THEMA: Kinder und Katzen im Kruger
02 Nov 2016 15:33 #450559
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Liebe Forengemeinde,

seit knapp zwei Wochen sind wir von unserem Kurztrip in den Kruger Nationalpark zurückgekehrt - voll beladen mit schönen Erinnerungen und tonnenweise Fotos, die wir gegenwärtig so langsam sichten und notwendigerweise ausdünnen.
Soviel vorweg: Es war eine wunderbare Reise, die wir trotz ihrer Kürze wahnsinnig intensiv erlebt haben.

Zur Vorgeschichte:
Als wir im Februar von unserer Elternzeitreise in den KTP, das südliche Namibia, den Pilanesberg und Mauritius nach Deutschland zurückgekehrt waren, machte sich vor allem bei mir sehr schnell die Sehnsucht breit, baldmöglich wieder gen Afrika zu reisen - ein sich in den letzten Jahren immer stärker etablierender Dauerzustand, den meine Familie glücklicherweise mitträgt.
Allein aus ökonomischen Gründen erschien es mir zwingend, noch in diesem Jahr nach Südafrika zurückzukehren, hatten wir doch für unseren KTP-Aufenthalt eine Wildcard erstanden, die unbedingt noch weiter genutzt werden wollte. ;)
Das Ziel unserer gemeinsamen Reise in den Herbstferien 2016 war schnell gefunden: Es sollte der Kruger-Nationalpark sein, den wir im Jahr 2013 auf einer recht klassischen Rundreise durch Südafrika kurz kennen- und lieben gelernt hatten und den wir im Folgejahr im Rahmen einer Drei-Generationen-Reise gemeinsam mit meinen Eltern von Nord nach Süd durchquert hatten.
Dieses Mal wollten wir uns allein auf den Süden beschränken, da schließlich nur wenig Zeit zur Verfügung stand und wir lange Fahrstrecken schon unseren kleinen Töchtern (ca. 1,5 und 4,75 Jahre alt) zu Liebe verhindern wollten. Außerdem erschien es uns sehr reizvoll, eine recht kleine Region im Rahmen der Tour intensiver erleben zu können.
Also klemmten wir uns hinter den Laptop und buchten über SanParcs die Camps für unsere Tour, was uns wegen des recht kleinen Vorlaufs und trotz dass die Ferien in Südafrika zum Glück knapp vorbei waren, einiges an Flexibilität in der Reihenfolge und Auswahl der Camps abverlangte. Schnell wurden noch passende Flüge gesucht und ein Mietwagen gesichert.
Herausgekommen ist dabei die folgende kleine Reise:

11.10.16 Nachtflug von FRA über Johannesburg nach Nelspruit (Kruger Mpumalanga Airport)
(überraschenderweise mit Lufthansa, die günstiger waren als SAA - für uns ein Novum)
12.10.16 Crocodile Bridge
13.10.16 Lower Sabie
14.10.16 Skukuza
15.10.16 Skukuza
16.10.16 Crocodile Bridge
17.10.16 Crocodile Bridge
18.10.16 Berg-en-Dal
19.10.16 Berg-en-Dal
20.10.16 nachmittags Rückflug

Ich würde mich freuen, wenn einige von euch mit uns erneut ins südliche Afrika reisen und diesem vielbesuchten Park noch einmal einen Besuch abstatten möchten. Wir haben noch ein wenig Platz in unserem Auto, das neben mir noch von meiner Frau, unseren zwei Töchtern und einer ausgesprochen gut aufgelegten Sichtungsfee besetzt ist, dank der diese recht kurze Safari für uns eine der bisher spektakulärsten werden sollte.


Herzliche Grüße
Sascha
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04 Nov 2016 11:47 #450770
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11.10.2016 und 12.10.2016

