Vielleicht war es ja sogar einer seiner Löwen die dein Mann des Nachts gehört hat? Wobei mit ca. 13km Luftlinie wäre dies wohl doch schon zuweit, um noch gehört zu werden. Aber alleine der Gedanke finde ich irgendwie schön.
Ich drücke dir ja die Pfoten, dass es bei euch am nächsten Tag auf der geführten Tour mit den Katzen klappt!
Melanie1982Themenstarter666 Beiträge · seit 202311. Sept. 2026 ·
Kurz vor 15 Uhr treffen wir uns am Eingang der Lodge und warten auf unsere Mitfahrer, die irgendwo von außerhalb angekarrt werden. Es ist eine Gruppe Südafrikaner, die recht nett scheint.
Unser Guide erklärt uns, dass er gleichzeitig auch Ranger hier ist und erzählt uns ein bisschen von der Entstehung des Reserves. Dinokeng ist noch relativ jung und er selbst ist seit gut 2 Jahren hier, vorher war er im Pilanesberg.
Beim Vormittagsdrive hat er eine Cheetah mit Cubs gesehen und macht uns Hoffnungen, dass wir sie auch finden werden. Es gibt hier eine Straße, die Cheetah Avenue heißt, dort in der Nähe hat er sie gesehen. Natürlich waren wir dort auch schon, leider ohne Erfolg. Also sind wir gespannt, was wir entdecken werden und machen uns auf den Weg.
Unsere erste Sichtung ist eine Giraffe an der Hauptstraße, es folgen Zebras und ein Wasserbock.
Wir fahren den Bereich der Cheetah Avenue gründlich ab, leider ohne Erfolg.
Dann bekommt unser Guide eine Info, wo aktuell NH sind und fährt dorthin. Er bittet uns, die Fotos entweder nicht auf Social Media zu posten oder vorher die Ortsangaben auszuschalten. Klar weiß man, dass es hier NH gibt, aber den genauen Standort muss man nicht sofort preisgeben.
Wir freuen uns sehr, als wir gleich 4 Breitis auf einmal sehen, die es sich scheinbar sehr gemütlich gemacht haben.
Sogar ein Kleines ist mit dabei uns steht dann extra für uns auch mal auf ☺️
Auch als großer Koloss kann man mal versuchen, sich zu verstecken 😃
Interessant wird es, als sich eine Giraffe nähert.
Na, da stehen wir dann doch lieber mal auf!
Der Guide erklärt uns, dass wir vermutlich gerade jetzt auch von der Anti-Poaching-Einheit des Reserves beobachtet werden. Wir sehen und hören zwar nichts, aber das ist auch gut so, schließlich sollen Wilderer ja auch nicht gleich darauf aufmerksam werden. Nach ca 20 Minuten fahren wir weiter.
Unsere nächste Sichtung ist eine Erstsichtung für uns, die eigentlich nicht zählt. In einem weiter entfernten Tümpel sehen wir durch die Bäume hindurch den Kopf eines Hippos. Allerdings auch nur, weil der Guide uns genau erklärt, wo wir schauen müssen. Wir erahnen mehr als wir tatsächlich sehen und fahren dann weiter zu einer wirklichen Erstsichtung: wir entdecken eine Büffelherde und können uns ganz in Ruhe neben sie stellen und ihnen beim Fressen zusehen.
So nah hätten wir uns selbst vermutlich nicht an die Herde rangetraut, aber sie steht auch einfach direkt neben dem Weg und ist ganz friedlich.
Auf dem Rückweg zur Lodge sehen wir zuerst noch 2 NH im dichten Busch und dann tatsächlich noch einmal 3 davon direkt neben der Straße. Insgesamt sehen wir bei diesem Drive also 9 Breitis, das ist unserer Meinung nach schwer zu toppen und einfach unglaublich!
Kurz nach 18 Uhr sind wir dann zurück in der Lodge und auch wenn wir keine Katzen gefunden haben, sind wir trotzdem sehr zufrieden!
Melanie1982Themenstarter666 Beiträge · seit 202311. Sept. 2026 ·
Black Lion schrieb:
Denokeng... Den Namen habe ich doch schon mal gehört!
