Video: Lion in my tent - Mabua

38 Antworten · 8'588 Aufrufe · gestartet 07. Nov. 2022 von panther
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Gast17. Nov. 2022 · #21
Das Video wurde hier glaube ich vor einem Jahr schon mal gepostet. Und in 10 Jahren wird Dame mit dem Löwen-Selfie sich wahrscheinlich über die dann einfallenden "Neulinge" aufregen. Das Muster wiederholt sich immer wieder: Die jeweils "alten Hasen" kritisieren die Neuen.

Und es war eben immer so, dass relativ erfahrene Reisende neue Gegenden touristisch öffnen und erschließen. Irgendwann kommt dann die Masse nach. Früher hat das 20-30 Jahre gebraucht. Dank Social-Media reicht heute unter Umständen ein Jahr, und ein ehemaliger Geheimtipp ist überlaufen und versaut. Überlaufen heißt dabei nicht, das 5 Millionen Leute einfallen, sondern dass eben die örtlichen Kapazitäten ausgeschöpft bis überlastet sind.

So doof ich das auch selbst finde: Ich stimme denen zu, die sagen, dass es ohne immer striktere Regeln und deren effektive Durchsetzung dann nicht geht. Immer mehr geht dadurch dann das verloren, was ich eigentlich in Afrika such(t)e. Ein Stück Freiheit, pure Natur, Ruhe.

Tendenziell geht es am Ende in die Richtung, ein paar durchorganisierte Instagram- und TikTok-taugliche Instant-Abenteuer zu "erleben". Das Endstadium ist quasi der immer noch boomende Kreuzfahrttourismus: Bis zu 5.000 Leute werden gleichzeitig in irgendeinem Hafen ausgespuckt, mit dem Bus irgendwo hingekarrt, erleben da 2-3 Stunden ihr mundgerecht serviertes Instant-Abenteuer und weiter geht es zum nächsten Highlight im nächsten Hafen. Und dann haben die 5.000 Leute das Gefühl, exotische Länder wie Jordanien, Ägypten oder eben auch Namibia gesehen zu haben. Auch wenn das vielleicht sarkastisch klingt: ich kritisiere das gar nicht. Ich beobachte das nur und stelle fest.

Bezüglich Botswana wäre noch zu sagen, dass das Land seit Jahrzehnten außerordentlich unfähig ist, was die Entwicklung seines Tourismus-Potentials anbetrifft. Da ist es nicht verwunderlich, das man auch in der Mabuasehube Section sehenden Auges auf ein Desaster zusteuert.

