THEMA: Botswana zu Land, zu Wasser und in der Luft
17 Jul 2017 17:30 #481675
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Mets ist pünktlich – wir dieses Mal auch :whistle: – so kann es gleich losgehen.



Erst geht es wieder durch dichtes Schilf.



Dann sehen wir kleine Krokodile.







Wir geniessen es, durchs Delta zu fahren.





Wir sehen Warane, die die Sonne geniessen :silly:







Und tuckeln dann weiter.



Die erste Lagune sieht leer aus :blink:



Also geht es weiter durch das "Channelgewirr" - wir würden uns hier gnadenlos verfransen :woohoo:



Unsere ersten Elefanten heute :woohoo: – Mets ist somit erleichtert :lol:




Wo hat der sich wohl piercen lassen?

Weiter geht´s.




Wir sind schon wieder auf dem Rückweg, da hält Mets an, zeigt auf einen Elefanten am rechten Ufer und wartet.



Und das Warten hat sich gelohnt: Wir können beobachten, wie ein Elefant das recht tiefe Wasser durchquert.











Auf der anderen Uferseite hat es eine grosse Herde Elefanten, die sich zu formieren scheint.



Wir warten weiter. Und dann passiert es:



Die erste Gruppe mit einem Babyelefanten geht ins Wasser. Das Kleine wird in die Mitte genommen und von der hinteren Elefantenkuh halb auf die vordere Elefantenkuh geschoben und halb von der hinteren angeschoben.





Weitere Elis folgen....





Das Wasser ist wirklich tief und man sieht nur noch Rüssel und Stosszähne.







Dann haben sie wieder festen Boden unter den Füssen.

























Und dann hat die ganze Gruppe das Ufer erreicht. Das ganze Schauspiel hat gerade mal eine halbe Stunde gedauert. Wir sind total überwältigt von diesem Schauspiel.

Jetzt heisst es aber Speed geben, damit wir rechtzeitig wieder ins Camp kommen :silly: . Aus unserem kleinen Boot wird jetzt ein richtiges Speedboot. Alle festhalten :woohoo:



Und natürlich schaffen wir es rechtzeitig zum Sonnenuntergang an einem schönen Plätzchen zu sein.



Ja, diese Tour hat sich wirklich gelohnt - die hat uns wirklich gut gefallen. :lol:

Zurück am Campground werden wir erst einmal von einem Eli begrüsst.



Und dann versucht Hansi noch ein paar Nachtaufnahmen.









Ja, das war heute ein schöner, aber auch ein anstrengender Tag.

Fazit 3rd Bridge: Das war zusammen mit Ihaha das schönste Camp auf unserer Tour. Und das obwohl wir keine grossen Gamedrive-Möglichkeiten hatten. Es hat sich also wirklich gelohnt, hierher zu fahren.
Gebucht werden kann 3rd Bridge bei Xomae und das Camp kostet 50 US$ pro Person und Nacht. Im Tuck Shop werden Getränke, haltbare Konserven, Kekse und sowas angeboten, aber es gibt hier kein Brennholz. Die Bootstouren kosten 600 Pula pro Stunde und waren bei uns eine gute Alternative zu einem Gamedrive.
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18 Jul 2017 18:18 #481800
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Dienstag, 30. Mai 2017 – jede Menge Herzschlagmomente

Heute wird es ernst: Es geht weiter zum North Gate. Und die Wasserdurchfahrt auf dem Weg nach Xakanaxa bereitet uns ganz schön Kopfzerbrechen :S . Von Xakanaxa weiter nach North Gate soll die Strecke komplett befahrbar sein, ohne Wasserdurchfahrten, aber mit einigen Umfahrungen. Soweit die Infos, die wir hier am Gate bekommen haben...

