Axel1’130 Beiträge · seit 200613. Mai 2009 · Eventuell ist das Ganze leichter zu verstehen, wenn man bedenkt, dass die dann hochgeschraubten Preise auch vom einheimischen Parker zu leisten wäre. Bei uns entsprechen 20 NAM Dollar etwa 2 Euro, also 0,1% der typischen Beamtenpension. Für einen schwarzen Mittelstandsverdiener sind 20 Dollar das zehnfache, für den weißen Mittelstand immer noch rund das 5 fache und ich glaube nicht, dass hier in Deutschland jemand gerne 10 Euro zum 1 Std Parken beim Aldi zahlen würde.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Axel1’130 Beiträge · seit 200613. Mai 2009 · @Volker,
da stimme ich dir zu und halte es genauso, aber die Kinder mit ihren Kulleraugen. 😎
Wenn die Touristen wüßten, das das Betteln in größeren Gemeinden immer in Gangs aufgeteilt ist und der Bettelnde max. 1 Dollar von 10 bekommt und der Rest ein Typ in der Shebaa würde das vielleicht helfen.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
gglink5’538 Beiträge · seit 200813. Mai 2009 · Hallo Brigitte,
wir haben hier im Forum schon viel über Kriminalität diskutiert und uns die Frage gestellt, warum Touristen besonders oft das Ziel von Raubüberfällen sind. Das liegt u. a. daran, dass sie sich zu wenig um die Gepflogenheiten in einem Lande kümmern. Gerade bei der Frage, wann und wo Trinkgelder gezahlt werden und in welcher Höhe, unterscheiden sich Touristen und Einheimische doch sehr - und Ralf ist ein Einheimischer. Denn die Touristen rechnen immer nur in Ihrer Währung und da sind natürlich N$ 5 Peanuts. Hier aber ist der Lohn für ein bis zwei Stunden Arbeit. Also eine ganze Menge. Auch für Ralf, der hier im Lande lebt und bei weitem nicht das Einkommen hat, das unsere Besucher im Durchschnitt haben, auch wenn er selbständig ist und einen Gästebetrieb unterhält.
Und deshalb sollten sich die Besucher mit Trinkgeldern - und die Zahlung an den Guard ist ein Trinkgeld, denn er bekommt ja sein festes Gehalt von der Parkhausgesellschaft bzw. der Bewachungs-firma - den Gepflogenheiten im Lande anpassen und nicht die Preise verderben. Wenn ich trotzdem als (Halb-)Einheimischer hier eine Ausnahme empfohlen habe, dann nur, um den Guard zu ermuntern, auch beim Auto zu bleiben.
Deshalb finde ich es auch immer wieder richtig, wenn sich Touristen und Gäste vorher nach den Gepflogenheiten im Lande erkundigen und nicht mit dem Geld so rumschmeißen.
Ansonsten gebe ich Dir gerne Recht, dass Ihr bei den Lodge-Preisen viel mehr meckern oder noch besser die irren Preise der teilweise völlig überteuerten Luxusbetriebe nicht bezahlen solltet. Dann würde dieses Land für viel mehr Leute erschwinglich und davon könnten dann die Einheimischen noch viel mehr profitieren.
Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
PS: Ralf hat - wie ich gerade gesehen habe - schon selbst geantwortet. Ich stelle meine Meinung trotzdem hier ein, denn ich finde, dass es wichtig ist, auch mal die Leute, die hier leben, zu hören.
BRBrigitte1960140 Beiträge · seit 200813. Mai 2009 · Sorry, Ralf. Ich hab nicht gelesen, dass du dort wohnst.
Ich verstehe auch eure Gegenargumente, es ist ein schwieriges Thema. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich auch nicht mit Geld rumschmeiße. Es fällt mir aber extrem schwer, mit jemand über ein paar Cent zu verhandeln, wenn ich weiß, dass es mir eh nichts ausmacht und der andere nichts hat. Allerdings hab ich bei meiner Argumentation nicht bedacht, dass von so einem "großzügigem Verhalten" natürlich auch die Namibianer betroffen sind, die zwar nicht arm sind, aber für die trotzdem 1 Euro verhältnismäßig viel mehr als für mich ist.
Trotzdem müsst ihr mich verstehen. Ich glaube nicht, dass ich mich auch bei meinem zweiten Namibiabesuch dazu durchringen kann, um solche Summen zu feilschen. Muss ja nicht mit Geld rumschmeißen, aber ich geb einfach das, was verlangt wird - solange es im Rahmen ist. wir haben uns schon vorher informiert, wieviel man denn so gibt fürs Auto bewachen, etc. Eigentlich hatte ich auch nie das Gefühl, übers Ohr gehauen zu werden. Einmal wollten uns Leute an der Tankstelle doppelt abkassieren, da war ich allerdings auch stur. Vielleicht ist das nicht so klug, aber ich kanns einfach nicht. Wahrscheinlich muss man wirklich eine Zeitlang dort leben, um sich umzugewöhnen.