Grüße, Torsten
4'129 Beiträge · seit 200817. Nov. 2022 · #22
Wenn dumme Mitarbeiter, wie berichtet, das Wasser an der Campsite laufen lassen, damit Miezekatze frisches Wasser schlappern kann, ist das ein veritables Problem – das Vertikale Wasserloch wird dann zu „ihrem Ort“…
Nur verhaltensgeschädigte Löwen lassen sich bei den Menschen „gemütlich“ nieder - solches Verhalten weist auf eben das hin, was die Auswilderung von lange gefütterten Löwen zur Genpool-Auffrischung mit sich bringt.
Schrecklich.
Wie schon von La Leona ausgeführt, das Problem liegt im System und dazu gehört auch, dass DWNP die Parks vor ca. 15 Jahren “touristenfreundlich“ ausgestattet hat, damit es „komfortabel“ wird. Das wurde von vielen begrüßt, wir haben es nie verstanden, warum das so entschieden wurde, - man brauchte keine große Fantasie, um sich die Folgen vorzustellen. Und diese albernen Shelter/Showers und Wasserhähne sind ja nicht das Einzige, was sich in den NP’s krass fehlentwickelt hat.
Und alle haben daran mitgewirkt und mitverdient, diese Entwicklungen zu beschleunigen, dass sich die Maßstäbe verschieben und massive Probleme auftreten: Die Nationalparkverwaltungen, die einheimische und internationale Tourismusindustrie, die neuen Medien und ihre Selbstdarsteller, die Autovermieter, usw: Es wird vermittelt, dass es für das ultimative Abenteuer mit großem Fun-Faktor nur genug Geld für einen voll ausgerüsteten 4x4 PS-Boliden und ein GPS mit T4A braucht.
Mahnt einer zur Vorsicht, kommt das nicht gut an.
Sich nach und nach heranzutasten, an das Leben in der Wildnis, ist nur was für Sissies. Das Selfie mit Löwe zählt.
Es ist erstaunlich, dass nur so wenig passiert.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 17. Nov. 2022
1'127 Beiträge · seit 202217. Nov. 2022 · #23
Noch ein Versuch, weil ich glaube, dass etwas Wesentliches, obwohl angesprochen, für mich etwas zu kurz kommt. Dafür leihe ich mir das aus, als Anknüpfungspunkt.
mitglied19210 schrieb:... Das Muster wiederholt sich immer wieder: Die jeweils "alten Hasen" kritisieren die Neuen...
Es geht nicht um „Profilierung“, es ging (mir) um die "Macht der Bilder" untern den heutigen Verbreitungsmöglichkeiten und was sie anrichten kann. Dadurch ist ein neues Phänomen entstanden, es gab’s vor nur zwanzig Jahren nicht. Also sollte man Zurückhaltung üben und sowas in diesem Kontext mitdenken. Jeder hat seinen Blödsinn und Fehlleistungen gemacht, aber sie blieben „Privatsache“. Heute ist das nicht mehr so. Die digitale Inkontinenz in Wort und Bild kann nicht nur nerven (weil einfach nur peinlich) sondern bei solchen Sachen auch Schaden anrichten.
PS: Das Anfüttern und "Anwässern" von Wildtieren für das garantierte AHAerlebnis der werten Gäste wird seit Jahrzehnten praktiziert und hat Tradition und könnte jetzt bloß einen neuen Anwendungsort gefunden haben. So blöd sind die BW-Parkangestellten vermutlich auch nicht.
zuletzt bearbeitet 17. Nov. 2022
571 Beiträge · seit 200618. Nov. 2022 · #24
tacitus schrieb:Noch ein Versuch, weil ich glaube, dass etwas Wesentliches, obwohl angesprochen, für mich etwas zu kurz kommt. Dafür leihe ich mir das aus, als Anknüpfungspunkt.
mitglied19210 schrieb:... Das Muster wiederholt sich immer wieder: Die jeweils "alten Hasen" kritisieren die Neuen...


[]Es geht nicht um „Profilierung“, es ging (mir) um die "Macht der Bilder" untern den heutigen Verbreitungsmöglichkeiten und was sie anrichten kann. Dadurch ist ein neues Phänomen entstanden, es gab’s vor nur zwanzig Jahren nicht. Also sollte man Zurückhaltung üben und sowas in diesem Kontext mitdenken. Jeder hat seinen Blödsinn und Fehlleistungen gemacht, aber sie blieben „Privatsache“. Heute ist das nicht mehr so. Die digitale Inkontinenz in Wort und Bild kann nicht nur nerven (weil einfach nur peinlich) sondern bei solchen Sachen auch Schaden anrichten.[/]

PS: Das Anfüttern und "Anwässern" von Wildtieren für das garantierte AHAerlebnis der werten Gäste wird seit Jahrzehnten praktiziert und hat Tradition und könnte jetzt bloß einen neuen Anwendungsort gefunden haben. So blöd sind die BW-Parkangestellten vermutlich auch nicht.
ok, dass will ich gerne komplett unterschreiben, passt schon!
Wobei ein bewusstes Anlocken durch die Ranger im Falle Mabua m.E. u.ä. schon sehr sehr kritisch wäre ...

Das mit den importierten Zuchttieren aus menschlicher Aufzucht ist mir neu und wäre auch bedenklich: die DWNP hat doch auch Experten?! Obwohl, überall auf der Welt und zu vielen Themen gibt's Experten, auf die niemand hört (hören will) 😵

steinbeisser
1'127 Beiträge · seit 202218. Nov. 2022 · #25
steinbeisser schrieb: ....Das mit den importierten Zuchttieren aus menschlicher Aufzucht ist mir neu ....
Hallo steibeisser, so habe ich's zwar nicht geschrieben, keinesfalls gemeint, aber offensichtlich kann es auch so verstanden werden. Daher zur Sicherheit klargestellt:
Die nach Mabuasehube "importierten" Löwen sind anderswo in der Kalahari eingefangene wild lebende Löwen. Diese werden aber vor der Freilassung am neunen Platz zuerst in einem Camp gehalten, höchstwahrscheinlich zur Quarantäne, Beobachtung und eventuell auch Gewöhnung untereinander. Dabei haben sie zwangsläufig engen Kontakt mit Menschen, weil sie gefüttert werden müssen.