Vielleicht war es ja sogar einer seiner Löwen die dein Mann des Nachts gehört hat? Wobei mit ca. 13km Luftlinie wäre dies wohl doch schon zuweit, um noch gehört zu werden. Aber alleine der Gedanke finde ich irgendwie schön.
Ich drücke dir ja die Pfoten, dass es bei euch am nächsten Tag auf der geführten Tour mit den Katzen klappt!
Liebe Grüsse, Safari =^.^=
Ich hab leider erst etwas spät von der Foundation gelesen, nämlich irgendwo in der Dinokeng-Map, die wir uns gekauft haben. Aber ich werde mir mal seine Videos ansehen, kannte ich jetzt vor dem Urlaub leider nicht.
da schaut man mal ein paar Tage nicht ins Forum und schon seid ihr mitten drin in eurer neuen Reise. Schnell bin ich auch noch zugestiegen.
Liebe Grüße Andrea
Melanie1982Themenstarter666 Beiträge · seit 202311. Sept. 2026 ·
Secret schrieb:Hallo Melanie,
da schaut man mal ein paar Tage nicht ins Forum und schon seid ihr mitten drin in eurer neuen Reise. Schnell bin ich auch noch zugestiegen.
Liebe Grüße Andrea
Viel hast du noch nicht verpasst, ab jetzt bist du ja „live“ dabei 😊
Melanie1982Themenstarter666 Beiträge · seit 202311. Sept. 2026 ·
Bevor der Game Drive losging, wurden wir gefragt, ob wir heute Abend in der Lodge essen möchten und so sollten wir unser Abendessen vorher noch aussuchen, damit es abends einfach schneller geht.
Als wir zurück sind, gehen wir also nur schnell in die Zelte, um uns frisch zu machen und unsere große Tochter zu holen. Für uns Erwachsene gibt es Steak und Malva-Pudding, beides geschmacklich richtig gut.
Dazu gibt es Blue und Pink Gin Tonic. Das sorgt für die letzte nötige Bettschwere.
Wir merken heute auch, dass es nicht so kühl wird wie letzte Nacht. Tagsüber hatten wir um die 30 Grad und heute Nacht brauche ich keine Fleecejacke. Die Heizdecke nutzen wir aber trotzdem, das ist schon wirklich sehr angenehm.
Heute Nacht hören wir dann keinen Löwen - aber von irgendwoher hört man gedämpft Musik bis in die frühen Morgenstunden. So als wäre in der Nähe eine Disko und man hört den Bass noch einige Kilometer weit. Wo auch immer es herkommt, es passt überhaupt nicht zur Stimmung im afrikanischen Busch und ich wache dadurch auch ziemlich oft auf. Und das, wo wir doch gleich um 6 Uhr auf Morgenpirsch gehen bzw fahren wollen.
JohannaHen142 Beiträge · seit 202311. Sept. 2026 ·
Hallo Melanie
Melanie1982 schrieb:Ich werde gleich noch ein Kapitel schreiben, vielleicht werden es bis zu deiner Abreise auch noch 2 oder 3. Wohin geht's denn?
da sind ja wirklich schon einige Kapitel dazu bekommen! Es geht nach Ecuador, mal was ganz anders, ich bin schon etwas aufgeregt :D
Und nach deinen Infos zum Waterberg, bin ich sehr gespannt auf euren Safariritt! 🐎
Liebe Grüße
Johanna
Melanie1982Themenstarter666 Beiträge · seit 202311. Sept. 2026 ·
JohannaHen schrieb:
Hallo Melanie
da sind ja wirklich schon einige Kapitel dazu bekommen! Es geht nach Ecuador, mal was ganz anders, ich bin schon etwas aufgeregt :D
Und nach deinen Infos zum Waterberg, bin ich sehr gespannt auf euren Safariritt! 🐎
Liebe Grüße
Johanna
Ach ja, das mit Ecuador hast du schon mal erwähnt - gaaaaaaaaaaanz viel Spaß!