Wir sind fast abfahrbereit, ich gehe nur noch kurz ins Sanitärhäuschen. Als ich zurückkomme macht Hansi einen Höllenlärm auf dem Campground :blink: . Was macht er da? Und vor allem warum? Ist jemand – eher etwas – auf dem Campground? Da kommt er mir schon entgegengelaufen und ruft: "Komm schnell, da vorne ist gerade ein Leopard über den Weg gelaufen…. ." :ohmy: Ich glaube, jetzt wissen wir auch, wer uns die letzten zwei Tage nachts besucht hat :evil: . (Ja, auch heute früh waren wieder frische Spuren zu sehen :huh: )



Dann also los: Erst wieder durch das "Wasserloch" bei 3rd Bridge





Das geht heute schon viel besser :lol:

Dann fahren wir weiter zur 4th Bridge und "suchen" die Umfahrung für die "Matschpfütze" von vor zwei Tagen. Aber es gibt keine Umfahrung :blink: , somit ist das wohl die richtige Piste. Es sind auch frische Spuren zu sehen, die Matschpfütze ist schon deutlich kleiner geworden :S .



Das hat man uns auch im Office gesagt, dass das Wasser nun jeden Tag ein Stück zurückgehen würde. Ok, also fahren wir mal weiter :pinch: . Es folgen nun immer wieder ein paar Pfützen, aber ansonsten nichts Schlimmes :blush: .



Oft sieht man die richtige Spur erst, wenn man kurz davor steht :blink: .



(Sorry, für die schlechte Bildqualität – die Bilder sollen einfach nur zeigen, wie es aussah und vielleicht immer noch aussieht und sind vom Video "abfotografiert" - wir hatten echt keinen Nerv für Fotos :evil: ).
Aber dann stehen wir hier: rechts oder links? Wo ist die bessere Spur? Keine Ahnung.



Wir fahren erst mal nach rechts, das sieht nach nicht ganz so viel Wasser aus. Ja, Spuren sind da, aber geht es da wirklich weiter? Das sieht nicht gut aus :sick: .



Dann hupt es von hinten :ohmy: . Ein anderer Camper macht uns klar, dass wir auf dem falschen Weg sind und wie es weiter geht. Uff, die sind aber genau richtig vorbeigekommen :silly: . Wir schauen uns an, wie sie fahren und fahren gleich mal hinterher.





Im Nachhinein war das ja gar nicht soooo schlimm - da hat ja noch nicht mal Wasser gespritzt :evil:

Es geht aber weiter :pinch: .



Ein weiteres Mal hilft uns der Camper aus der "Patsche"



Wasser soweit man sehen kann...



Immer wieder ist die Piste überflutet und man sieht nicht wirklich, wie tief es ist :blink: .





Aber dann ist es geschafft :) . Uff, das ging ganz schön an die Nerven. Wir sind erst einmal erleichtert B) .

Hier nochmals das Video, wenigstens die Kamera ist die ganze Zeit mitgelaufen :silly:



Die weitere Piste bis nach Xakanaxa ist dann kein Problem mehr.
Von hier aus geht es erst einmal auf einer "Pistenautobahn" in Richtung South Gate, dann geht unsere Piste nach North Gate ab. Wir kommen erstaunlich flott voran – leichte Sandpiste und erst später wieder „Elefantenbadewannen“.



Dann kommt der Abzweig zu den Dombo Hippo Pools. Wir fahren weiter Richtung North Gate, das sieht gut aus :silly: .



Aber dann das hier: Mist – Sackgasse :blush: . Überall Wasser....



Also im Rückwärtsgang wieder zurück, unterwegs wenden und nach einer Umfahrung schauen. Aber da ist nichts :angry: .

Wir fahren in Richtung Hippo Pools – nein, da fahren wir nicht weiter und das ist auch die falsche Richtung :S .



Also wieder zurück zur Kreuzung. Und nun?



Komm lass uns nochmals die Hauptpiste nehmen, vielleicht haben wir ja eine Abzweigung übersehen :whistle: .

