THEMA: Von Jo`burg bis in Sambias Norden 2022
04 Okt 2022 19:18 #652384
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Und hallo,
ich schreibe gerade unsere Reiseerlebnisse nieder, stelle fest, wie schön es doch war und dass wir viel zu oft das Schöne durch das nicht so Gute verdrängen.
]Sambia von Livingstone bis Lusaka, nach Mutinondo, zu den heißen Quellen von Kapishya oder zu den Wasserfällen im Norden auf Straßen, die die Bezeichnung nicht verdienen, war einfach aufregend und anders. Vielleicht gehört auch etwas Mut dazu, sich in Regionen ohne touristische Infrastruktur zu wagen.
Der Lower Sambesi National Park oder Kafue National Park - und nicht zuletzt all die tollen Menschen, denen wir unterwegs begegnet sind, haben es verdient hier Erwähnung zu finden.

Also kann ich auch unsere ganz persönlichen Erlebnisse mit euch teilen. Ich muss nur noch ein paar passende Fotos hinzufügen.

Vielleicht entdeckt der ein oder andere auch ein paar Tipps zu den Straßenverhältnissen. Diese Infos fehlten uns in der Vorbereitung und können doch für die Planung wichtig sein.
Preisangaben zu Campingplätzen oder Nationalparks stammen aus diesem Jahr, sind aber in Sambia recht stabil.
Die Dieselpreise lagen bei ca. 1,60 € bis 1,40 € /Liter und wurden zum Ende der Reise günstiger. Hier ist Sambia teurer als Botswana.

Wir bereisen Sambia schon seit 2014, immer mal wieder. Der South Luangwa Nationalpark ist vielen Lesern bekannt, wir haben ihn dieses Mal nicht besucht und sind gleich in den Norden in Richtung Tanzania aufgebrochen.

Wer nun Lust und Zeit hat, uns auf unserer diesjährigen Reise zu begleiten, ist herzlich eingeladen.
Natürlich gibt es auch Erlebnisse aus den bekannten Regionen Botswanas, schließlich lag das auf unserem Weg. Aber schwerpunktmäßig geht es um Sambia.

Biggi



Letzte Änderung: 07 Okt 2022 17:30 von tiggi.
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05 Okt 2022 07:51 #652400
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12./13. Juli 2022 Abflug
Es ist soweit und für mich völlig unglaubhaft, dass wir wieder nach Afrika fliegen. Nicht nur, dass Lufthansa uns tatsächlich dreimal umgebucht hat, nein, um mich herum wimmelt es nur so von Coronaviren. Ich bin bis zum Schluss der festen Meinung, auch voller Viren zu stecken.
Täglich erreichen uns Nachrichten von Flugstreichungen und Gepäckchaos am Airport in Hamburg, dann erhalte ich plötzlich eine Mail, dass wir unser Gepäck am Vortag zw. 18.00 und 20.00 Uhr aufgeben müssen, wenn es bis Frankfurt und weiter bis Jo`burg fliegen soll. Ich arbeite aber bis 18.50 Uhr und in fliegendem Tempo versuchen wir bis 20.00 Uhr den 65 Km entfernten Airport zu erreichen.
19.55 Uhr, die Koffer werden aufgegeben und damit sind auch wir eingecheckt. Ich erhalte schon die Bordkarten; Abflug ist der nächste Tag um 15.00 Uhr. Moment mal, wir sind doch auf die Maschine um 20.00 Uhr gebucht? Upps, wir wurden wieder umgebucht. Gut, dass wir das noch rechtzeitig erfahren!
Es gäbe täglich Verspätungen, da musste man uns umbuchen, um den Anschlussflug nicht zu verpassen.
Nächster Tag: Unsere Tochter liefert uns pünktlich am Flughafen ab. Vor dem Sicherheitscheck sind lange Schlangen, aber Manfred darf mit seinem Schwerbehindertenausweis die Fast Lane nutzen. Wir sind schnell durch und gönnen uns noch eine Erfrischung in einem der netten Bistros. Mein Handy zeigt mir nun die erste Gateänderung an. Es ollen noch weitere Meldungen folgen.
Letztendlich sind wir mit 1,5 Stunden Verspätung irgendwie in FRA gelandet, zum Glück haben wir genug Zeit bis zum Anschlussflug. Der Flughafen ist in unserem Terminal noch ziemlich verwaist und nur ein kleines Café hat geöffnet. Alle anderen Läden, wie Mc Donald oder Restaurants schließen immer noch um 14.00 Uhr. Ich hatte so sehr auf ein nettes Abendessen gehofft.