Melanie1982Themenstarter666 Beiträge · seit 202311. Sept. 2026 ·
Montag, 24.08.26
Ich bin absolut kein Frühaufsteher (ich hasse es sogar und es fällt mir im Alltag wirklich schwer), aber sobald es auf Morgensafari geht, macht mir das frühe Aufstehen fast nichts aus. Ich springe vielleicht nicht sofort freudestrahlend aus dem Bett und brauche schon ein paar Minuten Anlaufzeit, aber es geht viel leichter und mit dieser gewissen Vorfreude stehen wir also um 05.40 Uhr auf. Ab 6 Uhr darf man los und wir sind kurz danach auch schon zu dritt unterwegs (die Große schläft lieber wieder aus).
Unser erster Weg führt uns Richtung Cheetah Avenue. Wenn der Guide gestern Früh Glück hatte, warum sollten wir dann nicht auch heute Morgen Glück haben?!
So richtig sind wir noch gar nicht unterwegs und auch der Fotoapparat ist noch nicht bereit, als ich rufe: "Cheetah - da vorne". Ein Stück vor uns überquert ein Gepard die Hauptstraße - und springt relativ schnell in den Busch hinein. Das Handy schießt ein paar Beweisfotos, das war's dann aber auch schon.
Das soll es jetzt gewesen sein? Einerseits sind wir total begeistert über die Sichtung, das war schon ein großer Wunsch von mir. Andererseits war das ganze so schnell vorbei - und ich ärgere mich ein bisschen, nicht besser vorbereitet gewesen zu sein. Anfängerfehler Nr. 2. Anfängerfehler Nr. 1 war, kein Fernglas eingepackt zu haben. Wie doof kann man eigentlich sein? Zum Glück konnten wir hier im Dinokeng gleich eines kaufen, das passiert mir hoffentlich nie mehr!
Ok, und jetzt? Wir versuchen noch, durch den Busch etwas zu erkennen, aber vergeblich. Also fahren wir wie ursprünglich geplant zur Cheetah Avenue, dort haben wir aber leider kein Glück. Wir müssen uns mit Gnus und Zebras begnügen. Aber auch solche Sichtungen finde ich nach wie vor sehr schön, überhaupt freuen wir uns über jede Sichtung, denn wir fahren schon auch viele Strecken, die einfach nur leer sind.
Auch ein Schakal und Warzenschweine dürfen nicht fehlen.
Nach einer etwas längeren Pause sehen wir unsere ersten Kudus für dieses Jahr. Das sind so schöne Tiere und wie sie immer so neugierig blicken...
Kurz darauf überquert eine Giraffe den Weg vor uns. Diese anmutige Haltung finde ich sehr beeindruckend.
Was uns aber neben Löwen noch fehlt, sind die Elefanten. Wir sehen immer wieder Elefantendung oder auch abgeknickte Äste und Bäume, wo sich Elefanten ihren Weg gemacht haben. Aber von den Tieren selbst keine Spur. Aber wir geben nicht auf und fahren noch ein bisschen weiter. Leider ist dann aber erst mal komplett tote Hose und wir sehen einfach nichts mehr. Also fahren wir zurück zur Lodge, wo es um 9 Uhr schließlich wieder Frühstück gibt. Außerdem müssen wir noch ein bisschen packen, heute geht es dann ja auch schon wieder weiter.
Duschen ist jetzt aktuell nicht möglich, da wir kein Wasser haben. Und Strom auch nicht. Ok, nicht weiter schlimm. Wir packen unser Auto voll und gehen frühstücken.
Beim Frühstück dann ähnlich wie gestern: wir warten wieder sehr lange, vielleicht sind es dieses Mal auch nur 45 Minuten. Aber ein bisschen geht uns das jetzt schon auf den Keks. Es ist jetzt kein riesen Frühstück, für dessen Zubereitung man ewig braucht. Viele Gäste sind auch nicht da. Kaffee gibt es heute nicht. Wir trinken also Saft. Und ja, die Uhren ticken anders in Afrika. Aber das ist jetzt schon ein bisschen ungewohnt. Heute heißt es dann auch, dass die heiße Schokolade für die Kids kein Getränk ist, das beim Frühstück inklusive ist. Gestern aber schon. Aha. Gut, dann zahlen wir sie halt. Was genau als Frühstücksgetränk gilt und was nicht, werden wir heute nicht mehr herausbekommen. Alles in allem hat uns der Part "Frühstück" hier nicht überzeugt.
