THEMA: Chaos. Pannen und schöne Momente von NAM bis SAM
12 Sep 2023 13:32 #673632
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Namibia, Botswana, Sambia, Simbabwe und Südafrika - eine Reise durch 5 Länder in fast 6 Wochen!
Wir sind zurück und der Bericht ist im Kasten!



Chaos, Kälte und Sturm, Fehler und Pannen, aber viele sehr schöne Momente mit besonderen Menschen, das ist die Quintessenz unseres diesjährigen Urlaubs

Insgesamt war es wieder aufregend und spannend und sicherlich hätte man das ein oder andere vermeiden können, aber egal , das macht die Erinnerungen aus!

Hier erst einmal unsere Route: :silly:






Gestartet sind wir in Windhoek, durch den Etosha NP ging es über den Caprivi nach Botswana, durch den Chobe NP bis nach Sambia, von Livungstone uhren wir in den Kafue NP und später in den South Luangwa, ab Livingstone besuchten wir den Hwange NP und dann geht es direkt nach Südafrika in den Pilanesberg Park. Unseren Wagen haben wir am 13. August in Johannesburg abgestellt.



Ganz locker tranken wir erst einmal ein Weinchen, bei unserem Händler am Airport. So kann Urlaub beginnen :)

Es ist der 5. Juli 2023. Über Hamburg zieht ein Sturm hinweg, es wird angekündigt, dass es ab 17.00 Uhr zu Verspätungen oder Flugausfällen kommen wird. Da gerät der Puls gleich außer Kontrolle , aber das war hier noch harmlos. ;) Es soll noch schlimmer kommen!
Wir schaffen es aber pünktlich um 20.10 Uhr in FRA zu landen. Unser Weiterflug nach Jo`burg startet um 22.05 Uhr. Alles verläuft planmäßig - bis jetzt und auch in den nächsten 2 Stunden.
Nach nur 2,5 Stunden Flugzeit, wir befinden uns gerade über Tunesien, erfolgt eine Durchsage des Piloten „Leider haben wir ein technisches Problem und müssen nach Frankfurt zurück….“. Ich war schon am Dösen und träumte diese Durchsage wohl nur :woohoo: - aber dann sah ich Manfred an. Es war ernst gemeint! :evil:
Später erfahren wir, dass mit dem ABS etwas nicht funktionierte. Als absoluter Notfall gelten wir nicht, eine Nachtlandung in FRA ist deshalb ausgeschlossen, aber landen können wir noch lange nicht. Der Pilot erklärte später, würde sich das Problem verschlimmern, gäbe es auf dem Weg nach Johannesburg keinen Flughafen, der die Voraussetzung für eine (Not)Landung erfüllt. Wir benötigen eine sehr lange Landebahn.
Weil Deutschland auch bei Nacht sehr hübsch ist (!), fliegen wir dauerhaft Schleifen von FRA nach Nürnberg und zurück. Erst gegen 5 Uhr dürfen wir landen. Wir sind wieder in FRA, sicher gelandet und nun…. ? Wir wollten jetzt fast in Jo`burg sein, unser Weiterflug mit Airlink startet um 11.00 Uhr nach Namibia – Ohne uns! :evil:
Ich entferne mich aus dem großen Menschengetümmel, die alle auf eine Ansage warten und laufe zum Eurowings Schalter. Täglich fliegt eine Maschine abends direkt nach Windhoek. Vielleicht gibt es eine Chance dort mitzufliegen? :kiss:
Der Schalter öffnete erst um 6.20 Uhr. Eigentlich soll es hier um 6.00 Uhr losgehen. Die Minuten erscheinen mir unendlich lang. Ich warte, dann endlich erscheint eine Angestellte. Ich schildere unser Problem von dem defekten Flugzeug und bitte sie, uns umzubuchen.
Inzwischen ist es so, dass wohl eine Ersatzmaschine am Nachmittag eingesetzt wird. Leider gehört unser Flug mit Airlink nicht zum Code Sharing mit Lufthansa und ist verloren. Wir würden nun mitten in der Nacht in Jo`burg ankommen und hätten keinen Weiterflug.
Nachdem mir die gute Frau bei Eurowings erklärt, dass die Maschine ausgebucht sei, rede ich auf sie ein, noch einmal genau zu schauen. Es dauert ein bisschen, dann meint sie doch „oh, ich sehe gerade, genau zwei Plätz sind noch frei!“ . Welch ein Zufall und Glück für uns! Man bucht uns um und obwohl die Strecke Jo`burg – Windhoek nicht bei Lufthansa bezahlt wurde, werden wir ohne Aufpreis mitgenommen.
Ich bin sehr glücklich über die nette Fügung und das Verständnis des Personals.
Wir haben jetzt 15 Stunden Zeit, um den Flughafen zu erkunden! :kiss:

