Klöster - Khachkars - Kaukasus 2026

Reisebericht 7 Antworten · 203 Aufrufe · gestartet 04. Okt. 2026 von Elde
Themenstarter275 Beiträge · seit 201604. Okt. 2026 ·

Vom 13. Juni bis 12. Juli 2026 haben wir eine Selbstfahrerrundreise durch Georgien und Armenien gemacht. Geflogen sind wir mit Wizz Air von Dortmund nach Kutaissi in Georgien. Zurück ging es ebenfalls mit Wizz Air nach Berlin. Geplant haben wir die Reise mit Kaukasusreisen. Wir waren mit Planung, Durchführung und Betreuung während der gesamten Reise duch die Agentur sehr zufrieden. Die Reise wurde nach unseren Wünschen geplant. Unsere genaue Reiseroute mit Übernachtungsorten könnt ihr der folgenden Karte entnehmen.

14. 06.  Von Kutaisi nach Tiflis

Der Flug mit einem ständig schreienden Kleinkind in der Reihe hinter uns war nervig. Ansonsten waren wir mit Wizz Air zufrieden. Man darf halt keinen Service erwarten. Mit dem Gepäck hatten wir ebenfalls keine Probleme. Die Abholung am Flughafen hat geklappt und nach einer guten halben Stunde Fahrt haben wir das Hotel in Kutaisi erreicht. An georgisches Englisch müssen wir uns allerdings noch gewöhnen. Das Hotel Magnolia liegt sehr schön am Fluss Rioni.

Um 12:00 Uhr konnten wir unseren Mietwagen übernehmen. Dann sollte es über den Rikotipass nach Tiflis gehen. Das sollte etwa 3 Stunden dauern. In unserem Hotel Sole Palace in Tiflis werden wir um 16:00 Uhr zu einer Stadtführung abgeholt. Ihr seht, wir haben ein strammes Programm vor uns. Jetzt gehen wir erst einmal frühstücken.

Der Mietwagen wurde pünktlich geliefert und wir haben unsere Fahrt nach Tiflis gestartet. Den geplanten Stopp auf dem Rikoti-Pass konnten wir wegen einer Baustelle nicht machen und sind auf direktem Weg nach Tiflis in unser Hotel Sole Palace gefahren. Unser Zimmer ist sehr schön und wir haben wieder eine schöne Aussicht auf den Fluss.

Um 16:00 Uhr wurden wir von unserem Guide David am Empfang erwartet. Die Führung sollte 2 Stunden dauern. Inklusive Begrüßungsessen wurden es dann 4 Stunden. Er sprach sehr gut deutsch und konnte uns eine Menge über die Geschichte der Kaukasusregion erzählen.

Nun folgen einige Bilder von unserem Stadtrundgang.

Tiflis ist bekannt für seine schwefelhaltigen, warmen Quellen. Das Bild zeigt ein Badehaus indem man sich Baderäume stundenweise mieten kann. Dafür hatten wir aber keine Zeit und die Vorstellung in übelriechende stinkige Brühe zu steigen, machte uns auch nicht neugierig.

Die Friedensbrücke gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Tiflis. Sie wurde erst nach der Unabhängigkeit Georgiens gebaut.

Die Skulptur "Mutter Georgien" thront hoch über der Stadt auf einem Hügel. Nach der Unabhängigkeit Georgiens wurde sie dort hingestellt. Vorher blickte Stalin über die Stadt.

Skulptur mit Trinkbecher. In Georgien ist es üblich bevor man trinkt einen Trinkspruch zu sagen. An diese Tradition soll die Skulptur erinnern. Sie stammt vom gleichen Künstler wie Mutter Georgien.

Mittlerweile wurde es langsam Abend und damit auch Zeit für unser Begrüßungsessen. Das haben wir in einem netten Lokal in der Altstadt mit Chatchapuri, Tomaten-Gurkensalat, einer georgischen Vorspeisenplatte und natürlich georgischen Wein genossen.Chatchapuri, ein gefülltes Fladenbrot, ist mit Khinkali, den gefüllten  Nudelsäckchen, das georgische Nationalgericht.