Fazit Ngata Safari Lodge:
Die Zelte sind schön und gemütlich eingerichtet, es gibt neben einem Kühlschrank auch einen Wasserkocher und Tee + Kaffee. Auch Milch ist im Kühlschrank vorhanden. Ein paar Schönheitsfehler sind vorhanden (wie anfangs berichtet), in unserem Zelt lässt sich zB eine der Lampen nicht per Schalter ausschalten. Da gibt es nur "an" oder "flackern". Aus geht sie nur, wenn man die Birne rausdreht. Das würde aber die Bewertung nicht wirklich beeinträchtigen.
Was für uns der ausschlaggebende Punkt ist, diese Lodge nicht unbedingt zu empfehlen (wir würden sie auch nicht mehr buchen, sondern eine andere ausprobieren), ist einfach der Service beim Frühstück. Die Dauer, die Auswahl, nur ein Getränk dabei, man weiß aber scheinbar nicht genau, welche Getränke inklusive sind und welche nicht. Das machte einfach keinen guten Eindruck.
Was auch sofort auffällt: die Einrichtung beim Essen ist sehr spartanisch. Wir vergleichen natürlich mit unseren bisherigen Namibia-Aufenthalten und da steckte einfach viel mehr Liebe und Herz in der Deko und in Kleinigkeiten, die man hier vergeblich sucht.
Der Inhaber gibt sich jedoch Mühe, kümmert sich um die Buchung des Game Drives und erzählt ab und zu ein bisschen was. Auch die Angestellten sind sehr nett, es scheint nur ein wenig an Struktur zu fehlen.
Fazit Dinokeng:
Als Startpunkt unserer Reise fanden wir es ganz gut. Die Fahrt nach einem Nachtflug ist gut machbar. Die ersten Tiersichtungen, das erste bisschen Afrika-Feeling. Allerdings muss man auch wissen, dass die Lodges (und davon gibt es hier einige) rundherum eingezäunt sind und man bei den Fahrten einfach oft Zäune sieht. Wäre es unsere letzte Station gewesen, wären wir vermutlich schon ein bisschen enttäuscht gewesen (es gab zB beim geführten Game Drive keinen Sundowner mit Getränk), aber als Start war es echt ok. Ob wir noch einmal kommen würden? Ich schließe es nicht grundsätzlich aus, würde aber vermutlich eher nach einer Alternative schauen. Interessant ist es aber auf jeden Fall preislich!
Sehr schade, dass ihr so eine schlechte Lodge erwischt habt. Für das was euch geboten- oder nicht geboten wurde, reagierst du noch sehr verständnisvoll und nachsichtig.
Für uns wird Dinokeng auch der erste Stopp. Kein Wildnisgefühl, das ist klar. Aber besser als Joburg und wir möchten nach dem Nachtflug auch nicht noch weit fahren. Ich denke, dafür ist die Wahl okay. Immerhin habt ihr sogar schon eine Cheetah gesehen. Bin gespannt auf eure anderen Stationen.
Melanie1982Themenstarter666 Beiträge · seit 202312. Sept. 2026 ·
Nacho schrieb:Liebe Melanie,
Sehr schade, dass ihr so eine schlechte Lodge erwischt habt. Für das was euch geboten- oder nicht geboten wurde, reagierst du noch sehr verständnisvoll und nachsichtig.
Für uns wird Dinokeng auch der erste Stopp. Kein Wildnisgefühl, das ist klar. Aber besser als Joburg und wir möchten nach dem Nachtflug auch nicht noch weit fahren. Ich denke, dafür ist die Wahl okay. Immerhin habt ihr sogar schon eine Cheetah gesehen. Bin gespannt auf eure anderen Stationen.
Liebe Grüße,
Silvia
Genau, dafür liegt Dinokeng einfach gut. Welche Lodge habt ihr euch ausgesucht? Es wird ja die Abendruhe Lodge immer gerne empfohlen.
Von der Unterkunft her wie gesagt, da waren wir schon echt zufrieden. Wir haben uns wirklich wohl gefühlt. Aber das Essen und der Service - das wird uns aber noch weiter ein bisschen begleiten 🙈
Melanie1982Themenstarter666 Beiträge · seit 202312. Sept. 2026 ·
Um kurz nach 10 Uhr brechen wir auf.