Biggi
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12 Sep 2023 13:55 #673637
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Frankfurter Flughafen ;) (diesen Teil kann man auch überspringen!
:kiss:
Welch ein spannender Urlaubsanfang! Für einen Gutschein von 15,00 € /pP dürfen wir uns auch Getränke und ein Essen besorgen, man bietet uns auch ein Tageshotel an. Wir müssen die Kosten selber tragen, können diese aber im Nachhinein erstattet bekommen. Darauf verzichten wir, da das mit der Erstattung immer so eine Sache ist. Das letzte Mal hat unser Anwalt mit einer Klage gedroht, erst dann wurde Lufthansa tätig.



Wir fahren mit dem Zug zum anderen Terminal, relaxen bei Mc. Donald. Genießen dort ein Frühstück und kommen mit einem netten Studenten aus Usbekistan ins Gespräch. Er bringt Freunde zum Flug. Ein sehr nettes Gespräch vertreibt uns schon einmal 2 Stunden, auf der Aussichtsterrasse dösen wir dahin und irgendwann stehen wir am Gate des Eurowings Fluges nach Windhoek.


Es ist sehr heiß heute!
In der Zwischenzeit bemerke ich meinen ersten Fehler: Ich habe dieses Jahr bewusst meinen Laptop zu Hause gelassen, nun fehlen mir die Kontaktdaten für den Fahrer, unseren ersten Termin in Windhoek usw.
Mein Handy kann etwas helfen und über Umwege kann ich jemanden erreichen, der unseren Fahrer informiert, nicht heute, sondern morgen erst zum Flughafen zu kommen.


Stundenlang Flugzeuge schauen---- :silly:

Dann der pünktliche Abflug :kiss: Wir sind dabei und die Kuscheldecken von Eurowings sind auch noch gemütlicher, als die von Lufthansa. :kiss: :kiss: :kiss:

7. Juli 23
Mit einem Tag Verspätung landen wir pünktlich um 8.15 Uhr in WDH.



Nun wird es noch einmal spannend, denn wo ist unser Gepäck, kommt es mit? Nach längerem Warten rollt es tatsächlich an, super! Damit haben wir gar nicht gerechnet, manchmal geschehen eben doch Wunder.
Unser Fahrer ist auch schon vor Ort und wir sind recht schnell auf der Transkalahari Lodge und stehen vor unserem Auto.

Hier erwartet uns gleich die nächste Überraschung: Ein defekter Reifen wurde bereits gewechselt und liegt im Auto. ???? :ohmy:
Das Chaos ist irgendwie mitgeflogen! Wir versuchen zu erfahren, was das Problem war. Genau weiß das niemand. Wir fahren kurz zur Werkstatt von Bobo Campers und es stellt sich heraus, dass das Ventil verrostet war und Luft ließ. Reifen und Ventil werden gewechselt, die anderen Reifen werden noch überprüft. Ein weiteres Ventil wird ausgetauscht. Gerade vor einem Jahr haben wir neue Reifen gekauft, die Ventile inklusive. Offensichtlich soll die salzig feuchte Luft in Swakopmund schuld sein. Dass uns das zweite neue Ventil noch Probleme bereitet, ahnen wir jetzt noch nicht.

Um 12.00 Uhr haben wir eine Verabredung mit einem Hausdesigner und seiner Frau, einer Architektin aus Walvis Bay. Leider schaffen wir das Date nicht pünktlich und wieder einmal habe ich keine Adresse bei mir. (nur im Laptop gespeichert!) Wir wollten uns unterwegs auf der Straße treffen. Eine SIM Karte besitze ich auch noch nicht, aber die netten Angestellten der Lodge helfen mir und unsere Verabredung wird um 2 Stunden verschoben.
Nach einer erfrischenden Dusche, dem Umziehen und Zähneputzen geht es uns gut.
Jetzt sind wir endlich angekommen!

Wir treffen später den Bauunternehmer und seine Frau. Sie zeigen uns verschiedene Hauspläne, ein Musterhaus besichtigen wir. Er baut in ganz Namibia und wesentlich günstiger als das Wolke 9 Projekt. Was mal wird und wie, ist noch unklar für uns.

Diese Nacht wollen wir mal wieder auf der Immanuel Wilderness Lodge verbringen und lassen uns von Stephan beim Dinner verwöhnen. So kann ein Urlaub beginnen.

Biggi
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13 Sep 2023 12:03 #673699
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8. Juli Von Windhoek nach Outjo
Ü: Sophienhof Lodge

Ein hervorragendes Frühstück hat den Tag besonders gut beginnen lassen. Jetzt ist endlich Urlaub ohne Stress, doch wie lange?
Nach netten Gesprächen mit Stephan und seiner Frau und dem Besuch der Strauße geht es nach Windhoek zum Einkaufen.


Immanuel Wilderness Lodge


Entspannung ;)





In der Maerua Mall erleben wir dann unsere nächste Panne.




Hier bekommen wir alles, was das Urlauberherz benötigt, Fleisch kaufen wir später woanders, aber dieser große Einkauf hat wohl die Kreditkarte gesprengt . Ähm, nein gesperrt??? :woohoo:
Ich kann es kaum glauben, aber irgendwie ist wohl der Wurm mitgereist.
Nach dem Einkauf möchte ich am ATM noch Geld abheben, doch meine Kreditkarte funktioniert nicht. Oh Schreck, was nun? Na ja, mein Mann hat noch eine Karte und im Moment haben wir noch etwas Bares bei uns. Noch ahne ich nicht, was uns noch so erwartet. Dass das erst der Anfang ist von…viel Ärger.

Am Nachmittag wollten wir uns noch mit unserer Versicherungsagentin treffen, doch unser Garmin kann die Straße in WDH nicht finden. Wir haben es schon so oft erlebt, dass die Straßen nicht angezeigt werden. Leider habe ich immer noch keine SIM-Karte und damit auch kein Google maps. Ich frage einen netten Mann in einem Safariwagen, der über sein Handy behilflich ist und mir weiterhelfen kann. Es gibt so viele nette und hilfsbereite Menschen in Namibia!
Ich merke mir die Adresse und die Richtung, wir waren vor 2 Jahren schon einmal bei ihr.
Wenig später stehen wir bei Patricia vor der Tür.



Die Kaffeeeinladung lehnen wir dankbar ab, es zieht uns weiter nach Outjo.

Unsere heutige Übernachtung ist die Sophienhof Lodge.



Wir sind die einzigen Gäste und der Sohn des deutschen Eigentümers Daniel hat viel Zeit für uns und erzählt wie die Fram betrieben wird. Es ist eine sehr große Game Farm. Daniel ist mit einer Namibianerin verheiratet und lebt eigentlich in WDH. Es ist das letzte Ferienwochenende und seine beiden Töchter muss er morgen zurückbringen. Sie besuchen die Deutsche Schule in WDH.
Beim gemeinsamen Dinner erfahren wir so einiges über das Leben hier.
Die Familie stammt aus der Nähe von Dresden und deshalb darf natürlich Bautzener Senf nicht fehlen, importiert aus D! Als Vorspeise wird uns eine Wurst aus verschiedenem Gamefleisch serviert, die auf der Farm selber hergestellt wird.







Nach dem Essen werden uns die Stachelschweinchen gezeigt, die regelmäßig gefüttert werden, leider sind sie nicht sehr fotogen. Ich habe auch nur mein Handy dabei.



Der Weg zu unserem Auto ist sehr schön beleuchtet, alle Lampen wurden von einer ortsansässigen Künstlerin bemalt.







Ein Wasserloch gibt es übrigens auch und hier war auch etwas los.





Große Campingwiese!



Uns hat es dort sehr gut gefallen, wir kommen bestimmt wieder.



Biggi
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14 Sep 2023 16:58 #673782
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9. Juli 23
Ein neuer Tag bricht an und wir fahren weiter in den Etosha NP zum Tiere schauen.
Eigentlich sind wir in Namibia nur auf der "Durchreise", aber ein paar erste Tiere müssen sein. :kiss:
In Outjo in der Bäckerei nutzen wir das WLAN, um endlich unsere Bank bzgl. der Kreditkartensperrung zu erreichen.



Leider erhalte ich keine Antwort, wieder einmal gibt es nur ein automatisiertes Antwortsystem. Meine Anfrage ist bei ??? gelandet. Eine Antwort über das System habe ich übrigens nie erhalten.
Manfred hat noch seine Karte und ich habe, zum Glück, noch von einer anderen Bank eine Karte dabei. Jedoch ist die gesperrte Karte mit diversen Versicherungen gekoppelt. Sind die dann auch ungültig? Wir erfahren es erst in drei Tagen.


Ein wunderschöner Flaschenbaum mitten auf der Straße, der blaue Himmel und leckeres Gebäck sowie ein Cappuccino lassen die Sorgen schnell vergessen. ;) Wir zehren immer noch von unseren Bargeldreserven von April.
150 Km sind es bis Kamanjab auf guter Straße, dort tanken wir (mit der anderen Kreditkarte), kaufen den Himbafrauen noch zwei Armbänder ab, und dieses Mal wollen sie auch ein Foto von sich.





Dann fahren wir bis zum Etosha Galton Gate. Um 14.30 Uhr checken wir dort ein.



Wir haben eine Buchung für Olifantsrus. Ein paar Tierchen zeigen sich unterwegs, da es noch früh ist, nehmen wir den Weg um das Dolomite Camp.






Dann gab es einen Zebrastreifen zu passieren (Roadblock) :woohoo:




Ein echtes Suchbild?
Am Wasserloch ist nicht viel los, nur ein Strauß stolziert stolz hier entlang.


Die Umgebung hatte ein paar braune Flecken (Springböckchen, die ruhen)


Auf dem weiteren Weg stehen dann Elandantilopen, die gerade ein Wasserloch verlassen, auf der Savanne.




An einem weiteren Wasserloch tummeln sich die Oryxe.




Und die ersten Elefanten sehen wir auch noch.




Das waren schon eine ganze Menge Tiere am Nachmittag. Wir fahren nun zum Camp und richten uns ein.
Der Platz ist am Abend voll belegt.
Im Hide genießen wir den ersten Sonnenuntergang mit ein paar Vierbeinern








Eine Oryx mit einem abgebrochenen Horn hat Durst







Aus der Ferne nähert sich eine Hyäne, sie ist aber sehr vorsichtig und kommt nur langsam ans Wasser






Sie hat das Wasser erreicht! :woohoo:






Natürlich gibt es auch immer Gnus oder Springböcke oder Elefanten, die zum Trinken kommen. Nashörner kamen erst im Morgengrauen. Hier ist eigentlich immer viel los.


