Ein Urlaub - 2 Länder: Südafrika und Mauritius 2026

Reisebericht 90 Antworten · 2’765 Aufrufe · gestartet 09. Sept. 2026 von Melanie1982
Themenstarter730 Beiträge · seit 202329. Sept. 2026 ·


Mittwoch, 02.09.26



Start unserer Tour ist um 6:30 Uhr, ein bisschen früher als die anderen Boote. Wir sind ein bisschen knapp dran, als wir mit unserem Mietwagen auf den Parkplatz fahren. Um genau zu sein, sind wir um genau halb am Boot, in das bereits die anderen Leute einsteigen. Peinlich... Ich entschuldige mich erst mal, dann setzen wir uns und es geht auch gleich los. Mit uns im Boot ist ein indisches, ein indisch-deutsches Paar, eine junge Mama aus Paris (Emma) und wir mit den beiden Bootsführern/Guides. Insgesamt 10 Leute. Das Boot ist für 9 zugelassen. Steht also zumindest so auf einem Schild. Naja gut, sie werden schon wissen, was sie tun. 

Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, aber irgendwie kein so kleines Schnellboot. Aber egal, es geht los und schon nach kurzer Zeit sehen wir Delfine. Das ist schon ein bisschen der Jackpot, weil wir das einzige Boot bisher sind. 


Es darf geschnorchelt werden. Das tun aber tatsächlich nur 4 Personen, es ist bisher noch nicht wirklich warm und es gibt schließlich auch keine Möglichkeit, sich danach umzuziehen. Ich habe außerdem auch vor Delfinen gehörigen Respekt, die können im Wasser mehr als ich, mir reicht es, sie zu sehen. 


Nach und nach kommen weitere Boote und nach ca 20 Minuten ziehen wir uns zurück. Das finde ich gut, ich mag diese Massen um die Tiere herum einfach nicht. Und wir hatten wirklich eine schöne Zeit mit ihnen. Sollte ich irgendwann die Videos hochladen können, werde ich das noch tun. Es sind einfach schöne Tiere und es macht Freude, sie zu beobachten.

Danach kommt mein persönlicher Horrortrip... das Schnellboot zeigt, was es kann. Wir rasen quasi die Küste in Richtung Norden entlang. Immer wieder erleben wir  ganz schön harte Landungen, das staucht so richtig und ich sehe mich schon mit einem Bandscheibenvorfall zurückkommen. Entweder haben die anderen alle kein Problem damit oder sie zeigen es zumindest nicht. Ich hoffe inständig, dass wir bald Wale sehen, damit diese Tortur aufhört. Aber die können ja überall sein... Mein Wunsch ist es eigentlich, Buckelwale zu sehen. Gerade wünsche ich mir aber nur, dass diese Bootsfahrt einfach zu Ende ist. 

Nach knapp 40 Minuten sehen wir einige Boote, da scheint etwas interessantes zu sein. Nun macht zum Glück auch unser Bootsmann langsamer. Puh, so hab ich mir das nicht vorgestellt. Aber Zeit ist Geld und da müssen wir heute dann scheinbar durch. 


Ein Pottwal! Die Bilder sind nicht schön geworden, aber zumindest als Beweisfotos gehen sie halbwegs durch. Der Wal hat schon eine beachtliche Größe und gleich in der Nähe ist auch noch ein kleinerer Wal. So schön diese Sichtungen auch sind, 2 Dinge haben mich extrem gestört: Erstens waren es mir viel zu viele Boote, die um die Wale herumgetuckert sind (laut unserem Guide sind das noch gar nicht viele, da geht noch mehr - ok, finde ich nicht gut!) und zweitens gab es tatsächlich nicht wenige Leute, die mit den Walen geschwommen sind. Und das ist nun mal verboten. Was mich dabei gleich noch mehr entsetzt hat: Unser Guide frägt, ob jemand mit den Walen schwimmen möchte. Nein? Gut, denn es ist verboten. Dann meldet sich einer aus unserer Gruppe, dass er es schon gerne machen würde. Und was passiert? Wir fahren etwas näher hin, damit er zu den Walen ins Wasser kann. 