Wir fahren also nochmals die Hauptpiste entlang. Aber da ist wirklich keine Abzweigung zu finden. Mist und nun? Hm, erst mal wieder zurück zur Kreuzung und dann weiter überlegen :S .
An der Kreuzung steht bereits ein anderer Camper: Tom und Gwen, zwei Amis. Sie sind auch etwas unsicher, wie es weiter gehen soll. Ihnen hat man am Gate gesagt, dass es ein paar Kilometer vor dieser Kreuzung eine Umfahrung geben soll. Hier würde es nach dieser Info nicht weitergehen. Das bestätigen wir. Da vorne kommt Wasser. Und auch die beiden schliessen die Richtung Dumbo Hippo Pools aus.
Inzwischen kommt noch ein dritter Camper angefahren: die Deutschen, die wir bereits am South Gate und in 3rd Bridge getroffen haben. So schnell sieht man sich wieder :woohoo: . Die beiden wissen nur, dass es eine Umfahrung ohne Wasserdurchfahrt geben soll. Und sie fügen auch gleich hinzu, dass sie keinesfalls mehr ins Wasser fahren !?! Auf dem Weg nach Xakanaxa haben sie wohl die falsche Abzweigung genommen und sind im Wasser steckengeblieben – sehr zur Freude einiger Safariteilnehmer, die so wenigstens etwas zum Fotografieren hatten :evil: .

Nun ist guter Rat teuer: Wir beschliessen, zusammenzubleiben und nochmals zurückzufahren, um nach dem Abzweig zu suchen, von dem Tom und Gwen gesprochen haben (ohne deren Info hätten wir vorgeschlagen, uns unsere Sackgasse nochmals etwas genauer anzuschauen….). Also Kommando zurück :whistle: . Weit kommen wir nicht, dann kommen wir in eine riesen Elefantenherde: rechts, links, mit Babys und ständigen Seitenwechseln. Also warten wir erst mal.





Als es endlich weitergeht, ist aber immer noch keine Abzweigung zu sehen.

Tja, was nun? Wir werden uns jetzt doch nochmals unsere Sackgasse etwas genauer anschauen. Also setzt sich unser Tross wieder in Gang. Wir kommen zur Kreuzung, folgen der Hauptroute zum Northgate und stehen dann erst mal an unserer Sackgasse.



In dem Moment kommt noch ein Versorgungsfahrzeug dazu, das uns erklärt, dass es hier eine Umfahrung gibt. Wir sollen ihm einfach nur nachfahren. Gesagt, getan. Und siehe da: Wir hätten nur ein Stück weiterfahren müssen und hätten die Umfahrung auch selber gesehen.



Egal. Lieber zu vorsichtig, wie später im Matsch steckenbleiben :evil: . Und wir hätten sonst Tom und Gwen nie kennengelernt und das wäre wirklich schade gewesen :woohoo: .

Es ist nun noch etwa eine halbe Stunde bis zum North Gate. Bis auf riesengrosse „Elefantenbadewannen“ und dem ein oder anderen Schlammloch ist die Piste nun gut zu befahren.
Am Gate liegen wir uns alle in den Armen und sind froh, dass wir alle zusammen gut angekommen sind.
Und dann fährt jeder erst einmal zu seinem Campground.

Wir haben die Nummer 1 – ein schöner Platz mal wieder mitten in der Wildnis.



Wir sind jetzt erst einmal nur froh, hier zu sein und geniessen die Ruhe. Und natürlich gibt es ein Bier/Savanna dazu.



Sollen wir heute noch einen Gamedrive machen? Naja so viel Gamedrive ist nun auch wieder nicht möglich :whistle: – ein Stück zurück in Richtung Xakanaxa wäre eine Option und der Khwai Loop scheint auch teilweise fahrbar zu sein. Nein, wir haben keine Lust mehr. Wir bleiben hier auf dem Platz und relaxen.

Der Himmel ist heute wolkenfrei und sehen die Fotos doch gleich ganz anders aus :lol: .





So nimmt also auch dieser nervenaufreibende Tag ein gutes Ende. Gute Nacht :laugh:
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19 Jul 2017 18:58 #481912
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Mittwoch, 31. Mai 2017 – So ein Mist, die Autobatterie ist mausetot

Wir stehen – gefühlt – mitten in der Nacht auf, machen Katzenwäsche und kochen Kaffeewasser ab. Wir wollen in Richtung Khwai fahren, dort Frühstücken und hoffen natürlich auf schöne Sichtungen :silly: .
Es ist noch fast dunkel, als wir die richtige Piste und einen schönen Platz suchen. Während wir frühstücken können wir den tollen Sonnenaufgang bestaunen.











Wir sehen aber auch noch Antilopen, Paviane und eine Gruppe Heilige Ibisse.















