THEMA: Tausche 10 Löwen gegen einen Leoparden
21 Jan 2014 08:39 #322116
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17.12.
Rooiputs Nr. 4
Ein Gamedrive am Morgen Richtung Twee Revieren bringt wenig, wir beschliessen noch ein Stück auf botswanischer Seite Richtung Norden zu fahren.


Nach 500 Meter sehen wir einen Löwen, der sich gerade zum Schlafen nieder gelassen hat. Er blinzelt uns immer wieder an, kann aber die Augen nicht mehr lange aufhalten und schläft dann ein.





Danach beobachten wir noch die Erdmännchen.





Wir fahren nochmal nach Twee Revieren, um zu tanken und eine Runde in dem kleinen Pool zu erfrischen, da es wieder sehr heiss ist.
Am Nachmittag fahren wir nochmal zu der Stelle, wo wir den Löwen vermuten. Der hat sich nun mitten auf den Weg gelegt. Wir stehen ca. 3 Meter von ihm entfernt. Da haben wir nun unseren Privatlöwen.








Hinter uns reihen sich dann noch zwei Autos ein. Irgendwann wird es Löwen zu dumm, er steht auf und geht zum Wasserloch. Alle Autos hinterher. Der Löwe trinkt und geht dann wieder zurück in den Schatten, dieses Mal nicht ganz so nah am Weg. Jetzt hat er vielleicht doch noch Ruhe zum Schlafen.










Begeistert fahren wir direkt zur Campsite zurück, das Erlebnis ist heute nicht mehr zu toppen.
Dort erfahren wir eine Lektion in Sachen Globalisierung: Wir kochen für unseren Nudelsalat Penne italienischer Art, die in Litauen für eine südafrikanische Fa. hergestellt wurden, in Namibia verkauft und nun in Botswana von Deutschen gegessen werden. Auf den Maiskolben und den Lammkoteletts, die wir dazu grillen, steht keine Herkunftsbezeichnung.

Löwen: 2

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21 Jan 2014 16:48 #322199
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18.12.
Nossob Campsite
Am Morgen brechen wir auf nach Nossob. Kurz hinter Kij Kij treffen wir auf ein Löwenrudel , 2 Paschas , 3 Weibchen und mindestens 3 Cubs. Wir beobachten sie eine Weile und fahren dann weiter. Leider haben sich die Cubs meistens im Gebüsch versteckt.







Schön bald sehen wir auf der rechten Seite ?? natürlich Löwen.
Eine Löwin, ein Pascha und eines Junges sind auf der Suche nach einem Schattenplatz. Sie überqueren vor uns die Straße und legen sich unter einen Baum.












Eine schwarze Mamba kann ich leider nicht fotografieren, da Frank sie beinahe überfahren hätte. Die Schlange ist dann lieber schnell im Gebüsch verschwunden.
In Nossob wollen wir uns im Pool erfrischen, es sind eine Menge Kinder in der nicht ganz sauberen Brühe und stark gechlort ist es auch nicht. Wir ziehen darum eine kalte Dusche vor. Danach unterhalten uns die Fuchsmangusten und Buschhörnchen auf dem Platz.





Die Hörnchen graben sich im Sand ein, weil es so heiss ist.





Später backe ich dann noch ein Brot im Potje und wir stocken im Laden unsere Getränkevorräte auf.
Am Abend regnet es ein wenig und in der Ferne zieht ein Gewitter auf.







Wir machen einen Gemüseeintopf und grillen die letzte Boerewurst dazu.
Die ganze Nacht hält uns Löwengebrüll wach, zum ersten Mal in diesem Urlaub.

Löwen : 11

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22 Jan 2014 09:46 #322348
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19.12.
Mabuasehube Nr. 4
Am Morgen gibt es das leckere Brot, dass wir am Vortag gebacken haben.



Das Brot, das es im Shop in Nossob gibt, ist ungeniessbar, da es aus der Kühltruhe kommt und komplett durchweicht ist.
Wir fahren schon um 6.30 Uhr ab nach Mabuasehube. Die Fahrt über die Dünen ist einfacher als gedacht, auch weil es an vielen Stellen leicht geregnet hat.



Schon um 12.30 Uhr treffen wir auf unserer gebuchten Site Mabuasehube Nr.4 ein.
Diese liegt wunderschön mit toller Aussicht auf die Pfanne.





Die Ausstattung besteht aus einer Dusche ohne Wasser und einem Plumpsklo und natürlich dem üblichen A-Frame, den wir bei 39 Grad dringend brauchen.
Die Fahrt hat einige Opfer gefordert: die Tischhalterung auf dem Dach ist gebrochen, eine Befestigung des Dachträgers ist gebrochen und ein Savanna ist undicht. Bis auf das Savanna können wir den Schaden verschmerzen.
Tiere haben wir unterwegs wenige gesehen. Wahrscheinlich ist es allen viel zu heiss.
Am Abend machen wir noch einen kleinen Gamedrive , aber auch hier ist wenig zu sehen ausser der tollen Landschaft.







Als die Sonne untergeht, machen wir uns einen Bohnensalat und grillen Steaks und Butternut.

Nachts ist es sehr stürmisch, aber entgegen meiner Befürchtungen hält das Dachzelt durch.

Löwen: 0

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22 Jan 2014 15:32 #322420
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20.12.
Mabuasehube Nr.4
Am Morgen bleiben wir im Camp, geniessen die tolle Aussicht und reparieren die Schäden der Herfahrt. Es ist leicht bewölkt und nicht so heiss wie am Vortag. In der Pfanne sehen wir diverse Tiere vorbeiziehen.








Am Nachmittag backen wir uns einen Obstkuchen im Potje, es ist unser Hochzeitstag. Später testen wir unser neues Sat-Telefon und rufen Franks Mutter an, die heute Geburtstag hat.
Am Abend machen wir noch einen Gamedrive, aber wieder ist von Löwen nichts zu sehen. Von der Mpayathulwa Pan zur Khiding Pan sehen wir zumindest frische Löwenspuren.
Zum Sonnenuntergang gibt es Schafskäse und Oiven, also eigentlich Feta, der aus Kuhmilch hergestellt ist. Schmeckt aber nicht schlecht, danach Spaghetti mit Thunfischsausse.




Löwen : 0 Unser Tagesschnitt geht gewaltig nach unten :(

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Die Nacht verläuft ruhig, es stürmt nicht mehr.
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23 Jan 2014 15:11 #322675
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21.12.
Bosobogolo Pan Nr.1
Am Morgen fahren wir nochmal zur Mpayathulwa Pan, vielleicht sind die Löwen ja wieder an der Campsite. Leider haben wir Pech, wieder keine Löwen in Sicht.
Dafür ist die Landschaft sehr schön mit viel Grün und gelben Blüten überall.



Den Rest des Tages verbringen wir auf der Bosobogolo Pan Campsite und geniessen die Ruhe, bevor es morgen nach Nossob zurück geht.







Am Nachmittag kommen zwei südafrikanische Fahrzeuge vorbei und fragen uns mehrfach , ob wir eine Buchung für Bosobogolo hätten. Da sie im Gegensatz zu uns keine Buchung haben, ziehen sie dann aber doch weiter.
Am Abend gibt es geschmorte Zucchini und Kartoffeln mit Sausse Tartare und ein dickes Rumpsteak vom Grill.
Es ziehen dunkle Wolken auf und in der Ferne blitzt es. Bei uns bleibt es zum Glück wieder trocken.



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22.12.
Nossob Campsite

Bereits um 5.30 Uhr fahren wir ab , Frühstück gibt es unterwegs im Auto. Wir habe ein wenig Sorge vor der Düne bei km 33 vor Nossob, die in dieser Richtung schwieriger sein soll. Deshalb möchten wir möglichst früh dort ankommen.
Teilweise hat es unterwegs etwas geregnet, so dass der Sand fest ist. Durch den vielen Anreiseverkehr der letzten Tage hat die Piste aber viel mehr Wellblech als noch auf der Hinfahrt. Da wir so früh unterwegs sind, sehen wir aberl mehr Tiere als auf dem Hinweg.










Es ist alles viel grüner geworden in den drei Tagen. Es ist schon beeindruckend, wie sich die Wüste so schnell verändert , wenn es ein wenig regnet.



Unterwegs treffen wir auf drei Fahrzeuge , die in Matopi übernachtet haben, zwei davon mit Hänger. Zum Glück lassen uns die drei vorbei, da wir viel flotter unterwegs sind.
Die Dünenquerung ist recht einfach, wenn man mit Tempo (ca. 50 km/h ) anfährt. Dumm ist manchmal, dass die Anfahrt nicht gerade sondern in Kurven verläuft :) Tatsächlich ist die Düne bei km 33 vor Nossob die größte Hürde, der Sand ist recht tief und die Anfahrt lang und kurvig.



Die größte Sorge bereitet uns aber jedes Mal der Dünenkamm. Man kann nicht sehen , ob jemand aus der anderen Richtung auch gerade mit viel Schwung die Düne anfährt.
Schon um 10.00 Uhr sind wir in Nossob. Am Himmel hängen schwarze Wolken. Wir backen erstmal neues Brot. Kaum sind wir fertig damit, kommt leichter Regen auf, der aber schnell wieder vorbei ist.
Trotzdem melden wir uns zum Nightdrive an und bangen, dass dieser nicht wegen Regen ausfällt.
Wir haben Glück, es findet statt. Wir sehen einige Schakale und Springböcke und später als es dunkel wird viele Springhasen, ganz flüchtig einen Cap Fox , eine African Wildcat und am Wasserloch wieder eine braune Hyäne.





Als wir zurück sind, gibt es Chili con Carne , wobei das Carne in diesem Fall aus Würstchen besteht. Es ist aber schön scharf (dank einem ordentlichen Schuss PiriPiriSausse) und lecker.

Lange vor Sonnenaufgang brüllen wieder die Löwen.

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