Die Strecke bis zur D3707 bin ich zweimal gefahren. Von leicht zu fahren bis dringend abzuraten ist da alles möglich.
Bis zu dem Punkt, wo man in den Khumib wechselt, ist die Strecke, so lange halbwegs trocken, einfach zu befahren. Der Rest der Strecke bis an die D3707 hängt davon ab, ob der Khumib in der Regensaison dann schon gelaufen ist. Wenn nicht, dann war er mindestens ein halbes Jahr trocken, andere sind vor Euch durchgefahren und haben an einst kritischen Stellen eine fahrbare Strecke gebaut. Das kann dann auch relativ einfach sein. Wenn der Hoarusib in der Regenzeit dann schon gelaufen ist und ihr die Ersten seid, die da nach dem Regen durchfahren, kann das brutal schwer sein.
Ihr müsst x-mal das Flussbett queren und einige Stellen werden dann tief matschig sein. Weil das Tal an einigen Stellen so eng ist, bewegt ein laufender Hoarusib da auch mal große Steine. Da sind dann eventuell große Bauarbeiten nötig, um eine fahrbare Strecke dadurch zu bauen. An den Bänken müsst ihr dann unter Umständen mehr als einen halben Meter hohe Kanten überwinden, die der Fluss frisch in den Sand gefräst hat und vor der Kante sind dann 10, 20m Matsch.
Wenn ihr es angehen wollt, dann unbedingt den Regen in Bergen 100km nordöstlich von Purros im Blick behalten, die den Hoarusib speisen. Für mich stimmt das Risiko-/Erlebnis-Verhältnis bei der Strecke im November nicht.