THEMA: Tausche 10 Löwen gegen einen Leoparden
15 Jan 2014 10:41 #321034
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Hallo zusammen,

seit Sonntag sind wir nun zurück von unserer Reise durch das südliche Namibia und Südafrika.

Obwohl es ja geradezu wimmelt von Reiseberichten über diese Gegend, möchte ich Euch trotzdem ein wenig von unserer Reise erzählen.
Für alle, die nur gezielt über das ein oder andere Ziel lesen wollen, werde ich die einzelnen Tage jeweils verlinken.

Unsere Route :

12.12. Abflug
13.12. Windhoek Pension Uhland
14.12. Red Dune Camp
15.12. Kieliekrankie
16.12. Rooiputs Nr.4
17.12. Rooiputs Nr.4
18.12. Nossob
19.12. Mabuasehube Nr.4
20.12. Mabuasehube Nr.4
21.12.. Bosobogolo Nr.1
22.12. Nossob
23.12. Urikaruus
24.12. Mesosaurus Busch Camp
25.12. Fish River Lodge
26.12. Fish River Lodge
27.12. Gunsbewys
28.12. Klein Aus Vista Eagles View
29.12 Klein Aus Vista Eagles View
30.12. Richtersveld De Hoop
31.12. Richtersveld Tatasberg
01.01. Port Nolloth Scotia Inn
02.01. Lamberts Bay Malkopan Campsite
03.01. Cederberge Jamaka Campsite
04.01. Paternoster Oystercatcher Lodge
05.01 bis 11.01. Kapstadt Bird`s Nest

Nachher geht es los.

LG
Montango
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Letzte Änderung: 13 Feb 2014 08:19 von Montango.
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15 Jan 2014 10:49 #321042
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12.12.
Dieses Mal ist alles anders, sogar der Weg zum Flughafen. Wir haben in den letzten 2 Monaten ein Haus umgebaut und sind vor 4 Wochen umgezogen. Zum Glück habe ich meine Packlisten, so dass ich hoffe , alles Wichtige ist dabei. Kurz vor dem Abflug haben wir dann noch versucht, die Reise zu verhindern. Ich habe mir 3 Tage zuvor beim Aufwachen mit dem Finger die Hornhaut vom rechten Auge verletzt und Frank ist am Abflugtag gegen die tags zuvor eingebaute Vollglastür gerannt und hat sich die Nase innen und aussen blutig geschlagen.
Irgendwann sitzen wir trotzdem im Flieger. Alles wird gut (hoffen wir zumindest)
Der Flug ist ruhig, bis auf das Neugeborene 4 Reihen vor uns, dass mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks alle 2 Stunden für 10 Minuten schreit. Die junge Mutter schüttelt es dann immer solange, bis es beschließt lieber wieder ruhig zu sein.
Nach dem Stress der letzten Woche schlafen wir sofort ein, als das Licht ausgeht.

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Letzte Änderung: 15 Jan 2014 14:00 von Montango.
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15 Jan 2014 10:58 #321044
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13.12.
Der Flieger landet in Johannesburg 15 Minuten zu früh. Die Hoffnung mit Gepäck den Anschlussflug nach Windhoek zu erreichen steigt. Wir eilen zum nächsten Gate. Unterwegs fragt uns ein deutsches Paar , warum alle so rennen. Wir rufen ihnen im Vorbeilaufen zu, dass wir nur 1 Stunde Umsteigezeit haben. „Wir haben 2 Stunden Zeit“ ist die Antwort. Kurz bevor die Türen geschlossen werden, sehen wir das Paar in unseren Flieger einsteigen. Da hat wohl jemand nicht an den Zeitunterschied gedacht.
In Windhoek gelandet, kommt das Gepäck früh aus dem Flieger. Super, erste Hürde geschafft.
Wir werden von Buschlore abgeholt und übernehmen unseren Mietwagen (Hilux DoubleCab mit Dachzelt). Das dauert länger als erwartet, da einiges nachzubessern ist. Dazu aber später mehr.
Noch schnell für 1,5 h in die Maruea Mall und der Einkauf für die nächsten Wochen ist erledigt.
Wir übernachten in der Pension Uhland. Diese ist einfach aber für den Preis durchaus ok.
Im Garten ist viel Platz, um unser Auto zu beladen. Essen und Getränke für 2 Wochen werden verstaut.




