THEMA: Die Hunde von Sambia
12 Dez 2019 18:41 #575195
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  • Mabe am 12 Dez 2019 18:41
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Na, dann geht es jetzt mal weiter...

Heute soll es in den Süd- Luangwa gehen. Wir entscheiden uns auf der Hauptstrasse zu bleiben und über Chipata zu fahren. Chipata nehmen wir als ungemütlichen Grenzort mit viel zwielichtigen Gestalten wahr. Tanken und check des Supermarktangebotes und dann flugs auf top Strasse die letzten zwei Stunden nach Mfuwe, dem Tor zum Park.

Im Wildlife Camp beziehen wir einen wunderschönen Stellplatz am Ufer. Das Camp ist voll belegt (Feiertag). Die Plätze sind aber auch hier ausreichend weit auseinander, so dass man sich kaum ins Gehege kommt.

Es gibt sogar etwas Regen.



Das Vergnügen ist aber nur von kurzer Dauer, die Luft danach schon irgendwie frischer.





Hier macht es einfach Spass, auf den (Rest)Luangwa zu blicken, das Kommen und Gehen der Tiere zu beobachten und die Himmelstimmungen zu genießen.



Entgegen unserer Gewohnheiten gehen wir auf Frühpirsch.
Um 5.30 Uhr verlassen wir das Camp, 30 Minuten muss man bis zum Parkeingang rechnen. Nach dem üblichen Parkeingangsritual und einigen Dollars später erkunden wir den SLNP.

Ein Geierbaum ist immer ein gutes Zeichen








ein solches Bild nimmt dem König der Tiere vielleicht etwas die Würde...



aber ich wollte doch mal zeigen, was so mit den Hinterlassenschaften passiert. Einen gewissen Nährwert scheint das Ganze noch zu haben

Letzte Änderung: 12 Dez 2019 18:57 von Mabe.
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12 Dez 2019 19:26 #575199
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Der Süd-Luangwa zeigt sich von seiner freundlichen Seite, auch die Landschaften sind sehr ansprechend.





Für einen ersten Eindruck reicht uns das.
Beim späten Frühstück (10.00 Uhr) schmilzt die Butter bei 37 Grad.

Den Mittag hängen wir ab, besuchen den Pool, geniessen den Ausblick und beobachten das lokale Hippo







...oder schauen mal beim lokalen Hide vorbei.



Ein fliegender Händler (aus Mfuwe mit dem Fahrrad!) bietet Gemüse an. Wie wir später feststellen, sind mindestens zwei Händler im Camp unterwegs. Achtung- Preise verhandeln!

Am Abend machen wir kurzerhand einen organisierten Nightdrive, d.h. Start am Nachmittag und Sundownerstop mit Pelikanen. Soweit ganz nett.







Die Leopardensuche in der Dunkelheit ist jedoch ein zweifelhaftes Vergnügen mit relativ vielen Fahrzeugen. Es gibt zwar eine Hyäne, eine huschende Ginsterkatze und tatsächlich einen Leo.



Aber nee, dann lieber am Tage und alleine und zur Not ohne Leoparden
Letzte Änderung: 12 Dez 2019 19:32 von Mabe.
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13 Dez 2019 17:05 #575235
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Die Morgenpirsch starten wir heute etwas später…wunderschöne Landschaften, viele Wege, die zumindest jetzt in der Trockenzeit für mehr als ausreichende Pirschmöglichkeiten sorgen.
Ein paar Lodgefahrzeuge, ein paar Selbstfahrer…in diesem riesigen Park ist Platz für alle.

Gen Nachmittag fahren wir den River Loop und treffen auf
Büffel


Hyänen


nochmal die Löwen - dick und rund


unzählige Karminspinte





und schließlich auf Wildhunde :woohoo:




Leider müssen wir das gate um 18.00 Uhr verlassen…da wird gerade das Licht wieder so schön.
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13 Dez 2019 17:22 #575236
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Ich kürze jetzt mal etwas ein und beschreibe nicht jeden Tag...

Die Tage im Wildlife Camp gingen viel zu schnell vorbei, hier kann man es auch sehr gut aushalten.



Ein kurzer letzter Tank- und Gemüsekaufstop in Mfuwe und wir ziehen ein Camp weiter nach Zikomo, um den Nsefu-Sektor, den östlich des Luangwa gelegenen Teils des Parks, zu erkunden. Bereits auf dem Weg zum Camp sehen wir Giraffen und viele Büffel!





Ein erster gamedrive am Nachmittag ist ebenfalls sehr vielversprechend. Kein anderes Fahrzeug, viele Wege und sehr abwechslungsreich.





In der Nacht waren Elefanten im Camp (friedlich) und beim Frühstück unterhalten uns diverse Vögelein. Lustigerweise fliegen alle dieselbe Leberwurstbaumblüte an


Brillenweber


Die Morgenpirsch beschert uns u.a.
Giraffen



erneut Karminspinte





einen GrauRiesen(king)fischer mit Frischfang


Zwergspinte


und
Wildhunde :woohoo: :woohoo:




Zufällig fahren wir auf dem Rückweg ins Camp eine Abkürzung, die nur jetzt in der Trockenzeit befahrbar ist. Leider ist dieser Weg den Zikomo-Safari-Fahrzeugen vorbehalten. Schade, das würde doch glatt 20 Minuten und Geschaukel einsparen.
Letzte Änderung: 14 Dez 2019 19:31 von Mabe.
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13 Dez 2019 21:36 #575251
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Am Nachmittag fahren wir zu den heissen Quellen und staunen nicht schlecht als uns im Park ein vollgestopftes Minibus-Sammeltaxi entgegenkommt, auf dem oben auch noch ein Sofa befestigt ist (leider ohne Foto).
Der Park dient halt auch als Transitstrecke.

Während in Luangwanähe eine eher dichte Vegetationvorherrscht, wird es hier trocken und baumlos...


Wir sehen eine Horde wunderschöner Kronenkraniche,







Sattelstörche etc.


Die Landschaft ist mit dem Wasser und dem Grün sehr lieblich. Komisch, hab ich gar kein Bild gemacht…
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13 Dez 2019 21:47 #575252
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An den Quellen werden wir erneut von Wildhunden :woohoo: :woohoo: :woohoo: überrascht. Nicht schlecht, drei mal Wildhunde in zwei Tagen…













Auf dem Weg zurück zum Camp treffen wir wieder auf die Büffel und jetzt noch sechs Löwen, die sich in deren Nähe versammeln.




Wow, was für ein Tag!

Und nachts gibt es nochmal Elefantenbesuch. Dieses Mal sind 6-8 Elefanten unterwegs. Eigentlich hört man diese Riesen ja überhaupt nicht, aber wehe, sie fangen an, Zweige abzurupfen oder Büsche auszureissen...
Es ist Neumond und stockfinster...

Zikomo ist ein wirklich schönes Camp, mit pool, vielen Sitzmöglichkeiten, originellen ablutions und ausgezeichneter Lage.
Auch hier hätten wir es gut länger aushalten können. Der Nsefu-Sektor hat uns fast noch besser gefallen als die Mfuwe- Gegend.
Letzte Änderung: 13 Dez 2019 21:54 von Mabe.
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