Zu den Süßigkeiten sag ich mal lieber nichts, da bin ich schuldig in allen Punkten, zumindest am Anfang der Reise 🙁 . Allerdings hab ich gelernt, dass ich da mein Verhalten ändern muss, weil es niemand was bringt.
a.jorysch457 Beiträge · seit 200613. Mai 2009 · @Brigitte
finde ich deine Einstellung erbärmlich....soviel Kleinlichkeit und Moralkeule als Argument für schlichten Geiz....
Überdenke Deinen Tonfall, der ist überhaupt nicht angebracht, sondern beleidigend und passt nicht in diese Forum.
Zügle Deine Zunge 😉
Gr Armand
VOVolker2’612 Beiträge · seit 200713. Mai 2009 · a.jorysch schrieb:@Brigittefinde ich deine Einstellung erbärmlich....soviel Kleinlichkeit und Moralkeule als Argument für schlichten Geiz....
Überdenke Deinen Tonfall, der ist überhaupt nicht angebracht, sondern beleidigend und passt nicht in diese Forum.
Zügle Deine Zunge 😉
Gr Armand
Hallo Armand,
Du hast vermutlich das letzte Posting von Brigitte überlesen, in dem sie ihre Position relativiert hat????
Anschließend denke nochmal darüber nach, welches Posting hier nicht passt 😉
Viele Grüße,
Volker
gglink5’538 Beiträge · seit 200813. Mai 2009 · Hallo Armand,
ich weiß nicht, ob Du die ganzen Theads über Sicherheit gelesen hast. Da waren noch viel schlimmere Aussagen und Unterstellungen und die hat leider keiner kritisiert. Aber Du hast auf jeden Fall Recht - wir sollten uns immer vorher überlegen, ob wir mit unseren Aussagen jemand persönlich beleidigen oder etwas zur Sache sagen.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Streifenhörnchen297 Beiträge · seit 200714. Mai 2009 · Hallo Australienfan,
mit Deiner Reiseerfahrung brauchst Du Dir in Namibia wirklich keine Sorgen machen. Ich bin auch viel gereist bevor ich das erste Mal in Afrika war. Namibia empfand ich immer als sicher, die ersten Male war ich alleine in Namibia und S.A. unterwegs. Die grössten Probleme hatte ich mit unzuverlässigen Mitreisenden ...
Ab und zu habe ich freiwillig oder unfreiwillig wild gezeltet (kann generell nicht empfohlen werden, da nicht überall möglich und nicht überall sicher); die ersten Reisen machte ich im Pkw und hatte auch einige Pannen und daher unfreiwillige Nächte am Auto, aber niemals schlechte Erfahrungen. Im Gegenteil, mir wurde immer freundlich geholfen.
Obwohl als Frau alleine unterwegs halte ich bei Unfällen und Pannen anderer Fahrzeuge an. Dies wird nicht unbedingt empfohlen. Wenn Dir die Lage nicht sicher erscheint oder Du nicht austeigen möchtest kannst Du auch durchs leicht geöffnete Fenster fragen ob Du Hilfe holen sollst.
Einkaufen war ich natürlich auch - wie schon von anderen ausführlich beschrieben sind die meisten Parkplätze bewacht.
Zum Tanken: ich steige immer aus, schon um mir die Beine zu vertreten. Ein 'Tip' für's Scheibenwaschen ist üblich, aber nicht zwingend.
Ich benutze auch die Postbank Sparcard und habe immer mehere dabei. Sie funktionieren fast überall. Mehere deshalb, weil man früher nur 4x kostenfrei abheben konnte. Wenn Du Bedenken mit manipulierten Automaten hast sind die Sparcards bestimmt eine gute Möglichkeit, das 'Risiko' zu minimieren, da auf jeder Karte nur ein relativ geringes Guthaben ist, das im Fall des Falles leergeräumt werden kann. Manchmal funktionierte die eine Karte nicht, dafür aber die andere...
Es empfiehlt sich immer Bargeld dabei zu haben, in manchen einsamen Gegenden kommst Du nicht an vielen Banken vorbei. Manche Supermärkte haben Automaten; teilweise gab es ein Limt, das abgehoben werden konnte. Meist funktioniert dort die Postbank Sparcard.
Ich wünsche Euch viel Spass in Namibia - es wird Euch gefallen! Und macht Euch nicht verrückt... Du bist schon weit gereist!
Viele Grüsse
heike
LOLothar199936 Beiträge · seit 200816. Mai 2009 ·