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THEMA: Mit dem Bayernbus in Botswana-Sambia-Zimbabwe I
07 Jun 2016 08:42 #433477
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Hallo zusammen,

zurück von einer spannenden Reise durch Botswana, Sambia und Zimbabwe möchte ich Euch gerne einen kurzen Eindruck geben und ein paar Fotos zeigen.
Wir waren von Ende April bis Anfang Juni 5 Wochen in einem Bushcamper von Bushlore unterwegs und fast ausschließlich campen.

Die Route:
München-Johannesburg
Olievenruuthuis
Khama Rhino
Tiaans Camp
Nxai Pan South Camp
Baines Baobab
Kasane Chobe Safari Lodge
Livingstone Waterfront
Lower Zambezi Kiambi
Lower Zambesi Mvuu Lodge
Lower Zambesi Gwabi Logdge
Bridge Camp
South Luangwa Wildlife Camp
South Luangwa Zikomo Lodge
Chipata Mama Rula
Lusaka Pioneer Camp
Siavonga Eagles Rest
Kariba Lomagundi
Marondera Imire Lodge
Mutare Mulangano Lodge
Chimanimani Bridal Veil Falls Camp
Gonareshou: Fishans, Chamuluvati, Chinguli, Chiloyo, Rossi Pool
Zvakanaka Igababa Cabin
Johannesburg München

Vielleicht hat der ein oder andere Lust, uns auf dieser Tour zu begleiten.
Ich werde den Bericht nach den Ländern sortiert splitten und dann jeweils im entsprechenden Unterforum weiterführen.
Start ist in Botswana.

LG
Montango
Botswana 2016
Sambia 2016
Zimbabwe 2016
KwazuluNatal 2015
KTP-Namibia-Kapstadt 2013
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Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
Letzte Änderung: 15 Jun 2016 09:11 von Montango.
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08 Jun 2016 08:08 #433584
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30.4. Ankunft in Afrika
Nach einer ruhigen Nacht im Flieger der SAA von München nach Johannesburg landen wir pünktlich und werden auch sofort von einem Mitarbeiter von Bushlore abgeholt.
Bei Bushlore kommt dann die erste Überraschung: nachdem wir im Vorfeld lange über das PCC diskutiert hatten und man uns gegen Kostenübernahme die Beschaffung zugesichert hatte , gab es nun doch keins. Im schlimmsten Fall müsse man dann eben 100 $ Schmiergeld zahlen, wurde uns gesagt.
Dann kommt die zweite Überraschung: vor der Reise hatte man uns geschrieben, dass es kaum noch HJ 78 Stationwagon Bushcamper gebe, wir deshalb doch den HJ 79 Single Cab Bushcamper nehmen sollten. Alle Vorzüge wurden uns angepriesen. Da das neue Modell 120 l Wassrtank und 2 Engl Boxen hat, haben wir uns dann für den Single Cab entschieden, der uns auch ausdrücklich zugesagt wurde. Bekommen haben wir dann das alte Modell.
Ein wenig enttäuscht starten wir dann zum Einkaufen und weiter nach Vaalwater zum Olievenruuthuis. Hier haben wir für die erste Nacht ein Rondavel gebucht.
Kurz hinter Pretoria stellen wir fest, dass die Klimaanlage nicht funktioniert. Nun gut, das werden wohl unterwegs hinbekommen.Mit offenen Fenstern fahren wir weiter. Geht.
Nach dem Einkauf ist die zweite Batterie leer, lädt aber während der Fahrt ordentlich. Einmal geht die ABS Leuchte an, aber nach Neustart wieder aus. Wir sind gedämpft optimistisch.
Im Camp packen wir dann das Auto voll, der Stauraum ist nicht gewaltig reicht aber gerade so. Nach 2 h ist dann leider die Batterie schon wieder leer, die Kühlbox hingegen schafft gerade mal knapp 8 Grad.
Es ist mittlerweile 7 Uhr am Abend. Die netten Vermieter lassen uns bei Bushlore anrufen und man verspricht uns am nächsten Morgen den Single Cab Bushcamper , der am Nachmittag zurückgekommen ist , zu bringen. Natürlich nur, wenn dieser in Ordnung ist, er soll die Nacht noch gecheckt werden.
Lustlos grillen wir ein paar Würste und machen Salat dazu.
Da wir nicht mit einer ständig leeren Batterie und einer kaum funktionierenden Kühlbox fahren wollen, entscheiden wir noch einen weiteren Tag im Olievenruuthuis zu bleiben und auf das neue Auto zu warten. Wir hoffen, dass es dann am Morgen alles klappen wird.

