THEMA: Namibia im Jan. 21
12 Mai 2021 14:56 #615780
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23.1.21 zurück

Beim Blick aus dem Zelt strahlend blauer Himmel, wie frisch gewaschen. Der Bach unter dem Auto ist nur noch ein spärliches Rinnsal, die Vögel machen ein Konzert - ein richtig schöner Morgen, der nach einem Spaziergang ruft. Also hängen wir die nassen Schlafsäcke in die Sonne und machen uns nach einer Tasse Kaffee erst einmal auf den Weg.

Der „Namib View Walk“ beginnt gleich gegenüber der CS, führt in wenig den Berg hoch und bietet tolle Ausblicke in die Gegend.

Aufwärts laufen wir noch im Schatten, auf dem Rückweg in der Sonne wird es dann zunehmend heiß- ideal.
Nach gut einer Std. sind wir wieder am Auto und genießen ein ausführliches Frühstück. Bis dahin sind auch Schlafsäcke und Zelt gut trocken, um 10.30 brechen wir auf. Camp Gecko hatte uns auf der „Hinfahrt“ gut gefallen, also steuern wir noch einmal dorthin. Wieder wählen wir die CS Eagle. Heute werden allerdings später auch die anderen Plätze belegt.



Kaum haben wir das Dachzelt aufgebaut, fängt es schon wieder an zu regnen. Glücklicherweise nicht so heftig, wie die extrem dunklen Wolken vorher ahnen ließen, dafür 2 Stunden anhaltend. Nun hat uns der Jahrhundertregen also doch noch erwischt…




Wir verbringen die Zeit lesend und dösend im Zelt und im Auto. Zum Abendessen hat der Regen wieder aufgehört, aber es ist deutlich kühler geworden. Nachts bleibt es trocken.
Namibia Camper 1999, 2005,2007, 2011, 2012; Botswana 2011,2012, 2018 ; Uganda+ Ruanda 2016; Südtansania 2018; Botswana/Limpopo zu Pferd 2018; Madagaskar zu Pferd 2019;Botswana+ Namibia/ Kaokofeld 2020; Namibia Camper 2021
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12 Mai 2021 16:59 #615789
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24.1.21 noch einmal Northern Section Namib Naukluft- Blutkuppe

Der Regen macht uns noch einmal Lust auf trockene Wüste; wie gut, daß es garnicht so weit ist bis dahin! Wir fahren den schon bekannten Weg über den Kuiseb,




der immer noch ein reißender Fluß ist und immer noch viele staunende Einheimische anzieht (es ist ja schon wieder Wochenende…) , biegen dann ab auf die D1998 und erreichen um 16.00 die Blutkuppe. Nach kurzer Umrundung wollen wir noch die Tinkas CS und den Tinkas Damm anschauen, aber der Weg dorthin zieht sich ziemlich, und da wir nicht wissen, ob es uns dort letztlich gefallen wird, drehen wir wir nach ca 1/2 Strecke wieder um und suchen uns ein schönes Plätzchen an der sonst menschenleeren Blutkuppe (alle suchen das Wasser, nur wir suchen Wüste.……)




So ganz verlassen ist es aber doch nicht: Als wir uns gerade zum Sundowner niedergelassen haben, kommt ein Polizeiauto vorbei - sie fragen nach unsrer permit. Ojeeee…unsere für 2 Tage gesetzestreu besorgte permit, die in Mirabib keiner sehen wollte, ist ja leider längst abgelaufen…
Ok, ich zeige dem Polizisten den Zettel mit der Quittung, erkläre, daß zu dem dort eingetragenen Datum leider etwas dazwischen kam und wir daher jetzt erst und nur 1 Tag hier seien. Er schaut mich fragend an, registriert dann die permit und verabschiedet sich…..Glück gehabt! (Und das ganz ohne schlechtes Gewissen - schließlich haben wir für 2 Tage/Nächte bezahlt und 2 Tage/Nächte beansprucht - nur eben das Datum nicht eingehalten…)
Endlich wieder ein schöner trockener afrikanischer Abend!
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12 Mai 2021 17:32 #615790
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25.1. noch einmal: Henties Bay

Wir beginnen den Tag wieder einmal mit einem Morgenkletterspaziergang auf den Fels mit schöner Aussicht in die Weite.






Dann geht es weiter Richtung Swakopmund mit „Umweg“ über die Moonlandscape.


In Swakopmund machen wir Halt beim Metzger, um uns ein letztes Mal mit Biltong einzudecken. Nach Picknick am Strand sind wir um 14.30 wieder bei unsren Freunden in Henties Bay. Wieder wird ausführlichst erzählt, internetgesurft, gegrillt… Abschiedsstimmung.

