THEMA: KTP Brownies for breakfast und 1 Fortuner Kill
25 Apr 2015 09:55 #383058
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Tag 14
Killiekrankie Morgens


Nach einer etwas stürmischen Nacht mit etwas Regen und Gewitter fahren wir gegen 6:30 Uhr ins Auob Tal.

Der Gabar Goshawk ist noch nicht bereit für sein mörderisches Tageswerk.



Dann entdecken wir die hier nicht so zahlreichen Kudus.



Kämpfende Giraffen.



Einen schönen Bee-Eater ….. alles in sehr schlechtem Licht...





ein relaxte Springbockherde





zum Teil getarnt



andere Teile hüpfend





kämpfend





Dann entdeckt Kerstin in weiter Entfernung einen Kapfuchs. Das Bild ist schon etwas heran gezoomt. Ich lasse es extra klein, weil das schöne Tier so schwer zu finden war und man so einen kleinen Eindruck davon bekommt.



Gegen 9 Uhr frühstücken wir am Picknickplatz in Auchterlonie.



Danach geht’s weiter zum Wasserloch Auchterlonie, wo zwei Schakale herumtollen.





Tawny Eagle



Agame



Schildi



Sternschnubi....


Sie sind auf dem Weg nach Nossob. Oben am Picknickspot unterhalten wir uns noch eine ganze Weile mit den beiden, bevor wir endgültig Abschied nehmen müssen.

Kurz vor 12 erreichen wir Killie.



Vor der Nachbarhütte liegt eine Puffotter zusammengerollt unter dem Busch direkt neben der Tür.



Inzwischen ist es wieder sehr warm geworden und wir genießen die Ruhe.



Letzte Änderung: 25 Apr 2015 10:35 von casimodo.
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26 Apr 2015 11:56 #383148
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Tag 14
Killiekrankie Abends


Nach einer ausgiebigen Ruhephase fahren wir kurz nach 16 Uhr zu einer Runde in den Park.
Da das Auob Tal in den letzten Tagen Katzen frei war, biegen wir nach rechts in Richtung Nossob Tal ab.
Am Viewpoint am Kij Gamies Waterhole wird kurz gehalten.



An der Ausfahrt sitzt der schöne Pale Chanting Goshawk.



Am Wasserloch Tier Kop hält sich Großfamilie Strauss auf.



Die Dünenstraße ist ansonsten landschaftlich schön.





Da an Kij Kij nichts los ist, geht es weiter in Richtung Rooiputs. Etwa einen KM nach Rooiputs stehen zwei Autos an der Pad. Etwas entfernt liegen 11 (!!!) Löwen im Schatten eines Baumes.





Etwas weiter Rechts noch ein einzelnes Männchen.



Es passiert zwar nicht so viel, aber wir sind nach den Löwen freien Tagen doch sehr froh, mal wieder eine Sichtung zu haben.



Ab und zu zwingt der wandernde Baumschatten einen Löwen zum Umzug.





Sehr zufrieden geht es weiter. Schildis mögen wir sehr.



Ein Martial Eagle.



Auf der Rückfahrt über das Auob Tal müssen wir uns beeilen und erreichen kurz vor Gate Time unser Camp Killie.



Die Abende hier sind einfach ein Traum !



Der Vollmond zeigt sich von seiner besten Seite.





Bei einem Gin Tonic bereiten wir das Braai vor, alles ganz ohne Stress.
Früher dachte ich immer, Selfcatering sei Stress, aber durch die selbst bestimmte Geschwindigkeit empfinden wir das genau gegenteilig.



Der Leo kommt auch wieder ans Wasserloch, aber es entsteht nur das übelste Matschbild, was ich hier jemals eingestellt habe.

Letzte Änderung: 26 Apr 2015 12:05 von casimodo.
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29 Apr 2015 19:59 #383460
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Tag 15
Ganzer Tag Killiekrankie


Leider bricht Heute schon unser letzter ganzer Tag im KTP an. Heute Nacht hat es geregnet und inzwischen deutlich abgekühlt. Das findet auch der kleine Weber.



