THEMA: Slow Motion Runde um’s Okavango Delta ...
19 Jun 2019 07:54 #559376
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21.5.2019 – Übernahme Mietwagen – Fahrt nach Elephant Sands

Heute klingelt der Wecker erst um 7.00 Uhr. Wir machen uns fertig, ich packe die Taschen um, damit wir nicht an jedem Stopp das gesamte Auto ausräumen müssen. Um 8.00 Uhr gehen wir in Ruhe zum Frühstück und lassen uns Zeit.

Gegen 9.00 Uhr bezahlen wir an der Reception die Rechnung für die Game Drives, Getränke und das eine Mittagessen in Höhe von 5.100 Pula per Kreditkarte. Klingt zunächst nach einem stolzen Preis - aber wir hatten auch 2 Gamedrives udn eine Bootstour und haben uns für die 2 Tage die Mietkosten für das Auto gespart. :blink:
Wir waren auf Dinner Bed & Breakfast Basis im Old House eingebucht. Es hat uns gut gefallen.
Die Lodge ist nicht zu groß, die Zimmer sind ausreichend groß und sauber, die Bäder auch in Ordnung, das Personal ist freundlich, es gibt einen eigenen Bootssteg, wo die Chobe Bootstouren losgehen. Das Essen war gut, keine Sterneküche aber schmackhaft. Das Restaurant war immer gut besucht. Kurz wir haben uns wohl gefühlt. :)

Nun sitzen wir vor unserem Zimmer und warten auf den Fahrer von TAWANA Selfdrive, wo wir unser Auto gebucht haben.
Um 10.15 Uhr, überpünktlich fährt ein Mitarbeiter von Tawana auf den Hof des Old House mit einem Toyota PRADO. Ich fange ihn ab, bevor er lang zur Reception geht und nach uns fragt.
Er macht mit uns eine sehr korrekte und detaillierte Einweisung. Zeigt uns wirklich alles vom Handfeger, über Kühlschrank, Sandbleche, Grill, das gesamte Küchen-Equipment, das Navi in dem schon unsere gesamten Lodges eingespeichert sind, das Sat-Telefon wird demonstriert, wie man die Untersetzung zuschaltet, wenn wir stecken bleiben sollten und, und, und.
Das Fahrzeug ist für Camping fully equiped, soweit ich das als Nicht-Camper beurteilen kann.
Die Werkzeugbox ist ebenfalls gut gefüllt, wir haben 40 l Wasser und mehrere Benzinkanister auf dem Dach. Auch die Benzinentnahme aus diesen Kanistern wird detailliert demonstriert. Es wird demonstriert, wie der Luftdruckmesser zu handhaben ist. Alles funktioniert einwandfrei. Auch die erforderlichen Papiere für die Grenzübertritte und noch weitere technische Details über das Auto sind in einer Mappe detailliert abgeheftet. Es kann also gar nichts mehr schief gehen. Das Auto hat 123.000 Km auf dem Tacho und hat ein Automatic-Getriebe, permanent 4x4 plus die zuschaltbare Untersetzung und ist ein Benziner.
Gegen 11.00 Uhr kommen Vincent und Julie, die Eigentümer von Tawana, ebenfalls dazu. Wir quatschen ein bisschen, u.a. auch über den idealen Reifendruck bei unterschiedlichen Geländeformen. Vincent blockt nur noch die kleine Sicherheitskaution von meiner Kreditkarte, die Führerscheinkopien hatte ich schon vorab per Email geschickt. Es kann also bald losgehen.

Wir verstauen erstmal unser Gepäck ordentlich und fahren dann noch zur Tankstelle, um die Reifen etwas aufzupumpen, da wir ja jetzt erstmal auf Teer unterwegs sind.
Dann wollen wir noch Bargeld am ATM ziehen, bekommen aber keinen Parkplatz, sodass wir zu dem anderen EK-Zentrum fahren, wo es nicht so voll ist. Dort finden wir einen Parkplatz vor dem ATM und dem Getränkeladen. Wir ziehen Pula und kaufen Bier, Tonic und Wasser, um unseren Engel Kühlschrank zu füllen.
Danach geht es dann richtig los Richtung Nata nach Elephant Sands.

