Für Radfahrer

7 Antworten · 1'920 Aufrufe · gestartet 17. Aug. 2017 von freshy
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Themenstarter3'883 Beiträge · seit 201117. Aug. 2017 · #1
Soeben aus dem Netz gefischt:
http://www.n-tv.de/reise/Entschleunigt-durch-die-karge-Steinwueste-article19984961.html

Eine gute Nacht wünscht
freshy
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443 Beiträge · seit 201417. Aug. 2017 · #2
Vorgemerkt für mein nächstes Leben 😄
LG
Ute
7'296 Beiträge · seit 200617. Aug. 2017 · #3
... den armen Kerlen auf dem Titelbild ...
http://bilder1.n-tv.de/img/incoming/crop19984920/537499154-cImg_16_9-w680/eAGVkr9PFEEUxx-nF1AwMWI0FiaIBhPCze7eLbAXxOgJyMUDEg-8gQUZduf29pzdWWZmYRGxszEmFrZ2tlrZGv8AExtaKytjjImxs9KZPX5X.jpg
... des Berichts hat man ja das ganze Gepäck geklaut.

So muss das aussehen: 😉

ego2.jpg


Die 30 Liter Wasser in den Faltkanistern auf dem Anhänger sind schon leer ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
890 Beiträge · seit 201618. Aug. 2017 · #4
Hi Wolfgang,
sind ja nicht alle so Hardcore unterwegs..... Den Radgruppen bin ich schon im Eldorado Camp und im Soussusvlei begegnet, mit Begleitfahrzeug und Ersatzrädern auf dem Anhänger und als "Lumpensammler" bei mangelnder Kondition. Macht aber bestimmt Spaß so eine Tour.
PS: Ist das ein Original Bob Jack, den du angehangen hast?
Gruß
7'296 Beiträge · seit 200618. Aug. 2017 · #5
... der Hänger ist ein BOB YAK aus etwa dem Jahr 2000. Viele Alternativen gabe es damals ja nicht.

Diese geführten Gruppen habe ich 2015 in Solitaire und Sesriem auch gesehen. Ich saß gerade am Grab von Moose, als die ersten Radler ankamen. Die hatten ein ziemlich ordentliches Tempo drauf. Die nächsten kamen innerhalb der nächsten 10-15 Minuten mit sehr unterschiedlichem Tempo an. Das sah für mich aus, als hätte man die erst 5 km vorher erst aufs Rad gelassen, denn bei diesen Geschwindigkeitsunterschieden wäre nach einer richtigen Tagesetappe der "Zieleinlauf" auf Stunden verteilt gewesen.
Alle sahen recht entspannt aus, hatten völlig saubere Klamotten an (nicht eingestaubt von vorbeifahrenden Autos). Lange kann die Radetappe nicht gewesen sein.

Es gibt auch geführte Radtouren mit eigener Gepäckmitnahme, aber letztlich ist es bei Radreisen wie beim Reisen mit dem Auto. Fahrrad oder Auto sind ja nur das Verkehrsmittel. Wenn man eine geführte Gruppentour im Auto oder Bus nicht mag, dann ist es mit dem Rad nicht besser (vermute ich).

"Hardcore" muss es übrigens auch nicht sein. Als ich 2015 von Windhoek zum Sossusvlei geradelt bin, saß ich ein ganzes Jahr zuvor nicht auf dem Rad. Eine Woche zuvor gab es eine 20 km-Probetour, um zu schauen, ob das Fahrrad noch ok ist. Man hat da oft falsche Vorstellungen, wenn es um solche Radtouren geht.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
890 Beiträge · seit 201618. Aug. 2017 · #6
...ich würde das ja auch gern mal machen - nur bekomme ich da zu hause Ärger....
Hardcore - da ich mich ja schon mit so einer Radreise (also alleine) befasst habe und ich dann beispielsweise in Namibia die endlosen Straßen mit Schotter sehe, ich dann in meinem klimatisierten "Bomber" mit allem drum und drin sitze sag ich mir schon - Uhhhhhhh was würdest du jetzt mit dem Rad und dem Anblick dieser endlosen Weite der Straße machen. Und dann noch den Wind von vorn......
Mein ideales Radreiseland wäre glaube ich Malawi.
Ah ja, Bob Yak wird es geschrieben... Habe hier einen Nachbau von dem zu hause. Bin auch zufrieden und hat nur ein zentel vom Bob gekostet.
Die Gruppe im Eldorado Camp war auch entspannt. Die sind von Outjo gekommen, also ca 90-100km in den Beinen.
Gruß
zuletzt bearbeitet 18. Aug. 2017
7'296 Beiträge · seit 200618. Aug. 2017 · #7
Can schrieb:...ich würde das ja auch gern mal machen - nur bekomme ich da zu hause Ärger....