Auf dem Weg raus aus dem Reserve machen wir noch einen kurzen Game Drive und entdecken zu unserer Freude einen Go-away-bird (ich hoffe, ich liege hier nicht daneben, schließlich ist er der einzige Vogel, den ich meine, bestimmen zu können). Bisher sind wir keine Vogel-Beobachter, aber diesen hier hatten die Kids letztes Jahr auf einem Memory oder Ankreuz-Spiel und wir haben ihn lange gesucht.
Noch ein paar Kudus und Zebras
und nach einer guten Stunde verlassen wir Dinokeng wieder über das Tau-Gate, über das wir auch hereingefahren sind.
Voller Vorfreude machen wir uns auf den Weg zum Africamps am Waterberg. Unterwegs bekommen wir von dort bereits eine WhatsApp mit aktuellen Anreise-Infos und einer Wegbeschreibung, falls unser Navi uns anders lotsen sollte. Es gab dort wohl viel Regen und einige Straßen sind noch etwas schwierig zu befahren bzw ist auch eine Umleitung ausgeschildert.
Wir fahren wieder viel Teerstraße, dieses Feeling "Der Weg ist das Ziel" kommt hier nicht wirklich auf. Auch fahren wir durch Ortschaften, wo man genau sieht, wo die Grenze zwischen Arm und Reich ist. Ein bisschen bedrückend ist es schon, allerdings kommt es uns nicht so vor, als wären die Einwohner dort komplett mittellos.
In Vaalwater sollen wir uns nochmal melden, dann dauert es noch ca. 30 Minuten, bis wir ankommen und die Rezeption kann sich ein bisschen darauf einstellen. Die ganze Hauptstraße dort ist eine einzige Baustelle und wir verfehlen beim ersten Mal auch unseren Abzweig. Ach ja, einkaufen sind wir dort auch noch kurz. Was auch gut ist, der Shop im Africamps gibt außer ein bisschen Süßigkeiten nicht viel her.
Um kurz nach 14 Uhr erreichen wir das Camp. Der letzte Teil der Strecke ist wirklich schwierig zu fahren, weil viel vom Wasser unterspült wurde, man kommt hier nur langsam voran und wir sind froh, als wir endlich ankommen.
Auf dem Weg zur Rezeption kommen wir am Pool und an Tennisplätzen vorbei. Alles ist schön angelegt und weitläufig. Wir werden sehr freundlich begrüßt und bekommen Zelt Nr. 1
Auch hier haben wir mit Frühstück gebucht, ich habe jedoch für den ersten Abend vorab schon je 1 Braiipaket für 1 Erwachsenen und für 1 Kind bestellt. Die Beschreibung ließ erahnen, dass die Menge an Fleisch für uns ausreichend ist.
Wir fahren zu unserem Zelt und sind vom ersten Moment an begeistert. Wir haben einen tollen Ausblick und das Zelt ist einfach nur hübsch!
Es ist alles da, was man braucht, auch die Küche ist sehr gut ausgestattet. Und das Highlight: der Hot Tub auf der Terrasse.
Mein Mann macht sofort Feuer, schließlich wollen wir ihn sofort nutzen! Feuerholz sowohl für den Pool als auch für den Grill liegen schon bereit, Anzünder und Streichhölzer nehmen wir an der Rezeption mit. Natürlich dauert es ein bisschen, bis das Wasser warm genug ist, in der Zeit räumen wir unsere Sachen ins Zelt und genießen einfach nur die schöne Terrasse mit einem tollen Ausblick und einem Savanna. Hier fühlen wir uns sofort wohl!
Melanie1982Themenstarter666 Beiträge · seit 202312. Sept. 2026 ·
Wir wollen an diesem Nachmittag einfach nichts machen als baden, chillen, beobachten und später grillen. Schnell schicke ich noch eine WhatsApp, ob für morgen noch eine Möglichkeit zum Reiten für Anfänger besteht. Ich bekomme die Bestätigung, dass wir morgen Nachmittag den Weg neben der Rezeption hintergehen sollen, dort finden die Ausritte statt. Unsere Kleine und ich sind begeistert und freuen uns darauf.