Das war es dann aber auch schon. :whistle:

Dann wollen wir weiterfahren. Aber was ist das? Plopp! Die Autobatterie ist mausetot. Wie das? Was nun? Zum Glück kommt gerade in diesem Moment ein Safarifahrzeug angefahren. Wir fragen höflich, ob er uns Starthilfe geben könnte. Wenigstens ein Starterkabel haben wir dabei – gell Tina :evil: - und es funktioniert sogar :whistle: . Super, dankeschön. Somit springt der Motor wieder an.
Aber nun haben wir ein Problem: Wir trauen uns nicht mehr, den Motor abzustellen. Wir fahren zwar noch etwas herum, aber sobald weitere Game Driver oder Safarifahrzeuge kommen – und mangels Game Drive Möglichkeiten hier kommt ständig ein Fahrzeug angefahren :unsure: – fahren wir weiter, damit wir niemanden stören..
Aber was machen wir nun? Klar, wir müssen die Batterie wieder aufladen – sofern möglich – und dafür müssen wir fahren, fahren, fahren. Und zwar in Richtung Khwai Loop. Wir sind hier aber ganz alleine unterwegs und wir haben keine Ahnung, welches die richtige Piste ist und ob wir hier überhaupt richtig sind. Wenn wir jetzt stecken- oder stehenbleiben und der Motor springt wieder nicht an, könnten wir noch nicht einmal unseren Standort durchgeben :S . Geniessen können wir den Game Drive unter diesen Umständen natürlich nicht und Bilder machen schon gar nicht :blink: .
Also fahren wir zurück zum Campground – dort wollen wir dann schauen, ob der Camper wieder anspringt. Dort könnten wir dann auch Hilfe holen und – auch wichtig – wir würden dort auch so stehen, dass ein anderes Auto Starthilfe leisten kann. Und? Yes, er springt an. So erleichtert waren wir schon lange nicht mehr :lol: .

Wir lümmeln also mal wieder auf dem Campground rum und beobachten Vögel, Hörnchen und Mangusten.




Der Kardinalspecht: einmal männlich mit roter Haube, einmal weiblich mit schwarzem Hinterkopf


Weißscheitelwürger




Natürlich darf der Rotschnabeltoko nicht fehlen


Dafür sehen wir den Grautoko heute das erste Mal


Von der Gabelracke können wir nicht genug bekommen

Zwischendurch bekommen wir auch mal wieder Elibesuch :woohoo: .



Ich mache noch eine Campgroundrunde und bekomme einen "Rüffel", weil ich hier alleine rumlaufe und werde dann freundlich aber bestimmt zu unserem Platz geleitet :lol: .

Ich war auch im Office und habe nach den weiteren Pistenbedingungen auf dem Weg nach Savuti gefragt. Kurz hinter dem Khwai Village gibt es eine Wasserdurchfahrt – wieder mal " one tyre high". Schluck :S .Die Umfahrung ist ausgeschildert. Ansonsten wäre die Piste fein. Die Marsh Road ist nicht befahrbar, man soll die Sandridge Road nehmen – wieder mal Tiefsand vom Feinsten. Und das mit unserem neuesten "Handicap" – Oh je :dry: .

Tom – unsere gestrige Begleitung – kommt vorbei. Wir trinken ein Bierchen zusammen und erzählen ihm von unserem Pech von heute früh. Sie sind den ganzen Khwai Loop gefahren, haben aber ebenfalls recht wenig Tiere gesehen.
Auch sie fahren morgen früh weiter nach Savuti und auch sie sind nicht wirklich begeistert, nochmals durchs Wasser zu fahren. Und wir beschliessen, gemeinsam zu fahren. Abfahrt sieben Uhr – Frühstück dann unterwegs an einem schönen Plätzchen. Das hört sich gut an und wir sind schon etwas erleichtert B) .
Von dem deutschen Pärchen, das uns hierher begleitet hat, haben wir leider nichts mehr gehört. Sie haben hier nur eine Nacht verbracht und sind dann weitergefahren. Wenn ihr hier also mitlest: Meldet euch doch einfach mal, wie es euch noch ergangen ist.

Dann fahren wir nochmals los auf die offene Ebene: Dort halten sich immer noch dieselben Tiere auf, wie heute früh: Impalas und Paviane












und dieses Mal sehen wir noch diesen Sattelstorch.