Familiendrink!





und dann sitzen wir am Feuer und amüsieren uns über eine Mäusefamilie, die unerlaubt durch den Zaun unter unser Auto kriecht!
Leider ist es jetzt schon zu dunkel für Fotos.

Morgen werden wir eines unserer Urlaubshighlights erleben und alles ohne Chaos, Pannen nur mit viel Sturm! :kiss: :kiss: :kiss:

Biggi
Letzte Änderung: 14 Sep 2023 17:26 von tiggi.
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15 Sep 2023 11:44 #673825
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10. Juli Von Olifantsrus nach Okaukuejo

Der Zustand des Ablutionsblocks ist in einem sehr schlechten Zustand.
Leider sind die Duschen so verdreckt, dass niemand sie nutzen kann. Die Fledermäuse sind hier eingezogen, die Toiletten wurden morgens mit neuem Toilettenpapier versehen, aber es fehlen nach wie vor Seife und Einmaltücher oder funktionierende Trockner.





Um 9.30 Uhr verlassen wir Olifantsrus in Richtung Okaukuejo. Wir fahren langsam an den Wasserlöchern vorbei.

Am Picknick Spot vor dem Wasserloch Sonderkop genießen wir einen Cappuccino. Es ist allerdings kaum möglich den Kocher aufzustellen, weil so ein starker Sturm herrscht, außerdem genießen wir das Heißgetränk mit viel weißem Puder der Landschaft :woohoo: :woohoo: :woohoo:
Danach wollen wir in Richtung Wasserloch fahren.
Doch so weit kommen wir gar nicht. Schon nach einem guten Kilometer erregt ein Mähnenlöwe unsere Aufmerksamkeit, ein zweiter Löwe befindet sich auch in Sichtweise



und ein paar hundert Meter weiter sehen wir zwei Autos parken und tatsächlich entdecken wir ein Rudel mit Cubs. Nun verweilen wir hier für längere Zeit. (Ich habe so viele Fotos, dass ich mich gar nicht entscheiden kann, welche ich zeigen soll)




Der Kleine ist schon ziemlich neugierig :ohmy:




Er/Sie :kiss: leckt sich schon einmal die Schnute, wer weiß, was sie /er anpeilt?


Ganz mutig nähert er/sie sich unserem Auto.


Das Geschwisterchen folgt langsam...


Auch Nr. 3 ist neugierig und besonders mutig, während die anderen beiden sich ausruhen, kommt Nr. 3 immer näher..



Irgendwann stellen sie fest, dass wir keine Gefahr darstellen und auch nicht zu Essen geeignet sind. :silly: Sie kuscheln und spielen miteinander.




Wer ist der Stärkere? :whistle:








Es ist so herrlich, direkt am Geschehen zu sein und die Kleinen beim Spielen und Erkunden der Umgebung zu beobachten.




Erschöpfung macht sich breit, aber auch bei der Mutter..




Dann wird wieder gekuschelt!!


Immer in der Nähe der Mutter :kiss:



Hoffentlich waren das jetzt nicht zu viele Fotos? :dry: Aber über die Stunden sind viele 100 Bilder entstanden. Es hat so viel Spaß gemacht, dass ich gar nicht merkte, dass ich ständig den Auslöser drückte.

Es ist ohnehin sehr stürmisch und an den Wasserlöchern auf der freien Fläche wird viel Staub aufgewirbelt, so dass man kaum fotografieren kann. Die Löwen liegen aber direkt an der Gravenroad und sind auch noch sehr fotogen.
Wir bleiben lange und haben unseren Spaß mit den Jungen.








Wir haben schon viel erlebt, aber so einen Sturm über Tage zu haben, war schon wirklich eine Herausforderung beim Fotografieren.
Die Angst, der Staub zieht in die Kameras, reist mit.

