AnnetteThemenstarter387 Beiträge · seit 200609. Apr. 2009 · Liebe Sambiakenner,
wir fahren demnächst nach Botswana und Sambia. Und, obwohl wir letztes Jahr sechs Wochen in Sambia waren, hatten wir es aber nicht geschafft den Nordteil des Kafue zu machen. Nun wollte ich mal fragen, wer kennt von euch die Zufahrt in den Mittelteil, d.h. in die Itezhi-Tezhi Region über Choma und Namwala. Ist es realistisch bei frühen Aufbruch in Livingstone das in einem Tag zu schaffen (Straße bis Zimba ist ja sehr bescheiden).
Über Infos bin ich dankbar, der Reiseführer berichtet hier oft von zeitlichen Dimensionen, die wir so nie geschafft haben.
Gruß Annette
Neuerscheinung:
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Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de
Andreas Cierpka2’732 Beiträge · seit 200609. Apr. 2009 · Anette,
sind 2008 von Livingstone in den suedlichen Teil des Parks gefahren und ohne Problem bis Nanzhilla Plains Safari Camp gekommen.
Die Strecke Strecke bis Zimba ist bescheiden aber man war im Sep / Okt daran diese zu erneuern. Das ganze wurde von einem Chinesisch-Zambischen Team gemacht. Wie weit die inzischen gekommen sind kann ich dir aber nicht sagen.
Auf jedenfall ist es ein langer Fahrtag
Wir sind vom Nanzhilla Plains Safari Camp ueber Namwala und Mumbwa nach Lusaka gefahren. Die Strecke von Namwala zum Iteshi-Tezhi Dam war waehrend der Trockenzeit gut zu fahren. Ihr muesst aber durch die Niederungen des Kafue Swamps und da kann es durchaus matschig werden. Wir haben uns nur kurz in der Naehe von Musungwa verfahren. Kann dir gerne den track schicken da es doch einige Pisten gibt, welche schnell in die Irre fuehren.
Aber in einem Tag ist das nicht zu schaffen!
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
bonniedoon120 Beiträge · seit 200609. Apr. 2009 · Hallo Anette,
wir sind auch von Süden her in den Kafue gefahren (Oktober 2007). Von Livingstone aus in Kalomo auf die Sandpiste Richtung Südzipfel Kafue. Die Strecke war gröstensteils gut zu fahren dank Trockenzeit. Aber auch in der feuchteren Zeit sehe ich hier mehr Chancen als in den Kafue Swamps - dort war noch im Oktober viel Matsch auf der Strecke.
Wir haben dann auch auf der Campsite Nanzhila Plains Station gemacht und sind am nächsten Tag bis Lufupa gefahren. War viel Strecke, aber beides gut machbar mit mehreren Pausen.
Gruß
Arne
Andreas Cierpka2’732 Beiträge · seit 200609. Apr. 2009 · Wer vom Sueden kommt muss evtl. umfahren! Es gibt eine Ausschilderugn zum camp - road for wet season / road for dry season.
Die Strecke fuer "wet season" sieht anfangs harmlos aus, jedoch fahrt man hernach ueber die Nazhilla Plains!
Der Sueden hat mich wenig begeisert! Direkt an den Park grenzen Jagdgebiete und so sind die Tiere sehr scheun.
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ULUlli931 Beiträge · seit 200609. Apr. 2009 · Hallo Annette,
wir waren im letzten Jahr nicht im Kafue. Daher ist mein Stand nicht ganz aktuell...
Aber zu deinen Fragen:
Die Strecke von Livingston via Namwala bis zum Itezhi in einem Tag zu fahren halte ich -wie auch Andreas- für machbar, aber sehr sportlich. Im letzten Oktober sah es noch nicht so aus als würde die Umfahrung bzw. der Neubau der T1 bis Zimba in nächster Zeit fertig werden. Und die Regenzeit hat den Baufortschritt sicher auch nicht beschleunigt. Ohne diesen wirklich saumäßigen Abschnitt könntet ihr es vielleicht schaffen, so würde ich aber lieber eine Übernachtung einplanen.
Durch den Südteil des Kafue zu fahren ist aus meiner Sicht auch keine Alternative. Die Strecke ist gar nicht mal so schlecht, aber es hat elendig viele Tse-Tse Fliegen. Deshalb hatte es uns zumindest auf der Route nicht so gefallen. Das stellt sich natürlich anders da wenn ihr ohnehin in den Südteil wollt. Dann könnt ihr sicher der Empfehlung von Arne folgen und schon in Kolomo abbiegen.
Falls ihr schon auf der T1 irgendwo übernachten wollt könnt ihr das z. B. auf der Moorings Campsite hinter Monze.
Gruss
Ulli
Andreas Cierpka2’732 Beiträge · seit 200609. Apr. 2009 · Anette, habe gerade einmal den tracklog gescheckt. Wir haben von Ngoma bis zur Teerstraße in Namwala 3 Std. gebraucht (62 km). Bei uns war der Boden allerdings prügelhart.
Durch den Südteil des Kafue zu fahren ist aus meiner Sicht auch keine Alternative. Die Strecke ist gar nicht mal so schlecht, aber es hat elendig viele Tse-Tse Fliegen. Deshalb hatte es uns zumindest auf der Route nicht so gefallen. Das stellt sich natürlich anders da wenn ihr ohnehin in den Südteil wollt. Dann könnt ihr sicher der Empfehlung von Arne folgen und schon in Kolomo abbiegen.