Spätestens ab hier verstehe ich nun voll, warum in den Facebook-Gruppen immer wieder darauf hingewiesen wird, dass man keine Bootstouren buchen soll. Weil sich niemand an Regeln hält und das Ganze für die Tiere einfach Stress sein muss. Mir tun inzwischen auch die 130 Euro pro Nase gerade so richtig weh. Erst das Schleudertrauma, dann das. 

So, und dann das ganze bitte wieder zurück. Die Rückfahrt ist nicht ganz so rasant, auch kommt inzwischen die Sonne wieder etwas mehr raus und wir steuern noch eine kleine Insel an, vor der man gut schnorcheln kann. Vorher bekommen wir aber noch eine kleine Predigt unseres Guides mit auf den Weg, der uns von seinem Glauben an Gott, Jesus etc erzählt. Das war irgendwie schon crazy und hat sich ein klein wenig nach Gehirnwäsche angefühlt.


Kurz vor 10 Uhr sind wir dann wieder zurück am Strand und ich bin heilfroh, als wir aussteigen können. Das war ganz sicher nicht mein Highlight des Urlaubs. Dieser Ausflug hatte einen ganz komischen Beigeschmack...


Auf dem Boot gab es allerdings auch eine ganz nette Begegnung: die indische Frau des deutsch-indischen Paares und der Mann des indischen Paares saßen nebeneinander und haben bei der Vorstellungsrunde festgestellt, dass sie sich kennen, weil sie zur selben Schule in Indien gegangen sind. Das war schon sehr lustig.

Die Französin Emma war auch in unserem Hotel untergebracht, deswegen haben wir sie gefragt, ob sie mit uns zurückfahren möchte, was sie bejaht hat. Noch nie habe ich jemanden aus Frankreich so ein perfektes Englisch sprechen hören. Ich war froh darum, mein Französisch ist unglaublich eingestaubt. Sprechen geht vielleicht noch, aber ich verstehe fast nichts, wenn die mal loslegen 🤣

zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2026
Themenstarter730 Beiträge · seit 202330. Sept. 2026 ·
Für den Rest des Tages ist nur Faulenzen geplant. Schließlich scheint es wieder richtig schön zu werden, also packen wir unsere Sachen und es geht ab ans Meer. 


Es dauert aber gar nicht so lange, da beginnt es zu nieseln. Wir drehen uns um und sehen, dass vom Inselinneren ziemlich viele graue Wolken kommen. Nach ein paar Minuten ist klar, dass uns das jetzt nicht so wirklich gefällt. Der Regen ist kalt, es wird ungemütlich auf den Liegen. Kurzes Brainstormen führt dazu, dass ich meinen Mann überzeugen kann, mit mir mit dem Auto loszufahren. Die Kids wollen lieber im Hotel bleiben. Auch recht. 

Also fahren wir gegen 13:30 Uhr los. Ich möchte nach Chamarel, zur 7farbigen Erde und den Wasserfall sehen. Von unserem Hotel aus sind es nur gut 15 km, die Fahrt dauert trotzdem eine halbe Stunde, es sind halt viele Serpentinen zu fahren. 

Als wir dort ankommen, regnet es gerade nicht, aber ich traue dem Wetter nicht so ganz.


5 Minuten später bin ich etwas zuversichtlicher.


Wow, wie schön das aussieht! So viel Grün... klar haben wir das am Anreisetag auch gesehen, aber da war alles grau und es hat geschüttet. Mit dem blauen Himmel sieht es doch gleich viel schöner aus. Wir parken in der Nähe des Wasserfalls und laufen die paar Meter zur Aussichtsplattform. Wie schön!


Neben uns sind noch einige weitere Touristen unterwegs, aber es ist nicht extra überlaufen. Einige Holzstufen weiter oben hat man noch einen etwas seitlicheren Ausblick. 


Tatsächlich fliegen auch immer wieder Flughunde hin und her. Und das, obwohl es ja Nachmittag ist. Fühlen sie sich vielleicht von den Touristen gestört?! Aufs Foto schaffen sie es aber leider nicht.


Im Anschluss geht es mit dem Auto weiter zur 7farbigen Erde. Die beiden Sachen sind im Eintrittspreis inklusive. Wir parken und laufen die restlichen Meter. Ich bin schon sehr gespannt, auf den Bildern sah das immer so toll aus.

