Route "South Luangwa - Johannesburg"

15 Antworten · 3’792 Aufrufe · gestartet 26. Juni 2009 von uwe1025
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Themenstarter136 Beiträge · seit 200626. Juni 2009 ·
Hallo,

in knapp drei Wochen geht es los. Die Reiseroute steht größtenteils, aber ich bin immer noch am überlegen, wie wir am besten vom South Luangwa zurück nach Johannesburg fahren sollen. Die Strecke ist in allen Richtungen sehr weit....

Also: South Luangwa - Lusaka - Kasana - Johannesburg (haben wir bisher geplant)

oder: South Luangwa - Malawi - Mosambik - Johannesburg

Mich würde der Malawi See sehr reizen. Die Küste Mosambiks ist auch wunderschön....

Nun haben wir aber so wenig Zeit, dass wir recht zügig fahren müssen. Ich weiß, man sollte sich mehr Zeit nehmen, aber wir haben halt ein paar Schwerpunkte gesetzt und können leider nicht alles sehen.

Was meint ihr: wieviel länger dauert es via Malawi - Mosambik? Wieviele Kilometer sind es schätzungsweise mehr? Ich kenne die Straße in Mosambik von Maputo bis Inhambane. Dannach sollen sie schlechter werden....

Von Kasane nach Johannesburg sind die Strßen gut und es geht recht zügigi voran.

Viele Grüße

Uwe

P.S. Wer ist ab dem 6.8. von Kasane in Richtung South Luangwa unterwegs?
"Colors of Africa" - die ersten Fotos unserer Afrikareise 2011 sind online! Uwe Hasubek Photography
818 Beiträge · seit 200726. Juni 2009 ·
Also die Strecke durch die Bergwelt Südmalawis über den Gorongoza NP und über die Küste zurück nach JoBurg über den Krüger NP dürfte sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und deutlich länger sein, als Deine Alternativstrecke.

Wir sind noch vor wenigen Tagen die Strecke von Gorongoza bis JoBurg gefahren.
Entgegen der weitläufigen Meinung, die Straßen würden schlechter, je weiter man gen Norden in MOZ kommt, muss ich sagen, dass das bis Gorongoza nicht so ist.
Oft ist die EN1 ausgebaut wie eine deutsche Autobahn (wenn auch nur einspurig), bei der hohe Geschwindigkeiten bedenkenlos möglich sind. Hin und wieder kommt dann ein 20-50 km langes Teilstück, das von Schlaglöchern übersäht ist. Der unangekündigte Übergang ist dann das gefährliche; man fährt oft mit zu hoher Geschwindigkeit durch die ersten Schlaglöcher durch, bevor man so zwischen 70-90 km/h seine zügige und oft durchaus machbare Geschwindigkeit über diese schlechten Teilstücke erreicht hat. Es gibt aber auch Löcher, da könnte man problemlos ein Kleinwagen versenken (übertrieben gesagt). Durch die quält man sich dann in Schrittgeschwindigkeit. Aber diese Löcher kann man auf der gesamten Strecke an 1-2 Händen abzählen. Es ist aber sicher auch abhängig von Fahrzeug und Bereifung. Wir hatten scheinbar das Ideale von Britz dafür.
Danach kommen wieder 50-100 km einer "1a-Autobahn".
Gefährlich sind hin und wieder die zu Schanzen ausgebauten Brücken (auf unserer ganzen Reise 4 Mal). Ungewarnt fährt man darauf zu, kurz vor der Brücke ist eine kleine Senke, die Brücke selbst dann etwas erhöht. Sieht man es zu spät und fährt mit 120 km/h oder mehr, heben alle 4 Räder für einen kurzen Moment ab. Spaßig nur im Nachhinein, wenn alles gut gegangen ist und man mit etwas Abstand darüber nachdenkt.

Unsere Strecke sah so aus.
Gorongoza - Morrungulo
Morrungulo - Zavora
Zavora - Massingir Dam.