PS noch zur Ausgestaltung der Stellplätze im BW-Teil des KTP und Mabusehube, weil das irgendwo angesprochen wurde:
Das wurde mW alles im Rahmen eines von der EU finanzierten Projekts erstellt. Von Two Rivers, inkl. Verwaltungsgebäuden, den Gates und Personalunterkünften mit PV an der BW-Seite und eben auch die A-Frames und "Sanitärblöcke" mit Wasser, wo verfügbar.
zuletzt bearbeitet 18. Nov. 2022
16,9k Beiträge · seit 201203. Dez. 2022 · #26
Ich habe es mal hier mit hin verschoben, da es doch perfekt zu diesem Diskussionsstrang passt 😎
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Giselbert schrieb:Löwe auf Campsite Mpaja 2.
Gruß Giselbert


Löwe_Mabua_Mpaja2.jpg
LG
Logi
zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2022
4'984 Beiträge · seit 201603. Dez. 2022 · #27
Danke Logi!
Für jene die das Wasser nicht abgedreht haben möchte ich noch die hier 🤢 😈 😠 dalassen.
Gruß Gina
4'984 Beiträge · seit 201618. Dez. 2023 · #28
Todessehnsüchtiger Wasserträger samt Zuschauerin in Mabua... macht sprachlos! ...
https://fb.watch/o-RNLwYp67/

Gruß Gina
1'096 Beiträge · seit 200918. Dez. 2023 · #29
Jeder wie er will. Es geht immer um Respekt! Geniesst die Welt jetzt wie sie ist. Keiner weiss was morgen kommt. Solch ein Verhalten ist das Ergebnis von Marketing. Bis ein Ereignis ein neues Verhalten hervorbringt.

Liebe Grüsse
Guido
566 Beiträge · seit 201318. Dez. 2023 · #30
Den Kommentaren nach, scheinen die beiden auch an anderer Stelle sich bereits einen zweifelhaften Ruf erworben und am Ende ihre Campsite im Müll-Chaos verlassen zu haben.

Bei solchen Bildern muss sich am Ende niemand wundern, wenn von offizieller Seite das Thema "auch Selbstfahrer nur mit Guide in den Parks" rege diskutiert wird.

LG Mogambo 🙂
1'127 Beiträge · seit 202218. Dez. 2023 · #31
Seyko schrieb:Jeder wie er will. Es geht immer um Respekt! Geniesst die Welt jetzt wie sie ist. Keiner weiss was morgen kommt. Solch ein Verhalten ist das Ergebnis von Marketing. Bis ein Ereignis ein neues Verhalten hervorbringt....
Also,
falls ernst gemeint 😎 ,
ist das nun mal ein echt philosophischer Zugang, 😁
den man nur annehmen und weiterempfehlen kann,
mit dem man alle Irritationen des Lebens gelassen ertragen kann,
Z. B auch die failed-state-Zustände und das bisschen Touristenabstieren in Afrika 😉 😁 .
zuletzt bearbeitet 18. Dez. 2023
1'096 Beiträge · seit 200919. Dez. 2023 · #32
Hallo Tacticus,