Die A33 ist bis auf die Baustelle in Kazangula, wo wir ein kleines Stück auf Gravel fahren, super gut zu fahren. Nach einer guten Stunde überlasse ich trotzdem Jürgen das Steuer.
Unterwegs sehen wir Ziegen, Rinder, eine ganze Horde Affen, die es sich mitten auf der Straße bequem machen. Und einen einzelnen Elefanten sehen wir auch.
Die Landschaft wechselt von lockerer Buschsavanne mit Feldern ab, ist aber insgesamt gesehen ziemlich eintönig. Und es ist sehr wenig Verkehr.






Dann kommt die erste VET Kontrolle. Der Kühlschrank wird kontrolliert und wir tippeln über das benetzte Putztuch und fahren durch die Flüssigkeit.
Wenige Kilometer weiter geht es links ab und über eine Sandpiste bis zum Elephant Sands Camp.




Wir checken um 14.50 Uhr ein, wir sind also ca. 3 Stunden gefahren.
Die Lady beim Check-in war effizient aber nicht besonders freundlich. Viel Schlechtes aber auch Gutes hatte ich im Vorfeld über dieses Camp gelesen. Jetzt durften wir uns selbst ein Bild machen.
Wir erhalten Zelt Nr. 20, das letzte in dem Halbkreis und schräg gegenüber des Campingplatzes und gegenüber der Ablutions. Dort fahren wir mit dem Auto hin.









Als wir ankommen, steht ein einzelner Elefant am Wasserloch.

Wir laden aus und inspizieren unsere Bleibe. Es sieht alles ok aus. Das Zelt ist groß und mit allem, was man braucht, möbliert. Das Bad und die Dusche sind auch in Ordnung.
Also setzen wir uns mal auf unser Deck und trinken ein Bier.






Plötzlich kommt direkt neben unserem Zelt lautlos ein Elefant anspaziert. Er läuft in nur 2 m Entfernung an uns vorbei zum Wasserloch. Und es werden immer mehr. Sie kommen aus allen Richtungen angetrabt. Natürlich wird das Schild eher von den Elis ignoriert. Sie laufen nämlich zwischen den Zelten über die Pad zum Wasserloch.







Um 17.00 Uhr zählen wir knapp 20 Elefanten, wobei 4 Stück, denen das Wasser im Wasserloch nicht ausreicht, das Brauchwasser vom Waschhaus der Camper trinke. Welch ein Spektakel.






Es ist ständig Bewegung am Wasserloch, ein ständiges Kommen und Gehen. Als eine Mutter mit Baby, max. 2 Wochen alt, kommt, gibt es Getöse am Wasserloch.





Um 17.15 Uhr laufen auch wir zum Restaurant und Gemeinschaftsbereich und schauen uns das Spektakel mal aus dieser anderen Perspektive an.



Der Campingplatz hat sich während der letzten Stunde ebenfalls etwas gefüllt. Weder die anderen Zelte auf Stelzen noch die Steinhäuschen scheinen belegt zu sein.

Obwohl uns die Lady beim Check-in geraten hatte, mit dem Auto zum Abendessen zur Lapa zu fahren, liefen wir mit Stirnlampe und 2 Taschenlampen bewaffnet trotzdem zu Fuß.





Und es kreuzte doch tatsächlich eine 10er Gruppe Elefanten kurz vor Erreichen des Hauptgebäudes unseren Weg. Jürgen hatte sie gar nicht bemerkt, denn sie kamen sehr lautlos von links zwischen zwei Steinhäuschen anmarschiert. Ich konnte ihn gerade noch zurückhalten. Gar nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn wir ihnen in die Quere gekommen wären. Wir haben ihnen also gerne den Vortritt gelassen.




Auf der Aussichtsterrasse der Lapa sitzen immer noch viele Leute, fotografieren und schauen dem Geschehen am Wasserloch zu. Hier sieht man wirklich alles hautnah. Die Mauer zur Aussichtsterrasse ist noch nicht einmal einen Meter hoch und die Elefanten stehen sehr nah.
Wir trinken derweil einen GT und um 19.00 Uhr pünktlich wird zum Abendessen gebeten.