Unsere Fahrzeiten waren meist so von 9 bis 13/ 15 Uhr.
Fotostopps, Einkäufe inklusive.
http://www.oribi.de/
zuletzt bearbeitet 26. Juni 2009
2’732 Beiträge · seit 200626. Juni 2009 ·
Kann dir Teilstreckenzeiten geben

SLNP - Dezda (Einkaufstop in Chipata, Grenze, ATM Stop in Lilongwe)
Aufstehen kurz vor Sonnenaufgang, Ankunft Dezda kurz vor Sonnenuntergang.
Insgesamt ca. 13 - 14 Std. Tag

Dezda - Mua Mission - Cape McClear
Aufstehen mit Sonnenaufgang (Schweinekalt in der Frueh! obwohl September). Ankunft am
Cape McClear gegen 15 Uhr
Insgesamt ca. 10 Std. Tag

Cape McClear - Tete
sicherlich an einem Tag machbar

Tete - Inchope
Wir haben es nicht mehr bis dorthin geschaft, da wir erst um 10 Uhr in Tete loskamen.
Lag nicht an uns, sondern dass das Auto erst wieder zusammengebaut werden musste. Hier
kommen nach Tete ca. 70 km Schlaglochpiste!

Inchope - Vilankulos
Ebenfalls ein langer Fahrtag. Wir sind im Gorongosa Park mit Sonnenaufgang gestartet
und waren gegen 15 Uhr in Vilankulos.

Vilankulos - Inhambane
Der Tag ist nicht ganz so weit zu fahren und locker machbar

Inhambane - Massingir Dam
Langer Tag! Ich an deiner Stelle wuerde eher nach Bilene fahren.

Bilene - Johannesburg
ca. 10 - 12 Std. Fahrtag


Wie du siehst ist doch einiges an Zeit fuer die Strecke durch Malawi / Mozambique einzuplanen. Warum faehrst du nicht einfach an den Lake Malawi und dann wieder durch Sambia zurueck?

Alternative waere es von Lusaka aus ueber Harare und Great Zim Ruins nach Musina und dann nach Johannesburg. Die Strecke ist wesentlich kuerzer als wieder zurueck ueber Kasane und seit es Sprit im Lande gibt sicherlich eine Ueberlegung wert.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Themenstarter136 Beiträge · seit 200626. Juni 2009 ·
Vielen Dank für eure Antworten. Die Zeitangaben helfen in jedem Fall ein wenig bei der Planung.

Wenn ich mich recht erinnere bist du Andreas eine recht mühsame Strecke zum Cape McClear gefahren - habe mal vor längerer Zeit deinen Reisebericht gelesen. In einem Tag ist es vermutlich nicht schaffbar vom SLNP bis zum Cape McClear.

Bei der Mosambik Variante würden wir von Inhambane aus über Maputo fahren. Die Strecke kennen wir, da wir sie in 2007 gefahren sind.

Wie sieht denn die Sicherheitssituation in Zimbabwe zur Zeit aus. Wenn wir dort Diesel bekommen heißt das ja noch lange nicht, dass alles andere auch wieder machbar ist.

Es sind momentan halt nur Überlegungen....

LG Uwe
"Colors of Africa" - die ersten Fotos unserer Afrikareise 2011 sind online! Uwe Hasubek Photography
818 Beiträge · seit 200726. Juni 2009 ·
20 km nördlich von Bilene gibt es eine Straße (alles super geteert) zum Massingir Dam. Den Umweg über Maputo würde ich keinesfalls machen. Die Straßen sind nicht besser, die Straßenkontrollen häufiger, der Verkehr dichter und vor allem ist die Strecke auch noch länger.

Zu Simbabwe gabs vor 3-4 Tagen einen guten thread bzgl. der Sicherheitslage etc.

Ich würde auch am ehesten zu dieser Variante tendieren, über ZIM zurückzufahren oder eine oneway-Gebühr zu löhnen, falls ihr mit Britz unterwegs seid, dann eben bis zu deren VicFalls-Station.
http://www.oribi.de/
2’732 Beiträge · seit 200626. Juni 2009 ·
Wenn ich mich recht erinnere bist du Andreas eine recht mühsame Strecke zum Cape McClear gefahren - habe mal vor längerer Zeit deinen Reisebericht gelesen. In einem Tag ist es vermutlich nicht schaffbar vom SLNP bis zum Cape McClear.
Das war von Dezda weg direkt nach Mua Mission und es stimmt - war nicht machbar / fahrbar. Wir sind dann wieder zurueck fast bis Dezda und dann ueber die als GRAVEL auf T4A markierte Strasse nach zur M5. Die Strasse ist aber eine bestens geteerte Teerstrasse. Du kannst uebrigends aus in Mua Mission schlafen!!! Sicherlich einen Zwischenstop wert! Sie haben mehrere Charlets dort welche alle liebevoll gestaltet sind. Die daenische Koenig hat den Komplex eingeweit.