Für eine Besichtigung der Sameba - Kathedrale war es nach unserem Dinner zu spät. Das werden wir an unserem letzten Reisetag nachholen. Da es dunkel war haben wir uns sicherheitshalber mit einem Taxi ins Hotel fahren lassen. Wir hatten vorab an einem Geldautomaten georgische Lari gezogen. Der gab allerdings nur große Scheine heraus. So mussten wir den Taxifahrer mit einem 100 Larischein bezahlen. Da die Fahrt nur 20 Lari gekostet hat,  gab es 80 Lari zurück, so dachten wir und die Zahlen auf dem Schein gaben das auch her. Das er uns russisches Geld angedreht hat, haben wir erst am nächsten Tag im Hellen bemerkt. So wurden wir am ersten Tag schon betrogen. Russisches Geld hat außerhalb Russlands keinen Wert. Diesen Vorgang haben wir schnell abgehakt. Es hat unsere weitere Reise und unseren Blick auf Land und Menschen nicht beeinflusst. Das russische Geld haben wir wenige Tage später bei einer Wanderung russischen Jugendlichen geschenkt.

Morgen sieht unser Reiseplan vor über Metstheka in den hohen Kaukasus nach Stepantsminda zu fahren. Das geht dann über die berühmte Georgische Heerstraße.





















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zuletzt bearbeitet gestern 15:53
504 Beiträge · seit 201604. Okt. 2026 ·

Moin,

da denke ich doch gerne an unsere Georgien-Rundreise in 2024 zurück. Wir waren mit einer Kleingruppe unterwegs, die sich als harmonische Gesellschaft aus Österreichern, Schweizern und Deutschen zusammengefunden hatte. Die junge georgische Reiseleiterin war in allen Belangen ein Glücksgriff für uns. Das Programm war straff, denn es gab einige Kilometer abzureißen und viel zu sehen. Besonders gefallen haben uns die Unterkünfte auf kleineren Weingütern und Höfen. Kurz nach unserer jeweiligen Ankunft am frühen Abend waren die Tische reich gedeckt und der Wein hob die Stimmung auf ein weiteres Level. Mit großem Interesse bleibe ich bei Eurem Reisebericht dabei.

Gruß, Dieter


Themenstarter275 Beiträge · seit 201604. Okt. 2026 ·

15. 06. Von Tiflis nach Stepantsminda

Gegen 9:00 Uhr sind wir in Tiflis losgefahren. Da wir eine lange Fahrstrecke vor uns hatten, sind wir gleich  zum geistlichen Zentrum Georgiens nach Metstheka gefahren. Metstheka war auch georgische Hauptstaqt vor Tiflis. Dort habe wir zuerst die Swetizchoweli-Kathedrale besucht.Vor dem Bau der Sameba-Kathedrale in Tiflis war das die wichtigste Kathedrale der Georgisch-Orthodoxen-Kirche und Sitz des Patriarchen. Die Kathedrale und auch das Außengelände sind sehr schön. Da Kirchen und Klöster in Georgien und Armenien innen sehr dunkel sind, macht es fotografieren ohne Blitz nicht einfach. Mit Blitz fotografiere ich solche Bauwerke wegen der Befindlichkeit der Menschen und auch wegen der Kunstwerke generell nicht. Ich glaube auch das man so die Atmosphäre besser einfangen kann.


Das letzte Bild zeigt das Kreuz der heiligen Nino, einer der wichtigsten Heiligen der georgisch orthodoxen Kirche. Sie wird den Aposteln gleichgestellt da si das Christentum nach Georgien gebracht hat. Eine Legende beschreibt, wie sie das Kreuz  auf ihrer Reise von Kappodokien nach Metstheka aus zwei Weinreben selbst angefertigt und dabei Strähnen von Eigenhaar verwendet habe. 