Nun könnten wir das Terminal verlassen, um etwas zu essen, müssten aber später erneut durch alle Sicherheitsschleusen. Wir entscheiden uns für das Café und warten auf den Flug nach Jo`burg.
Pünktlich um 22.05 Uhr startet die ausgebuchte Maschine und überpünktlich landen wir in Jo`burg.
[/b][/color][/color]

[/b]14. Juli 22 Die Sonne lacht - Ankunft!

Ich breche fast zusammen, da ich immer noch nicht realisieren kann, dass ich jetzt in Südafrika bin. Die Freudentränen lassen sich nicht mehr zurückhalten.
Die Immigration erfolgt super schnell, kurzes Temperaturmessen und schon sind wir durch. Am Laufband 8 drehen unsere Koffer bereits ihre Runden. Man, sind die hier schnell!




Die ersten Elefanten sind auch schon da! :)

Ein kurzer Besuch des Duty Free Shops und dann können wir bereits Tempa begrüßen. Tempa ist unser Chauffeur, der uns seit drei Jahren immer abholt oder bringt. 45 Minuten nach der Landung sitzen wir in seinem Auto und eine halbe Stunde später begrüßt uns Petra auf der Crocodile Lodge und natürlich unser Autochen.
Iris und Michael, zwei weitere Gäste, sitzen noch beim Frühstück. Wir setzen uns dazu und erzählen erst einmal. Petra und Charlie (Eigentümer der Lodge) kommen dazu. Was für ein toller Empfang! Und ich bin wirklich hier!!!
Da es in Südafrika regelmäßig zum geplanten Stromausfall (load shadding) kommt, belegen Petra und Charlie nur ihr erstes Gebäude, welches dann mittels eines Generators versorgt wird. Suite 1 ist für uns reserviert.



Wir packen unser Gepäck um, fahren später zum Einkaufen und am Abend zu unserem Lieblingsitaliener ins Casa Bella in die Mall of Africa. Das Parken kostet hier übrigens 10 Rand für 3 Stunden.
[/color]



Nur das Wichtigste wird eingekauft, denn schon übermorgen geht es über die Grenze zu Botswana.
Biggi
Letzte Änderung: 05 Okt 2022 08:03 von tiggi.
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05 Okt 2022 08:13 #652402
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15.7. Auf dem Weg nach Marakele

Nach einem netten Frühstück mit Iris, Michael und Petra richten wir unser Auto ein. Fahren zum Inder, um unsere Gasflaschen aufzufüllen und machen uns dann bereits auf, zum Marakele Nationalpark.





Auf dem Weg dorthin stoppen wir kurz an der Country Park Campsite. Nach meinem Abflug bleibt Manfred noch eine Woche länger und wird dann hier ein paar Tage stehen wollen.
Fast 2,5 Stunden später erreichen wir Thabazimbi (228 KM). Wir besuchen das „Cappuccino“ Restaurant und entscheiden uns spontan für eine Take-Away-Pizza, die wir in Ruhe im Park verspeisen. Der Nationalpark liegt nur wenige Kilometer entfernt. Hier wollen wir nur übernachten. Tierbeobachtungen sind nicht geplant.





Ein paar Antilopen und die frechen Vervet Monkeys begegnen uns auch auf der Campsite.


Er schaut mal kurz auf!

In der Nacht fallen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, das Frühstück am nächsten Morgen fällt daher bei 5°C sehr kurz aus.