Wir frühstücken gemütlich und genießen wieder die kleinen Dinge rundherum. Die Mäuse schleppen unentwegt Grashalme in ihren Bau.





Dieser ganz kleine, wunderhübsche Black-chested Prinia hat es uns ganz besonders angetan.



Am Wasserloch macht dieser Oryx das Gegenteil von Trinken ;-)





Vor unserer Haustür findet eine Käfervergewaltigung statt.



Ansonsten räumen wir schon einmal unser Zeug etwas zusammen und erinnern uns an all die tollen Tage hier im Park.

Erst gegen 15:00 Uhr geht es noch einmal los in den Park in Richtung Kij Kij im Nossob Tal.



Dann erreichen wir das Wasserloch , wo Kerstin sagt „ Boaaah, hier ist ja alles voll von Löwentracks!“ Ich halte an, wir schauen uns um und Kerstin sagt „Ich weiß auch warum!“



Zwanzig Meter entfernt liegen zwei Löwenpaschas und poofen. Das ganze ist deswegen seltsam, weil noch kein Auto hier steht. Wir bringen uns in Bestposition, aber leider ist es total bewölkt.





Und so glühen einmal wieder die Speicherkarten. Viel Action hat es zwar nicht, aber di ebeiden liegen sehr gut sichtbar so 10 Meter vor uns. Nach 10 Minuten kommt ein zweites Auto und später dann noch ein drittes.



Nah einiger Zeit fahren wir weiter in Richtung Rooiputs. An einem Busch stehen zwei südafrikanische Fotoprofis, die wir schon mehrfach getroffen haben. Sie rufen gleich „noooothing, just a hidden Hyena !“ In den letzten Tagen war wirklich Sichtungsebbe, die beiden sind gelangweilt. Ich „have you seen the two male lions at Kij Kij ?“ Die Gesichter erhellen sich und sie brausen weg.



Leider, leider können wir auch Heute keine Merecats finden.







Und so drehen wir um und es geht zurück zu den Löwen, wo es inzwischen doch etwas voller geworden ist.



Doch nach einigen Minuten kommt etwas Leben in einen, der beiden faulen Könige.
Der eine erhebt sich mühsam und trottet vielleicht 100 Meter weg.





Der andere liegt stolz im Sand.







Der Wanderlöwe legt sich kurz hin.....





…. und tut dann DAS !



Es entsteht ein Haufen, der eine Königs würdig ist !



Eigentlich schon eine faire Geste, dass er nicht direkt neben Löwe 2 sein Geschäft erledigt hat ;-)



Dann geht es in Richtung Auob Tal. Unterwegs sehen wir diesen Turtle-Knovoi.



Einen schönen Lannerfalken.



Einen Korhaan



und erreichen dann Auchterlonie, wo etliche Schwarzstörche herumlaufen.



Kurz vor Sonnenuntergang färbt sich das Auob Tal goldgelb.









Mit etwas Wehmut breiten wir das letzte Braai in diesem Urlaub vor.



Heute Abend gibt es keinen Leobesuch. Killiekrankie verlassen wir nur ungern, hier haben wir herrlich ausspannen können.
Letzte Änderung: 30 Apr 2015 18:45 von casimodo.
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03 Mai 2015 09:39 #383751
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Tag 16
Fahrt von Killiekrankie ins River Place Manor


Gegen 07:00 Uhr sitzen wir bei bedecktem Himmel am gedeckten Frühstückstisch.



Die vor 2 Wochen gekauften Papayas haben sich erstaunlich gut gehalten.



Das Autopacken geht auf Grund der komplett verbrauchten Vorräte wie im Nu. Dann nehmen wir Abschied von Killie. Zum Relaxen ein toller Platz !





Diesen bird konnte ich bisher nicht bestimmen.



Wir fahren über die Dune road in Richtung Kij Kij,



Heute ist aber nichts besonderes los. Wir treffen auf eine große Straussenfamilie.





Viele Springböcke.





Ein paar Vögel.





Und eine Schildkröte, die aus einer Pfütze trinkt.