Wie gesagt, wir haben es vom SLNP nach DEZDA von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geschafft. Die Strecke von SLNP nach Chipata zieht sich und wird erst kurz vor Chipata wieder richtig gut, so dass man auch schneller fahren kann.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
142 Beiträge · seit 200822. Okt. 2009 ·
Hallo aus München

Da Du geschrieben hast, in drei Wochen geht es los, würde ich gerne wissen wie Deine Tour gelaufen ist. Wir planen die gleiche Tour bzw. eine ähnliche Tour. Nachdem das mieten eines Autos in Sambia schwierig und teuer ist, werden wir jetzt über Joburg anreisen.
Meine Frage: welche Strassen bzw. welchen Weg hast Du genommen und mit welchem Auto warst Du unterwegs. Eine Autovermietung meinte, die Tour ist mit Toyota Hilux nicht machbar. Stimmt das?
Wie war die Plage der TseTse Fliegen?

Danke vorab
LG
Elke
Themenstarter136 Beiträge · seit 200622. Okt. 2009 ·
Hallo Elke,

wir sind die Strecke im Juli / August gefahren. Mit einem Toyota Hilux war das Ganze völlig problemlos.

Wir sind von Kasane aus über den Grenzübergang Kazangula nach Sambia eingereist. Die Grenzfomalitäten hatten wir nach 1 1/4 Stunden abgeschlossen. Mit einem Toyota Hilux und 2 Personen kostet dich der Grenzübertritt 195,- U$. Von Kazangula ging es auf guter Asphaltstraße nach Livingston. Dann kamen in Richtung Lusaka über ca. 50km Umleitungen parallel zur Asphaltstraße, die gerade neu gebaut wurde. Das war nervig aber mit ein wenig Geduld gut fahrbar. Bis Chipata war die Straße ok, d.h. Asphalt und selten Löcher. Die gefürchtete Strecke von Chipata in den South Luangwa war frisch überholt, so dass wir für 120km Schotter 2 1/4 Std. gebraucht haben. Im Nationalpark fährt man sowieso sehr langsam, Pisten waren ok.

Wir sind dann weiter an den Malawi See. Straßen waren völlig in Ordnung. Von dort aus ging es via Mosambik und Zimbabwe zurück nach Johannesburg. Die Straßen in Mosambik und Zimbabwe waren ebenfalls völlig in Ordnung. Da wir keine Zeit mehr hatten sind wir vom Cape McClear in Malawi bis nach Johannesburg in 2 1/2 Tagen gefahren. Gerade die Fahrt durch Zimbabwe fanden wir sehr spannend. Die Spritversorgung war völlig problemlos und auch etlich Geschäfte waren "reopend".

Wenn du noch weitere Fragen hast, kannst du mich gerne einmal anrufen. Schick mir dann bitte ein pm.

LG Uwe
"Colors of Africa" - die ersten Fotos unserer Afrikareise 2011 sind online! Uwe Hasubek Photography
2’732 Beiträge · seit 200622. Okt. 2009 ·
Ist die Strecke rund um Petauke auch schon überholt? War 2008 noch in schlechtem Zustand.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Themenstarter136 Beiträge · seit 200622. Okt. 2009 ·
Hallo Andreas,

die Asphaltstraße war kein Problem. Das Übliche hat, aber keine Strecke mit tiefen Löchern....