Biggi
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07 Okt 2022 17:52 #652591
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16.7. Über die Grenze nach Botswana ins Khama Rhino Sanctuary
Der Marakele Park wird durch eine Gravelroad getrennt, die zur R510 in Richtung Lephalale bis zur Grenze Grobler`s Bridge führt.



Der Park besteht aus zwei Teilen, die durch einen Tunnel verbunden sind. Wir fahren über dem Tunnel. 2,5 Stunden benötigt man aber immer noch durch diese schöne bergige und abwechslungsreiche Landschaft. Besonders um Lephalale gibt ein paar nette Plätzchen zu entdecken.



Handyaufnahme
Um 10.37 Uhr verlassen wir SA mit einem Ausreisestempel. Die Einreise nach Botswana dauert tatsächlich eine Stunde und beginnt mit einem Desinfektionsbad fürs Auto, der Überprüfung der Covid Impfung. Hier muss eine dritte Impfung vorhanden sein oder ein negativer PCR Test. Am Immigrationschalter muss man immer noch per Hand das Einreiseformular ausfüllen. Aber wohl nur noch an diesem Grenzübergang.
Die BURS für Auto kostet derzeit 167 PU. Wir haben eine Bescheinigung für die mehrmalige Einreise genommen.
Unser Ziel ist das Khama Rhino Sanctuary. Auch dieses soll nur der Übernachtung gelten. Große Tierbeobachtungen sind nicht geplant.
Eine Reservierung haben wir nicht und hoffen einfach, dass noch etwas frei ist.
Hier erleben wir aber eine große Enttäuschung. In Botswana sind noch Ferien und alle Campsites sind ausgebucht. Was tun? Wo kann man jetzt noch übernachten. In dem letzten Ort Paje war eine Campsite ausgeschildert, jedoch nicht in Betrieb.
Nach einiger Überredenskunst und meinem Lächeln, bot man uns den Picknickplatz an. Hier gibt es keine funktionsfähigen Toiletten, deshalb sollten wir in der Nacht vor dem Restaurant stehen. Wir blieben auf dem Picknickplatz. Es gibt keinen Unterschied zu den Campingplätzen. Grillstelle und Wasserhahn sind vorhanden. Zur Toilette sind wir gefahren, duschen fiel aus. Es war ohnehin viel zu kalt. Wir hatten eine wunderbare Zeit.
Am Nachmittag fuhren wir auf die Pan und schauten nach Tieren. Elands am Wasserloch, Zebras Giraffen, Wasserböcke, Impalas und Springböcke verteilten sich hier. Irgendwo in der Ferne stehen ein paar Rhinos. Es ist zu schön mitten drin zu sein.












An den Wasserlöcher herrscht ein buntes Treiben, aber auch auf den Wegen dazwischen.
Die Sonne verschwindet bereits als wir zurückfahren, doch dann … ein Roadblock, direkt auf unserer Pad. Zwei dicke Hintern vor unserem Auto. Sie kamen aus dem angrenzenden Buschland, ohne nach links oder rechts zu schauen. Langsam traben sie vor unserem Auto her und befinden sich direkt in der Nähe der Campsites. Zwei dicke Rhinos!







Ein leckeres Abendessen mit gebratenem Chicken, Eisbergsalat mit Feta und Ananas, Pellkartoffeln mit Kräuterquark bereiten wir uns zu. Alles ist super, auch ohne Campsite.




Am nächsten Morgen!

17.7. Elephants Sands

Die Nacht ist sehr feucht, die Temperaturen am Morgen liegen wieder bei 5°C. Um 7.30 Uhr verlassen wir den Park. Hochnebel begleitet uns heute Morgen.
In Paje biegen wir nach Selule ab und sind innerlich auf eine Gravelroad mit Löchern eingestellt. Aber dieses Mal werden wir sehr überrascht. Im Navi wird eine „Bad road“ angezeigt und später eine gestrichelte Linie. Wir fahren bis Selule auf einer völlig neuen und schnellen Straße. Hier hat uns unser Navi wieder einmal verlassen, aber wir kommen durch. Die neue Straße verläuft etwas neben der Linie und führt direkt bis Selule. Es ist nicht notwendig, die stark befahrene A1 zu nutzen.