Heute geht es wieder zurück ins südliche Afrika!
Nachdem wir das Packen über die letzten Tage verteilt erledigt haben und dadurch dem kurz-vor-knapp-Einpackchaos dieses Mal weitgehend entgangen sind und es auch geschafft haben, für uns vier Personen nur zwei Koffer nicht einmal randvoll zu füllen, brechen wir guten Mutes am Nachmittag mit dem ICE in Richtung Frankfurt auf. Heute müssen wir den Zug zum Flug nicht extra bezahlen, er ist bei der Lufthansa enthalten. Das finden wir gut.
Am Flughafen checken wir ganz nahe am Bahnhof ein, auch das ein Heimvorteil der Lufthansa. Besorgt erfahren wir jedoch am Schalter, dass nur für den Inlandsflug mit Airlink Plätze reserviert wurden und der Langstreckenflug unreserviert, aber bereits sehr gut besetzt ist. Wir haben Sorge, dass wir nicht alle zusammen sitzen können - das wäre auch für die übrigen Passagiere sicher nicht die beste Option...
Die findige Dame am Schalter entdeckt nach einigem Hin und Her jedoch die Möglichkeit uns die Reihe hinter der Bordküche zu blocken. Hier haben wir sogar mehr Beinfreiheit unter der Inkaufnahme des Nachteils, dass dort die ganze Nacht hindurch das Licht brennt, der abtrennende Vorhang ständig auf- und nicht mehr richtig zugemacht wird - sodass ich selbst regelmäßig aktiv werden muss - und es ab vier Uhr früh permanentes Geschirrklappern gibt... Aber hey: Wir sitzen zusammen, haben viel Platz und fliegen in ein paar Stunden nach Südafrika. Was will man mehr?
Nach den üblichen Formalitäten und dem bereits zur Tradition gewordenen Abendsnack beim Flughafen-McD heben wir pünktlich um 22.15 Uhr ab. Der Flug verläuft ganz wunderbar. Der Service ist überaus (kinder-)freundlich, das Entertainmentprogramm überzeugt und vom Essen muss man ja nicht sprechen - das ist wie immer. Besonders glücklich sind wir, dass wir eine Babybett bekommen. Das gibt es bei der Lufthansa für Kinder bis zwei Jahre und 15 Kg. Bei SAA wollten sie uns nie eines geben, dort wurde gesagt, dass, sobald sich ein Kind selbständig aufrichten kann, man kein Babybett mehr erlauben könne. Hier geht es nun und das sorgt dafür, dass unsere Kleine fast den gesamten Flug in dem Bett schlafend verbringt und unsere Große, die natürlich ihren eigenen Sitz hat, nachdem sie voller Verzückung "Frozen" ansehen durfte, auch langanhaltend im Land der Träume verschwindet. So können wir Eltern recht entspannt durch die Nacht fliegen - ein Zustand, der alles andere als gewöhnlich ist. Auch außerhalb von großen Flugzeugen...
Pünktlich zur Landung werden die Kinder geweckt, essen und trinken gegen den Druckunterschied an und bekommen ihre Ohrenschutzstöpsel, die wir Reisenden mit Kindern wärmstens weiterempfehlen.

In Johannesburg haben wir nur einen kurzen Aufenthalt und fliegen dann mit Airlink eine Dreiviertelstunde lang nach Nelspruit - diese fühlt sich jedoch sehr lang an, denn unsere Kleine hat partout keine Lust mehr auf Flugzeuge - und landen pünktlich auf dem Mpumalanga Airport. Dieser ist sehr klein und übersichtlich und gänzlich auf den Krugertourismus ausgerichtet: Angefangen mit Souvenirshops und Ständen von Touroperatoren und aufgehört mit seiner klischeehaft schicken Strohdachkonstruktion.
Wir haben unseren Wagen bei Europcar gebucht und wollten einen Nissan X-Trail haben. Dieser war jedoch nicht vorrätig und so wurden wir mit einem Ford Cougar beglückt, der in etwa die gleichen Ausmaße hat und uns mit einer gewöhnungsbedüftigen rostgelben Metalliklackierung entgegenglitzerte. Naja, wir sehen ihn ja meist von innen und das Innenleben überzeugte uns: Genug Platz für uns vier und unsere Fotoausrüstung sowie diverses Spiezeug und die Handbibliothek unseres Nachwuchses. Leider gibt es kein Foto unseres treuen Begleiters und so lebt er nur in unseren Erinnerungen weiter.
Ganz besonders zu schätzen wissen wir, dass uns ein Mitarbeiter der Autovermietung mit Rat und Tat beim Einbau der Kindersitze zur Seite steht, nachdem wir auf der letzten Reise daran schier verzweifelt sind...
Alsbald fahren wir los Richtung Malelane. Dort machen wir bei SuperSpar einen Einkaufsstopp. Ich bleibe bei den schlafenden Kindern auf dem Parkplatz, meine Frau sorgt für die Versorgung für die nächsten Tage, denn in Crocodile Bridge gibt es schließlich kein Restaurant und frühstücken wollen wir sowieso in unseren Hütten.

Gegen 15 Uhr erreichen wir das Malelane Gate. Bereits auf der Brücke halten wir an und genießen den Blick auf den Crocodile River und beobachten erste Impalas, Wasserböcke und eine ganze Menge Elefanten. Einige davon stehen direkt an der Straße vor dem Gate Spalier.







Die Einreise erfolgt mit der Wildcard ganz schnell. Am Tor ist nichts los und so können wir bald in Richtung Osten über die S114 und die S 25 in Richtung unseres ersten Camps fahren.

