Route für Namibia 2028 - wie lange an welchem Ort? Bester Reisemonat?

7 Antworten · 364 Aufrufe · gestartet 26. Sept. 2026 von adastra
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Themenstarter3 Beiträge · seit 202626. Sept. 2026 ·

Hallo zusammen, 

ich plane eine Reise nach Namibia für 2028 (ja ist noch eine Weile), und habe schon eine Route geplant. Wir würden zu zweit mit einem Dachzeltvan reisen und hauptsächlich auf Campsites übernachten wollen, da mir das am sinnvollsten und günstigstem erscheint (falls jemand andere Erfahrungen hat, höre ich diese gerne). 

Die Route die ich geplant habe ist Windhoek - Quiver Tree Forest - Fish River Canyon - Kolmanskop/Lüderitz - Sesriem - Sossusvlei/Deadvlei - Swakopmund - Sandwich Harbor - Spitzkoppe - Etosha - Windhoek. Ich denke dafür brauchen wir ca. 20 Tage, ist das zu viel, zu wenig, gerade richtig? Ich bin mir allerdings nicht sicher an welchen Orten wir wie lange bleiben sollten. Über Empfehlungen / Erfahrungen würde ich mich da sehr freuen! 

Für Sossusvlei ziehe ich auch 1-2 Nächte eine Lodge in Betracht, um zum Sonnenuntergang da sein zu können, auch hier freue ich mich über Empfehlungen. 

Außerdem sind wir noch unentschlossen wann wir reisen sollten - auf jeden Fall ungerne zur Hochsaison im Juli/August, also lieber entweder im Mai oder im September. Auch hier freue ich mich über Empfehlungen / Erfahrungen!

Vielen Dank!


33,3k Beiträge · seit 200626. Sept. 2026 ·


adastra schrieb:Für Sossusvlei ziehe ich auch 1-2 Nächte eine Lodge in Betracht, um zum Sonnenuntergang da sein zu können, auch hier freue ich mich über Empfehlungen. 

Dann geht nur die staatliche Lodge von NWR, da alle anderen keinen Zugang "nachts" erlauben.

adastra schrieb:auf jeden Fall ungerne zur Hochsaison im Juli/August, also lieber entweder im Mai oder im September.

Hochsaison ist mittlerweile von April bis Oktober...

Mai und September sind aber beides sehr schöne Reisezeiten.

adastra schrieb:Ich denke dafür brauchen wir ca. 20 Tage, ist das zu viel, zu wenig, gerade richtig?

Eher zu wenig als zu viel.

adastra schrieb:Ich bin mir allerdings nicht sicher an welchen Orten wir wie lange bleiben sollten. Über Empfehlungen / Erfahrungen würde ich mich da sehr freuen! 

Schau dir den Threads zu "Ersttätertouren - So sehen sie aus" an.


Viele Grüße

Christian 

Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
7’350 Beiträge · seit 200626. Sept. 2026 ·
adastra schrieb:

Für Sossusvlei ziehe ich auch 1-2 Nächte eine Lodge in Betracht, um zum Sonnenuntergang da sein zu können, auch hier freue ich mich über Empfehlungen.

Außerdem sind wir noch unentschlossen wann wir reisen sollten - auf jeden Fall ungerne zur Hochsaison im Juli/August, also lieber entweder im Mai oder im September. Auch hier freue ich mich über Empfehlungen / Erfahrungen!

Um ein Dachzelt auf- oder abzubauen, brauchst Du ungefähr fünf Minuten. Das macht jetzt keinen großen Unterschied zu einer festen Unterkunft.

Sowohl im Mai als auch im September wird es ziemlich kühl mit Sonnenuntergang. Wenn nur diese beiden Optionen zur Wahl stehen, würde ich den September wählen, aber ansonsten lieber Oktober/November.

Gruß

Wolfgang

Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter3 Beiträge · seit 202626. Sept. 2026 ·


BikeAfrica schrieb:

Sowohl im Mai als auch im September wird es ziemlich kühl mit Sonnenuntergang. Wenn nur diese beiden Optionen zur Wahl stehen, würde ich den September wählen, aber ansonsten lieber Oktober/November.

Warum lieber Oktober / November? Nur wegen der Temperatur? Wird es tagsüber nicht schon zu heiß im November an manchen Orten?