Und so vergeht der Nachmittag wie im Flug und um kurz vor 18 Uhr wird es Zeit für den Sonnenuntergang. So langsam lassen sich auch immer mehr Tiere blicken, die wir wunderbar von unserer Terrasse aus beobachten können. Wie schön das ist!
Plötzlich hören wir es wiehern und sehen ein Pferd. Erst sind wir erstaunt, dann merken wir, dass so nach und nach immer mehr Pferde kommen. Scheinbar haben sie abends ein bisschen Auslauf und die Kinder freuen sich natürlich sehr, als ein Pony direkt zu uns an die Terrasse kommt.
Inzwischen ist dann auch unser bestelltes Braii-Paket geliefert worden. Uns war nicht ganz klar, wie das läuft. Wir dachten, bei 400g verschiedenem Fleisch sind verschiedene Fleischsorten gemeint. Aber scheinbar ändert sich das "Menü" täglich, heute gab es für alle Hähnchenschlegel. Hm, bei den 400g sind wohl auch die Knochen inklusive, Fleisch ist nicht wirklich viel dran. Ich schicke eine WhatsApp an die Rezeption und mir wird versichert, dass sie uns noch Rumpsteak nachliefern.
Im Braiipaket sind außerdem Sandwiches und Salate dabei, dazu auch eine Nachspeise. Alles sehr fein, wenn nur das Fleisch nicht gar so wenig wäre. Wir haben aber noch Weißbrot aus dem Supermarkt, das wir kurzerhand mit auf den Grill legen. Mein Mann isst die Sandwiches, ich die beiden Salate, die Kids das Hähnchenfleisch und Weißbrot. Irgendwann hören wir ein Elektrofahrzeug, das an eines der Zelte noch etwas anliefert. Wir scherzen noch, dass das vermutlich unser Fleisch ist und warten weiter. Als wir uns sicher sind, dass wirklich nichts mehr kommt, schicke ich wieder eine WhatsApp. Da ist aber wohl schon Feierabend und ich werde die Antwort erst am nächsten Tag bekommen. Mein Mann ist ein bisschen genervt, aber satt sind wir trotzdem geworden.
Wir holen uns noch Decken nach draußen, weil es inzwischen ziemlich kühl ist. Aber ich möchte noch gerne den Sternenhimmel anschauen.
Nun ja, mit dem Handy den Himmel fotografieren - das ist vielleicht nicht ganz optimal. Wirklich lange halten wir es dann draußen aber doch nicht aus, denn es wird zunehmend kälter und dann freuen wir uns doch auf unser Bett, denn auch hier haben wir wieder Heizdecken! Und um es vorweg zu nehmen: Das Zelt lässt sich auch deutlich besser verschließen, denn die Fenster haben Reißverschlüsse, damit ist es dichter und es wird insgesamt nicht so frisch wie in der vorherigen Unterkunft.
Melanie1982Themenstarter666 Beiträge · seit 202313. Sept. 2026 ·
Dienstag, 25.08.26
Gegen 8 Uhr stehen wir auf, wir haben wunderbar geschlafen. Draußen ist noch alles ruhig, ein Wasserbock springt direkt neben unserer Terrasse über den Zaun. Wow, wie groß er ist, wenn er so nah ist.
Er schaut nochmal kurz zu uns her und geht dann weiter.
Kurz darauf wird unser Frühstückspaket gebracht. Wow, das ist mal richtig viel und wir freuen uns auf das Frühstück auf der Terrasse.
Das einzige, das uns irritiert, ist das Grillfleisch. Grillt man in Südafrika bereits zum Frühstück? Scheinbar ja, zumindest unsere Nachbarn feuern den Grill schon gleich an. Wir packen das Fleisch in den Kühlschrank, auch sonst ist mehr als genug zu essen vorhanden. Man braucht noch eine Jacke, da wir noch im Schatten sind, aber mit so einem tollen Ausblick lässt es sich gut in den Tag starten.
Ich koche noch schnell Kaffee, mein Mann macht Rührei und Omelette und dann lassen wir's uns gut gehen.
Nach dem Frühstück beschließen wir, dass wir einen der Trails laufen wollen. Per WhatsApp bekommt man morgens immer die Info, welche Trails gesperrt sind, weil dort gerade NH oder Büffel sind. Schade, der Trail mit dem Ausblick ist heute gesperrt. Aber egal, es bleiben ja noch einige andere Möglichkeiten.