1.5. Ein neues Auto
Tatsächlich ruft man um 7 Uhr am Morgen an, der Fahrer ist unterwegs. Um 11 Uhr ist das neue Fahrzeug da, um 12.30 Uhr sind beide Fahrzeuge gecheckt und ausgetauscht. Das hat Bushlore nun doch super geregelt. Wir räumen ein zweites Mal unsere Sachen ein. Schön ist, dass das neue Auto deutlich mehr Stauraum hat und uns ausserordentlich gut gefällt. Zudem ist es fast neu und hat gerade mal 15000 km.
Wie gewohnt ist die Campingausrüstung umfassend und neu.
Den Nachmittag verbringen wir mit Lesen und aufräumen. Das Olievenruuthuis ist angenehm für die erste Einstimmung auf Afrika. Im Rondavel gibt es eine kleine Teeküche und auf der Terrasse einen Grill.



Dazu gibt es eine allgemeine Lapa und auch einen kleinen Pool.



Am Abend kommen viele Tiere (Zebras , Gnus, Giraffen und Strauße)an den Zaun.



Vor allem die Eigentümer sind wahnsinnig bemüht bei allen Problemen zu helfen.
Da uns ja nun ein Tag fehlt bis zu unseren gebuchten Camps im Nxai Pan, entscheiden wir uns morgen zum Khama Rhino zu fahren und dann direkt ins Tiaans Camp. Kubu Island muss ausfallen.
Am Abend gibt es Steaks vom Grill mit Pitabrot und griechischem Salat und wir geniessen den ersten richtigen Urlaubstag.
Hier noch Fotos der beiden Autos:
HJ 78 Bushcamper:



HJ 79 Bushcamper:

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Letzte Änderung: 08 Jun 2016 08:17 von Montango.
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08 Jun 2016 12:00 #433617
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2.5. Khama Rhino
Warum eigentlich Bayernbus? Um die vielen Grenzübergänge und Roadblocks etwas zu erheitern und hoffentlich angenehm zu gestalten, haben wir uns ein paar FC Bayern München Wimpel mitgenommen und eines davon an den Spiegel gehängt.



Wir fahren um 7.15 Uhr ab und sind bereits um 13.00 Uhr im Khama Rhino incl. Tanken , kleinem Einkauf und ATM in Serowe. Unterwegs fällt mir ein, dass ich eine der Stirnlampen unter dem Kopfkissen vergessen habe. Zum Glück hatten wir 3 Stück dabei.
Die Grenze nach Botswana überqueren wir in Stockport. Der südafrikanische Zöllner ist so begeistert von unserem Bayern Wimpel, dass die Grenze schnell erledigt ist. Nach 15 Min sind wir in Botswana. Eigentlich haben wir nur über das bevorstehende Champignons League Spiel gesprochen.
An allen Vet-Kontrollen zeigen die Menschen auf unsere Bayernfahne. Daumen hoch und wir dürfen immer ohne Kontrollen weiter.
Im Khama Rhino bekommen wir Platz 8. Leider sind beide Nachbarplätze von größeren Gruppen belegt, in dieser Woche gibt es ein paar Feiertage, die viele Familien nutzen. Wir können die Nachbarn zwar nicht sehen, aber gut hören.
Am Abend machen wir noch einen Gamedrive und sehen viele Rhinos und einige andere Tiere.







Zum Abendessen gibt es dann gegrillte Hühnerbeine mit Salat und das erste ordentlich Campfire.
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09 Jun 2016 08:10 #433712
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3. 5. Zum Boteti
Wir starten um 7.15 und sind bereits um 12.00 Uhr im Tiaans Camp incl. Tanken in Lethlakane.
Hier treffen wir den Fomi Hcanderson , der mit seiner Frau und einem befreundeten Paar ebenfalls mit Bushlore Bushcamper unterwegs ist.
Das Tiaans Camp ist nett gemacht, ist aber gut belegt und die Plätze sind recht nah beieinander.
Aufgrund des geringen Preises und der Lage direkt am Gate ist es aber trotzdem eine gute Alternative zu Khumaga.





Der Boteti führt kaum Wasser, beim Crossing machen wir gerade mal die Radnaben nass.



Die Fähre hat Pause.



Die Abfahrten zum Fluss sind recht sandig.



Der Abenddrive am Fluss entlang ist sehr schön . Wir sehen viele Elefanten, Marabus und Giraffen.











Auf dem Rückweg geht ein Eli ca. 10 m neben der Piste parallel zu uns, wir fahren langsam vorbei. Als wir direkt neben ihm sind, dreht er ab und stürmt er auf uns zu. Wir geben Vollgas und zu unserem Glück ist der Landcruiser schneller , der Eli im Rückspiegel wird kleiner und gibt dann auf. Puuh, so etwas haben wir bisher noch nie erlebt.