Über Francistown führt uns der Weg weiter nach Nata. In Nata (11.30 Uhr Ankunft) besorge ich eine SIM Karte für mein Handy, wir tanken 125 L/2200 PU , dann fahren wir noch 53 Km bis zum Elephants Sands Camp.

Diese Campsite ist ebenfalls sehr stark frequentiert, man wird aber auch ohne Reservierung aufgenommen. Es gibt keine festen Plätze, wo noch etwas Platz ist, stellt man sich hin.
Wir bleiben eine Nacht.




Auffallend war dieser Elefant mit seinem Knickohr!!! Ob es gebrochen war???

Biggi
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Letzte Änderung: 07 Okt 2022 18:13 von tiggi.
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10 Okt 2022 09:13 #652713
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20.7. Grenzübertritt

Wir fahren nun endlich nach Sambia – hoffen wir … denn eine Police Clearance haben wir immer noch nicht. Und die benötigt man unbedingt.
In Kazungula tanken wir noch einmal, in Sambia ist der Diesel teurer als in Botswana.
Dann benutzen wir das erste Mal die neue Brücke über den Sambesi. Ein wunderbares Bauwerk.







Grenzanlagen soll man nicht fotografieren, es sind auch nur Handyaufnahmen. Das entschuldigt natürlich nur die Qualität der Bilder.

Der Grenzübergang von beiden Ländern befindet sich jetzt in einem Gebäude. Alles sieht geordnet und sauber aus. Zur Erinnerung, das letzte Mal haben wir 10 verschiedene kleine Bretterbuden für Papiere, Stempel und Permits aufsuchen müssen.
Wir betreten die neue Halle und wandern von links nach rechts von Schalter zu Schalter: Immigration Botswana, Customer, Covid Kontrolle, Immigration (Visum für 25 US$) und Customer Sambia… Die Versicherung wird in einem extra Häuschen abgeschlossen und dann müssen wir zur Polizei. Diese kontrolliert die Fahrgestell- und die Motornummer mit den Papieren und stellt sofort eine Police Clearance aus. Dank der neuen Computertechnik funktioniert alles ganz zügig. Wir zahlen noch die Straßenbenutzungsgebühr und für den Weg über die Brücke sind 20 US$ extra fällig. Der gute Beamte an der Toll Booth-Stelle meint aber gerade seine Mittagspause durchführen zu müssen, so warten wir hier auf seine Rückkehr eine gute halbe Stunde. Dennoch hat die gesamte Abfertigung kaum 2 Stunden gedauert.
Wichtig sind immer alle und viele Stempel. Nachdem alles bezahlt wurde, muss man erneut zum Zollschalter und sich einen Bestätigungsstempel abholen, nur dann gelangt man durch das große Tor am Ende der gesamten Grenzanlagen.


Zusammenfassung der Gebühren!

Wir folgen dem Weg nach Livingstone gute 65 Km. Im Kubu Café essen wir eine Kleinigkeit, kaufen noch etwas im Shoperite, besorgen eine neue SIM Karte und überlegen langsam, wo wir übernachten wollen.



Es ist noch ausreichend Zeit, um bis zur The Moorings Campsite zu fahren. Gute 300 Km über eine gute Straße, sollten wir in 3,5 Stunden schaffen.
Bis nach Monze fahren wir über eine gute TAR, dann beginnen leider viele Löcher.



Inzwischen ist es fast 18.00 Uhr geworden, die Dunkelheit bzw. kurze Dämmerung setzt ein und wir haben noch 11 Km dieser schrecklichen Schlaglochpiste vor uns. Unbeleuchtete, Schlangenlinien fahrende Radfahrer und LKWs mit völlig falsch eingestelltem Licht begegnen uns. Es sind nur noch 11 km, aber trotzdem ist es eine Herausforderung, diese bei einsetzender Dunkelheit zu fahren.
Um 18.15 Uhr erreichen wir das Gate zur Farm. Es sind noch 2 km bis zur Campsite, aber jetzt ohne Gegenverkehr. Der Empfang ist wie immer sehr nett. Wir kennen uns und deshalb fahren wir alleine zu einem kleinen Platz mit Hütte. Es gibt Strom und gute Toiletten mit warmen Duschen. Außer uns befindet sich noch ein deutschsprechendes Paar auf dem Platz.




