
Vom 13. Juni bis 12. Juli 2026 haben wir eine Selbstfahrerrundreise durch Georgien und Armenien gemacht. Geflogen sind wir mit Wizz Air von Dortmund nach Kutaissi in Georgien. Zurück ging es ebenfalls mit Wizz Air nach Berlin. Geplant haben wir die Reise mit Kaukasusreisen. Wir waren mit Planung, Durchführung und Betreuung während der gesamten Reise duch die Agentur sehr zufrieden. Die Reise wurde nach unseren Wünschen geplant. Unsere genaue Reiseroute mit Übernachtungsorten könnt ihr der folgenden Karte entnehmen.

14. 06. Von Kutaisi nach Tiflis
Der Flug mit einem ständig schreienden Kleinkind in der Reihe hinter uns war nervig. Ansonsten waren wir mit Wizz Air zufrieden. Man darf halt keinen Service erwarten. Mit dem Gepäck hatten wir ebenfalls keine Probleme. Die Abholung am Flughafen hat geklappt und nach einer guten halben Stunde Fahrt haben wir das Hotel in Kutaisi erreicht. An georgisches Englisch müssen wir uns allerdings noch gewöhnen. Das Hotel Magnolia liegt sehr schön am Fluss Rioni.

Um 12:00 Uhr konnten wir unseren Mietwagen übernehmen. Dann sollte es über den Rikotipass nach Tiflis gehen. Das sollte etwa 3 Stunden dauern. In unserem Hotel Sole Palace in Tiflis werden wir um 16:00 Uhr zu einer Stadtführung abgeholt. Ihr seht, wir haben ein strammes Programm vor uns. Jetzt gehen wir erst einmal frühstücken.
Der Mietwagen wurde pünktlich geliefert und wir haben unsere Fahrt nach Tiflis gestartet. Den geplanten Stopp auf dem Rikoti-Pass konnten wir wegen einer Baustelle nicht machen und sind auf direktem Weg nach Tiflis in unser Hotel Sole Palace gefahren. Unser Zimmer ist sehr schön und wir haben wieder eine schöne Aussicht auf den Fluss.
Um 16:00 Uhr wurden wir von unserem Guide David am Empfang erwartet. Die Führung sollte 2 Stunden dauern. Inklusive Begrüßungsessen wurden es dann 4 Stunden. Er sprach sehr gut deutsch und konnte uns eine Menge über die Geschichte der Kaukasusregion erzählen.
Nun folgen einige Bilder von unserem Stadtrundgang.

Tiflis ist bekannt für seine schwefelhaltigen, warmen Quellen. Das Bild zeigt ein Badehaus indem man sich Baderäume stundenweise mieten kann. Dafür hatten wir aber keine Zeit und die Vorstellung in übelriechende stinkige Brühe zu steigen, machte uns auch nicht neugierig.

Die Friedensbrücke gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Tiflis. Sie wurde erst nach der Unabhängigkeit Georgiens gebaut.

Die Skulptur "Mutter Georgien" thront hoch über der Stadt auf einem Hügel. Nach der Unabhängigkeit Georgiens wurde sie dort hingestellt. Vorher blickte Stalin über die Stadt.

Skulptur mit Trinkbecher. In Georgien ist es üblich bevor man trinkt einen Trinkspruch zu sagen. An diese Tradition soll die Skulptur erinnern. Sie stammt vom gleichen Künstler wie Mutter Georgien.
Mittlerweile wurde es langsam Abend und damit auch Zeit für unser Begrüßungsessen. Das haben wir in einem netten Lokal in der Altstadt mit Chatchapuri, Tomaten-Gurkensalat, einer georgischen Vorspeisenplatte und natürlich georgischen Wein genossen.Chatchapuri, ein gefülltes Fladenbrot, ist mit Khinkali, den gefüllten Nudelsäckchen, das georgische Nationalgericht.



Für eine Besichtigung der Sameba - Kathedrale war es nach unserem Dinner zu spät. Das werden wir an unserem letzten Reisetag nachholen. Da es dunkel war haben wir uns sicherheitshalber mit einem Taxi ins Hotel fahren lassen. Wir hatten vorab an einem Geldautomaten georgische Lari gezogen. Der gab allerdings nur große Scheine heraus. So mussten wir den Taxifahrer mit einem 100 Larischein bezahlen. Da die Fahrt nur 20 Lari gekostet hat, gab es 80 Lari zurück, so dachten wir und die Zahlen auf dem Schein gaben das auch her. Das er uns russisches Geld angedreht hat, haben wir erst am nächsten Tag im Hellen bemerkt. So wurden wir am ersten Tag schon betrogen. Russisches Geld hat außerhalb Russlands keinen Wert. Diesen Vorgang haben wir schnell abgehakt. Es hat unsere weitere Reise und unseren Blick auf Land und Menschen nicht beeinflusst. Das russische Geld haben wir wenige Tage später bei einer Wanderung russischen Jugendlichen geschenkt.
Morgen sieht unser Reiseplan vor über Metstheka in den hohen Kaukasus nach Stepantsminda zu fahren. Das geht dann über die berühmte Georgische Heerstraße.










