Und dann erreichen wir das Gate. Mit etwas Wehmut verlassen wir den Park. 2 Wochen herumgefahren war genug, aber der Urlaub geht zu Ende :-(



Inzwischen ist es ordentlich heiß. Mit offenen Fenstern cruisen wir über die Teerstraße in Richtung Upington. Nach ca 30-40 KM höre ich ein Klackern. Hmmm, etwas weniger Gas, etwas mehr Gas, das Klackern verändert sich. Dann geht die Motorwarnleuchte an, ach du jeh ! Der Motor verliert an Power und 500 Meter weiter geht das Auto aus. Ich rolle an den linken Straßenrand und öffne die Motorhaube. Der Motor ist total heiß und es ist kein Kühlwasser mehr da. Unter dem Auto tropft irgendetwas auf die Straße. Handyempfang gibt es natürlich keinen.



Nach wenigen Minuten hält eine farbige Familie. Sie sind sehr hilfsbereit. Sobald sie auf der Weiterfahrt Handyempfang haben, wollen sie unseren Vermieter anrufen. Kurze Zeit später halten noch zwei Deutsche mit eigenem Landy. Sie sind in Richtung Twee Rivieren unterwegs und wollen auch anrufen. Und jetzt beginnt die Warterei auf ein ungewisses Ergebnis. Da Upington mehr als 200 KM entfernt ist, wird es etwas dauern. Wir schließen die Motorhaube, um etwas unauffälliger zu wirken. Die Gedanken drehen sich im Kreis. Haben sie angerufen ? War der Vermieter erreichbar? Werden wir im Auto übernachten ? Ich klettere auf ein paar Sandhaufen herum und halte mein Handy in die Höhe. Das hat was von Hummeldumm. Nichts ! Nach 1 ½ Stunden Warten muss ich mal und laufe in die ausgetrocknete Wiese.



Als ich gerade mein Geschäft verrichte, brummt es in meiner Hosentasche ! Eine Whatsapp ist reingekommen ! Empfang !!! Aufregung !!! Der Empfang ist genau an dieser einen Stelle möglich. Mit zitternden Händen rufen wir den Vermieter an. Ja, beide haben angerufen und ein Abschlepper ist aus Upington unterwegs. Uns fällt ein Stein vom Herzen ! Mitten in der Wiese schreibe ich live Whatsapps an Jaffles und Franzicke, die uns Mut machen ;-)



Gegen 15:30 Uhr kommt unser Retter um die Ecke. Er ist unser absoluter Held !Jaco heißt er und ist ausgesprochen gut gelaunt ! Das könne wir brauchen. Der Fortuner ist Ruckzuck aufgeladen und schon sitzen wir im Führerhaus des LKW's.



Mit 110 geht es über die Landstraße. Jaco ist klasse, wir schwätzen auf der ganzen Fahrt über sein Leben.



Er war in Namibia in der Armee und hat viel erlebt.



In Upington empfängt uns Pieter Nel. Er entschuldigt sich herzlich. Man merkt, dass es ihm wirklich Leid tut. Wir wären die ersten, die mit einem Auto von ihm liegengeblieben wären.
Wir sollten uns keine Sorgen machen. Er berechnet uns 2000 Rand für den kaputten Reifen und die beschädigte Alufelge, alles andere sei nicht unser Problem.

Wir bekommen einen Tiptop Hilux und fahren das kurze Stück in Richtung River Place Manor.
Letzte Änderung: 03 Mai 2015 09:48 von casimodo.
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30 Nov 2015 21:00 #409291
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Abreise letzter Tag

Den letzten Abend verbingen wir im Ocean Basket mit einer leckeren Fischplatte. Der Rückflug verläuft unspektakulär. Alles ist pünktlich und ein schöner Urlaub geht vorbei.

FAZIT

Der KTP ist ein ganz besonderer Ort und wird dies für uns immer bleiben. Die Wilderness Camps sind schon etwas ganz besonderes. Unsere Favoritencamps sind immer noch Urikaruus und Killiekrankie. Gharagab gefällt mir wegen der schönen Lage auch sehr gut, obwohl die Chalets sehr klein sind.