Diese Bilder sind am nächsten Morgen entstanden.

Biggi

PS. die kleine Maus in ihrem "Auto" ist per Handy aufgenommen und steht einfach immer auf der Seite. Ich habe sie deshalb nicht im Bericht aufgenommen.
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Letzte Änderung: 10 Okt 2022 09:23 von tiggi.
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31 Okt 2022 10:48 #654264
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Nach überstandener Coronainfektion und einem Kurzurlaub geht es endlich weiter in Sambia....

Lusaka - Pioneer Safari Lodge
Nach dem gemütlichen Frühstück und einer herrlichen Dusche bezahlen wir (12 US$ pP) und verabschieden uns. Diese Farm beherbergt eine Schule, eine Schneiderei, ein Krankenzentrum und bietet viel Arbeit für die (Waisen-)kinder auf der Farm. Bei einem unserer letzten Besuche waren wir in der Schule und einige Jahre zuvor haben wir die Frauen in der Schneiderei besucht. Fertige Produkte werden zum Kauf angeboten.
Wir verlassen gegen 9.00 Uhr die Farm und folgen den Schlaglöchern bis Mazabuka. Das sind noch 40 Km. Ab Mazabuka ist die Straße erneuert worden und in gutem Zustand.
Dennoch kam es unterwegs zu einem schweren Unfall. Die ganze Straße ist blockiert. Ein LKW liegt quer über der Fahrbahn und hat viel weißes Vlies-Papier verloren. Die gesamte Umgebung ist mit diesem Zellstoff bedeckt. Rettungskräfte, vor allem die Feuerwehr sind im Einsatz, es brennt an den Straßenrändern. Wir werden zwischen eine Gruppe von einfachen Häuser/Hütten geleitet und stauben die armen Bewohner zu.
Die T1 mündet in einem netten Berggebiet in die T2 und führt uns bis Lusaka. Auf der T2 gibt es regelmäßige Polizeicheckpoints und man zahlt eine Straßenbenutzungsgebühr, die sich ungefähr auf 1,20 € beläuft. Es sind immer 20 Kwacha fürs Auto fällig.





Den Spruch "Keep Lusaka clean" verstehen die Einheimischen wohl kaum.


Unsere Vorräte ergänzen wir in der Manda Hill Mall und genießen einen Cappuccino, bevor wir zur Pioneer Safari Lodge fahren.




Ankunft Pioneer Safari Lodge. Schon am Eingang erwartet uns ein neues Schild!




In den letzten Jahren nutzten wir dieses Camp gerne als Ausgangspunkt für die Fahrt in den South Luangwa NP. Nun stellen wir fest, dass sich auch hier etwas verändert wurde. Der britische Eigentümer Paul hat sich in seine neue Lodge in den Kafue NP zurückgezogen und neuer Eigentümer ist ein Deutscher (Ulrich Klose), der auch die Wild Dog Lodge in unmittelbarer Nähe betreibt.
Wir bestellen ein Abendessen, das war hier immer sehr lecker. Nun fällt unser Urteil etwas anders aus. Auch das Essen hat sich verändert und gefiel uns nicht mehr so gut.
Wir nutzen den Nachmittag zum Wäschewaschen. Es gibt neue Waschtische auf der Campsite und bessere Stromanschlüsse.


Unser Fazit: Für eine Übernachtung, eventuell zum Ankommen oder Abreisen aus Lusaka oder zur Weiterreise nach Osten, ist die Lodge sehr günstig gelegen und immer wieder zu empfehlen.
Letzte Änderung: 31 Okt 2022 10:52 von tiggi.
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