Das war großartig. Unser Guide gestern hat uns empfohlen anschließend das Samtawro Frauenkloster wenige Gehminuten von der Kathedrale entfernt zu besuchen. Das haben wir auch getan, was allerdings auch einige Schulklassen so machten. Trotzdem war es erstklassig. Schade war nur das keine Fotoaufnahmen innen gemacht werden durften. Zwei habe ich trotzdem gemacht, so ganz heimlich.

Die Weiterfahrt führte uns jetzt auf die georgische Heerstraße, einen alten Karawanenweg und Teil der Seidenstraße von der Türkei nach Russland. Wir wollten die Festung Ananuri mit Kloster besuchen. Ein Teil der Festung ist allerdings durch einen Stausee überflutet. Trotzdem ist der erhaltene Teil sehr sehenswert.

Nun folgte die Schlussetappe nach Stepantsminda. Durch eine Baustelle und die vielen russischen LKW, die bei der Steigung und den engen Kurven nicht voran kamen,brauchten wir für die letzten 100 km fast 4 Stunden und waren auch entsprechend geschafft.  Den Wintersportort Gudauri haben wir ausgelassen. Da waren uns zu viele Menschen und da wir auf der Rückfahrt noch einmal hier vorbeikommen wollen wir das Denkmal der georgisch - russischen Freundschaft dann besuchen. Unser Plan in Stepantsminda dann noch eine dreistündige Wanderung zur Dreifaltigkeitskapelle zu machen, war gescheitert. Die müssen wir morgen machen, wenn das Wetter mitmacht?


Wie ihr sehen könnt, war die Landschaft durch die wir gefahren sind, erstklassig. Unsere Unterkunft, das Gasthaus Geni,  ist wieder  gut und wir sind fantastisch bekocht worden. Das war für 2 Personen nicht zu schaffen. Die Karaffe Wein haben wir allerdings geschafft. Nach dieser Reise werden wir bestimmt 2 kg zugenommen haben, denn wir essen mehr als gewöhnlich da wir unsere Gastgeber auch nicht beleidigen möchten. Die geben sich solche Mühe ihre Gäste zu verwöhnen! 

Morgen wollen wir zuerst zur Gergeti-Kirche und anschließend ins Snotal fahren und auch etwas wandern in dieser herrlichen Landschaft.







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zuletzt bearbeitet gestern 16:04
Themenstarter275 Beiträge · seit 2016gestern 15:55 ·

16. 06. Stepantsminda und Snotal

Das Wetter war heute optimal für unsere ersten Aktivitäten im Hohen Kaukasus. Von unserem Gasthaus sind wir nach dem Frühstück zur Dreifaltigkeitskapelle gefahren. Die liegt wunderschön auf einem Berg vor den schneebedeckten Riesen. Das ist wohl eins der bekanntesten Bilder aus Georgien.

Aber auch innen ist die kleine Kirche durchaus sehenswert.

Die Aussicht von dort ist natürlich ein Knaller. wir hatten das Glück das sich der Kazbegi, der dritthöchste Berg Georgiens, uns kurz einmal seinen Gipfel wolkenfrei zeigte.


Danach ging unsere Fahrt weiter durch das Snotal nach Dschuta.
Im Dorf Achkhoti biegt man nach Osten ab und fährt über Sno nach Dschuta. Für diese Fahrt abseits der Hauptstraße ist ein Geländewagen erforderlich. Nur die Straße von der Hauptstraße bis Sno ist asphaltiert, danach fährt man ausschließlich über Schotterpisten, die zum Glück nur an einigen wenigen Stellen sehr holprig sind. Das Dorf ist nett, hier befindet sich eine kleine Burgruine mit Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert im Zentrum. An der Straße liegt ein großer auffälliger Bau, es handelt sich dabei um eine Akademie der georgisch-orthodoxen Kirche. Nun geht es weiter bis zu einer Gerölllawine die den Weg versperrt. Hier muss man das Auto stehen lassen und bis Dschuta zu Fuß gehen. Das sind etwa 4 Kilometer, aber ohne Steigungen. Der Ort ist mit 2200 m Höhe eine der höchstgelegenen ganzjährig bewohnten Siedlungen. Hier findet auch unser Kochkurs statt. Vorab wandern wir jedoch noch bis zu einer Wanderhütte Richtung Chauki-Massiv, das auch die georgischen Dolomiten genannt wird.