Hier sieht man die 7 Farben direkt nebeneinander.


Der Weg um die Erde ist als Rundweg angelegt und sehr gepflegt. 

Man kann dort auch einen kleinen Abstecher zu den Riesenschildkröten machen, die dort in einem Gehege gehalten werden.


Insgesamt ist das Gelände nicht sehr groß, aber es ist schön zu laufen und der Ausblick ist einfach toll. Egal, ob man auf die Erde oder ins Inselinnere schaut, wir sind begeistert.


Das hat mir jetzt richtig gut gefallen und es hat den Tag nach dem Ausflug heute Morgen noch gerettet. Als wir wieder aufbrechen, beginnt es zu regnen. Da hatten wir jetzt aber richtig Glück!

Auf dem Rückweg halten wir noch kurz an einem Aussichtspunkt mit Blick aufs Meer.



Es sind schon immer noch viele Wolken unterwegs, aber jetzt ist es hier und in unserem Hotel wenigstens wieder trocken.

Am Abend wie immer das übliche: wir essen sehr gut und bleiben weiterhin im Buffetrestaurant. Wir mögen es hier sehr und es ist auch nie voll. Man bekommt immer einen Tisch, man muss kaum mal anstehen und es schmeckt einfach immer sehr gut.





Themenstarter730 Beiträge · seit 202330. Sept. 2026 ·
Donnerstag, 03.09.26


Heute gibt es kein weiteres Programm außer die Fahrt mit dem Glasbodenboot. 

Nach dem Frühstück geht es erst mal an den Strand. Das Wetter ist eher durchwachsen. Wir haben auch noch keine Wetter-App gefunden, die vorallem den Regen zuverlässig anzeigt. 


Mal ist der Himmel blau-weiß, dann wieder eher grau. Dafür ist es aber nicht so windig und wir bleiben trotzdem am Strand. Unsere Kleine lässt sich als Meerjungfrau einbuddeln und ist dann natürlich überall voller Sand. Also ab ins Wasser. Der Tag plätschert ein bisschen dahin. Als wir Nachmittag kurz auf unser Zimmer gehen, liegt eine Überraschung von Emma auf dem Bett. Ach wie nett, aber ob wir das alles noch schaffen? 🫣


Für 14:30 Uhr ist die Bootsfahrt gebucht. Gerade zieht es ganz schön zu und es kommt ein starker Wind auf.


Die Jungs haben ein bisschen Mühe, das Boot so weit an den Strand zu bringen, dass wir alle einsteigen können, deshalb verschiebt sich die Abfahrt ein kleines bisschen. Was wettertechnisch aber super passt, weil sich genau zur Abfahrt der Wind wieder legt. 

Das Boot sieht im ersten Moment nicht so vertrauenswürdig aus und ich erwarte mir auch nicht viel von der Fahrt. 

Es wird dann aber überraschend interessant. Wir fahren ein ganzes Stück den Strand entlang, sehen verschiedene Fische (die Fotos sind jetzt nicht so der Brüller) und auch die Aussicht auf den Berg Le Morne ist traumhaft.

Und dann sehen wir tatsächlich auch Wasserschildkröten! Wow, damit haben wir gar nicht gerechnet. Richtig toll ist es auch, als sie zum Atmen kurz auftauchen. Auch zwei Rochen sehen wir, das ist wirklich faszinierend und wir sind schwer begeistert. Man muss nicht extra viel Geld ausgeben und besondere Dinge tun, sondern kann auch mit einer "popeligen" Bootsfahrt Freude haben.


Dann klart auch der Himmel mehr und mehr auf und die Aussicht auf den Berg wird wieder richtig toll!


Mit einem letzten Blick auf die Wasserschildkröten machen wir uns auf den Rückweg. Nach etwas über einer Stunde sind wir zurück und wir sind total zufrieden mit diesem kleinen Ausflug. Jetzt brauche ich einen Kaffee. Wir haben nämlich eine Nespresso-Maschine im Zimmer, die Kapseln werden täglich aufgefüllt. Das ist schon mega cool! Auch Wasser gibt es täglich kostenlos. Eine feine Sache!