Und das war es dann wieder mal :blink: . Aber wenigstens ist auch jetzt der Camper wieder angesprungen :woohoo:

Abends haben wir uns nochmals überlegt, wie es sein kann, dass die Autobatterie von jetzt auf nachher den Geist aufgegeben hat. Wir haben zwei Tage gehabt, an denen wir nicht gefahren sind (Mavunje und 3rd Bridge) und beides Mal hatten wir keine Probleme mit der Batterie. Gestern sind wir recht viel und lange gefahren, da dürfte eigentlich auch nichts sein. Allerdings haben wir am Morgen das erste Mal die LED-Lampen an unserem Camper längere Zeit in Anspruch genommen und heute abend haben wir festgestellt, dass eine Innenbeleuchtung ständig an war. Ob das für den Ausfall verantwortlich war? Morgen früh werden wir ja sehen, ob der Camper anspringt.....

Wir haben den Abend wie immer mit einem schönen Lagerfeuer, dem ein oder anderen Gläschen Wein – der Vorrat muss ja weg :whistle: – und noch ein paar Sternenbildern beendet.





Fazit Khwai/North Camp: Das Camp wird über SKL gebucht und kostet ebenfalls 50 US$ pro Person und Nacht. Die Campgrounds waren ok, das Sanitärhäuschen sauber – wie immer übrigens – aber irgendwie hat es uns hier nicht so ganz gut gefallen. Klar, das lag sicherlich auch an den eingeschränkten Game Drive Möglichkeiten . Feuerholz ist hier erhältlich.

Fazit Moremi Game Reserve: Die Fahrt durch den Moremi haben wir als sehr anstrengend empfunden, deshalb konnten wir die Schönheit des Parks wohl auch nicht so richtig geniessen. Trotzdem hat es uns hier sehr sehr gut gefallen und ich bin mir sicher, dass wir hier nochmals herkommen werden. Vielleicht haben wir dann ja wasser- und tiermässig etwas mehr Glück. Wir haben pro Tag 290 Pula für das Permit bezahlt.
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Letzte Änderung: 20 Jul 2017 16:46 von LolaKatze.
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21 Jul 2017 17:13 #482069
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Donnerstag, 01. Juni 2017 – Gemeinsam geht alles besser

Pünktlich um 7 Uhr fahren Tom und Gwen an unserem Campground vorbei. Wir starten unseren Camper und sind gespannt, was passiert. Und? Er startet! Grosse Erleichterung bei uns allen :woohoo: .

Das Office ist noch geschlossen und wir überlegen, wie "schlimm" es ist, wenn wir uns nicht aus dem Camp austragen. Stehen wir dann auf der Vermisstenliste? Wird man einen Suchtrupp losschicken? Heute? In 10 Jahren? Oder interessiert das vielleicht einfach niemanden? :whistle: :whistle: :whistle:
Wir fahren los. Zuerst einzeln über die Brücke über den Khwai. Überall Wasser.







Hier kann man sich auch noch vorstellen, wie das vor ein paar Monaten ausgesehen hat. Sandsäcke sollten wohl die Wassermassen zurückhalten.



Die Piste ist soweit ok und Elefantenbadewannen sind für uns ja schon fast normal.

Dann kommen wir in eine Gruppe von Elefanten, denen wir natürlich gerne Vorfahrt gewähren :evil:












Essen während der Überquerung der Strasse ist aber ganz schön ungesund :woohoo: . So eilig haben wir das dann doch nicht :evil: .

Dann geht es erst einmal nicht mehr weiter. Hier kommen wir definitiv nicht durch, auch wenn Reifenspuren zu sehen sind.





Also zurück und nach der Umfahrung schauen. Aber wir müssen etwas vorsichtig sein: Wir sind jetzt wohl auf Höhe der Elefantenherde, die uns gerade aufgehalten hat :unsure: .

Die Umfahrung trennt sich nochmals und wir entscheiden uns für die rechte Spur.
Schluck, kommen wir da durch :blink: ? Wäre die linke Spur nicht besser?



Wer hat wieder mal die kurzen Hosen an? Nina :evil: . Also ab ins Wasser :woohoo: .