Im Camp unterhalten wir uns noch mit den Angestellten. Alle sind Bayernfans und heute Abend ist das Halbfinale. Gleich werden wir eingeladen bei einem der Angestellten das Spiel zu schauen. Das ist uns aber zu spät, Spielanpfiff ist zur Zeit eher unsere Schlafenszeit. Dafür schenken wir den dreien aber jeweils einen Wimpel. Die Freude ist gross. Sie versprechen uns, dass sie Daumen drücken und uns gleich morgen früh berichten werden. Leider hat das Daumendrücken der Drei nicht gereicht. Bayern hat verloren. Wäre uns normalerweise egal, wir sind keine großen Fussballfans. Für unseren Bayernbus wäre aber eine Finalteilnahme super gewesen. Wir lassen den Wimpel aber trotzdem hängen. Er wird uns noch einmal eine große Hilfe sein.
Am Abend kochen wir ein thailändisches Hühnercurry mit Reis und sitzen dann noch einige Zeit mit Hcanderson und seinen Freunden zusammen.
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09 Jun 2016 18:32 #433772
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4.5. Nxai Pan
Am Morgen kommt einer der Angestellten sofort bei uns vorbei und berichtet ausführlich vom Spiel FC Bayern gegen Atletico Madrid. Verloren !
Wir verabschieden uns von Hcanderson und sind um 7.20 wieder am Boteti. Bereits um 11.20 erreichen wir das South Camp.
Vorher fahren wir nochmal die Uferstrecke am Boteti entlang und haben noch ein paar schöne Sichtungen. Die Landschaft hier am Fluss ist wirklich wunderschön.





Die Strecke zum South Camp ist dann abwechselnd Rappelpiste und tiefsandig.



Dank Landcruiser und etwas reduziertem Reifendruck aber kein Problem. Kurz vor dem Camp müssen wir noch etwas warten, da ein Eli die Piste benutzt. Seit unserem Erlebnis am Boteti sind wir nun besonders vorsichtig.



Es ist zum ersten Mal diesen Urlaub sehr heiss. Wir haben die Site 10 gebucht. Diese ist etwas abseits gelegen, was gut ist, da die anderen Sites fast alle belegt und teilweise eng zusammen sind. Man merkt, dass es in dieser Woche mehrere Feiertage gibt. Leider hat die Site 10 sehr wenig Schatten.



Das WC-Haus ist Eli gesichert, da ist man froh ohne Sturz durch das enge Labyrinth zu kommen. Nach einem ausführlichen Sundowner ist es wohl besser nicht mehr ins Häuschen zu gehen.



Am Nachmittag starten wir zu einem Gamedrive, am Wasserloch sehen wir einige Elefanten und Giraffen, die sich aber nicht ans Wasser trauen.









Ein Ranger erzählt uns, dass es im Moment recht ruhig ist am Wasserloch. Das liegt wohl auch daran, dass es noch an einigen anderen Stellen Wasser gibt und nicht nur am Bohrloch.
Zurück am Camp grillen wir Lammfleisch mit Tsaziki, Guacamole, Pita und Bohnensalat. In der Nacht hören wir Hyänen.
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13 Jun 2016 10:09 #434140
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5.5. Unterwegs in Nxai Pan
Noch vor dem Frühstück brechen wir zu einem Gamedrive auf. Wir sehen nur wenige Tiere.





Das ist für uns nicht weiter schlimm, wir fahren in den letzten Jahren vor allem wegen der Weite und Ruhe nach Afrika und geniessen es im Camper irgendwo in der Wildnis ganz alleine zu sein.
Trotzdem freuen wir uns kurz vorm Camp über eine Bewegung im Gras: eine Gepardin.



Zu unserem großen Glück schlägt sie dann genau die richtige Richtung zum nächsten Weg ein, so dass sie unseren Weg kreuzt. So nah hatten wir eine Gepardensichtung noch nie.







Sehr zufrieden fahren wir zurück ins Camp zum Frühstück und duschen.
Anschliessend brechen wir auf Richtung Baines Baobab. Auch heute müssen wir etwas warten, da ein paar Elis Vorfahrt beanspruchen.





Wir hatten Baines Nr. 1 gebucht, aber bereits am Gate sagte man uns, dass die Site nicht erreichbar sei. Die Pfanne ist aufgrund des späten Regens nicht befahrbar. Wir bekommen Site 2 und sollen uns immer am Rand der Pfanne bewegen. Dank Navi finden wir auch gleich den richtigen Weg.



An den Baines Baobabs machen wir eine kleine Pause. Die riesigen Bäume sind wirklich beeindruckend.





Auch die Site 2 ist schön zwischen zwei großen Baobabs, wenn auch die Baines Baobabs von dort nicht zu sehen sind. Es gibt ein Plumpsklo und eine Eimerdusche.





Wir verbringen den Tag mit Nichtstun, auch mal schön und geniessen die Weite und die Ruhe. Nach einem schönen Sonnenuntergang grillen wir Steaks, dazu Kartoffeln mit Knoblauchbutter und Tomatensalat.
Am Abend versuche ich mich mit Sternenfotographie, was aber nicht so richtig gelingen will.

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