Wir beschließen, mit dem hoteleigenen Shuttle noch ins Schwesterhotel Dinarobin zu gehen und dort schnorcheln zu gehen. Das Wetter ist jetzt wieder richtig spitze und wir sind sehr gespannt auf das Hotel. Und es gefällt uns auch unglaublich gut. Auch hier ist es sehr ruhig und leer. Sowas kennen wir von Badeurlauben her gar nicht und genießen es in vollen Zügen!

Beim Schnorcheln sehen wir tatsächlich auch wieder Wasserschildkröten! Einfach wow!


Als die Sonne langsam untergehen will, springen wir dort auch noch in den leeren Pool und dann geht's wieder mit dem Shuttle zurück. Wie praktisch das ist, die Wege sind nämlich wirklich nicht zu unterschätzen.



Themenstarter730 Beiträge · seit 202301. Okt. 2026 ·
Freitag, 04.09.26


Heute schlafen beide Kinder aus. Also beschließen Julian und ich, heute mal in einem anderen Restaurant zu frühstücken, nämlich direkt am Meer. Das Essen ist hier genau so gut wie im Hauptrestaurant, die Auswahl vielleicht ein bisschen kleiner, dafür gibt es verschiedene gesunde Frühstücke in so kleinen Gläsern, das sieht schon sehr toll aus. Und schmeckt natürlich! Dazu der Ausblick - einfach toll.


Uns gefällt aber trotzdem das größere Hauptrestaurant besser. 

Heute haben wir wettertechnisch den stabilsten Tag mit viel Sonne, wenig Wind, keinem Regen. So hätte ich mir das eigentlich die ganze Zeit vorgestellt, aber gut, das Wetter muss man nehmen, wie es ist. 

Somit ist heute Meer- und Poolzeit, es passiert wirklich nichts besonderes.


Wieder sind wir begeistert, wie angenehm ruhig es ist. Kein Liegenbesetzen, kein Gegröle, überhaupt hat man das Gefühl, man reist in der Nebensaison. Dabei ist das Hotel so gut wie ausgebucht. Wir können aber so richtig schön relaxen, die Seele baumeln lassen und uns erholen.

Heute Abend ist im Buffetrestaurant asiatischer Abend. Die Deko ist total schön, es gibt so viele leckere Sachen zu probieren, aber auch für diejenigen, die nicht so gerne asiatisch essen, gibt es verschiedene Speisen.


Auf dem Rückweg sehen wir heute das erste Mal hier in der Anlage Flughunde. Es ist schwierig, sie mit dem Handy zu fotografieren, aber ich hab es mal versucht.


Süß sind sie ja schon. Wir beobachten sie eine ganze Weile und laufen noch ein bisschen weiter in der Anlage umher, um sie zu sehen. Das war's dann aber auch schon für heute.


Samstag, 05.09.26


Auch heute ist wieder ein schöner Tag mit klarem Himmel und viel Sonne. 

Wir leihen uns ein Tretboot und ein Kanu aus und lassen uns in der Sonne brutzeln. Das Wasser ist so schön, man könnte ewig vor sich hin paddeln.


Dann wieder das Übliche: Pool und Meer 🙂


Die Kinder (und wir natürlich auch) sind sehr zufrieden, nach den letzten Safari- oder Wander-Urlauben endlich mal wieder am Meer zu sein. Es werden schon eifrig Pläne geschmiedet, wann wir wiederkommen und wo es uns dann hinzieht. Der Norden wird nämlich ein unentdeckter Fleck bleiben in diesem Urlaub. Obwohl ich schon noch einiges sehen möchte. Aber dazu ist erstens bei einer Woche zu wenig Zeit und zweitens war ja klar, dass es bei dieser Woche mehr um Baden und Relaxen als um Sightseeing gehen wird.

Am Nachmittag machen wir eine kurze Kaffee- und Weinpause und entdecken einen kleinen Gecko.


Danach fahren wir mit dem Shuttle wieder ins Nachbarhotel, weil wir nochmal nach den Meeresschildkröten schauen wollen. Die Strömung ist heute ordentlich, aber eine können wir beim Schnorcheln entdecken. Danach bleiben wir dort noch ein bisschen im Pool (die Kleine macht zB einen Handstand unter Wasser), wieder sind wir ganz alleine im Wasser, herrlich!