Ein für uns unglaublich wichtiges Gut in den Wilderness Camps ist die Ruhe und die Nähe zur Natur. Für uns Nichtcamper ist das ein sehr angenehmer Kompromiss. Man kann einfach nur da sein, die Ruhe geniessen, etwas lesen, Vögel und Kleintiere fotografieren und wenn es einen dazu treibt...... dann ab ins Auto und Tiere suchen. Abwasch, Essen vorbereiten, das passiert alles so nebenbei und stellt für uns (hätte ich früher niemals für möglich gehalten) überhaupt keine Belastung dar.

Insgesamt waren uns 2 Wochen im KTP drei oder vier Tage zu lang. Irgendwann kennt man im Nossob oder Auob-Tal jeden Kieselstein und jeden Busch. Im Vergleich dazu waren zwei Wochen Krüger nicht zu lang. Dort hat man doch etwas Abwechslung und in den Camps kann man sich auch etwas bewegen. Im KTP muss man dann schon nach Nossob, Mata Mata oder Twee Rivieren fahren.

Superschön waren die Treffen mit Jaffles und Allesverloren und mit den Franzickes, die wir ja gerade wieder in Südafrika getroffen haben. Du setzt Dich in den Flieger und sitzt am nächsten Abend in Upington im Irish Pub mit netten Fomis und trinkst tendenziell zu viel Alkohol und hast einen ungeheuren Spaß. So lässt sich das Leben geniessen.

Und zack, zwei Tage später triffst Du Claudi und Thomas und legst kiloweise Rinderfilet auf den Grill...... und siehst die erste Brownie in Deinem Leben. Es war eine unglaublich schöne Zeit, die uns immer in sehnsüchtiger Erinnerung bleiben wird.

Das Erlebnis mit dem Motorschaden war nicht sehr schön und wird dazu führen, dass wir am Abreisetag nur noch überschaubare Strecken zum Flughafen fahren werden. Aber der Vermieter hat uns schnellstmöglich geholfen. Der Fortuner war ein klasse Gefährt und machte einen sehr gut gewarteten Eindruck. Der Vermieter war sehr betroffen und entschuldigte sich glaubhaft. Wir würden jederzeit wieder ein Fahrzeug bei Kalahari Car Hire mieten.

South African Airways ist unsere Nr. 1 für die Flüge ins südliche Afrika. Bisher haben wir stets gute Erfahrungen in Punkto Komfort und Pünktlichkeit gemacht.

Eine neue Herausforderung war es, für zwei Wochen Lebensmittel zu kaufen und schrittweise zu verbrauchen. Es ist schon eine neue Erfahrung, wenn die Vorräte langsam schrumpfen. Wir haben wenig wegwerfen müssen.

Das Fleisch vom Upington Slaghuis hat uns für ewig versaut ;) die Qualität war so exorbitant gut, der Service und der Mailkontakt unglaublich kundenorientiert...... und man hat uns das Fleisch auch noch spontan ins Hotel geliefert....... Besser geht es nicht !

Zu den praktischen Seiten. Inzwischen gehören ein Paar Arbeitshandschuhe (Danke Thomas und Helmut) zu unserem Dauerequipment um sich nicht andauernd die Finger beim Grillen mit Holz zu verbrennen. Dank frischer Kräuter und mitgebrachten Tupperdosen lege ich morgens das Grillfleisch ein. Alle Werkzeuge und Hilfsmittel kommen in den Jutebeutel 1, der unsere "Haushaltsschublade" genannt wird. In der Schublade 2 sind alle Ladegeräte, Akkus, Taschenlampe und alles elektrische.

In Zukunft werden wir unsere Unterkünfte immer einmal nach Schlangen absuchen und IMMER (!!!) die Türen geschlossen halten. Und das nicht panisch, sondern einfach nur als Vorsichtsmassnahme.

Wir freuen uns auf die nächsten zwei bereits gebuchten Afrikaurlaube, obwohl wir gerade erst vor einer Woche vom Kap wiedergekommen sind......

Seid alle gegrüsst
Casimodo
Letzte Änderung: 30 Nov 2015 21:03 von casimodo.
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