THEMA: Begegnungen - In den Norden von Namibia
21 Jun 2016 20:13 #435174
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Letztes Jahr waren wir das erste Mal in Namibia und es hat uns so gut gefallen, dass wir uns auch dieses Jahr für Namibia entschieden haben.



Während wir im letzten Jahr mehr oder weniger die klassische Einsteigertour gemacht haben, sollte es dieses Jahr in den Norden gehen. Lange haben wir darüber nachgegrübelt, ob wir uns das Kaokoveld zutrauen oder nicht. Wir haben unzählige Reiseberichte gelesen und je nach Bericht das Kaokoveld eingeplant und wieder verworfen und wieder eingeplant und wieder verworfen…..
Letztendlich haben wir uns gegen das Kaokoveld entschieden. Zum einen haben wir keinen Reisepartner gehabt, zum anderen denken wir, dass der Bushcamper von ASCO auch nicht hundertprozentig kaokoveld-tauglich ist und wir hatten – und haben – viel Respekt vor dieser Gegend. :silly:

Aber: Das nächste Mal soll es unbedingt dorthin gehen. :whistle:
Die Planung haben wir dieses Mal fast ausschliesslich mit Informationen aus dem Namibia-Forum und den Reiseberichten gemacht. Danke mal wieder an alle Foris – ihr seid spitze. :woohoo:

Und: Wir haben – wie immer – alle Unterkünfte vorgebucht. Das war nicht immer nötig, doch einige Campgrounds waren durchaus ausgebucht. So hatten wir auf jeden Fall immer unsere Wunschunterkunft und konnten dann vor Ort immer noch entscheiden, ob wir von unserem „Plan“ abweichen wollen oder nicht.

Hier unsere Tourdaten:
14. Mai 2016: Flug nach Windhoek
15. Mai 2016: Windhoek
16. Mai 2016: Übernahme Bushcamper bei ASCO
17.Mai 2016: Blutkuppe - Campground
18.Mai 2016: Wüstenquell - Campground
19. Mai 2016: Wüstenquell - Campground
20. Mai 2016: Brandberg – White Lady Lodge – Campground
21. Mai 2016: Brandberg – White Lady Lodge – Campground
22. Mai 2016: Twyfelfontein – Mowani Campground
23. Mai 2016: Twyfelfontein – Mowani Campground
24. Mai 2016: Palmwag Lodge Campground
25. Mai 2016: Palmwag Lodge Campground
26. Mai 2016: Purros Community Campsite
27. Mai 2016: Fort Sesfontein Lodge
28. Mai 2016: Camp Aussicht Campground
29. Mai 2016: Camp Aussicht Campground
30. Mai 2016: Epupa Falls Lodge Campgound
31. Mai 2016: Kunene Lodge Campground
01. Juni 2016: Kunene Lodge Campground
02. Juni 2016: Ongula Homestead Village Campground
03. Juni 2016: Onguma Leadwood Campground
04. Juni 2016: Onguma Leadwood Campground
05. Juni 2016: Okonjima Campground
06. Juni 2016: Okonjima Campground
07. Juni 2016: Dusternbrook Campground
08. Juni 2016: Rückflug nach Frankfurt

Und warum Begegnungen?. Ganz einfach: Wir hatten unterwegs so viele Begegnungen: mit netten Menschen und mit grossen und kleinen, zum Teil aber auch mit unliebsamen Tieren, dass wir schnell zu diesem Titel gekommen sind.
So, jetzt geht es aber endlich los!
Letzte Änderung: 22 Jun 2016 07:20 von LolaKatze.
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21 Jun 2016 20:23 #435176
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14. Mai 2016: Flug von Frankfurt nach Windhoek




Bereits am Freitag abend waren die Koffer und Taschen gepackt, gewogen und für gut befunden worden. Wir haben einen kleinen Abschiedsdrink genommen – zur Einstimmung auf den Sundowner sozusagen und natürlich zur Malariaprophylaxe - und dann noch einen letzten Blick ins Forum geworfen: Oh Schreck :woohoo: : 5 Piloten haben sich krankgemeldet und Air Namibia musste sich eine Maschine von HiFly leasen. Was heisst das für uns? Sind wir betroffen? Gibt es Änderungen? :dry:

Nach einiger Recherchiererei war uns dann klar, dass wir mit der „richtigen“ Air Namibia Maschine fliegen werden. Ja, da waren wir schon etwas erleichtert. :cheer:



Und unterwegs haben wir dann auch ein paar Betroffene getroffen: Die Meinungen zu der Maschine waren unterschiedlich – so wie ja auch hier im Forum. Aber was wir nicht so richtig realisiert haben: Am Freitag war Unwetter in Frankfurt und Umgebung, so dass es zu Flugausfällen und Verspätungen kam – und die HiFly-Maschine war davon auch betroffen.

Aber unser Flug ist am Samstag pünktlich um 20:10 Uhr in Frankfurt gestartet.