Nun ja, nenn es, wie du möchtest, aber ich meine das ernst. Ich habe mglw. eine andere Haltung zu verschiedenen Situationen.  Obwohl ich gelernt habe, mit «dangerous game» in der Nähe gut umzugehen und keineswegs panisch werde, wenn bspw. Löwen durch mein Camp ziehen, würde ich persönlich dennoch nie auf die Idee kommen, ein Camp zu buchen, weil da – aufgrund der Gegebenheiten – Löwen regelmässig neben meinem Camper liegen.  Selbst bei grossem Know-how und viel Erfahrung bleibt ein unkalkulierbares Restrisiko für unvorhergesehene Katastrophen jedweder Art. Ich bin schon mit einem der erfahrensten Instruktoren Botswanas unvermittelt in eine Herde Elefanten gelaufen. Keiner hat den anderen bemerkt. Die Elis sind trompetend geflüchtet – unser Glück. 
Jetzt gibt es diese «berühmte»  Campsite in der Mabua-Region, wo die Leute Schlange stehen. Ich persönlich bevorzuge die Overflow Campsite in Mpaya, weil man da allein ist und das Wasserloch im Blick hat und morgens direkt am Geschehen ist, wenn man will. Der Star im Netz ist aber Mpaya 1. Weil da die Löwen liegen, trinken, in der Dusche und im Klo herumlaufen und vereinzelt mit baumelnden Ferngläsern an Stühlen spielen.  Unzählige Videos zeugen davon, wie cool der Platz ist und dass es so was wie eine Kuschelkatzen-Garantie im Camp gibt. Zur Sicherheit solltest du einfach 3 Nächte buchen und dann ist das Erlebnis weitestgehend «sicher». Wenn die Behörden dieses Marketing nicht wollen würden, hätten sie längst diesen Wasserhahn abgebaut und die Leitung stillgelegt. Ich empfinde es nicht als fair, unwissenden Menschen, wie in dem Video, Vorwürfe zu machen, wenn das Marketing ein cooles Erlebnis mit netten Löwen verspricht. Solche Typen werden durch das «Marketing» doch erst angezogen. Sie haben keinen Respekt vor der Tierwelt, denn sonst würden sie sich so nicht verhalten. Diese Entwicklung MUSS einmal schiefgehen. Dann ist es so und da ich persönlich nichts daran ändern kann, nutze ich die Möglichkeiten JETZT. Genauso wie in Baines Baobab. So zu campen, wie auf dem Bild, ist nicht mehr möglich. Es ist sehr schade und unnötig. Plätze dieser Art werden für Übernachtungen geschlossen, weil sich Menschen nicht benehmen können. Sie haben keinen Respekt vor der Natur. Ich liebe diesen, wie du sagst philosophischen Lebensansatz, denn er sorgt dafür, dass ich im Jetzt lebe, mich da bewege, wo ich mich wohlfühle und den Rest meide. Das tue ich und ich würde nie auf die Idee kommen, von den Südafrikanern (failed state) zu verlangen sich zu ändern. Ich meide das Land einfach und besuche nur noch ausgewählte Regionen, wo ich das Risiko einigermassen einschätzen kann. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und kann nicht von der Welt verlangen, sich anzupassen. In diesem Sinne gibt es ganz wunderbare Möglichkeiten, die sich alle jetzt präsentieren und anbieten. Einige werden verloren gehen durch zu zögerndes Handeln und/oder der Notwendigkeit, sich zwischen einigen Möglichkeiten zu entscheiden. Mit Glück geht das in Mpaya noch länger gut, mit Pech ist nächsten Monat alles vorbei.
Was die Irritationen des Lebens betrifft, so empfiehlt sich ein Blick in die Natur. Die Bäume, die Stürme gut überleben, sind diejenigen, die in einem Sturm nachgeben.

Liebe Grüsse
Guido
zuletzt bearbeitet 19. Dez. 2023
1'127 Beiträge · seit 202220. Dez. 2023 · #33
Danke Seyko für die ausführliche und sorgfältige Antwort. Die mir klar machte, dass ich die Botschaft in deiner Zuschrift nicht bloß miss- sondern überhaupt nicht verstanden habe. Ich sollte/müsste meine nun eigentlich löschen, mache das aber nicht, weil folgend dann keinen Kontext hätte.

@die negative Entwicklung in Mabuasehube gebe ich dir völlig recht. Die Diskussion über Risiken und Schaden durch den Missbrauch des Wassers dort durch Touristen ist jedoch uralt. Genauso der Vorschlag überhaupt alle Pumpen stillzulegen. Dann würden halt nur mehr Leute kommen, die damit umgehen können und zufrieden sind, mit dem was sie auch so sehen und der Platz könnte wieder werden, was er ein Mal war. Der Ausgang der Debatte ist bekannt. Die Entwicklung ist die Konsequenz von jahrzehntelangem „Safaritourismus“ von Leuten mit unreflektiertem Naturverständnis und unrealistischen Erwartungen an das „afrikanische Abenteuererlebnis“ und einer Industrie, die das Klischee bedient und befördert. Mit ein paar Ausnahmen interessiert es niemanden, mit welchen Schädigungen und negativen Auswirkungen das erkauft wurde und wird. Denn ein Urlaub ohne mehrere „spektakuläre“ Sichtungen war nix, hat sich nicht gelohnt. Die sogenannten sozialen Medien sind ein Vehikel dieser Denke und lizitierten die Erwartungslage ständig nach oben; dieses hier ebenso, seit Jahren.