Wir fahren weiter in Richtung Okaukuejo. Aufgrund des starken Sturmes sind Sichtungen nur sehr staubig und das Tageshighlight hatten wir ja bereits.
Die Gravelroad befindet sich teilweise im Bau, wir fahren einfach über den aufgeschütteten Boden. In Deutschland undenkbar. Bei uns würde für Wochen die Straße gesperrt werden.





Gegen 14.00 Uhr erreichen wir Okaukuejo. Uns wird Stellplatz Nr. 26 zugewiesen. Bei dem kalten Ost-Sturm macht es wenig Spaß, noch einmal rauszufahren und irgendwo im Staub Tiere zu suchen. Wir bleiben am Wasserloch und im Camp.

Biggi
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17 Sep 2023 15:10 #673927
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11. Juli Okaukuejo bis Halali

6.30 Uhr öffnet das Tor, wir sind unterwegs. Die Nacht war mit minus 5 Grad sehr kalt, auch zum Frühstücken ist es noch zu frisch. :woohoo:
Somit beschließen wir, uns auf einer Morgentour aufzuwärmen. Die Heizung im Auto funktioniert perfekt. Auf unserer Morgenrunde treffen wir auf die üblichen Verdächtigen. Von Okaukuejo geht es nach Süden nach Ondika und danach nach Gemsbokvlakte.


Impalas und Springböcke sind immer und überall anwesend, dann kommen Kudus an


Hier ist die Sicht noch so klar, dann zischen wieder Staubwolken herbei.



Eine Windböe zieht über das Wasserloch und sorgt für staubige Sicht!






Gnus und Oryxe kurz vor Gemsbokvlakte

Auch in Gemsbokvlakte sorgt der Wind für Seegang :evil:






Ein bettelnder Toko ;)
Gegen 9.00 Uhr sind wir zurück. Unser Frühstück wird sehr mit Staub bepudert. Der Sturm bläst immer noch mit voller Kraft. Geschützte Ecken finden wir kaum. Um 10.15 Uhr verlassen wir den Platz in Richtung Halali.
Auch den Tieren gefällt der Sturm nicht. Sie stehen häufig geschützt im Wald zusammen. Zebras, Gnus und andere Antilopen sind sehr zahlreich.
Auf dem Weg nach Halali ist es nicht so spannend.

Rietfontein:







Elefanten ziehen durch die Landschaft:





In Halali halten wir am Shop, unser Brot hat eine grünlich-blaue Färbung angenommen und Feuerholz fehlt auch. Leider gibt es im Laden kein Brot, nur einen Sack Feuerholz für 100 N$ bekommen wir. Viele Regale sind leer.
Wir suchen uns einen Platz, um unser eigenes Brot zu backen. Den Wagen müssen wir als Windschutz so positionieren, dass das Feuer nicht gleich wieder erlischt.
Im Poitje gibt es anschließend einen leckeren Eintopf. Das ist genau das richtige bei diesem kalten Wetter.



Am Wasserloch haben wir später unsere Freude mit vielen Elefanten und den Nashörnern. Wir bleiben allerdings nicht sehr lange, da es immer kälter wird. Ich habe auch nur mein Handy dabei, Nachtaufnahmen sind nicht so schön, es sei denn, es gibt etwas Spannendes zu sehen. :silly:




So richtig putzig sind die kleinen tapsigen Elis! :P :kiss:






Insgesamt hat uns dieses Camp gar nicht mehr gefallen. Die Toiletten waren entweder „out of order“, ohne Deckel, Wasserkasten oder das Klo war verstopft.
Hier fehlt es wirklich an Kontrolle und Pflege. In den letzten Jahren scheint der Service immer schlechter geworden zu sein.

So richtig viel Spaß macht der Etosha nicht mehr, schlechtes Wetter und ungepflegte Ablutions. :blink: :blush:

Biggi
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