LG Uwe
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142 Beiträge · seit 200825. Okt. 2009 ·
Hallo Uwe
Erstmal Danke für die Infos. Wie viele Kilometer sind die Tour insgesamt gewesen? Wir fahren mit Kids und wollen und nicht stressen.
Ich melde mich dann sicher nochmal.
LG
Elke
2’732 Beiträge · seit 200625. Okt. 2009 ·
Also wenn du in Johannesburg startest würde ich - der Kinder zu liebe:

1.Tag Ankunftstag, Autoübernahme und Fahrt in Richtung Martinsdrift.
2.Tag Über Martinsdrift und Franzistown nach Nata
3.Tag Nata bis Livingstone (mit Besuch der Vic Falls als erstes high light)
4.Tag Livingstone - Lusaka
5.Tag Lusaka - Petauke
6.Tag Petauke - South Luangwa

Es kommt aber auch die Größe der Kinder an (ab 12 Jahren)
1.Tag Ankunftstag, Autoübernahme und Fahrt in Richtung Martinsdrift.
2.Tag Über Martinsdrift und Franzistown nach Kasane
3.Tag Kasane über Vic Falls und Livingstone nach Monze
4.Tag Monze über Lusaka nach Petauke
5.Tag Petauke - South Luangwa
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Themenstarter136 Beiträge · seit 200625. Okt. 2009 ·
Hallo Elke,

das hängt immer ein bisschen von den Kindern ab. Außerdem musst du schauen, wo ihr übernachten könnt. Hier die mir bekannten Möglichkeiten:

- Livingston (dort gibt es viele Campingmöglichkeiten)

- Lusaka (da hört ich Gutes vom Pionier Camp)

- Zwischen Lusaka und Petauke liegt das Bridge Camp

- Chipata gibt es wohl auch eine Möglichkeit...

- sehr schön ist das Croc Camp direkt am South Luangwa NP.

Wir sind von Livingston bis zum Bridge Camp gefahren. Incl. eines großen Einkaufs in Lusaka war das gut machbar. Man muss aber früh los!!!! Bridge Camp South Luangwa NP. (Croc Camp) waren noch einmal 6 Stunden....

Es hängt halt immer von den Kindern ab....

LG Uwe
"Colors of Africa" - die ersten Fotos unserer Afrikareise 2011 sind online! Uwe Hasubek Photography
382 Beiträge · seit 200630. Okt. 2009 ·
Hallo zusammen,
mit Kindern ist die Strecke über Mozambique, dort an der Küste ist es wie im Paradies für die Kinder ( natürlich nicht nur für die Kleinen ).
Wir sind dieses Jahr von Johannesburg nach Mozambique gereist und haben ein paar wundervolle Tage an kilometerlangen, einsamen Stränden gehabt. Camps direkt am Strand in den Dünen.
Unsere Mädels 12 und 9 waren hellauf begeistert und haben für das Baden im Indischen Ozean gerne ein paar Kilometer mehr in kauf genommen.
Interessanterweise haben wir uns für den Sommer 2010 genau die Route vorgenommen, die heir gerade diskutiert wird. Wir haben lange überlegt, wie rum wir fahren wollen und sind mittlerweile der Meinung, die Strände in MOZ an den Schluß der Reise setzen.
Wir wollen auf jeden Fall auch erst einmal von Johannesburg zum South Luangwa fahren, Eure Infos kommen genau zur rechten Zeit.
Danke dafür.

Elke,
wann wollt Ihr denn die Route im nächsten Jahr fahren ?
Vielleicht können wir ein paaer Kilometer gemeinsam fahren ?

Viele Grüsse
Christian
382 Beiträge · seit 200631. Okt. 2009 ·
Hallo Uwe,
an welchem Übergang seit Ihr denn nach MOZ eingereist ?
Gab es Probleme dort das Visum zu bekommen oder hattet Ihr in Deutschland Euch schon eins besorgt ?
Wir hatten dieses Jahr in Ressano Garcia/ Komatipoort das Visum direkt an der Grenze und mussten gut 1,5 h anstehen.

Danke und Gruss
Christian
Themenstarter136 Beiträge · seit 200631. Okt. 2009 ·
Hallo Chris,

wir sind über Zobue nach Mosambik eingereist. Das Visum war völlig problemlos zu bekommen und noch dazu sehr viel günstiger, als in Deutschland. Für Zimbabwe gilt übrigens selbiges. Wir sind über Cochemane nach Zimbabwe eingereist. Die Grenzformalitäten dauerten hier aber etwas länger...

Gruß

Uwe
"Colors of Africa" - die ersten Fotos unserer Afrikareise 2011 sind online! Uwe Hasubek Photography