Wir haben einen netten 2er Tisch mit Blick auf die Elis. Außer uns ist noch ein 2er Tisch und 2 größere Tische mit Gruppen belegt.
Das Essen wird als Buffet angeboten. Es gibt verschiedene Beilagen, Gemüse, 2 Salate und Steak mit Pfeffersauce – nach Wunsch gegart. Zum Nachtisch wird ein Käsekuchen serviert.
Wir trinken Rotwein, den man sich an der Bar holen kann/muss.
Uns hat es geschmeckt, überhaupt ist die Stimmung sehr entspannt und das Personal überaus freundlich.













Gegen 21.00 Uhr laufen wir wieder zurück zu unserem Zelt, denn es wird kühl und kuscheln uns in unsere Betten.
Immer noch sind Elefanten am Wasserloch.

Dieser Nachmittag und Abend hier war wirklich ein besonderes Erlebnis. :blink: :blink:
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22.5.2019 - Nata Bird Sanctuary und Fahrt nach Planet Baobab

Die Nacht war kalt – gut, dass ich mir eine zusätzliche Wolldecke genommen hatte. :blush:
Um 7.00 Uhr werden wir wach – ohne Wecker – doch der klingelt trotzdem, da noch aktiv.
Um 8.00 Uhr sind wir beim Frühstück, essen ein Omelette und trinken 2 Tassen Kaffee.



Die Stimmung heute morgen ist herrlich, wenige Elefanten, das Licht ist angenehm und ich fotografiere noch ein paar Vögelchen...









und unser Auto von allen Seiten...





Wir laufen zurück, packen unserem Krempel und fahren zur Reception, um die Rechnung für die Getränke zu begleichen (190 BWP) bestücken noch die Tippbox.

Um 9.00 Uhr sind wir wieder on the road Richtung Nata, wo wir tanken (47 l für 320 km), was ich für Teerstrasse schon ein wenig heavy fand. Wahrscheinlich war der Tank nicht ganz voll, als wir ihn übernommen haben. Denn später haben wir nie wieder so viel verbraucht. Aber auch egal. :silly:
Ich frage den Tankwart, ob es sich lohnt zur Nata Bird Sanctuary zu fahren. Er sagt ja und deutet Richtung Francistown.
Also machen wir das doch mal. Es ist ja noch früh am Tag. Leider wird die Straße hinter Nata Richtung Francistown gerade erneuert, sodass wir von den 20 KM bestimmt 10 KM auf Gravel fahren mussten. Nach der 2ten Gravelstrecke kommt jedoch das erlösende Schild zur Bird Sanctuary und wir biegen rechts ab.
Nochmals frage ich die Dame an der Registration, ob es sich lohnen würde in den Park zu fahren. Und sie antwortet: „The flamingos are still there“. Gesagt getan, wir zahlen unsere Park Fee für uns und für das Auto. Ich weiß leider nicht mehr wieviel es war, es war aber nicht teuer. Sie gibt uns den Rat, nur bis zum Hide zu fahren, und von dort aus zu laufen. Streckenweise wäre die Strecke an der Pan entlang noch zu feucht.
Die Anfahrt zum Hide hat ziemlich viel Wellblech aber die Landschaft, die Weite, die Stille entschädigt. Und wir haben ja Zeit.









Wir sehen mehrere Kudu- und Gnuherden und Strausse in der Pfanne und am Hide tut sich ein riesiger See voller Flamingos auf.
Ich mache ein paar Bilder vom Hide aus.











Dann laufen wir ca. 30 Minuten die Pad entlang nach links. Später laufen wir in Richtung der Flamingos und wieder zurück zum Hide. Tatsächlich sinkt Jürgen ordentlich im Lehm ein und wir müssen, bevor wir wieder in’s Auto steigen, seine Schuhe erstmal säubern. :angry: - nur Ärger hat man mit den Männern :lol:












Auch einige Fahrspuren entdecken wir hier unten :huh:








Am Hide stand ein Hillux mit einem Mann. Wir grüßen kurz und als oben im Hide stehen, fährt er nach links die Pad entlang.
Auf der Rückfahrt, überholen wir ihn in Höhe der trockenen Pfannen. Er lässt eine Drohne fliegen…
Jedem das seine! :sick:



Um 12.15 Uhr verlassen wir nach 2 Stunden die Nata Bird Sanctuary, fahren zurück nach Nata und von dort zu unserem nächsten Stopp, dem Planet Baobab.