Ach ja, wir bekommen dann auch noch die Nachricht, dass unser Grillfleisch gestern Abend ans falsche Zelt geliefert wurde 🙈ja, das hatten wir schon vermutet. Für heute bestellen wir einfach ein bisschen mehr und fragen ausdrücklich nach, ob wir Erwachsenen Rumpsteak haben können. Das sei kein Problem, wird uns versichert.
Die Kids wollen noch chillen, also gehen wir zu zweit gegen 10 Uhr los und laufen einen der ausgeschilderten Wanderwege. Von der Temperatur her ist es sehr angenehm, nicht zu heiß, aber die Sonne zeigt schon, was sie kann.
Mit dem Handy brauche ich gar nicht erst versuchen, Fotos zu machen. Die Tiere, die wir sehen, sind dafür einfach zu weit weg. Zu Fuß kommt man lange nicht so nah ran wie mit dem Auto. Trotzdem ist es ein tolles Gefühl, zu Fuß unterwegs zu sein. Auch wenn die Tiere uns vermutlich schon viel früher bemerken als wir sie. Mein Mann hat seine Kamera dabei und so können wir doch ein paar schöne Bilder machen.
Die Kudus gefallen mir von den Antilopen immer am besten. Sie schauen immer so freundlich und neugierig. Aber sie trauen uns nicht so ganz und springen dann schnell wieder weg.
Als wir dann auch Zebras entdecken, bin ich im siebten Himmel. Wie toll ist das, ihnen ohne Auto doch so nah zu sein?!
Wir sehen auch Giraffen, kommen aber nicht so nah an sie heran, dass uns Fotos von ihnen gelingen. Sie sind einfach zu schnell für uns.
Auf dem Rückweg sehen wir dann noch Strauße, die in der Nähe der Zelte unterwegs sind.
Das war eine richtig schöne Runde, alles sehr ruhig und friedlich und auch leicht zu laufen. Hier könnte ich es länger aushalten.
Melanie1982Themenstarter666 Beiträge · seit 2023gestern 11:12 ·
Die Mittagszeit verbringen wir faul auf der Terrasse und im Pool, der natürlich bereits am Morgen eingeheizt wurde. Gegen 15 Uhr mache ich mich mit der Kleinen auf zum Reiten. Gebucht sind 1,5 Stunden für Anfänger. Mit uns sind noch eine 3köpfige Familie sowie 3 Guides dabei.
Zuerst ist es wieder wie eigentlich immer: ich sehe keine Tiere. Allerdings bin ich auch einfach gut beschäftigt, auf dem Pferd zu bleiben, da die Pferde immer wieder in den Trab fallen und ich damit immer nicht rechne. Anfangs finde ich es auch noch ganz witzig, aber irgendwann tut mir mein Hintern schon ein bisschen weh. Erinnerungen an unsere beiden Reitausflüge in Namibia letztes Jahr werden wach. Da wäre ich am Ende am liebsten nur noch selbst gelaufen 😀
Aber noch geht es und mit der Zeit sehen wir dann auch immer mehr Tiere.
Natürlich sind die Fotos teilweise nicht ganz optimal, weil ich 2 Dinge gleichzeitig tun muss: Fotografieren und nicht vom Pferd fallen. Aber die Eindrücke sind trotzdem wieder ganz toll. Es ist einfach nochmal was anderes als die Tiere aus dem Auto heraus zu sehen.
Und wie süß ist das denn bitte? Eines meiner Lieblingsbilder von diesem Ausflug!
Und dann reiten wir an dem See vorbei, den wir von unserer Terrasse auch sehen können und natürlich entdecken wir auch unser Zelt. Und die Wasserböcke, die wir dort immer beobachten können.
Hier gibt es auch die Rappenantilopen, die wir bisher nur sehr vereinzelt gesehen haben. Das sind schon auch wunderschöne Tiere.
Gemütlich geht es wieder zurück an unseren Startpunkt, wo uns mein Mann abholt. Er ist in der Zwischenzeit nochmal einen der Trails gelaufen und unsere Große musste einen Affen aus unserem Zelt verscheuchen ☺️