Nach unserer kurzen Wanderung bis zum Aussichtspunkt auf das Chaukhi-Massiv, sind wir umgekehrt und nach Dschuta zurückgegangen. Um 15:00 Uhr sollte unser Kochkurs für georgische Küche bei Maia in ihrem Haus (Bild unten) beginnen. Zu spät kommen wollten wir da uf keinen Fall. Maia, die hauptberuflich Russisch- und Englischlehrerin ist, erwartete uns auch bereits. Da sie ein perfektes Oxfordenglisch sprach, konnte man sich auch gut mit ihr unterhalten. So kam ein gutes Gespräch über das Leben in Georgien und die Zukunft der jungen Generation zustande. So etwas lieben wir, denn wir denken das man so Menschen und Land am besten kennen lernt.

Gekocht haben wir natürlich auch. Sie hat uns gezeigt wie man Khinkali, die gefüllten Nudelsäckchen macht, das georgische Nationalgericht mit Hackfleischfüllung und Chatchapuri ein gefüllter Brotfladen, ebenfalls Nationalgericht, dann gab es auch noch den für Georgien typischen Tomaten-Gurken-Salat, leckerren Käse und gegrillte Auberginenröllchen gefüllt mit einer Masse aus Walnüssen, Käse, viel Knoblauch und Koriander. Super lecker! Anschließend haben wir gemeinsam alles gegessen. Die Nudeltaschen sind uns ganz gut gelungen, finden wir. Zum Abschluss mussten wir natürlich noch Chacha, den georgischen Tresterschnaps probieren. 

Das war ein toller Nachmittag. Jetzt mussten wir natürlich wieder die 4 Kilometer zu Fuß zu unserem Auto zurücklaufen. Aber mit genügend Chacha im Bauch fällt das doch leichter😆.

Morgen müssen wir leider Abschiednehmen von Stepantsminda. Hier hätten wir es noch einen Tag gut ausgehalten. Vormittags wollen wir aber noch ins Trusotal fahren und dort eine Wanderung machen bevor es weiter zu unserer nächsten Unterkunft, dem Chateau Ateni geht.







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zuletzt bearbeitet gestern 16:35
Themenstarter275 Beiträge · seit 2016gestern 16:02 ·

Hallo Dieter, hallo Casimodo,

schön das ihr unsere Reise gerne miterleben wollt.

@ Casimodo wir waren mit einem Nissan X-Trail 4WD Benziner unterwegs. Als Verbrenner gibt es bei PKW fast ausschließlich Benziner. Diesel nur für LKW und Busse. Die Dieselqualität ist so schlecht das moderne Dieselmotoren nicht lange überleben würden. Wir waren sehr zufrieden mit unserem Auto. Wenn du ins Gebirge und Pässe  fahren willst, z.B. im Kleinen Kaukasus den Zekari-Pass oder in Tuchetien den Abano-Pass ist ein Allradfahrzeug notwendig. Besonders in Tuchetien bei Regenwetter kannst du ohne Allrad kaum einen Weg fahren. Asphalt gibt es dort keinen nur Schlamm und Schotter.

So sieht das Auto aus wenn du über den Abano-Pass gefahren bist und in Omalo ankommst.