Die Location ist einfach ein Traum, beide Hotels gefallen uns unglaublich gut. Der Berg im Hintergrund macht sich einfach richtig richtig gut!

Und dann geht auch die Sonne ein weiteres Mal unter und der Tag geht zu Ende.




Themenstarter730 Beiträge · seit 202302. Okt. 2026 ·
Sonntag, 06.09.26


Mit strahlendem Sonnenschein beginnt unser vorletzter Tag auf Mauritius. 


Es geht wieder an den Strand. Ein Bilderbuchstrand, die Familie ist begeistert. Mir gefällt es auch sehr, trotzdem kann ich nicht mehr tagelang einfach nichts tun und nur baden oder essen. Eine Woche Strandurlaub kann auch ganz schön lang sein. Für mich jedenfalls genug. Aber das ist jetzt eigentlich Jammern auf hohem Niveau. Auf sehr hohem Niveau sogar.

Dann kommt mir am frühen Nachmittag das Wetter ein bisschen entgegen. Es beginnt zu nieseln. Und es sieht nicht so aus, als würde es so schnell wieder blauen Himmel geben. Zum Baden fast ein bisschen unangenehm. Aber ich habe ja noch einige Vorschläge, was wir unternehmen könnten, im Kopf. Die Kinder wollen auf unserem Wohn-Balkon bleiben. Ok, dann fahren wir nicht zu weit weg. Ich schlage meinem Mann vor, dass wir doch zum Le Morne fahren könnten und dort hochgehen, so weit es ohne Guide ungefährlich geht. Schließlich bin ich kein guter Bergkletterer und das, was ungefährlich ist, sollte für mich reichen.

Er findet die Idee gut, also ziehen wir das erste Mal seit unserer Ankunft wieder unsere Wanderschuhe an. In den vergangenen Tagen war der Trail auch schon ab und an gesperrt, wenn es zu nass war. 

Wir steigen ins Auto und google maps führt uns zu einem Parkplatz am Fuße des Berges. Die letzten Meter des Weges werden wir ganz schön durchgeschüttelt, dann sind wir da.

Wenn man durch das Tor geht, kann man sich in ein Buch eintragen, damit gesichert ist, wer wann nach oben unterwegs ist und dass am Abend auch alle wieder heil unten angekommen sind. 

Die ersten paar Meter geht es steiler nach oben, dann wird der Weg sehr gut begehbar und ich schieße die ersten Fotos. Mein Mann meint, dass wir so niemals oben ankommen... hat der ne Ahnung 😀


Ich hatte vorher keine so konkrete Vorstellung von dem, was uns hier erwartet, aber ich bin angenehm überrascht. Es ist schön schattig (obwohl ja kaum mal die Sonne durchkommt, aber immerhin regnet es gerade auch nicht) und es läuft sich viel besser als erwartet. Wir kommen gut voran und die Vegetation gefällt mir sehr gut.


Ein paar Äffchen sind hier auch unterwegs. Wie goldig sie zu uns herunterschauen. 

Wir kommen zum ersten Aussichtspunkt

und kurz darauf auch schon zum zweiten.


Wenn man hier noch ein paar Schritte weiter hoch geht, kann man zu beiden Seiten Richtung Meer schauen.

Nach links noch mit vielen Wolken, rechts wird der Himmel schon wieder blauer. Zum Laufen ist das Wetter aber optimal!

Eigentlich wollen wir noch ein bisschen weiter gehen und schauen, wie weit man insgesamt noch laufen kann. Scheinbar erwischen wir aber den falschen Abzweig und es geht in einem kleinen Bogen langsam wieder nach unten. Als wir das feststellen, überlegen wir kurz, sind aber dann doch der Meinung, dass es ok ist und wir gehen weiter nach unten. Auch hier nochmal ein schöner Blick auf die Küste. Dort sind sehr viele Wind- und Kitesurfer unterwegs.


Nochmal ein paar Äffchen


und dann sind wir auch schon wieder unten angekommen.


Obwohl noch einige Leute unterwegs sind, ist das Buch, in das wir uns anfangs eingetragen haben, weg und das Tor zu. Das kann man zwar öffnen, aber warum man das Buch schon mitgenommen hat, ist nicht wirklich nachzuvollziehen. 