So grob sieht man eine Spur – mit dem rechten Reifen ganz nah am Baum vorbei, das passt.





Aber mit dem linken Reifen? Das geht knapp übers Knie….



Aber wir haben mal wieder Glück: Während wir noch über die beste "Route" diskutieren fährt ein Local vorbei. Klar, er kennt die Wasserdurchfahrt wie seine Westentasche und fährt schliesslich genauso wie wir es uns gedacht haben.
Zuerst fahren Tom und Gwen – und geschafft. Yuhuuu! :silly:

Dann ist Hansi dran :blink:










Meine Güte :ohmy: , das sieht schon heftig aus – 1 tyre deep!







Und auch Hansi schafft es auf die andere Seite. Und wieder liegen wir uns in den Armen – Geschafft! :woohoo:


Dann war das also die richtige Spur – auch deshalb:









Elefantenbesuch…... Zwar nur einer, aber trotzdem :evil:

Kurz danach gibt es auf der linken Seite einen Hippo Pool, der den Namen wirklich verdient. Und nun ist es auch Zeit fürs Frühstück.





Während wir den Hippos zuschauen, Frühstücken und Kaffee trinken, kommen wir endlich dazu mal ein bisschen miteinander zu plaudern. Eine schöne Urlaubsbekanntschaft.








Wenn das mal keine Happy Hippos sind :evil: ?
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Letzte Änderung: 21 Jul 2017 17:52 von LolaKatze.
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21 Jul 2017 17:56 #482076
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Wir fahren weiter, die Piste wird immer besser, und wir kommen schliesslich ans Mababe Gate.





Hier müssen wir uns mal wieder registrieren – es vermisst uns noch niemand :whistle: – und bekommen nochmals gesagt, dass wir die Sandridge Road nehmen sollen und nicht die Marsh Road – die wäre nicht befahrbar. Ok, machen wir.





Wir mögen lieber die sichere Variante, lassen vorsichtshalber nochmals Luft ab und dann nehmen wir die Sandridge Road unter unsere Räder. Vor den nächsten Stunden hatten wir vier wieder jede Menge Respekt. Wir lassen Tom und Gwen vorausfahren, folgen mit entsprechendem Abstand und vereinbaren, dass die beiden – sofern es die Piste zulässt – immer wieder mal schauen, ob wir noch da sind…..



Und was soll ich sagen? Die Piste ist einfach super zu fahren. Es gibt keinen Tiefsand, der Sand ist nämlich nass. Hin und wieder gibt es noch mit Wasser gefüllte Elefantenbadewannen, aber ansonsten echt kein Problem.







Dafür sind dann die letzten Kilometer als die beiden Pisten dann wieder zusammengelaufen sind, umso heftiger – Tiefsand vom Feinsten.





Unterwegs werden wir nochmals kurz aufgehalten, dann sind wir da. Savuti, das "legendäre" Camp :woohoo:



Wir registrieren uns natürlich und dann fahren wir zu unseren Campgrounds -wir sind fast Nachbarn.



Und wir verabreden uns für heute abend ans gemeinsame Lagerfeuer bei uns. Wir richten uns wieder ein – packen also Stühle und Tische aus – trinken ein Ankommensbierchen und relaxen ein bisschen.





Aber was ist das? Ach nein, schon wieder ein Eli (gähn) :evil: . Wir "flüchten" noch nicht einmal mehr ins Auto...









Und dann "klettert" er auch schon die Böschung hoch. Wir wussten gar nicht, dass das so gute Kletterer sind....

Dann gehen wir nochmals auf Gamedrive in Richtung Wasserlöcher. Aber ausser der Giraffe und einem aggressiven Elefanten sehen wir mal wieder nichts :blush:





Somit fahren wir wieder zurück und bereiten uns auf den Abend vor: Grill anheizen und Lagerfeuer vorbereiten – wir haben auch hier Feuerholz bekommen - jede Menge sogar.



Hansi macht noch ein paar Sternenbilder...





.... und dann kommen auch schon Tom und Gwen vorbei.