@failed state verstehe ich dich nicht. Weniger weil man nicht diese Meinung haben kann, sondern wegen der Anlässe, zu denen er ausgerufen wird. Es gibt viele gute Gründe RSA so zu sehen und letztlich ist es eine (abstrakte) Ermessensfrage, ob noch „failing“ oder schon „failed“. Aber Eigentumskriminalität gegen Touristen (die es dort immer schon gab und so auch vielerorts auf der Welt vorkommt), ist dabei nur eine Randerscheinung. Bei derart niedrig gelegter Latte gäbe es viele touristisch gut frequentierte failed states. Es würde mich interessieren, welche Länder bei dir nicht darunter fallen. Das ist aber nicht der Platz für diese Diskussion aber vielleicht ist es dir eine PN wert.
Grüße
zuletzt bearbeitet 20. Dez. 2023
164 Beiträge · seit 200721. Dez. 2023 · #34
Also wir haben das damals auch so erlebt. Kommen auf Mpaya an und da steht eine Wasserschüssel und noch ein Stuhl. Wir dachten, da hat sich wieder jemand einfach unsere Campsite angeeignet. Aber nein, da war ein Pärchen vor uns und die wollten dann zurückkommen und sich den Löwen noch einmal ansehen, der 20 Meter von uns entfernt im Busch lag. Er kam dann auch tatsächlich noch mal raus zum trinken. Wir waren dann ziemlich schnell im Auto und den ganzen Nachmittag/Abend hatten wir kein gutes Gefühl, als wir draußen saßen. Ich finde so ein Verhalten echt nicht witzig, wenn Löwen extra angelockt werden und die nachkommenden Touristen keine Ahnung davon haben, dass er irgendwo liegt. Es kamen dann auch noch die Camper von der Nachbarsite und saßen den ganzen Nachmittag im Auto auf unserem Platz. Das war keine schöne Erfahrung. Für uns ist das immer noch Wildnis und so hat man sich auch zu verhalten. Schade, dass viele das anders sehen.
Viele Grüße
Silke
699 Beiträge · seit 201021. Dez. 2023 · #35
Hallo,
auf der Campsite Mabua 1 war dieses Jahr September auch ein Eimer in Sand eingegraben, der war als wir die Löwen von ca. 11 Uhr bis 19 Uhr beobachteten, aber ohne Wasser bzw. Vielleicht schon leer getrunken. Manche Löwen gingen zu dem Eimer und wollten trinken. Wahrscheinlich war das der Grund, warum es sich dort die Löwen bequem gemacht haben. Den nächsten Tag konnten wir sehen, dass wohl die Camper von der Campsite den Eimer mit Sand zugeschüttet haben. Ein Löwe blieb in der Nähe des Camps und suchte Mabua 1 und 2 immer wieder in der Nacht auf und brüllte gar fürchterlich.
Giselbert
1'127 Beiträge · seit 202221. Dez. 2023 · #36
Wenn man das hier liest, verliert man zwar den Glauben an Denkvermögen und Hausverstand, gewinnt dafür aber den an die Schutzengel für Menschen und sozialen Fähigkeiten von Löwen.
Denn GsD gibt es diese, wie Camplöwen, Freunde und Helfer

DeinCamplöweFreundundHelfer.jpg



und Alles Gute für das Neue Jahr,
und immer schön g'sund bleiben....
... in Mab.......... 😎
zuletzt bearbeitet 21. Dez. 2023
1'096 Beiträge · seit 200922. Dez. 2023 · #37
OT

PN gesendet, wird mir aber nicht angezeigt. Deshalb weiss ich nicht obs geklappt hat.

OT Ende
16,9k Beiträge · seit 201230. Sept. 2025 · #39
Housekeeping Service inklusive auf der Campsite
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