Kruger - wir sind wieder da!
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04 Nov 2016 12:09 #450774
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12.10.16 Fortsetzung

Sobald wir in die S 114 einbiegen, sind wir allein und werden es bis auf ein paar Begegnungen mit anderen Autos auch bleiben. Hier ist erfreulich wenig Verkehr.
Die lang anhaltende Dürre ist nicht zu übersehen. Es gibt nicht einmal mehr viel trockenes Gras, oft ist der Erdboden kahl - roter Sand dominiert die Landschaft . Zum Fluss hin sieht es etwas grüner aus. Dort haben wenigstens die Bäume bereits ausgeschlagen und lenken etwas von dem sehr niedrigen Wasserstand ab. Wir drücken fest die Daumen, dass dieser Sommer ein ergiebige Regenzeit mit sich bringen wird.



Immer wieder begegnen wir Impalas, Giraffen und Elefanten, sowie sich malerisch präsentierenden Raubadlern. Grasfresser sehen wir aufgrund der mangelnden Nahrungsgrundlage hier weniger. Im schönen Abendlicht beobachten wir noch eine Gruppe spielender Grünmeerkatzen und erreichen kurz vor Toresschluss Crocodile Bridge.











Das Camp ist neu für uns und gefällt uns sehr gut. Es ist klein, überschaubar und die Hütten grenze alle im Halbkreis ausgerichtet an den Außenzaun, teilweise mit Blick auf den Fluss.
Wir haben für diese Nacht eine Hütte mit Blick in den Busch bekommen, aber das stört uns gar nicht. Wir richten uns ein wenig ein, die Kinder leben ihren Bewegungsdrang aus und wir kochen auf der überdachten Terrasse der Hütte unser Abendessen: Käsenudeln - für mehr reicht es heute nicht. Wir lassen den Abend gemeinsam ausklingen und beobachten dabei ein Bushbaby, das in den Bäumen vor unserer Hütte seine Luftakrobatik zeigt und, als es bereits ganz dunkel ist, unsere erste Tüpfelhyäne dieser Reise, die leise am Zaun entlang trottet.
Zügig wird sich dann bettfertig gemacht, wir sind alle erledigt und das Gate öffnet am nächsten Morgen schließlich bereits um 5.30 Uhr. Und wie man so schön sagt: Der frühe Vogel fängt die Katze...
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04 Nov 2016 14:00 #450790
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13.10.16: Pirschfahrt vor dem Frühstück

Wir haben uns den Wecker auf fünf Uhr gestellt. Da beide Kinder noch tief und fest schlafen, bringen wir es nicht übers Herz, sie zu wecken. Der gestrige Tag war schließlich für alle sehr anstrengend. Meine liebe Frau ist einfach wunderbar: Sie verzichtet heute auf die Ausfahrt zur Gateöffnung und ich fahre allein eine Runde hinaus in den Nationalpark, um zum gemeinsamen Frühstück zurück zu sein.
Kurz vor halb sechs dämmert es und das Tor ist bereits offen. Tagesbesucher fahren um diese Uhrzeit nur wenige in den Park, auch die geführten Fahrten von Herbergen außerhalb der Parkgrenzen scheinen später zu starten und so ist auf der oft recht stark befahrenen H4-2, der Teerstraße nach Lower Sabie, noch nicht viel los.
Es ist ziemlich wolkig, entsprechend langsam macht sich das Licht der Sonne daran, die ausgedörrte Landschaft zu erhellen.
Ich beschließe heute früh den "Southern Circle" in Teilen zu fahren, also der Teerstraße nach Norden zu folgen, dann auf die Gmondwane Schleife einzubiegen, die S 137 vorbei an der Wasserstelle Duke nach Osten zu fahren und schließlich der S 28 zurück zum Camp zu folgen.
Nach einer kurzen Fahrt durch sehr offenes Terrain verläuft die H4-2 durch relativ dichten Busch, der nach Norden hin zum Glück etwas grüner wird. Nach nur wenigen Minuten Fahrt kommen mir auf der Straße zwei Tüpfelhyänen entgegen. Die zwei Gesellen lassen sich von mir in keiner Weise stören, sie nutzen selbsbewusst den bequemen Asphaltpfad und ich kann sie ein ganzes Stück begleiten und in Ruhe beobachten. Erst als nach einer Weile weitere Autos dazukommen, nehme ich Abschied von dieser schönen Begegnung am frühen Morgen. Ich freue mich: So kann ein Safaritag beginnen!









Einmal auf die Dirtroad der Gomondwane Schleife eingebogen, bin ich wieder allein unterwegs. Zuerst führt der Weg durch dichten Busch, der sich aber an der Wegscheide zur S137 lichtet und weiten Ebenen weicht. Hier sprießt verhaltenes Grün und daher sind auch viele Grasfresser zu erblicken. Neben der Straße weiden Zebras und Gnus. Auch Steinböckchen, Paviane und Kudus lassen sich sehen. Der Frieden dieser Szenerie gefällt mir ganz wunderbar: Den Motor ausgeschaltet und die Fenster heruntergelassen, lausche ich entspannt den Geräuschen der Savanne.