Wir sitzen heute noch sehr sehr lange zusammen, lassen nochmals die letzten aufregenden Tage Revue passieren und haben aber auch so noch viel zu erzählen. Doch irgendwann wird es Zeit ins Bett zu schwanken :whistle: .
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22 Jul 2017 10:16 #482113
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Freitag, 02. Juni 2017 – Das hätte man uns aber auch sagen können :angry:

Wir stehen wieder früh auf, bereiten unser Kaffeewasser zu und wollen dann auf Game Drive ans Wasserloch gehen. Aber: Der Camper springt schon wieder nicht an :ohmy: . Das darf doch nicht wahr sein :angry: .

Tom und Gwen sind auch schon am Aufbrechen, geben uns aber gerne noch Starthilfe.



Am Wasserloch ist mal wieder so gut wie gar nichts los, aber wenigstens wissen wir jetzt, warum hier die gesammelten Safariautos gestern herumstanden. Hippos ist das Zauberwort :whistle: .





Und habe ich mich in diesem Bericht schon über das Giraffenyoga ausgelassen?





Bereits gestern sind wir an diesem Schakal vorbeigefahren und haben uns überlegt, ob er überhaupt noch am Leben ist: Er ist - er hat sich bewegt :woohoo:



Um die Batterie aufzuladen, fahren wir in Richtung irgendwelcher Hills, die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt :S , für Sichtungen haben wir eh keinen Nerv :dry: und die Pisten werden immer enger und einsamer :( . Schlecht, wenn wir hier stehenbleiben würden :blush: .) .
Trotzdem freuen wir uns über diese Gnuherde, die Richtung Wasserloch eilt. Das haben wir jetzt so noch nicht gesehen:









Also zurück in Richtung Hauptpiste und mal wieder bei Bushlore angerufen. Die Verbindung ist schlecht, ich verstehe immer nur Handschuhfach – HANDSCHUHFACH :silly: – da war doch was :whistle: . Ja, das Battericheckgerät, das uns gleich am Anfang mit dem ständigen Piepsen genervt hat und das der Mechaniker mit den Worten „Die Batterie ist gut, das braucht ihr eh nicht“ ausgesteckt hat.
Ja? Was ist mit dem Gerät? Amos erklärt also, dass man durch dieses Gerät die erste schlechte Batterie durch die zweite gute Batterie (die für den Kühlschrank da ist) starten kann. Wir sollen das mal versuchen und wenn es nicht geht, sollen wir uns nochmals melden, dann würde er jemanden mit einer Ersatzbatterie schicken. In dem Punkt ist Bushlore echt auf Zack.
Wir probieren also den Zaubertrick und voilà der Camper springt wieder an :laugh: . Mit dem Gerät kann man auch den Ladezustand der Batterien überprüfen. Ok, let´s check. Wir fahren noch etwas völlig unnütz in der Gegend rum, der Ladezustand unserer beiden Batterien lässt uns aber nicht gerade optimistisch in die letzten Fahrtage blicken :blink: .

Wir tun dann das, was wir immer tun, wenn wir nicht weiterwissen: Zurück auf den Campground fahren, ein Savanna trinken und abwarten :woohoo: . Es ist heute recht warm, für uns schon richtig heiss und der Baum spendet nicht genügend Schatten. Gerade richtig, um das erste Mal unsere Markise auszuprobieren. Für was hat man denn so ein Teil?




Hier ist aber auch jede Menge los:












Na ja, mit Müsliresten bekommt man sie alle :evil:

Ich mache mal wieder meine obligatorische Campgroundrunde: Das Sanitärhäuschen ist wie eine Festung gegen Elefanten gesichert :woohoo: .



Auch der Wasserhahn auf den Campingplätzen soll Elis durch diese Konstruktion davon abhalten sich dort zu schaffen zu machen.




Was ist da wohl drin? Klar, der Wasserhahn :silly:

Der Tuckshop gefällt mir besonders gut. Hier gibt es von Keksen, über Wein hin zu Streichhölzern alles zu kaufen, was man zum „Überleben“ so braucht.



Besondere gut gefallen, haben mir die Zwergmangusten, die sind einfach putzig.