7’350 Beiträge · seit 200626. Sept. 2026 ·
adastra schrieb:


Warum lieber Oktober / November? Nur wegen der Temperatur? Wird es tagsüber nicht schon zu heiß im November an manchen Orten?

Ich habe immer den November bevorzugt aus mehreren Gründen:

- In Deutschland nasskaltes Schmuddelwetter und auf der Südhalbkugel warm. Die trockene Hitze Namibias ist viel angenehmer zu verkraften als gleiche Temperaturen in Deutschland. Ich muss nicht so viele Klamotten einpacken, weil es nachts nicht mehr so stark abkühlt.

- Die Tage sind länger hell.

- Terminabsprachen mit Kollegen wegen Urlaub waren immer probmlemlos, weil nie jemand im November Urlaub nehmen wollte.

- Ich war lange Zeit Vielfahrer mit langem Arbeitsweg. Im November war häufig Regen, nasses Laub auf der Straße, blendende Scheinwerfer und bei drei von vier Fahrten Stau wegen Unfall auf der Autobahn. Statistisch sind im November die wenigsten Leute im Urlaub und die Verkehrsdichte ist am höchsten.

Gruß

Wolfgang 

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3 Beiträge · seit 202626. Sept. 2026 ·
Hallo 🙋🏼‍♀️ 

Wir haben unsere erste Namibia Reise im Juni gemacht, nachts war es beim Campen schon empfindlich kalt. Daher freuen wir uns jetzt auf unsere zweite Reise im November. 

Zu Eurer Route:

- zum Start würde ich nach Windhoek 1 Nacht bei Marienthal einplanen (Kalahari Anib Lodge oder Bagatelle), da könnt ihr richtig ankommen und auch schon erste Tiere sehen

- Sossusvlei würde ich an Eurer Stelle unbedingt campen (Oshana zB, mit eigenem Waschhäuschen), um innen in der Lodge zu übernachten ist es einfach zu teuer finde ich, geht lieber wo anders in die Lodge

- nach der Spitzkoppe könntet ihr noch 1-2 Nächte im Damaraland verbringen, zum Beispiel im Madisa Camp. Wüstenelefanten sind wirklich beeindruckend

- nach dem Etosha würde ich noch einen Stopp einplanen 

Grundsätzlich hat uns der Mix aus Campen und Lodge gut gefallen. Uns haben nur irgendwann die vielen Kisten und das ein-/ausräumen ziemlich genervt, auch wenn es eigentlich schnell ging. Vielleicht investiert ihr in ein besseres Auto mit integrierter Ausstattung wenn ihr fast nur Campen wollt.

Liebe Grüße 

Marisa 

Themenstarter3 Beiträge · seit 202628. Sept. 2026 ·
Vielen Dank für das bisherige Feedback! Ich habe jetzt so grob folgende Zeitplanung: 

Day 1 Windhoek 
Day 2 Mariental
Day 2 Quiver Tree Forest 
Day 3 Fish River Canyon
Day 4  Fish River Canyon
Day 5 Aus / Garub
Day 6 Kolmanskop/Lüderitz 
Day 7 Kolmanskop/Lüderitz 
Day 8  Sesriem - Sossusvlei/Deadvlei
Day 9  Sossusvlei/Deadvlei
Day 10  Sossusvlei/Deadvlei
Day 11 Swakopmund
Day 12  Sandwich Harbor
Day 13 Spitzkoppe
Day 14 Spitzkoppe
Day 15  Brandberg?
Day 16   Etosha
Day 17 Etosha
Day 18 Etosha
Day 19 Waterberg?
Day 20 Windhoek

Über Feedback dazu freue ich mich! :) Auch, ob es sich finanziell lohnt dafür einen Buchungservice zu nutzen oder alles selbst zu buchen... 
zuletzt bearbeitet 28. Sept. 2026
33,3k Beiträge · seit 200628. Sept. 2026 ·


adastra schrieb:finanziell lohnt dafür einen Buchungservice zu nutzen oder alles selbst zu buchen... 

Reservierungsbüros kosten dich als Endverbraucher normalerweise keinen Cent extra, da die Unternehmen von Provision leben. Lass die im Zweifel eine Einzelaufstellung der Kosten zeigen, denn einige wenige nehmen manchmal doch etwas extra. Bei Camping Wien Extragebühren normal, da die Provision dann verschwindend gering ist.

P.S. Tag 5 würde ich streichen und dafür noch einen Nacht in Swakopmund zusätzlich planen.

Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 28. Sept. 2026