Dort kommen wir um 14.00 Uhr an. Die Straße von Nata bis Gweta war stellenweise eine wirkliche Katastrophe. :sick: Wir mussten teilweise neben der Straße fahren, um überhaupt die Schlaglöcher umfahren zu können. :blush: :woohoo:

Wir werden im Planet Baobab sehr freundlich empfangen, geben unseren voucher ab, erhalten warme Tücher und einen Welcome Drink. Außerdem wählen wir unser Dinner für abends um 18.30 Uhr aus.
Für 16.30 Uhr buchen wir noch den Sundowner Nature Walk.
Dann fahren wir an dem großen Campingplatz entlang zu unserer Hütte Nr. 23 – eine typisch afrikanische Rundhütte.



Wir stellen unser Gepäck ab und laufen zur Bar, um ein Bierchen zu trinken.



Während wir dort sitzen, kommt der Guide vom Bushwalk, begrüßt uns, stellt sich vor und bestätigt noch einmal, dass er uns um 16.30 Uhr hier erwartet.

Wir haben also noch ein wenig Zeit, um zu chillen.

Um 16.30 Uhr sind wir pünktlich zur Stelle und starten den Walk bei dem Baobab vor der Reception.



Irgendwie finde ich keine Fotos von diesem Walk. Ich muss so konzentriert zugehört haben oder ich hatte gerade mal keine Lust zu fotografieren. Manchmal muss Frau auch mal eine Pause machen. B)
Wir probieren sogar die Früchte, die angeblich eine Vitamin C Bombe sind. Das kann ja mal nicht schaden. Was ich nicht wusste ist, dass Baobabs Semi-Sukkulenten sind.
Weiter erklärt er uns die kleinen gelben Beeren, die ebenfalls lecker schmecken und aus denen u.a. Bier gebraut wird. Leider habe ich den Namen vergessen. Dann geht es zum Schmirgelpapierbusch, mit dessen Blatt ich tatsächlich meinen Daumennagel glatt feilen konnte. Es gab als Maniküre incl. Aber die Nagelfeile musste trotzdem nochmals ran. :dry:
Weiter zeigt er uns die Mopane Bäume, die ihre Blätter einrollen können, um sich vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen.
Wir laufen außerhalb des Zauns des Lodge-Geländes quer durch den Bush, wo offensichtlich das Vieh der umliegenden Bauern weidet. Angeblich kommen auch nachts öfters mal Elefanten vorbei. :unsure:
Wir laufen zu einem Wasserloch, wo einige Pferde und Esel ihren Durst stillen und weiden.













Zum sundowner trinken wir ein Savanna Dry und essen etwas Popcorn.
Bei diesem Event kommt auch eine kleine Reisegruppe dazu, die um 16.15 Uhr eingecheckt haben.
Der Barchef, der auch mit von der Partie ist, erzählt uns, dass er morgen deren Erdmännchen-Tour als Guide begleitet. Da wir keine Lust haben, mit der Chamäleon Gruppe zu den Erdmännchen zu fahren, verzichten wir großzügig.
Wir wollen die Nwetwe Pan auf eigene Faust erforschen, auch wenn wir nicht weit kommen. :silly: Aber dazu morgen mehr.
Nach dem Baobab Bush Walk, der ganz interessant war – uns aber nicht vom Hocker gerissen hat, machen wir uns frisch und gehen zum Essen.
Wir wurden bereits erwartet und an der Bar gesucht. Denn die Abendessen Gäste werden an der Bar abgeholt und zu ihrem Tisch geleitet.
Es gab Fisch (Hake) mit Gemüse und Chips bzw. botswanischen Milipap (ich habe die genaue Botswanische Bezeichnung vergessen), Sauce Tartare und zum Nachtisch Vanillekuchen. Dazu trinken wir ein Glas Weißwein.
Das Essen war geschmacklich nicht überragend, der Fisch trocken gegrillt und die Sauce Tartare wurde erst serviert, als wir fast fertig waren.
Wir nehmen noch einen Absacker an der Bar und gehen dann in unsere Hütte und in’s Bett.
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21 Jun 2019 21:01 #559674
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23.5.2019 - Unsere erste richtige 4x4 Tiefsand-Tour ging schonmal voll in die Hose ;) ;)