Nachdem wir den Wagen eingeräumt haben, nehmen wir ein Taxi zu Joes Beerhouse, wo wir per Mail einen Tisch reserviert haben. Uns gefällt es dort immer wieder gut, auch wenn das Essen nur mittlerer Qualität ist. Aber es ist Freitag abend und die Stimmung dort ist klasse.




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15 Jan 2014 13:58 #321078
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14.12.
Red Dune Campsite

In der Früh tanken wir noch den Wagen und kaufen im Bottle Store noch ein paar Getränke. Dann geht es auf den langen Weg nach Süden. Kurz nachdem wir die Stadt verlassen haben, geht es für 200 km nur geradeaus mit Zäunen rechts und links. Unser Ziel ist die Farm Tranendaal und deren Red Dune Campsite. Auf der Farm läßt man uns den Luftdruck ab und meint es sei in der Mittagshitze etwas schwierig auf die Düne zu kommen. Voller Erwartung nähern wir uns dem Anstieg. Die Auffahrt ist total einfach, wir hätten wahrscheinlich mittendrin anhalten und wieder anfahren können.



Die Campsite selber ist wunderschön gelegen und wir geniessen die Aussicht auf die Kalahari.






Am Abend gibt es Tomaten-Avocado-Salat , Chickensosaties, Boerewust und Grillpäckchen mit Zucchini , Tomate und Schafskäse. Lecker, dazu ein paar Gläser aus dem ersten Weinkanister.

Jetzt sind wir wieder angekommen in Afrika.

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Löwen werden total überbewertet: 1. liegen sie meistens faul rum und 2. sehen sie doch irgendwie alle gleich aus ;)

15.12.
Kieliekrankie

Am Morgen räumen wir die Lebensmittel so um, dass sie einer einfachen Grenzkontrolle standhalten. Gemüse ganz nach hinten in die letzten Boxen, Bier verteilen und Fleisch in Plastiktüten, die man schnell aus dem Kühlschrank in die Rucksäcke räumen kann.
An der Grenze müssen wir nur aus Namibia ausreisen, eine Einreise entfällt, da wir ja hierher zurück kommen wollen.
Man fragt uns nur nach Feuerholz, als der Grenzer unsere Holzkohle sieht ist er auch schon zufrieden. In Mata Mata kaufe ich noch schnell ein paar Sack Holz und dann geht es Richtung KielieKrankie.
Bald sehen wir schon Giraffen und verschiedene andere Tiere.








Am Wasserloch Veertiende Boorgat liegt ein Löwenpascha im Gebüsch mit einem Riss, hinter den Büschen drei Löwinnen. Leider können wir nicht allzu gut fotografieren, da in der besten Position ein Auto steht, aus dem aus allen Fenstern Kameras mit langen Objektiven und Aufhellblitzen schauen. Das wird noch dauern, zudem stehen bereits drei Autos Schlange um nachzurücken. Wir machen ein paar Fotos aus der zweiten Reihe und fahren weiter , unser Privatlöwe kommt schon noch.








Kieliekrankie ist wirklich schön, hier wären zwei Nächte auch gut gewesen.



Der Abenddrive ist ziemlich ereignislos bis auf einen Snake Eagle.





Auf der Terrasse mit Blick auf das Wasserloch machen wir Tomatensalat, Lammkoteletts mit Kräuterbutter und Katoffelsalat.
Spät am Abend erscheint am Wasserloch zuerst ein Leopard und später eine braune Hyäne. Leider ist das Wasserloch soweit entfernt, das man die Tiere im Dunkeln nur schlecht erkennen kann. Ich bin noch nicht geübt und finde in der Aufregung weder das Fernglas noch habe ich die Kamera mit Stativ parat. Frank hat nur die Hyäne gesehen, nicht aber den Leopard. So glaubt er mir bis heute nicht, dass er da war. Diese Sichtung zählt also nicht 
Trotzdem gehen wir sehr zufrieden früh schlafen. Für den ersten Tag war das schon nicht schlecht.

Löwen: 4

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Danke für Eure Kommentare, ich werde mich anstrengen, dass der Bericht bald fertig wird.
@Bele: den Leoparden nehme ich gerne, wir sind scheinbar auf Löwen abonniert.

16.12.
Rooiputs Nr. 4

Früh fahren wir das Auobtal hinunter, Tiere sehen wir dabei keine und damit meine ich nicht nur Löwen, auch alle Antilopen scheinen Urlaub zu machen.
In Twee Revieren checken wir für 2 Nächte Rooiputs ein. Auf dem Weg durchs Nossobtal sehen wir dann Gnus mit Jungen, Kuhantilopen und einen Löffelhund mit Jungen, den wir lange beobachten und dann natürlich noch 2 Löwenpaschas, die es sich im Schatten gemütlich gemacht haben.
















In Rooiputs haben wir Platz Nr. 4 gebucht, dieser ist am schönsten gelegen.



Nr. 1 ist direkt an der Einfahrt, 2 und 3 sind dicht beieinander und von 5 und 6 sieht man direkt auf die neue Lodge.



Wir stellen vorsichtshalber mal unsere Stühle auf der Site ab, es soll ja schon mal zu Fehlern  bei der Belegung der Plätze kommen . Auf unserem weiteren Gamedrive sehen wir 3 Löwinnen, die im Schatten schlafen.



Im Nossobtal hat es bereits geregnet, so dass es noch einige Schlammlöcher gibt.
Da bald Mittag ist, fahren wir auf die Campsite zurück, richten uns ein und lesen ein wenig. Es ist sehr windig und heiss.
Am Abend fahren wir wieder zu den drei Löwinnen , wir finden sie ein paar Meter weiter unter einem anderen Baum. Hier liegen sie zufrieden auf dem Rücken und halten sich die dicken Bäuche. Als sie aufstehen , um etwas weiter in den Schatten zu kommen, sehen wir , das eine der Löwen ein Senderhalsband trägt.







Da die drei wohl satt sind und sich nicht bewegen, fahren wir irgendwann weiter. Nach ca. 7 km sehen wir erneut 2 Löwinnen im Gras schlafen. Wir haben sie nur dadurch erkannt, dass dass eine Schwanzspitze in die Höhe ragt.



Da es heute so heiss ist, bewegt sich auch hier nichts. Auch die Springböcke dösen.



Kurz vor Sonnenuntergang fahren wir zur Campsite zurück, auch die drei Löwinnen von vorhin liegen weiter unverändert im Gras.
Zufrieden geniessen wir unseren Tomaten-Avocado-Salat und Geschnetzeltes mit Gnocchi aus dem Potje.



Wir leuchten regelmäßig die Umgebung ab, auch weil es auf der Campsite Löwenspuren gibt.



Plötzlich ruft Frank „Da ist eine Art Mini-Känguru“ . Da Kängurus endemisch sind und wir ja nunmal in Afrika sind, können es wohl nur Springhasen sein. Tatsächlich hoppeln einige davon rund um die Campsite.



Löwen sind keine da, zumindest sehen wir sie nicht. Da Vollmond ist und die Sicht gut, bleiben wir ziemlich lange am Feuer sitzen., bevor wir ins Dachzelt kriechen.

Löwen : 10

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