... da könnte ich Dir als Argumentationshilfe zur Verfügung stehen. Gibt übrigens auch Pärchen, die bestimmte Etappen getrennt zurückgelegt haben - einer per Auto, einer per Rad. Die meiste Zeit gemeinsam, aber halt mal auch 'ne Etappe getrennt ...
Hardcore - da ich mich ja schon mit so einer Radreise (also alleine) befasst habe und ich dann beispielsweise in Namibia die endlosen Straßen mit Schotter sehe, ich dann in meinem klimatisierten "Bomber" mit allem drum und drin sitze sag ich mir schon - Uhhhhhhh was würdest du jetzt mit dem Rad und dem Anblick dieser endlosen Weite der Straße machen. Und dann noch den Wind von vorn......

... völlig entspannen. Natur. 60 Grad+ in der Sonne, wenn man im dortigen Sommer radelt.
Ich weiß, dass da einige völlig abdrehen bei dem Gedanken, aber es entspannt und entkoppelt 100% vom Alltag. Kann ich lange erzählen, aber begreift man wirklich erst, wenn man es mal gemacht hat.
Und danach hat man auch einen anderen Blick auf die Einheimischen, die unter diesen Bedingungen leben - ohne Auto, Klimaanlagen, Supermarkt, Infrastruktur allgemein.
Mein ideales Radreiseland wäre glaube ich Malawi.

Malawi ist ein tolles Reiseland, aber auf den wenigen Fernverkehrstraßen muss man die Sinne beisammen haben. Ein Radler als Gegenverkehr zählt nicht. Der muss in die Botanik, wenn von gegenüber überholt wird. Die restlichen Straßen sind prima, der Verkehr nicht so üppig und auf den Pisten gibt es spannende Begegnungen. Tolles Land für Radreisen. Rückspiegel gehört unbedingt ans Rad, finde ich.
Ah ja, Bob Yak wird es geschrieben... Habe hier einen Nachbau von dem zu hause. Bin auch zufrieden und hat nur ein zentel vom Bob gekostet.

... 30 Euro für 'nen Anhänger? Den würde ich dann nicht mal geschenkt nehmen.
Selbst der Yak hat Problemstellen. Ohne Modifikation ist der auch nur begrenzt zu empfehlen.
Die Gruppe im Eldorado Camp war auch entspannt. Die sind von Outjo gekommen, also ca 90-100km in den Beinen.
Gruß

... so hat es zumindest ausgesehen, dass sie die ganze Strecke von dort geradelt kamen. 😉
Mit Gepäcktransport, Pannenhilfe per Handy, Wasserversorgung usw. ist es einfach. Kann jeder machen, der halbwegs gesund ist.

Gruß
Wolfgang
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890 Beiträge · seit 201618. Aug. 2017 · #8
...na vielleicht wird es irgendwann noch einmal.

Ja zu dem Billighänger - ich hatte auch erst gedacht, der wäre totaler Schrott. Muss aber sagen, dass der schon ca. 6 Jahre recht schweres Zeug (um die 25kg) zuverlässig geschleppt hat. Muss natürlich zugeben, unter unseren Bedingungen hier. Vielleicht würde er bei ner Fernreise auch flöten gehen. was ich mir auf jeden Fall neu kaufen würde, wäre ein hochwertigeres Rad für den Hänger - das wäre derzeit das einzige Teil wo ich bedenken hätte. Das Ding hat 42,-€ gekostet........

Aber jetzt lassen wir das Thema, sonst regt sich wieder wer auf......

Gruß