Bereits um 5.30 Uhr werde ich wach. Nein nicht vom Vogelgezwitscher, sondern von den Rollenkoffern der Nachbarn, die lautstark ihre Hütten verlassen. :angry:
Danach schlafe ich aber nochmal ein und wache gegen 6.00 Uhr wieder auf und lausche eine ganze Weile, wie der Busch erwacht – welch ein schönes Vogelkonzert. :lol:
Dann lese ich ein wenig im Reiseführer, denn wir wollen auf eigene Faust eine 4x4 Tour in die Pan machen zu den Green Baobabs. :)

Um 7.00 Uhr wird auch mein Göttergatte wach, wir duschen und um 7.30 Uhr sind wir beim Frühstück. Wieder ist der Morgen ganz schön frisch. Also ohne Jacke läuft da nix. Winter in Afrika. :cheer:
Um 8.20 Uhr verlassen wir die Lodge und fahren Richtung Gweta. Erst suchen wir eine Tankstelle, um den Luftdruck zu reduzieren. Die Tankstelle an der A3 ist jedoch verlassen und auch im Ort Gweta werden wir nicht fündig. So kommt unser Luftdruckmesser halt zum Einsatz. Selbst ist der Mann oder die Frau. :woohoo:
Wir geben die GPS Daten ins Navi ein und werden hinter Gweta auf eine Tiefsandstrecke geführt.

Wir zuckeln ein paar Kilometer über diese Piste. Das Navi zeigt 23 km bis zu unserem Ziel an. Ich habe mich gar nicht wohl gefühlt, das Auto schwamm hin und her und wir ratschen an Sträuchern entlang, die sicherlich das Fahrzeug noch mehr verkratzen, als es ehe schon ist.



An einer etwas breiteren Stelle halte ich an und wir laufen ein Stück durch den Busch und die Pad entlang. Und ich gebe auf.





Jürgen zeigt auch keine Ambitionen, das Steuer zu übernehmen. Wir probieren es nochmals und legen die Untersetzung ein. Auch das hilft nichts.



Das Auto schwimmt mehr über die Sandhügel, als dass es fährt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich genau falsch gemacht habe. Zumal wir danach nie mehr solche Probleme hatten mit dem Auto. Weder im Mudumu, noch im Nkasa Lupalla Park. Vielleicht sollte es einfach nicht sein. :silly:
Somit drehen wir ein wenig später frustiert bei nächster Gelegenheit um und fahren zurück zur Lodge, wo wir gegen 11.30 Uhr wieder eintrudeln.



Wir gehen hier noch ein wenig spazieren, das Gelände ist wirklich traumhaft schön.









Dann werfen wir uns in die Badesachen und gehen an den Pool. Jürgen geht sogar schwimmen, mir war das Wasser zu kalt. Ich habe lediglich die Füße reingesteckt.







Nachmittags gehen wir an die Bar, trinken etwas und bestellen unser Abendessen.
Heute wählen wir als Vorspeise Salat Caprese (das Pesto war allerdings gerade nicht vorrätig), einen Cheese Burger und zum Nachtisch frischen Obstsalat mit Eis. Dazu gibt es wieder Wein.
Und es hat ganz ordentlich geschmeckt.

Dann bezahlen wir an der Bar noch unsere Getränkerechnung, wobei sich die Reiseführerin der Gruppe auf übelste Weise vorgedrängelt hat. Überhaupt legt diese Dame, die, wie ich das herausgehört habe, von einer Farm in Namibia stammt, ein sehr herrisches, lautes Verhalten an den Tag. Gefällt mit gar nicht. :evil: Gut, dass wir alleine unterwegs sind. ;)
Und ab geht es in’s Bett.

Fazit Planet Baobab:
Als Zwischenstation, um Ausflüge in die Pan zu machen gut geeignet. Auch gut geeignet,um mal einen Tag auszuspannen.
Sehr schöne, weitläufige Anlage mit vielen Baobab Bäumen.
Der Pool und die Bar sind auch top.
Die Hütten sind ok. Für das Internet muss man Voucher kaufen. 30 BWP für 30 Minuten. Funktioniert nur an der Bar.
Das Essen ist schlecht. Es war das schlechteste Essen auf unserer gesamten Reise.
Ich habe leider wieder vergessen Fotos von der Hütte im Inneren zu machen – das ist schlimmer, als fehlendes WIFI. Das sieht man aber auch ganz gut auf der Homepage.
Die Hütten hatte 2 getrennte in Stein gemeißelte Betten mit Moskitonetz. In der Mitte stand ein Tisch und zwei Stühle, die Steckdosen waren allerdings am Boden (sodass man auf dem Boden rumkrabbeln musste, um die Kamera aufzuladen. Das Bad, ist durch einen überdachten Gang zu erreichen. Es ist kein großer Komfort aber wir hatten alles, was wir benötigten und es ist authentisch. Also für einen Zwischenstopp absolut geeignet.
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24.5.2019 Weiterfahrt nach Maun und Flug über das Delta Teil 1

Heute steht die Fahrt nach Maun an, wo wir um 16.00 Uhr einen Flug über das Delta gebucht haben.