26.1. Spitzkoppe

Die Nacht im komfortablen Bett war wenig erholsam, ich wache wie gerädert auf. Unsre Freude haben inzwischen die Nase voll vom komfortablen Hausleben. So trifft meine Idee, doch noch eine gemeinsame Nacht „draußen“ , am besten an der Spitzkoppe zu verbringen , sofort auf offene Ohren. Nach ausführlichem Frühstück im Innenhof mit bacon and eggs wird der Landy bestückt, 1 Stunde später sind sie abfahrtbereit, um 14.00 erreichen wir die Spitzkoppe. Unser von vor 1 Jahr favorisierte Platz 10 B ist leider belegt, aber Platz 11 B ist auch schön.













Das hochschwangere Hörnchen kann erstaunlich viele Nüsse und Rosinen verputzen und ist stocksauer, als sie nichts mehr bekommt...

Noch einmal genießen wir ganz bewußt einen Kletterspaziergang auf den Felsen, den Blick in die Ferne, die Sonne , später ein letztes Mal gemeinsames Grillfleisch am Lagerfeuer…


der Berg brennt...
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12 Mai 2021 19:34 #615804
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27.1. Spitzkoppe - Schönfeld-Farm Omaruru


am Abend


am Morgen

Nach Schnellkaffee und „Bricks“ brechen wir noch einmal auf zu einem letzten Morgenspaziergang zum Felspool und zur Bridge,

machen die üblichen Fotos und genießen ein letztes gemeinsames Frühstück, bevor wir uns um 10.30 nun endgültig trennen - auf baldiges Wiedersehen- wo? In Südafrika? Namibia? Schweiz? ? Vorerst fahren sie zurück nach Henties Bay, wir über Osakos - Karibib Richtung Omaruru, wo wir die vorletzte Nacht auf der Schönfeld-Farm bei unsere Bekannten Hartwig und Elke v. Seydlitz verbringen wollen. Beide kamen zusammen mit Sohn Stefan (39) vor 2 Wochen aus Wisconsin zurück. Bei Kaffee und Kuchen werden ausführlichst Gedanken über und Auswirkungen von Corona diskutiert…. Danach bei abendlichem Gamedrive (fast ohne Game)

noch Erfahrungen mit Autos und Fliegerei. Gemeinsames Abendessen, dann verziehen wir uns in unser Zelt im Hof (das wir dem angebotenen Gästezimmer vorziehen).
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28.1. Abreisevorbereitungen

Zum Frühstück leeren wir unsere eigenen letzten Vorräte im Hof der Farm, danach verbringen wir stundenlang damit, uns im Internet durch die komplizierten Coronaregeln für die Rückreise durchzuwurschteln und (vergeblich) für den Rückflug einzuchecken. Es dauert. Gegen Mittag kommen wir endlich los. Der letzte Tag ist einfach nur langweilig - fast durchgängig Asphaltstraße an Windhoek vorbei bis Kalahari Inn, wo wir inzwischen schon fast traditionsgemäß die letzte Nacht verbringen. Unser Hilux wird hier von Bushlore abgeholt. Außer uns nur 2 weitere Paare, die auch am nächsten Morgen zum Flughafen gebracht werden wollen. Wir bekommen kostenloses Zimmer - upgrade, packen unsere Reisetaschen um, erfrischen uns uns im Pool und lassen bei gutem Abendessen und Wein auf der Terrasse den Urlaub ausklingen.

Schade.

29.1. Rückflug

Nach schnellem Kaffee startet um 7.30 der kurze Transfer zum Airport. Der Flughafen ist leer - es wird nur unser LH - Flug erwartet. Das Einchecken klappt problemlos, der Flug geht überpünktlich los. Der Flieger ist ziemlich leer, der Flug ruhig, die Sicht toll, das Essen grauslig.




Beim Zwischenstop in Frankfurt erfahren wir, daß Namibia jetzt zum Hochrisikogebiet erklärt wurde (trotz niedriger Inzidenzzahl - wir hatten eigentlich das Gegenteil erhofft…) und wir im letzten Flieger saßen, der vor den neuen Einreisebestimmungen ankam (=negatives PCR - Test - Ergebnis schon vor Einsteigen in den Flieger zwingend und nicht erst, wie aktuell für uns, auch noch 24 h nach Einreise möglich). Glück gehabt.
Mit Schreiben dieses Berichts ist zunehmend meine Lust gewachsen, sofort wieder loszufliegen....So hat der Bericht zumindest die Erinnerung aufgefrischt.
Danke an alle, die uns über 5000 km hinweg dabei begleitet haben!
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