Wir fahren zurück ins Hotel und sind sehr zufrieden, dass wir diese kleine Wanderung noch gemacht haben. 

Eine Runde Pool muss dann doch noch sein, es ist jetzt ziemlich windstill und der Himmel auch wieder klar. Der Pool ist beheizt und wir haben nochmal eine richtig schöne Zeit, bevor es dann ein letztes Mal zum Abendessen geht.





Themenstarter730 Beiträge · seit 202303. Okt. 2026 ·
Montag, 07.09.26


Unser letzter Tag beginnt. Wir genießen unser letztes Frühstück und packen dann zusammen. Bis 12 Uhr muss man raus aus dem Zimmer, also alles sehr entspannt. Die Kids shoppen noch ein bisschen in den Hotelshops, wir klären an der Rezeption noch die Unstimmigkeiten auf der Rechnung. 


Ein letzter Blick in den schönen Empfangsbereich, dann fahren wir mit unserem Mietwagen los. Ich habe mir für die Fahrt zum Flughafen noch ein paar kurze Stopps ausgesucht und freue mich, noch ein bisschen was von der Insel zu sehen.

Gut gelaunt bitte ich meinen Mann, gleich beim ersten Aussichtspunkt stehen zu bleiben. Ein letzter Blick auf "unser" Meer, dann geht es weiter. 


Ich möchte zu einem Aussichtspunkt und dann zu den Alexandra Falls. Aber was ist das? Je weiter wir fahren, umso grauer wird es und es beginnt zu regnen. Echt jetzt? Für Regen bin ich überhaupt nicht ausgestattet. Ich habe nur dünne Sneaker mit einer noch dünneren Sohle an. 

Die WetterApp hat Regen erst für ca. 17 Uhr vorhergesagt...

Am Parkplatz des Aussichtspunkts bleiben wir kurz stehen und stellen fest, dass es so neblig ist, dass man überhaupt nichts sieht. Na toll! Also weiter zu den Alexandra Falls. Wir parken, aber niemand möchte mit aussteigen, weil es jetzt schon ziemlich regnet. Also gehe ich alleine los. Notfalls muss ich mich später halt noch umziehen.

Die Landschaft ist trotzdem schön, auch wenn ich beim Laufen schon sehr aufpassen muss, dass ich nicht ausrutsche. Ich ziehe mir meine Fleecejacke über den Kopf und gehe Richtung Wasserfälle.


Von den Fällen selbst sehe ich so gut wie nichts. Auf die Aussichtsplattform gehe ich nicht hoch, da es wirklich sehr rutschig mit meinen Schuhen ist. Außerdem sehe ich auch von unten, dass es sehr neblig dort ist. 


Ein Äffchen lässt sich noch blicken und ich glaube, hier wäre es mit besserer Kleidung und etwas besserer Sicht wirklich sehr schön. Schade. 

Nach ca 15 Minuten kehre ich wieder um und gehe zum Auto zurück. Die Fleecejacke ist schon gut nass und ein bisschen Wasser ging auch durch die Schuhe. Naja, wird schon alles wieder trocknen. 

Nach weiteren 10 Minuten Fahrt kommen wir zum Grand Bassin. Ihr erinnert euch? Bei der Ankunft war das Wetter ja nicht so toll und mein Mann meinte, dass wir hier ja nochmal herkommen. Recht hatte er zwar, aber heute sieht man fast noch weniger.


Nachdem es auch immer noch nieselt, will auch niemand um den See herumlaufen. Auch ich nicht. Somit haben wir jetzt noch genug Zeit, um gemütlich zum Flughafen zu fahren und das Auto abzugeben. 

Alles klappt reibungslos, wir geben die Koffer ab, meine Klamotten sind inzwischen auch wieder ziemlich trocken. Wir kaufen uns noch etwas zu essen und zu trinken und warten dann auf den Abflug.


Wir fliegen mit einem Zwischenstopp auf den Seychellen nach Frankfurt und dann geht es mit der Bahn wieder nach Hause.


Fazit Hotel und Mauritius:


Ich denke, zum Hotel ist alles gesagt. Es hat uns unglaublich gut gefallen. Der Service, die Anlage, das Zimmer, der Strand, das Essen, die Ruhe und Weitläufigkeit. So etwas haben wir noch nie erlebt und zum Entspannen und Entschleunigen ist es hier genau richtig!