Tom und Gwen sind inzwischen auch wieder von ihrem Game Drive zurück – sie waren in Richtung Pothole Pans – und erzählen von ihren Sichtungen: Giraffen, Gnus, Elefanten,…. Neid :whistle: .
Gwen schlägt dann vor, dass man am nachmittag gemeinsam auf Game Drive gehen könnte. Wir könnten ja in ihrem Camper mitfahren.
Das ist echt lieb, doch wir wollen nochmals selber fahren, um die Batterien aufzuladen. Vielleicht hilft es ja. Und mit unserem "Zauberkästchen" haben wir ein etwas besseres Gefühl. Ich habe zwar keine Ahnung von Technik – wie man wohl schon bei meiner Erklärung der Funktionsweise des Zauberkästchens gemerkt hat :woohoo: – aber mich beschäftigt eine Frage: Was, wenn auch die zweite Batterie ausfällt? :unsure:
Egal, wir fahren in Richtung Malibu Pan und sehen: Elefanten, Gnus und Giraffen….















Oh, wir sind wohl auf Tom und Gwen´s Spuren unterwegs :woohoo:

Wir sehen aber auch diese Halbmondantilopen (Tssesebes)




Dieser Strauss hat einen wahren Freudentanz aufgeführt, als wir angefahren kommen





Wir sind fast alleine unterwegs und können somit auch überall den Motor anlassen. Sicher ist sicher :whistle: .
Und dann rufe ich "Halt"! Was ist denn jetzt schon wieder? Schau mal, der Sekretärsvogel im Gestrüpp:








Sieht der Sekretärsvogel nicht toll aus?

Wir sind zufrieden mit unserem Ausflug und fahren zum Campground zurück. B)

Dort kommt ein Camper zielstrebig auf unseren Platz gefahren – bekommen wir Übernachtungsgäste? :ohmy: Nein, die beiden haben ein Problem mit der Aufhängung des Reserverades– die Kette hängt durch – Die beiden sprechen englisch, aber man hört den Schweizer deutlich durch. Ich antworte erstmal mit einem: "Grüezi zäma, wie kennet mir euch hälfa?" Allgemeines Gelächter und Hansi erklärt dann, was zu tun ist, gibt ihnen noch ein paar Kabelbinder mit und so kommt man dann ins Gespräch. Wir verstehen nicht alles – was jetzt nicht unbedingt am Schwyzer Dütsch liegt, aber soviel verstehen wir: Die beiden - ein älteres Ehepaar – sind eigentlich als Lodger unterwegs, wollten aber mal die Luft unter dem freien Himmel und in der Wildniss schnuppern, haben sich eine Matratze und Schlafsäcke gekauft und sind nun hier. Sie wollen hinten im Auto übernachten und dann mal schauen, wie es weitergeht. Wir finden die beiden cool und es hat auch bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen, da die beiden doch noch etwas älter wie wir sind. (Wann haben wir eigentlich das letzte Mal hinten im Auto geschlafen? Oh je, das ist schon zig Jahre her....). Als wir uns verabschieden, geben wir ihnen noch einen Karton Wein mit – wir haben ja genug :woohoo: – und wünschen ihnen noch einen guten Aufenthalt. Jetzt, wo ich das schreibe, fällt mir dann auch auf, dass die ja nicht einmal Gläser dabei hatten :whistle: …..

Wir sitzen auch heute wieder sehr lange mit Tom und Gwen zusammen, geniessen den Abend und auch wenn sich unsere Wege morgen unterwegs trennen werden, so beschliessen wir doch noch einen Teil der Strecke gemeinsam zu fahren. Für uns sehr sehr beruhigend. Vor allem angesichts der Tatsache, dass der Ladestand beider Batterien eher besorgniserregend aussieht….

Fazit Savuti Camp: Uns hat es in Savuti super gefallen. Die Campsites sind schön gross und so angelegt, dass man immer noch für sich ist. Was fehlt ist der Schatten. Die Sanitärfestung war sauber. Es gibt einen Tuckshop, wo man das Nötigste kaufen kann, Feuerholz ist auch verfügbar. Was hier im Camp toll ist, sind die GameDrive Möglichkeiten. Hier kann man locker 3 oder sogar vier Tage bleiben und die ganze Gegend erkunden. Gebucht wird über SKL – Kostenpunkt: 50 US$ pro Person wie immer hier im Park.
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