Wir hatten nicht eine einzige TseTse-Fliege im Südteil und waren 2007 zeitgleich im Nordteil unterwegs. Dort haben und allerdings die Biester rund um Lufupa "abgefieselt". Die Strecke über Kalomo bis zum NDUNDUMWENSE GATE zieht sich in die Länge. Insgesamt bleibt es aber auch so ein anstrengeder Fahrtag (263 km / 10h 30 min Fahrzeit). Allerdings kannst du ca. 1 h abziehen, da wir uns noch das Administator House in Kalomo angesehen haben.
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SOSoutherndreamsGast10. Apr. 2009 · Hallo zusammen,
mich würde interessieren,
was ihr für Erfahrungen im Nordteil
bzw. Itetzhi Tezhi Region bezüglich Tieren gemacht habt,
Andreas war ja nicht so begeistert.
Wie war das bei Euch
Viele Grüße,
Bee Tee
bonniedoon120 Beiträge · seit 200610. Apr. 2009 · Im Südteil und Itetzhi Tezhi haben wir nicht viel gesehen. Dafür war die Landschaft sehr schön. Einzelne sightings waren auch nett, z.B. Ground Hornbills, ansonsten kleine Gazellenherden, ein paar Wasserböcke usw. Im Endeffekt war es für uns die angenehmste Art von Süden her in den Nordteil anzureisen.
Der Nordteil hat uns sehr gut gefallen, insbwsondere die Lufupa Region. Dort kann man auch Nachtfahrten vom Camp aus machen, die lohnen sich! Wir haben einen Jagenden Leoparden, eine Genet, viele Buschbabies, Eulen etc. gesehen. Ausserdem sind Löwen dort auch gut zu beobachten.
Leider konnten wir nicht in den Nordöstlichen Teil des Parks, weil es keinen Diesel mehr gab, McBrides Camp stand noch auf unserer Route. Eine Wanderung mit den kundigen Führern soll ein tolles Erlebnis sein.
Gruß
Arne
TOtoro148 Beiträge · seit 200610. Apr. 2009 · Hallo,
wir sind 07/08.2007 von der Kaingo-Lodge über den Itetzhi Tezhi, den Dundumwesi Checkpoint und Kalomo nach Livingstone gefahren. Wir sind Morgens recht zeitig aufgebrochen (gegen 7:00 Uhr) und waren gegen 19 Uhr in Livingstone. Haben uns einige mal leicht verfahren, das war ein ganz schön anstrengender Ritt, da unser Visa abgelaufen war mussten wir aus Zambia heraus.
Landschaftlich fanden wir den Südteil des Kafue interessant, hatten auch regional recht viel Tse-Tse Fliegen. An Tieren haben wir vor allem Wasserböcke gesehen, den Spuren nach muss es auch Elefanten geben (Nanzilla Region). In der Itetzhi Tezhi Region sind mir keine besonderen Tiere in Erinnerung geblieben .
Wenn der Untergrund nass ist, wird die Strecke sehr schwierig zu fahren sein, teilweise war die Piste tief ausgefahren.
Wen ihr in den Nordteil des Kafues wollt und wenig Zeit habt würde ich über Lusaka fahren, da könnte ihr es von Livingstone in einem Tag schaffen.
Im Nordteil waren wir bei McBridge, ein absolutes HighLight unserer Reise, an Tieren haben wir als besonderes (für uns) Wild-Dogs und Busch-Pigs gesehen ("und fast einen Löwen";) )
Torsten
AnnetteThemenstarter387 Beiträge · seit 200624. Mai 2009 · Hallo zusammen,
was wir rausfinden konnten ist, dass derzeit keine Möglichkeit besteht von Katima über Mongu in den Kafue zu kommen.
Über Namwalla ist zumindest riskant.
Wegen der viele Kilometer haben wir es auch nicht probiert.
Gruß Joachim
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Andreas Cierpka2’732 Beiträge · seit 200625. Mai 2009 · Was wir rausfinden konnten ist, dass derzeit keine Möglichkeit besteht von Katima über Mongu in den Kafue zu kommen.
Über Namwalla ist zumindest riskant.
Warum?
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AnnetteThemenstarter387 Beiträge · seit 200625. Mai 2009 · Wasser!!
Der Zambezi ist so weit übergelaufen, dass die Fähre nicht mehr fährt.
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Andreas Cierpka2’732 Beiträge · seit 200625. Mai 2009 · 😊
Der Zambezi ist so weit übergelaufen, dass die Fähre nicht mehr fährt.
Stimmt da war ja was
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anddor459 Beiträge · seit 200626. Mai 2009 · Hallo,
wir kommen gerade aus Sambia, wobei wir im Kafue nur den mittleren Teil bis zum McBrides Camp angesteuert haben. Unsere Anfahrt hat über Lusaka statt gefunden, da die Fähre in Mongu mometan nicht in Betrieb ist und die südliche Zufahrt über Choma lt. Nachfrage wohl weniger passierbar war.
Die D749 zum Tezhi Damm ist wohl lt. Mukambi Lodge ein Horror, da nach der Regenzeit diese Strecke wohl total kaputt ist .....
Das Lufupa-Camp ist momentan auch nicht erreichbar, da es wohl noch überflutete Stellen gibt.
Gruß
anddor