Gleich heute Morgen ist die Reiseführerin von Ch. auf übelste Art und Weise aktiv, und verbreitet hier beim Frühstück eine nicht notwendige Unruhe. Auch behandelt sie das Service und Küchenpersonal richtig übel, mischt richtig das Buffet und die Belegschaft auf. Das hat mir gar nicht gefallen. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit Freundlichkeit doch viel weiterkommt. Naja, jedem das Seine. Nochmal, gut, dass wir dort nicht dabei sein müssen. :evil:

Wir checken aus und zahlen unsere Rechnung für die Nature Walks.

Wir verlassen den Planet Baobab gegen 9.00 Uhr und fahren Richtung Maun.





Jürgen fährt heute die ersten 100 KM, bis dass wir Straßenzustände antreffen, die mit einem Schweizer Käse durchaus mithalten können. So übernehme ich das Steuer wieder, da ich eine wirklich schlechte Beifahrerin bin. :dry: :dry:
Trotzdem ist es eine schöne Fahrt, denn wir haben einige Cross-Overs: Kudus, Strausse, einige Zebraherden, die von Süd nach Nord unterwegs sind und natürlich Ziegen, Rinder etc.





Das Zebracrossing war ein schönes Erlebnis.









Fortsetzung folgt
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24.5.2019 - Flug über das Delta -Teil 2

Und die letzten Kilometer 80 KM bis nach Maun sind wieder fantastisch zu fahren, neu geteert und es wird immer noch daran gearbeitet.

Bereits vor 13.00 Uhr sind wir am Flughafen in Maun, parken das Auto vor dem Mackair Office und gehen im Donkey Monkey einen leckeren Iced Coffee trinken und ich esse ein Avocado Toast – sehr lecker! Später trinken wir noch ein Tonic bzw. eine Cola.







Und wer kommt auch zu Donkey Monkey? Die Reisegruppe von Chamäleon mit der unangenehmen Reiseführerin. Ab dann sehen wir sie jedoch nicht wieder. :whistle:
Wir nutzen die Zeit bis zum Check-in, um zum Tanken zu fahren, was auch ziemlich lange dauert, weil so viel Betrieb ist. Wir bringen das Auto wieder zum Flughafen und laufen nochmals in das Einkaufszentrum, um Pula zu holen und schlendern einfach ein wenig umher.
Um 15.30 Uhr checken wir ein. Es sind 2 Gruppen à 6 Personen. Die eine Gruppe hat ihr eigenes Flugzeug und wir 6, ein Vater mit seinem etwa 12 jährigen Sohn und ein Paar aus Südafrika und wir zwei. Wir haben also massig Platz im Flieger.







Der Flug war interessant, schöne Landschaft, noch ist relativ wenig Wasser im Delta – es ist noch nicht angekommen.
Und jetzt anschnallen, es geht los!












Wir sehen verhältnismäßig wenig Tiere, was wir allerdings auch nicht erwartet hatten. Hinzu kommt, dass ich ja hier nur unbearbeitete Fotos zeige und meine Kamera an ihre Grenzen stieß.












Wer findet oben den einsamen Elefanten?





Leider wüten große Buschfeuer im Delta.





So schlimm, dass bereits 2 Camps komplett abgebrannt sind und evakuiert werden mussten. So erzählte uns der Pilot, nachdem ich ihn gefragt habe.

Trotzdem haben wir den Flug sehr genossen, auch wenn er nicht so spektakulär war, wie erwartet. :)











Und wir landen nach einer Stunde wieder sicher in Maun.

