vertrau ich den Empfehlungen der Freunde hier im Forum doch mehr.

Ich denke jeder ist gut beraten wenn er hier seine Route vorstellt und die Wissenden etwas dazu kommentieren lässt.

Es gibt hier genug Profies die das beurteilen können.

Ich jedenfalls nehme diese Route nicht, bin mit PKW unterwegs und gehe da das Risiko nicht ein...... Die C strassen sind immer die beste Wahl ausser ein paar D Strassen .

Richtig ist auch ein wenig auf die Sonne zu achten.

Unterhalb von Mariental ist sie immer nur im Norden. Oberhalb, je nach Jahreszeit Süden (Sommer) und Norden (Winter). Zur Mittagszeit wohlbemerkt.

Sollte man auch mal bei Dunkelheit unterwegs sein ( nicht ratsam) Hilft das Sternbild Orion besonders in der Sommerszeit und das Kreuz des Südens ganzjährig.

Das Schwert im Orion zeigt nach Süden.

Verlängert man das Kreuz des Südens am Schwanz ( Drachenform die Spitze ist der Schwanz ) um das 4 fache, ist das genau der Südpol, egal wie es sich gearade darstellt.

Schon Churchill hat sich mit diesen Sternen aus der Gefangenschaft gerettet .........siehe Burenkrieg


Hoffe das war nicht zu viel gesagt, aber es rutschte gerade so raus.

Grüsse Georg ( Sonne und Sterne Orientierter)
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189 Beiträge · seit 200609. März 2006 ·
Hallo Frank,

bezüglich der Gefahren die einem in dieser Gegend begegnen bin ich durchaus Deiner Meinung, aber warum gehört es deshalb gleich verboten sich dort aufzuhalten?
Mit dieser Logik würde ich sagen, es gehört genauso verboten an Touristen 4x4 Fahrzeuge zu vermieten, da sie sich ja schon auf der ersten Gravelpad damit überschlagen, oder das Fahrzeug im erst besten Revier versenken.
Vielleicht sollte man für nicht Namibianer einfach das Autofahren generell verbieten. Würde vielleicht zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.
Ich denke, man kann nur auf gewisse Risiken hinweisen und dann muss jeder sehen was er drauß macht. Hier im Forum und im Internet bestehen ja genügend Informationsmöglichkeiten.

Ansonsten halte ich`s mit Albert E. (Das Universum und die Dummheit der Menschen sind Unendlich-, aber wenn ich`s mir recht überlege, bin ich mir beim Erstgenannten nicht wirklich sicher!)

Gruß Meikel 😎
1’130 Beiträge · seit 200609. März 2006 ·
Ich versuche das gerade nachzuvollziehen. Meinst du die Strecke über Doros?
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
7’348 Beiträge · seit 200609. März 2006 ·
hallo frank

du hast recht, die gegend da ist sehr verwirrend. wir sind sie letztes jahr gefahren und hatten daran viel freude. das ist eine freude ich ich keinem nehmen möchte der sich zutraut diese gegend zu befahren. wichtig ist aber auf die sicherheitshinweise zu achten. wir sind das ganze zu viert mit zwei 4x4 fahrzeugen, je einem gps, gut 100 l wasser pro fahrzeug und genügend disel bzw. benzin gefahren. wir hatten geeignetes kartenmaterial dabei und waren alle schon mehrmals offroad im südlichen afrika unterwegs.

wer sich entsprechend vorbereitet, soll auch die möglichkeit haben etwas selber zu erfahren! ein generelles verbot ist sicher nicht der weg dazu die leute zu schützen. die finden auch andere wege sich umzubringen wenn es sein muss.

gruss chrigu
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189 Beiträge · seit 200609. März 2006 ·
Sag mal Georg,

kannst Du das mit der Sonne im Süden und im Norden nochmal erklären?
😉
Wann kann man denn die Sonne im Süden sehen?
😮
Wendekreis des Steinbocks ist schon klar!
Aber wenn Du dich nach der Sonne orientiert hast (Mittags),
bist Du auch an deinem Ziel angekommen?