Am Wasserloch Duke ist wenig los und so fahre ich recht bald weiter in Richtung S 28. Kurz nachdem ich in die Straße eingebogen bin, sehe ich drei Autos am Straßenrand stehen. Ich bin gespannt, was die Insassen wohl beobachten.
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Fortsetzung der Pirschfahrt am frühen Morgen

Als ich mich den parkenden Autos nähere, dauert es nicht lange und ich kann den Grund ihres Hierseins erkennen. Nah an der Piste befinden sich zwei Geparde, die in aller Ruhe ihr Revier inspizieren und dabei ganz wunderbar für die Kamera posieren. Der Auslöser klickt und klickt und ich bin glücklich im Angesicht dieser wunderbaren Sichtung, die ich eine ganze Zeit genießen kann, bis sich die beiden Katzen zum Weiterziehen bereit machen und auch immer mehr Autos ankommen, die den Geparden nachfahren. Darauf habe ich nach dieser schönen Beobachtung keine Lust und so fahre ich vergnügt gen Süden Richtung Camp. Nur schade, dass meine Lieben nicht dabei waren.













Der weitere Weg auf der S28 hält nicht mehr viel Aufregendes bereit - einzig ein Breitmaulnashorn kann man in weiter Ferne erahnen. Aber das ist nach der Gepardensichtung auch gar nicht schlimm.

Kurz vor meiner Rückkehr ins Camp fahre ich der Vollständigkeit halber noch den kleinen und sehr rumpeligen Abstecher zum Gasanftombi Damm, eine der wenigen Stellen der Gegend, die noch nennenwertes Wasser enthält. Die Entscheidung stellt sich als erneuter Glückstreffer heraus, denn nah an der Piste lagert ein Löwenrudel. Einige Mitglieder kann man im tiefen Busch nur erahnen. Ein prächtiger Kater aber lagert so, dass man ihn recht unverbuscht betrachten kann.



Das ist ein wunderbarer Abschluss einer Fahrt, die nicht einmal drei Stunden gedauert hat. Welch ein toller Start in den Tag!
Da ich davon ausgehe, dass die Löwen heute den ganzen Tag an Ort und Stelle bleiben werden, freue ich mich, meiner Familie von der Sichtung zu erzählen und nach dem gemütlichen Frühstück auf der Terrasse unserer Hütte gemeinsam mit ihnen den Löwen einen erneuten Besuch abzustatten.

Fortsetzung folgt...
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Letzte Änderung: 07 Nov 2016 12:12 von H.Badger.
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06 Nov 2016 20:39 #451028
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Fortsetzung

Nach dem Frühstück packen wir schnell unsere Sachen zusammen und fahren gen Norden in Richtung Lower Sabie, wo wir die heutige Nacht verbringen werden.
Wir fahren die wenigen Kilometer bis zur der Stelle, wo ich vor dem Frühstück die Löwen gesehen habe und wie vermutet: Sie sind noch da und weiterhin sehr träge. Tief im Busch können wir zwei Löwen beim ausgiebigen Strecken und Gähnen beobachten. Und der stolze Mähnenlöwe ruht noch an Ort und Stelle und würdigt uns kaum eines Blickes.
Wir beobachten eine Weile und fahren dann weiter bis zum Aussichtspunkt über den Damm. Gerade hat sich eine kleine Elefantenherde zum Trinken eingefunden.





Bald fahren wir nach Norden weiter und verlassen die Teerstraße, um über die S137 und die S28 weiter in Richtung Lower Sabie zu fahren. Unterwegs begegnen uns wie immer Impalas in großer Zahl, aber auch viele Elefanten, Kudus und zwei Breitmaulnashörner. Die Vogelwelt hält für uns u.a. ein Swainsonfrankolin und einen Graufischer bereit.











Besonders freuen wir uns über eine kleine Elefantenherde, die wir an einer Wasserstelle beim Trinken beobachten können. Zwei halbstarke Bullen liefern sich einen spielerischen Kampf und sorgen für spannende Beobachtungsmöglichkeiten.





Entlang der Teerstraße, die am Sabie entlang zum Rastlager führt, sehen wir noch ganz viele weitere Elefanten, die im tiefen Busch ihre Mittagsruhe halten. Es überrascht uns dabei viele Tiere zu entdecken, die tief und fest auf der Seite liegend schlafen.
Gegen 12 Uhr erreichen wir schließlich Lower Sabie.
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