In der Dämmerung erreichen wir Old Bridge Backpapers und beziehen unser Riverside En Suite Zelt direkt über dem Hippo-Pool.
In dem Mopane Baum vor der Terrasse sind viele Vögel, die Hippos sind gerade abgetaucht. Dafür liegt ein 2,5 m langes Krokodil direkt unterhalb unserer Terrasse im Schilf. Jürgen meinte ganz trocken: „Also da gehen wir jetzt mal nicht hin spazieren“.

Unser Zelt mit Freiluft-Badezimmer und integriertem Baum: Die Bilder sind vom nächsten Morgen, deshalb ist es schon hell :)





















Im Camp morgens um 7.00 Uhr:










Blick auf den ausgetrockneten Thamalakane River:




Und hier noch der Sonnenaufgang und ein paar Vögelchen und das große Croc von gestern Abend, welches jetzt schwimmt:




African Sacred Ibis?


Yellow Billed Egret?





Wir richten unsere Rücksäcke für die morgen früh startende Mokkoro Tour in’s Delta und parken unser Auto sicher innerhalb des Camps. Denn morgen früh geht es für 3 Tage/2Nächte in’s Delta.

Wir gehen an die Bar und trinken den obligatorischen GT. Später essen wir noch einen Burger mit Savanna Dry für mich und Bier für Jürgen.
Die Stimmung an der Bar ist entspannt, es läuft gute Musik und das Publikum ist sehr gemischt und international. Uns gefällt dieses Ambiente. :lol: :laugh: :)

Gegen 20.30 Uhr liegen wir im Bett und schlafen ziemlich schnell mit den Geräuschen der Wildnis ein.
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25.5.2019 – Per Mokkoro in’s Delta zum Luxuscamping – 1 Tag .... und heute gibt's Löwen ;)

Um 6.00 Uhr klingelt der Wecker. Wir duschen nochmals ausgiebig in unserem Freiluft-Badezimmer und sind um 7.00 Uhr beim Frühstück, welches wir gestern Abend bereits vorbestellt hatten. – Dies war eine Empfehlung des Camp-Attendants beim Check-in im Old Bridge Backpapers.
Nescafé gibt es kostenlos und Filterkaffee muss man separat bezahlen.
Wir essen unser Frühstück, das pünktlich um 7.15 Uhr gebracht wird und trinken 2 Tassen Kaffee.



Dann taucht auch schon eine Dame von Backpapers Safari auf, wir müssen uns mit Passnummer in die bekannte Liste eintragen und schon geht es mit 4 anderen Gästen im offenen Fahrzeug zur Mokkoro-Station.
Wir fahren fast 2 Stunden und mussten uns ganz schön einmummeln, denn es war bitterkalt. Aber wir sehen auch ein paar Tiere:







Eine junge Japanerin hat nur einen Tagestrip gebucht und die 3 weiteren Personen eine Selfcatering Safari.
An der Mokkoro-Station herrscht das übliche Gewusel und große Packaktionen gehen vonstatten.









Wir legen als letzte gegen 10.30 Uhr ab und werden von 4 weiteren Mokkoros begleitet.
Unser Mokkoro steuert unser Guide. Jürgen sitzt vorne und ich hinten vor dem Poler.





Einige Eindrücke von der Fahrt:








Manchmal muss der Weg auch frei geräumt werden...








Auch unser Camp Attendant und Koch wird geschippert ;)

Bereits gegen Mittag legen wir an unserer Camp-Site für die nächsten 2 Nächte an.





Von diesem Elefanten werden begrüßt.


Alle Poler (insgesamt 5 Stück an der Zahl) und der Camp-Attendant und Koch packen alle mit an und laden alles aus. Wir müssen uns hinsetzen und das Geschehen beobachten.
















Innerhalb einer Stunde steht alles – auch unser En-suite Zelt mit privater Toilette und Eimerdusche im hinteren Teil. :blink: :blink: So luxuriös hatte ich mir das alles nicht vorgestellt. :lol: :laugh: Absolut gigantisch!

Dann macht sich der Koch namens Moagedi daran, uns einen köstlichen Lunch vorzubereiten. Es gibt griechischen Salat, Salami, Cheddar Käse und Brot. Es schmeckt sehr lecker. Unser Guide Salvation isst mit uns am Tisch.
Was übrig bleibt essen die Poler und sitzen auf dem Boden oder auf mitgebrachten Eimern rund um das Feuer.
Jeder der Poler hat ein eigenes Zelt bis auf ein Paar, das verheiratet ist.