Gruß Elde

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Themenstarter275 Beiträge · seit 2016gestern 16:07 ·

17. 06. Von Stepantsminda nach Ateni

Heute geht es vom Hohen Kaukasus über die georgische Heerstraße wieder in die Tiefebene nach Ateni, einem Weinanbaugebiet. Bevor wir jedoch die Berge verlassen, wollen wir noch eine Wanderung im Truso Valley machen. Das liegt etwa 20 km südlich von Stepantsminda, Die ersten 4 Kilometer kann man noch mit dem Auto hineinfahren, allerdings auf einer sehr holprigen Schotterpiste. Da sollte man wenigstens ein Auto mit genügend Bodenfreiheit fahren. Dann erreicht man eine schmale Brücke über den Truso River. Von da ab geht es nur noch zu Fuß oder mit einem Geländewagen weiter. Nach dem reichlichen Essen gestern, wollten wir aber unbedingt laufen.  Wir hatten uns vorgenommen bis zu den Travertinen zu gehen. Dort fließt von den Berghängen durch gelöste Mineralien unterschiedlich farbiges Wasser in den Fluss. Die Mineralien lagern sich auf den Felsen ab und färben diese. Es folgen nun Bilder von unserer Wanderung.


 Man muss auf dem selben Weg wieder zurückgehen. Nach einem kurzen Snack an unserem Auto ging die Fahrt weiter nach Gudauri. Dort steht ein Denkmal der Georgisch - Russischen Freundschaft, ein großer Halbkreis mit bemalten Kacheln die Szenen aus der gemeinsamen Geschichte von Russland und Georgien zeigen. Es ist das bekannteste Mosaik in Georgien auf einer riesigen Aussichtsplattform an der Georgischen Heerstraße, von lokalen Guides despektierlich „Elefanten Klo“ genannt.
Das Denkmal entstand anlässlich des 200. Jahrestags des Vertrags von Georgijewsk und als „Lob an die Freundschaft von Russland und Georgien“, was bis heute für hitzige Diskussionen sorgt. Entgegen üblicher Tradition wurden die beiden Nationen als Gleichberechtigte dargestellt, mit Motiven aus der jeweils eigenen Sagenwelt und Folklore. Es ist ein unglaublicher Rummel. Wir haben es uns nur angesehen da es ein „must see“ ist und auf unserem Weg lag. Toll ist die Aussicht von der Plattform.

Diesen Rummel mussten wir nicht haben. Wen das von euch interessiert. kann sich das gerne im Internet ansehen.

Die restliche Fahrstrecke betrug noch gut 200 Kilometer. Die nächsten beiden Nächte verbringen wir auf dem Weingut Chateau Ateni in der linken Blockhütte auf dem folgenden Foto. Morgen werden wir unsere erste Höhlenstadt besuchen.








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zuletzt bearbeitet heute 08:44
Themenstarter275 Beiträge · seit 2016heute 09:42 ·

18. 06. Besichtigung der Höhlenstadt Uplisziche

Heute Nacht und heute Morgen hat es gewittert und ordentlich geschüttet. Wir hatten schon Bedenken ob wir unser geplantes heutiges Programm überhaupt machen können. Doch nach dem Frühsrück wurde es trockener, sodass wir uns mit Regenschutz doch aufgemacht haben und zu Höhlenstadt Uplisziche gefahren sind. Die Ursprünge der Stadt gehen bis ins 3. Jahrtausend vor Christus zurück. Sie wurde von Kriegen (Mongolen) aber auch von Erdbeben immer wieder einmal zerstört. Die letzten Einwohner haben die Stadt aber erst Mitte des 19. Jahrhunderts verlassen. Es folgen jetzt eine Reihe Bilder der Stadt, aber einen richtigen Eindrucküber die Ausdehnung kann man natürlich nicht bekommen.

Durch einen gehimen Tunnel konnten die Bewohner auch bei einer Belagerung an den Fluss gelangen und damit die Wasserversorgung sichern. Trink- und Abwasserkanäle gab es auch schon. Uns erinnerte Uplisziche stark an die Höhlenstädte in Kapadokien in der Türkei.


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