Gruß Meikel 😎
15 Beiträge · seit 200609. März 2006 ·
Ich habe auf diesen Beitrag hin mein spärliches Kartenmaterial studiert.
Unsere Route führt uns über Uis Myn (C35) und dann links ab auf die 2612 und 3254 nach Twyfelfontein.
Damit kann man ja wohl nicht auf die geschilderte Chaosstrecke kommen, oder?
7’348 Beiträge · seit 200609. März 2006 ·
keie angst! ihr fahrt auf einer guten eingezeichneten strecke. wir sprechen hier von einer nicht nummerierten pad, die je nach karte gar nicht vorhanden ist oder als 4x4 strecke gekenntzeichnet ist.

chrigu
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2’346 Beiträge · seit 200609. März 2006 ·
Hallo "offroader",

verbieten oder nicht verbieten - das ist so eine Sache. Grundsätzlich scheint es heutzutage ja so zu sein, dass viele Zeitgenossen in ihrem Leben den gewissen "Kick" suchen. Man könnte es auch "Bungee-jump-Mentalität" nennen. (Damit meine ich nicht die ernsthaften, gut vorbereiteten Forschertypen.) Um diese Philosophie auf die zitierte Region zu übertragen, kann man davon ausgehen, dass sich wohl kaum jemand zufällig in diese Gegend verirrt. Eher werden manche Namibia-Reisende bewusst den Nervenkitzel gesucht haben bzw. suchen. Und eines steht auch fest, - tut mir leid Frank - Warnungen wie deine werden im Zweifel (natürlich ohne dass du das beabsichtigt hättest) ein paar Neugierige mehr in dieses Pistengewirr locken. (Das ist wie bei dem berühmten Beispiel mit den Kindern, denen man etwas verbietet, was die Sache dann doppelt so reizvoll macht.) Und irgendwann gibt es dann immer mehr Probleme mit Verirrten und im nächsten Schritt hat ein Land wie Namibia wieder mal Schwierigkeiten mit dem Image, da man dort verdurstet, erschossen oder gefressen wird. Und wenn es erst einmal so weit ist, dass nationale Interessen berührt werden, dann stellt sich die Frage nach verbieten oder nicht verbieten sowieso nicht mehr, denn dann wird "verboten". So, genug philosophiert. Interessiert ohnehin Niemanden.

Trotzdem viel Spaß in Namibia
Armin
1’457 Beiträge · seit 200609. März 2006 ·
Die Sonne "wandert" innerhalb der Wendekreise über den Äquator - von Süd nach Nord und umgekehrt. Deshalb erscheint die Sonne zwischen den Wendekreisen mal nördlich und mal südlich aus dem Auge des Betrachters. Dieser Effekt ist im nördlichen Namibia sehr gering, da die Entfernung zum Wendekreis sehr gering ist. Eine Veranschaulichung mit dem Kongo macht dies deutlicher.
Durch den gleichen Effekt werden hier in Europa die Tage kürzer oder länger. Die Sonne steht im Winter nicht so hoch wie im Sommer. An den Polen der Erde herrscht deshalb eine mehrmonatige polarnacht. Die Sonne ist zuweit entfernt und kann nicht um "die Ecke" scheinen, die Strahlen scheinen einfach an den Polen vorbei während diese im Schatten liegen.
In den Tropen (klassische Definition für den Bereich der Erdoberfläche, der zwischen den Wendekreisen liegt) gibt es hingegen keine Jahreszeiten. Zu den Wendekreisen hin verstärkt sich jedoch der Effekt der "Jahreszeiten".

Ist also bei uns Winter, steht die Sonne über Namibia. Aus dem Kongo gesehen steht sie dann ebenfalls im Süden. Wenn aber Sommer ist, dann steht die Sonne über der Sahara. Aus dem Kongo betrachtet steht sie nun im Norden (bei uns immer noch im Süden). So wie wir die Sonne immer im Süden sehen, sehen die Bewohner südlich des Wendekreises des Steinbockes die Sonne immer im Norden.
In Rehoboth aber steht sie im Zenit, oder nördlich. Denn südlicher als der Wendekreis wandert die Sonne nicht. Rehoboth liegt jedoch beinahe auf dem Wendekreis.<br><br>Post geändert von: konno, am: 09/03/2006 22:21
1’036 Beiträge · seit 200610. März 2006 ·
@ Konno hast du gut erklärt brauche ich nicht zu kommentieren.

Der Effekt ist in Namibia doch sehr stark zu sehen. Was die Declination angeht ist das eben Weltweit gleich zu sehen und zu messen.

Etwa 22 Grad Nord bis 22 Grad süsd ist überall gleich.

Ich sagte das nur wegen der Orinetierung. Es hilft sehr gut sich ein wenig danach zu richten. Besonders unterwegs in Namibia. Hat mir schon oft geholfen.

Ich mach das auch mit den Sternen.
Meine Reisen fanden immer über Nacht statt. Die Kinder schliefen und ich tuckerte ZB Von Namibia bis East London ( meiste war Nachtfahrt) bosonders von malmesburry über die kleinen Strassen richtung Wochester und Outshorn, konnte ich mich gut orientieren.

Auf einem Flug von WHK nach FR. Viel mir unterwegs auf ( Nachts ) wir fliegen im Kreis. So war es auch. Wir flogen dann wieder zurück nach WHK (Nachts ) wo man festellte wir können nicht weiter mit der Maschine wegen Triebwerksschaden.

Ob as nun zum Thema passt ??? Ich gelobe Besserung

Grüsse Georg
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Themenstarter215 Beiträge · seit 200610. März 2006 ·
WOW! Das ist ja ein Top-Forum hier! 🙂 Hier bleibe ich 🙂

@ Armin:
Damit hast Du wohl recht ... kaum zu glauben das sich Urlauber aus "Spass" in eine wirkliche Gefahr begeben wollen (Bungee ist ja völlig ungefährlich dagegen) während wir uns mit großen Vorräten, Technikwagen und GPS/Sat-Telefon in die Gegend wagen ... das ist wohl eher pathologisch, oder? 😉

Ich habe mich eigentlich nur geärgert das diese Verbindung auf Karten eingezeichnet wird ... andere Verbindungen (und es gibt ja durchaus noch andere vergleichbare Strecken) ... sind es ja auch nicht. Die zwei hatten eine Karte von Reise-Knowhow und das ist sie als befahrbare "D" (Nummer lasse ich dann mal weg) eingezeichnet und ich glaube den beiden das sie es sonst nicht gemacht hätten. Sie hatten einen Bushcamper (Landcruiser 4x4) und hatten sich an alle allgemeinen Tipps gehalten (immer tamken, immer viel Wasser, sagen von wo nach wo usw.) ...

@ Georg/Konno:
Top Erklärung ... solltet sie an den "Iwan" verkaufen ... die versteht kaum einer ... 🙂

@marievomstein
Schöne Strecke und gut zu fahren, trotz der vielen Schäden durch den Regen auch ohne 4x4 problemlos. Ansonsten wenn Du Dir Sorgen machst mein grundsätzlicher Rat: Namibia hat ein recht gut ausgebautes Mobilfunknetz. Der Betreiber MTC (http://www.mtc.com.na) hat eine Karte wo Du schauen kannst wo es Netzabdeckung gibt. Lass Deine Route grob bei Freunden liegen und schick immer mal eine SMS wenn Du Verbindung hast. Wenn Du dann nooch pro Person 10L Wasser und eine Notration Essen im Auto hast, gut sind getrocknete Früchte und Fleisch (Beef Biltong), kann Dir eigentlich auch nix passieren.

Grundsätzlich:
Namibia ist für afrikanische Verhältnissse erstklassig beschildert und hat sehr gute Strassen! Solange man auf B+C bleibt und nicht gerade mit dem Globus fährt kann gar nix passieren! Auch die D Strassen sind meist recht gut und können gefahrlos genutzt werden. Probleme bereiten, wenn überhaubt nur die 4x4 Strecken und Wege in Farmgelände. Die teilweise schweren Strassenschäden nach dem Regen der letzten Woche und dem Notablauf des Staudamms sind noch nicht alle behoben! Aber ich kenne keine Strasse die nicht voll befahrbar ist (manchmal halt was langsamer und über eine kleine Behelfslösung)

Beste Wünsche aus Namibia.
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109 Beiträge · seit 200610. März 2006 ·
Obwohl in Eile, läßt mir das gerade Gelesene keine Ruhe, denn gerade erst wurde doch die Strecke am Messum Krater vorbei noch als besonders interessant empfohlen und ich habe sie mal in unsere Planung mit einbezogen (nicht um sie unbedingt zu fahren, aber um uns danach weiter zu erkundigen).

Wie ist es denn nun mit den D Strecken zwischen Brandberg - Spitzkoppe und Küste, speziell interessiert mich vom Brandberg zur Küste hin die D 2342/D 2303 (die graue, unnummerierte 4x4 werden wir bestimmt nicht fahren, trotz Allrad, versprochen!), und später von Hentiesbaai Richtung Usakos/Erongo die D 1918/D 1935 /1937?

Wir haben ja auch im Kaokoveld die D-3707-Strecke von Kaoko Otavi über Orupembe und Purros nach Sesfontein vor, trotz guter Ratschläge nun doch ohne GPS - hat jemand in den letzten Wochen dort Erfahrung gesammelt (ich weiß, hab schon mal gefragt, aber dopplet gnäit hebt besser)?

Gruß Petra
Themenstarter215 Beiträge · seit 200610. März 2006 ·
Hi,

mach Dir keine Sorgen! Deine Route liest sich gut für Menschen mit etwas Abenteurgeist! Der Messum Krater ist weiter südlich.

Diese Gegend liegt zwar an der D2303, aber Ihr könnt nicht "auf Versehen" dort hineinfahren , da an der Einfahrt das Ugab Base Camp ist und dort müßt Ihr Euch in ein Buch eintragen (leider werden die Ausfahrer nicht registriert).

Auch die oft empfohlene Einfahrt in die alte Brandberg-Mine ist unsinnig. Da steht nichts spannendes. Ein paar Fundamente und ein großes Loch. Außerdem gibt es dort sehr viele Schlangen und Skorpione (also niemals mit der ungeschützten Hand unter Steine greifen! und einen Stock mitnehmen) und die Strasse ist sehr, sehr schlecht und steil. Sehr schlecht für die Reifen und ein reifenwechsel in Schräglage ist sehr gefährlich.

Weitere Fragen?
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Themenstarter215 Beiträge · seit 200610. März 2006 ·
Sorry Axel, hatte Dich übesehen: ... ja, über Doros.

BG
Frank
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Themenstarter215 Beiträge · seit 200610. März 2006 ·
Sorry Axel, hatte Dich übesehen: ... ja, über Doros.

BG
Frank
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58 Beiträge · seit 200610. März 2006 ·
...jetzt geb' ich auch mal meinen Senf dazu... auch wenn ich mich nicht zu den "Reiseprofis" dieses Forums rechne, sind wir 2004 dieses Strecke gefahren.
Richtig und wichtig ist folgendes: frank41542: Du hast Recht - die Strecke ist in der ReiseKnowHow-Karte eingezeichnet und richtig ist auch: wenn man sich nur auf diese Karte verläßt wird man sich 100%ig verirren!!!
Da diese Landkarte ansonsten eigentlich sehr gut und zuverlässig ist könnte man hier zu der falschen Annahme kommen, dass dies auch hier so ist.
Anders als im restlichen Namibia gibt es hier keine (oder fast keine) Wegweiser. Es gibt Markierungen, man muss aber wissen, wie diese aussehen und leider werden die auch manchmal verdreht (vom Wind oder Tieren)!!
Deshalb unbedingt vor der Fahrt mit den Leuten vom Ugab-Camp sprechen und sie bitten, eine Wegskizze zu zeichnen.[die klatschen vielleicht nicht unbedingt vor Begeisterung in die Hände, wenn jemand den Weg fahren will, denn wenn da draußen jemand verunglückt - wie damals 2004 - dann sind sie es, die sich auf die Suche machen und die Verdursteten einsammeln dürfen...]
Mit dieser Skizze und den Hinweisen bzgl. der Orientierungspunkte ist dies Strecke dann nicht mehr schwierig.

Auch GPS mit aufgezeichnetem Track ist sicher nicht verkehrt!
Fahrtechnisch ist der Weg nicht besonders schwierig:
Er beginnt mit der Durchquerung des Ugab-Riviers (Sand), dann folgt ein Wegabschnitt auf sehr scharfen Felsen (2. Ersatzreifen nicht vergessen!)
und kurz vor Twyfelfontein gibts noch mal eine sehr steile Stelle.
Für die 75 km sind ca. 4 Std. Fahrzeit zu rechnen.

LG Osso
109 Beiträge · seit 200610. März 2006 ·
Hallo Frank,

vielen Dank für Deine beruhigende Antwort zu meiner Strecke um
den Messum. Auf der Karte sieht das so aus, als ob die D 2342 ziemlich weit drum herum führt - sieht man denn vom Krater etwas auf dieser Pad? Und kannst Du mich auch bezüglich der Kaoko-Strecke D3707 beruhigen? Auf der I-Karte ist sie ja nur als reine 4x4 eingetragen, im Gegensatz zu anderen Karten (ich habe immer mind. 3 verschiedene Karten aufgeklappt rumliegen).

Gruß
Petra
11 Beiträge · seit 200611. März 2006 ·
Hallo Freunde,

die Straßen D2343 und D2303 bin ich in diesem Jahr im Februar gefahren. Dort sind, wenn man keinen Schaden am Auto hat, keinerlei Probleme zu erwarten. Sehr schöne Strecke, allerdings sehr einsam; denn es besteht für nicht Touristen kein Grund diese Strecke zu befahren.

Erwin
350 Beiträge · seit 200611. März 2006 ·
wir sind die Strecke bisher 2x gefahren nach vielen Reisen in Namibia und Botswana. Sowohl die Strecke Richtung Twyvelfontein wie auch hoch nach Palmwag ausgehend vom Ugab Base Camp erfordern gute Vorbereitung und entsprechende Ausrüstung incl. GPS.
Alles andere halte ich für sehr leichtsinnig.
Verbote schützen nicht vor Leichtsinn, wie oft sieht man in der Etosha z.B. dass jemand aus dem Auto aussteigt usw.
Sita