Ab 14.00 Uhr ist Mittagsruhe im Camp. Wir lesen, ich schreibe Tagebuch und lege mich eine Weile hin und döse vor mich hin. Wir genießen die Ruhe und Abgeschiedenheit hier mitten im Busch. :cheer:

Als ich aufwache ist wieder der große Elefant gegenüber des Camps – ich vermute der gleiche von heute Mittag, als wir ankamen. Und im Wäldchen gegenüber dem Camp bellt es. – Dort sind die Babbons aktiv. Ausserdem hören wir Löwen röhren. Es hört sich sehr nah an. :evil: :sick:

Gegen 16.30 Uhr brechen wir zu unserem ersten Walk auf.

Nach nur ca. 200 m vom Camp entfernt treffen wir auf 3 Löwinnen, die zunächst versteckt im Gras liegen und etwas fressen. Wir pirschen uns an…







Irgendwann wittern sie uns und schauen hoch


und verschwinden dann ganz schnell im Busch.



Welch ein Erlebnis und dann dieses Highlight ganz am Anfang! Und per pedes wohlgemerkt!
Wir schauen uns natürlich noch kurz an, was sie denn gefressen haben. Es war ein junges Warzenschwein.



Wir sahen während der weiteren guten Stunde noch Büffel, Giraffen, Impalas, Zebras und Elefanten.
















Kurz nach Sonnenuntergang erreichen wir zufrieden das Camp.



Wir waschen uns die Hände in den vor dem Zelt aufgestellten Waschbecken, die mit warmem Wasser gefüllt waren.

Der Tisch ist gedeckt, Chips und Nüsse stehen bereit und eine sehr gute Flasche Rotwein, die Petroleumlampen sorgen für eine angemessene romantische Beleuchtung. Wir genehmigen uns ein Glas als Apéro und genießen wieder dieses wirklich zauberhafte Ambiente. Ich kann es kaum in Worte fassen, wie schön wir das alles empfunden haben.







Etwas später serviert uns Mohagedi das Abendessen.
Als Vorspeise: Pilzsuppe
Als Hauptgang: Reis, Chicken Stew, Butternutkürbis und Broccoli
Zum Nachtisch: Eingelegte Birnen
Alles sehr, sehr lecker. Das Essen wurde auf dem offenen Feuer zubereitet.
Nach dem Essen setzen wir uns noch ein wenig zu den Polern an’s Feuer und lauschen den Gesprächen unserer Begleiter. Leider können wir uns nicht unterhalten. Aber die Stimmung ist total entspannt, es wird viel gelacht und es ist sehr schön und angenehm.











Die gesamte Polergruppe, der Guide und der Koch stammen übrigens aus verschieden Orten im Delta und haben die Möglichkeit über dieses Community Projekt bei diesem Mokkoro Touren mitzuarbeiten. Wie uns Salvation erklärt, kennen sie sich zwar flüchtig, gehören aber zu unterschiedlichen Stämmen und jeder einzelne hat seine eigene Kultur. Für mich war es auch interessant mit anzusehen, wie gut sie trotzdem im Team gearbeitet haben und mit wieviel Spass. Eine sehr interessante und schöne Erfahrung.
Um 20.30 Uhr geht es in’s Zelt. Wir schlafen gut und schnell ein. In dieser Nacht hören wir keine Tiere um’s Zelt herumschleichen. Wahrscheinlich waren wir einfach zu erschöpft von den sagenhaften Erlebnissen tagsüber.
Zweimal stehe ich auf. Dadurch, dass wir aber ja hinter dem Zelt die Toilette haben, kein großes Problem. Ich hatte mir zugegebenermaßen im Vorfeld schon Gedanken gemacht wegen der nächtlichen Toilettengänge – alles unbegründet.
Anhang:
2020: Februar/März Kuba und mehr martinasreisen.blog/
2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum www.namibia-forum.ch...-okavango-delta.html
2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: martinasreisen.blog/
2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p
2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: www.umdiewelt.de/Eur...-9019/Kapitel-0.html
2016 Vietnam Reisebericht: www.vivien-und-erhar...isebericht/&pageNo=1
2015 Namibia Reisebericht: www.namibia-forum.ch...-2015-ein-traum.html
Letzte Änderung: 27 Okt 2019 21:44 von Martina56.
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