Das, was wir von Mauritius gesehen haben, hat uns auch sehr gefallen. Allerdings gibt es noch genug Plätze, die wir uns ggf irgendwann einmal anschauen möchten. Dann würden wir aber vermutlich nur ein paar Nächte im Süden und den Rest im Norden in einem Hotel verbringen, da es im Norden vom Wetter her beständiger sein soll. Wegen einer Woche wollten wir nicht noch einmal umziehen und haben deshalb den Süden gewählt. 

Da es uns allen insgesamt sehr gut gefallen hat (ich wäre gerne noch etwas mehr herumgekommen), ist es auf jeden Fall gut möglich, dass wir nochmal nach Mauritius kommen. Vielleicht dann ausschließlich Mauritius. 


109 Beiträge · seit 202503. Okt. 2026 ·
Hallo Melanie, vielen Dank für deinen kurzweiligen Bericht, deine Eindrücke und Fotos. Hat mir echt Spaß gemacht euch zu folgen. 

Da freue ich mich schon auf deine nächste Reise an Ostern.

LG Andrea 

1’075 Beiträge · seit 202303. Okt. 2026 ·
Liebe Melanie,

auch von meiner Seite ein herzliches Dankeschön. Einen Teil eurer Safari Reise werden wir auch sehen. Da bin ich jetzt umso neugieriger.

Wir waren übrigens sowohl am Le Morne, als auch im Norden. Stimmt, das Wetter ist oben beständiger, aber die meisten schönen Plätze sind im Süden. Den Norden kann man besser vom Süden her als Ausflug planen, als umgekehrt. Ich finde, euer Lager im Süden aufzubauen war schon richtig so. Mit dem Wetter hattet ihr halt ein bisschen Pech. Wir waren am Lemorne Mitte November, da war es sehr beständig. Im Norden waren wir im Dezember, da hat es auch im Süden mehr geregnet, während wir im Norden überwiegend trocken blieben. Trotzdem ist der Süden schöner☺️. Wenn ihr trotzdem  mal im Norden logieren wollt, am besten nur 2 Nächte und den Schwerpunkt auf den Süden legen. Man ist ja schnell von einem Ende zum anderen gefahren.

Vielen Dank für dein ehrliches Erzählen und die schönen Fotos.

Liebe Grüße,

Silvia

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107 Beiträge · seit 202404. Okt. 2026 ·
Liebe Melanie,

Auch der Mauritius-Teil hat mir gut gefallen.

In einem hast Du völlig rech: Nach ein paar Tagen reinem Nichtstun macht sich eine gewisse Rastlosigkeit wieder breit…😊


Dankeschön für Deinen Bericht,

Liebe Grüße, Dorie


Themenstarter730 Beiträge · seit 202304. Okt. 2026 ·


Dorie schrieb:Liebe Melanie,

Auch der Mauritius-Teil hat mir gut gefallen.

In einem hast Du völlig rech: Nach ein paar Tagen reinem Nichtstun macht sich eine gewisse Rastlosigkeit wieder breit…😊


Dankeschön für Deinen Bericht,

Liebe Grüße, Dorie


Guten Morgen,


genau, früher hatte ich dieses "Problem" nicht so und meine Tochter kennt das auch noch nicht. Für Ostern ist es trotzdem für alle ok, dass hier außer die kühlen Pools in Namibia sonst der Fokus auf Safari und Landschaft ist. Aber für die Sommerferien ist die Kleine nicht sehr kompromissbereit 🙂Also suche ich gute Bademöglichkeiten, die sich mit interessanten Ausflügen und einer Rundreise ein bisschen für mich auflockern lassen. Mit Sri Lanka bin ich gerade auf einem ganz tollen Weg (zumindest für mich), den Rest der Familie muss ich noch überzeugen.

785 Beiträge · seit 201704. Okt. 2026 ·
Hallo Melanie, herzlichen Dank für deinen abwechslungsreichen Bericht. Ich würde eigentlich auch gerne wieder einmal auf Mauritius reisen. Es hat uns damals gut gefallen. Wir waren im April und hatten keinen Regen… 

Liebe Grüsse Caroline 

2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana