MPMPThemenstarter6 Beiträge · seit 200926. Aug. 2009 ·
Hallo zusammen, wir wollen drei Wochen günstig durch Namibia reisen. Da wir uns eigentlich kein Auto mieten wollen, sollen die Rucksäcke nicht zu schwer werden. Darum wollen wir auf Zelt, Schlafsack und Isomatte verzichten. Meistens kann man ja halbwegs günstig in hostels schlafen. Ich habe jetzt aber auch gehört, dass es teilweise die Möglichkeit gibt, auf einem Zeltplatz ein Zelt (mit Schlafsack?) zu mieten. Hat jemand Erfahrung damit gemacht oder davon gehört?
Zweitens: Wie bereits erwähnt, wollen wir uns kein Auto mieten. Welche Möglichkeiten gibt es dann noch in den Etosha NP zu kommen? Vielleicht mitgenommen werden? oder Reisepartner finden? Hierzu sind wieder eure Erfahrungen gefragt!
Vielen Dank für die Hilfe! Martin
Jambotessy2’610 Beiträge · seit 200726. Aug. 2009 ·
Hi,
ohne Fahrzeug wird es für euch ziemlich schwierig zu reisen. Namibia ist nicht gerade ein Land um per Anhalter oder Bus von A nach B zu gelangen.
Etosha könnt ihr dann nur organisiert bereisen oder evtl. findet ihr ja Touris, die euch mitnehmen - diese Chance ist allerdings sehr klein.
Versucht dort lieber einen günstigen Kleinwagen zu mieten (ich buche immer bei Kalahari Car Hire, aber es gibt noch viele andere Anbieter, die auch günstig sind). Dann könntet ihr euch auch noch ein kleines Zelt mitnehmen und einen Kocher und ihr könntet schlangenfrei übernachten. Außerdem könntet ihr euch auch selbst verpflegen, dass würde 1. Geld sparen und 2. würdet ihr nicht darauf angewiesen sein Restaurants zu suchen.
Auf welchem Platz ihr ein Zelt mieten könnt weiß ich auch nicht - allzuviele günstige wird es nicht geben.
Viel Glück Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
NONorbert61126 Beiträge · seit 200927. Aug. 2009 ·
Hallo Martin,
sorry, wenn ich euer Vorhaben für recht unrealistisch halte. Es gibt wahrscheinlich kaum ein Land, das ungeeigneter ist, um bereist zu werden, als Namibia.
Was nützt es euch wenn ihr nach Etosha kommt und dann kein Auto habt. Ihr dürft euch dort nur im Auto bewegen, jeder game drive, den ihr vor Ort bucht kommt euch teurer und dass euch jemand den ganzen Tag lang mitnimmt, ist sehr unwahrscheinlich.Ihr werdet viel Zeit verlieren, weil ihr stunden- oder tagelang auf eine Mitfahrgelegenheit warten müsst. Das macht doch keinen Sinn. Das teuerste am Namibia-Urlaub ist der Flug. Wenn ihr das Geld ausgebt, solltet ihr nicht den halben Urlaub damit verbringen nach Mitfahrgelegenheiten zu suchen. Mietet ein Auto - wir waren in einem Polo unterwegs. Das macht zwar nicht auf allen Straßen Spaß, aber auf den B und den großen C-Routen kommt ihr gut zurecht. Der selbe Ansatz gilt fürs zelten. Jedes Zelt, das ihr mietet (davon abgesehen, dass es dieses Angebot in den camps sehr selten gibt) kostet mehr, als wenn ihr mit dem eigenen Zelt kommt.
Nichts für ungut
Norbert
Carsten Möhle1’288 Beiträge · seit 200627. Aug. 2009 ·
Lampropeltis134 Beiträge · seit 200627. Aug. 2009 ·
Stimmt, dass was Ihr machen wollt funktioniert vieleicht in SA. In Namibia könnte Euch da aber schnell der Mund trocken werden und dann wird´s gefährlich! Ohne eigenes Auto etwas Utopisch.
LG lamp
0
Miss Ellie1’723 Beiträge · seit 200927. Aug. 2009 ·
Hallo
kann mich meinen vorredner nur anschliessen. namibia ist nicht thailand oder vietnam wo backpacking wirklich ein kinderspiel ist (und fuer viele einfach dazu gehoert).
Auch ist das allgemeine preisniveau doch anders als in asien zum beispiel. Wenn ihr camping mit geliehenem zelt findet hat das eher hotel / luxus caracter. Da sind die zelte meist "schick" und die preise entsprechend.
Unter des strich kommt ihr, ganz vom transportproblem abgesehen, mit sicherheit preiswerter davon euch fuer 300 euros einen kleinwagen zu mieten und dann euer zelt mitzunehmen und die campingausstattung um auf den campings eben auch essen zuzubereiten. Das waere dann die guenstigste version.
Ich glaube auch nicht, dass das oeffentliche verkehrsnetz sooo gut funktioniert, dass ihr jederzeit ueberall hinkommt wo ihr wollt.
naja, ueberlegt noch einmal, ansonsten ein jahr sparen und dann richtig geniessen.
viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Crazy Zebra3’766 Beiträge · seit 200627. Aug. 2009 ·
Hallo Martin,
leider haben aus meiner Sicht die Vorschreiber vollumfänglich recht.
Z.B. Hotels, diese gibt es eigentlich nur in "grösseren" Städten und derer sind es in Namibia nicht viele.
Auch Restaurants in unserem Sinne sind kaum vorhanden, in Namibia wird sehr viel auf Lodgebasis angeboten, einige haben Campingplätze, und da wohl kaum jemand ohne Zelt / Dachzelt anreist ist das Angebot von Mietzelten faktisch nicht vorhanden.
Mir ist in der Kaokeveldregion nur ein Communitycamp bekannt das Zelte im normalen Stil vermietet, hacken daran, es ist so abgelegen das ihr in drei Wochen mit Trampen nicht hinkommt!
Essen, sehr oft ist es so das Campingplatzbenutzer nicht in der Lodge essen dürfen und wenn ja kostet ein Kssen so ab 10-15 Euro je Person und Frühstück so ab 5-8 Euro, rechnet man dies mal 2 sind das mindestens 50 Euro Tag.
Ubernachtungskosten, Namibia ist mitlerweilen ein Hochpreisland mit wenigen Ausnahmen, ich denke so unter 50-70 Euro p.P. gibts gar nichts und da wo ihr hin wollt schon gar nicht z,B, Region um Entoscha.
Trampen, die ist in Namibia eher unüblich, die Einheimischen können sich zu 98% kein Auto leisten und Touristen sind zu zweit in aller Regel in Singelcabs unterwegs (2 Platze) oder in grösseren Wagen zu viert. Kommt hinzu das die meisten mit Gepäck und Ausrüstung unterwegs sind und der Wagen propevoll ist.
Auch denke ich das die Bereitschaft jemanden unentgelddich mitzunehem eher nicht sehr hoch ist.
Auch ist mir nicht klar wie ihr auf Termin nach Windhuk zum Flughafen zurückkommen wollt, ihr müsstet da ja mindestens 3 Tage Reserve einplanen wenn's reicht!
Ich will euch die Idee nicht vermiesssen aber denkt nochmal darüber nach ob ihr dieses Risiko für "nur" 3 Wochen eingehen wollt.
Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
travelNAMIBIA33,3k Beiträge · seit 200627. Aug. 2009 ·
Hallo Martin,
also um es ganz deutlich und ohne Samthandschuhe zu sagen: Schlagt Euch das aus dem Kopf! Ihr kommt mit Sammel"taxis" und Überlandbussen bzw. Shuttlebussen von Windhoek nach Swakopmund bzw. zur südafrik. Grenze und ins Ovamboland. Jugendherbergen gibt es in Windhoek und Swakopmund, das wars. Trampen ist offiziell verboten und wenn nimmt euch vielleicht mal ein Farmer hinten auf der Ladefläche ins nächste Dorf mit. Nicht wirklich Urlaub.
Ich würde mir den günstigsten Mietwagen nehmen (z.B. die gebrauchten, älteren 4x4 mit Dachzelt von http://www.carhirenamibia.com/) und mich damit auf Pad begeben. Kommt im Endeffekt günstiger und deutlich entspannter.
Sonnige Grüße Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
am besten und günstigsten ist es, wenn ihr euch ein kleines älteres auto ausleiht z.b. VW Golf oder einen Toyota Carolla.
Damit kommt ihr für eine erstlingsreise durch Namibia an alle interessanten Plätze hin. Das Auto kostet euch pro Tag nicht mehr als eine Übernachtung in einer günstigen Herberge.
Ich war 1999 und 2002 auch nur mit einem Golf unterwegs, reicht auch für Etosha vollkommen.
Mit Zelt und Icebox ausgerüstet bekommt ihr sowas von den meisten Vermietern. Das wäre dann mit einem Kocher und ein bißchen Campingausrüstung ausgestattet eigentlich die günstigste und bei weitem auch schönste Art Namibia zu bereisen. Überlegt es euch nochmal, wäre schade wenn ihr eure 3 Wochen mit dem Versuch verplämpert von A nach B zu kommen.
da fällt mir noch ein, das mit Zelten ausleihen hab ich nur 2x gesehen, das eine war im Nacobta Camp am Aba-Huab (bei Twyvelfontain) und in der Nähe vom Brandberg gabs bei einem Communitycamp auch noch ein! Zelt zum ausleihen.
Sonst sah´s eher mau aus.
An den schönsten Plätzen kannst du meist nur in einer teuren Logde schlafen oder campen.
Hallo, zuerst einmal ist es durchaus möglich Namibia ohne Auto zu bereisen. Ich komme nicht umhin darauf hinzuweisen, dass es nicht so ein Problem ist wie immer dargestellt. Es finden sich immer Möglichkeiten, irgendwo irgendwie hinzukommen. Allerdings braucht man Zeit und muss flexibel sein.
Zu diesem Thema gibt es bereits viele und sehr ausführliche Antworten von mir, benutze einfach die Suchfunktion (öffentlicher Transport, Namibia ohne Auto etc.)
Aber ohne Zelt geht dann wirklich nicht. Wenn man ein eigenes Zelt, Schlafsack etc hat, dann kann man Namibia relativ gut bereisen, die nennenswerten Abstriche sind Fish River Canon, Sossusvlei, Etosha und unter Umständen Twyfelfontein. Oft lohnt es sich dann in Gruppen ein Fahrzeug für wenige Tage zu mieten (habe ich für Sossusvlei gemacht).
Ansonsten habe ich selbst ganz Namibia (ausser Kaokoveld ) ohne Auto bereist. Fish River, Lüderitz, Köcherbaumwald, Swakop, Ovamboland, Etosha, Himbas (südlich des Etoshas), Gobabis, Rundu, Katima, Victoriafälle, Okavangodelta. Mit Geduld und Feingefühl kommt man doch ganz schön weit, für die Parks muss man dann aber auf Touren, etc zurückgreifen (Okavangodelta zB Mokorotour)
BikeAfrica7’335 Beiträge · seit 200627. Aug. 2009 ·
... ich stimme konno ohne Vorbehalt zu. Ich bin selbst etwa 2.500 km in Namibia per Anhalter unterwegs gewesen und ganz so aussichtslos ist es nicht, wie einige hier schreiben. Wie konno sagt, ist es aber nicht zweckmäßig, dabei auch noch ohne Zelt und Schlafsack unterwegs zu sein. Das gibt ziemlich sicher größere Probleme.
Zum Sossusvlei kann man auch noch per Anhalter kommen, aber man braucht sicherlich auch Glück. Ich war mal ein paar Tage mit dem Auto unterwegs und habe selbst einen Tramper zum Sossusvlei mitgenommen. Über die Cardboard Box und andere Backpackerunterkünfte kann man sich evtl. auch mit Gleichgesinnten zusammen tun und ein paar Tage ein Auto mieten.
Was Etosha angeht, sieht es als Tramper aber wirklich sehr mau aus. Die meisten Namibiareisenden im Auto sind als Paar unterwegs und müssen sich gerade in Etosha sowieso schon kompromissbereit verhalten. Da will der eine stundenlang am Wasserloch stehen und auf Löwen/Elefanten warten und der andere will lieber ins Camp in den Pool. Das halst sich kaum einer noch Unbekannte auf, die sich dann womöglich als Dauerquatscher entpuppen und damit Tiere verjagen oder sonst noch völlig andere Interessen und Desinteressen (und somit Konflikte) ins Spiel bringen. Etosha als Tramper würde ich auch als extrem schwierig einstufen. Bei einer nur dreiwöchigen Reise wäre das kaum hinzubringen.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
travelNAMIBIA33,3k Beiträge · seit 200628. Aug. 2009 ·
Hi Konno,
Wenn man ein eigenes Zelt, Schlafsack etc hat, dann kann man Namibia relativ gut bereisen, die nennenswerten Abstriche sind Fish River Canon, Sossusvlei, Etosha und unter Umständen Twyfelfontein.
mal ganz ehrlich, wenn das alles ausfällt, dann bleibt ja nichts mehr über, was der normale Namibia-Ersttourist sehen will. Außer eben Swakopmund und Windhoek. Und zudem ist, wie ich schon gesagt habe, Trampen verboten. Dann bleibt Dir dann ja fast keine Möglichkeit mehr von A nach B zu kommen, außer Shuttle, Wambotaxi oder Bahn.
Sonnige Grüße Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Lampropeltis134 Beiträge · seit 200628. Aug. 2009 ·
Find ich auch Christian, sowas kann man vieleicht machen, wenn man sich mehrere Monate dort aufhällt, aber 3Wochen......da hat schon jeder mit Auto Probleme alles zu sehen.
wie vorne erklaert ist das Transport problem in Namibia nur mit Geduld zu loesen. Mann sollte immer Leute direkt ansprechen dann bekommt man in 90% der Faelle einen Lift. Also an Tankstellen oder in Kneipen oder in Unterkuenften. Zelt braucht man in der trockenen Zeit nun wirklich nicht. Eine gute unterlage und ein schlafsack reicht aus.
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Miss Ellie1’723 Beiträge · seit 200928. Aug. 2009 ·
so !!!
ich mach hier jetzt mal so richtig miese stimmung..
ist euch schon mal aufgefallen, das derjenige, der den beitrag geschrieben hat, sich nie wieder zurueck gemeldet hat.
Eine, wenn auch von einigen relativierte, absurde idee wird hier ins feld geschmissen und ich kann mich des eindrucks nicht erwehren (vielleicht liege ich aber auch ganz falsch, will ich hoffen !!) das das ganze als gag hier ins forum geschickt wurde und letztlich sich alle darauf stuerzen wie die geier...
waere schoen noch mal einen beitrag vom urheber zu lesen, ob ihm die kommentare gefallen haben, bzw geholfen haben..
aber wie gesagt, es ist freitag nachmittag, eine harte woche, vielleicht sehe ich einfach nur zu schwarz..
viele gruesse an alle
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss