Das Video wurde hier glaube ich vor einem Jahr schon mal gepostet. Und in 10 Jahren wird Dame mit dem Löwen-Selfie sich wahrscheinlich über die dann einfallenden "Neulinge" aufregen. Das Muster wiederholt sich immer wieder: Die jeweils "alten Hasen" kritisieren die Neuen.
Und es war eben immer so, dass relativ erfahrene Reisende neue Gegenden touristisch öffnen und erschließen. Irgendwann kommt dann die Masse nach. Früher hat das 20-30 Jahre gebraucht. Dank Social-Media reicht heute unter Umständen ein Jahr, und ein ehemaliger Geheimtipp ist überlaufen und versaut. Überlaufen heißt dabei nicht, das 5 Millionen Leute einfallen, sondern dass eben die örtlichen Kapazitäten ausgeschöpft bis überlastet sind.
So doof ich das auch selbst finde: Ich stimme denen zu, die sagen, dass es ohne immer striktere Regeln und deren effektive Durchsetzung dann nicht geht. Immer mehr geht dadurch dann das verloren, was ich eigentlich in Afrika such(t)e. Ein Stück Freiheit, pure Natur, Ruhe.
Tendenziell geht es am Ende in die Richtung, ein paar durchorganisierte Instagram- und TikTok-taugliche Instant-Abenteuer zu "erleben". Das Endstadium ist quasi der immer noch boomende Kreuzfahrttourismus: Bis zu 5.000 Leute werden gleichzeitig in irgendeinem Hafen ausgespuckt, mit dem Bus irgendwo hingekarrt, erleben da 2-3 Stunden ihr mundgerecht serviertes Instant-Abenteuer und weiter geht es zum nächsten Highlight im nächsten Hafen. Und dann haben die 5.000 Leute das Gefühl, exotische Länder wie Jordanien, Ägypten oder eben auch Namibia gesehen zu haben. Auch wenn das vielleicht sarkastisch klingt: ich kritisiere das gar nicht. Ich beobachte das nur und stelle fest.
Bezüglich Botswana wäre noch zu sagen, dass das Land seit Jahrzehnten außerordentlich unfähig ist, was die Entwicklung seines Tourismus-Potentials anbetrifft. Da ist es nicht verwunderlich, das man auch in der Mabuasehube Section sehenden Auges auf ein Desaster zusteuert.
Grüße, Torsten
Und es war eben immer so, dass relativ erfahrene Reisende neue Gegenden touristisch öffnen und erschließen. Irgendwann kommt dann die Masse nach. Früher hat das 20-30 Jahre gebraucht. Dank Social-Media reicht heute unter Umständen ein Jahr, und ein ehemaliger Geheimtipp ist überlaufen und versaut. Überlaufen heißt dabei nicht, das 5 Millionen Leute einfallen, sondern dass eben die örtlichen Kapazitäten ausgeschöpft bis überlastet sind.
So doof ich das auch selbst finde: Ich stimme denen zu, die sagen, dass es ohne immer striktere Regeln und deren effektive Durchsetzung dann nicht geht. Immer mehr geht dadurch dann das verloren, was ich eigentlich in Afrika such(t)e. Ein Stück Freiheit, pure Natur, Ruhe.
Tendenziell geht es am Ende in die Richtung, ein paar durchorganisierte Instagram- und TikTok-taugliche Instant-Abenteuer zu "erleben". Das Endstadium ist quasi der immer noch boomende Kreuzfahrttourismus: Bis zu 5.000 Leute werden gleichzeitig in irgendeinem Hafen ausgespuckt, mit dem Bus irgendwo hingekarrt, erleben da 2-3 Stunden ihr mundgerecht serviertes Instant-Abenteuer und weiter geht es zum nächsten Highlight im nächsten Hafen. Und dann haben die 5.000 Leute das Gefühl, exotische Länder wie Jordanien, Ägypten oder eben auch Namibia gesehen zu haben. Auch wenn das vielleicht sarkastisch klingt: ich kritisiere das gar nicht. Ich beobachte das nur und stelle fest.
Bezüglich Botswana wäre noch zu sagen, dass das Land seit Jahrzehnten außerordentlich unfähig ist, was die Entwicklung seines Tourismus-Potentials anbetrifft. Da ist es nicht verwunderlich, das man auch in der Mabuasehube Section sehenden Auges auf ein Desaster zusteuert.
Grüße, Torsten