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23 Jun 2016 17:52 #435370
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15. Mai 2016: Ankunft in Windhoek

Wir sind pünktlich um 5:30 in Windhoek gelandet. Der Fahrer von ASCO war auch schon da und wir mussten nur noch auf eine Gruppe Schweizer warten. Die Zeit haben wir genutzt, um ein paar Namibische Dollar einzutauschen.
Mir war die Warteschlange am ATM in der Flughafenhalle zu lang, so dass ich zur Wechselstube gegangen bin. Da war nur eine Person vor mir. Da muss ich nicht lange warten, dachte ich :S .Doch die Damen in der Wechselstube haben so umständlich gearbeitet und so lange gebraucht, um alle Formulare auszufüllen, dass ich dort länger warten musste wie am Bankautomaten. Tja, so kanns gehen.
Tipp: Draussen, vor dem Flughafengebäude gibt es seit neuestem einen ganz neuen ATM und zwar nicht von der Bank of Windhoek (die mag unsere Karten eh nicht), sondern von der FNB-Bank. Und davor war es ganz leer – weil dieser Automat wohl noch nicht so bekannt ist.
Die Gruppe Schweizer – „Kollegen“, die zusammen einen Trip nach Botswana machen - ist dann irgendwann aufgetaucht, musste aber noch unbedingt eine Zigaretten rauchen, Geld holen und nochmals eine Zigarette rauchen. Genug Zeit, um ein bisschen zu plaudern. Doch dann konnte es endlich losgehen.
Wir konnten unseren Camper erst am Montag übernehmen, deshalb ging es erst einmal in die Pension Steiner. Dort hat man uns schon erwartet, und wir konnten sogar schon unser Zimmer beziehen. Frühstück gab es auch schon. Supi!



So gestärkt konnte es dann auch gleich losgehen ins Wernhill Center: Sim-Karte kaufen im MTC-Shop, eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken holen, die ersten Souvenirs entdecken und das alles ganz entspannt, es ist ja schliesslich Sonntag. Letztes Jahr waren wir noch nicht so relaxed: wussten wir doch gar nicht, was da alles auf uns zukommt, wie alles funktioniert, was wir beachten müssen. Tja, da können wir dieses Jahr nur drüber lächeln.
Doch auch dieses Jahr haben wir das Crafts Center nicht gefunden. Gibt es das überhaupt noch?
Dort - im Crafts Café - wollten wir eigentlich eine Kleinigkeit zu mittag essen. Aber egal: Dann gehen wir halt ins Hilton. Auf der Dachterrasse soll man einen schönen Blick auf Windhoek haben. Und was soll ich euch sagen: Der Blick ist wirklich fantastisch – wenn man sich mal die vielen Baustellen wegdenkt.












Wir geniessen auf jeden Fall die Aussicht, die nette Atmosphäre, trinken einen – eher zwei - vorgezogenen Sundowner, essen einen kleinen(?) Snack und sind dann so müde und so faul und es ist so heiss, dass der angedachte Stadtrundgang leider ausfallen muss. Hansi ist da gar nicht so traurig.



Zum Glück ist es nicht weit bis zur Pension, wo wir den nachmittag am Pool verbringen und die ersten Mückenstiche abbekommen. Ja, dieses Jahr haben sie uns – nein eher mich - wieder geplagt – jede Menge Stiche habe ich von diesen unangenehmen Begegnungen mit diesen Plagegeistern davongetragen.




Pünktlich um 18 Uhr holt uns Gunther - unser Taxifahrer - ab und fährt uns zu Joe´s Beerhouse. Bezahlt wird hier bei der Abholung. Das nenn ich mal Vertrauen.



Wir schaffen die riesen Mengen an Fleisch leider nicht ganz und sind eigentlich auch viel zu müde, um den Abend hier so richtig zu geniessen.





Also lassen wir uns den Rest einpacken, lassen Gunter rufen und dann fallen wir glücklich aber hundemüde ins Bett. Morgen können wir endlich den Camper übernehmen.
Letzte Änderung: 23 Jun 2016 17:55 von LolaKatze.
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23 Jun 2016 18:31 #435374
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Montag, 16. Mai 2016 Pfingstmontag, der in Namibia aber kein Feiertag ist

Nach einem ausgiebigen Frühstück müssen wir uns beeilen, weil der Fahrer von ASCO schon auf uns wartet. Heute können wir endlich den Camper übernehmen. Während wir letztes Mal doch recht lange bei der Übernahme gebraucht haben, geht dieses Mal alles recht schnell. Ach, ihr seid Wiederholer? Bitte hier und hier und hier unterschreiben, Video braucht ihr ja nicht, den Camper kennt ihr ja auch. Alles klar. Dankeschön und Tschüss!



Und da ist er - unser Camper - der uns auch dieses Jahr ein treuer und zuverlässiger Begleiter war. B)

Das Auto an sich ist noch nicht einmal ein Jahr alt, hatte gerade mal 16.000 Kilometer auf dem Buckel, aber doch schon die ein oder andere Delle. Der Aufbau dagegen ist schon etwas älter, vor allem das Netz im Dach hat sich überall gelöst, der Moskito-Einsatz an den Fenstern war löchrig und die Schlüssel haben nicht zum Schloss vom Schrank gepasst - das haben wir aber erst später gemerkt. Zurückfahren wollten wir deshalb aber nicht. Und: dieses Mal gab es etwas Probleme mit dem Konverter. Die Batterie war recht schwach, so dass sich der Konverter schon sehr früh abgeschaltet hat und wir unsere Akkus nicht immer komplett aufladen konnten. Letztes Jahr lief der Konverter teilweise problemlos die ganze Nacht durch. Aber wir hatten dennoch nie Probleme genügend Strom/Akkus zu haben.

Aber Moment mal: Die vorderen Reifen waren zwar nicht abgefahren, aber auch nicht mehr ganz so gut, so dass wir das bei ASCO gleich angesprochen haben. Hm, was machen wir nun? Vorschlag: Wir tauschen die hinteren (ganz neu) mit den vorderen Reifen. Ok, das ist in Ordnung, das passt. Dann müssen wir halt ein bisschen warten.

Im Wartebereich sass ein Schweizer Ehepaar, das wir gestern bereits in der Pension gesehen haben. Und natürlich kommt man ins Gespräch: Sie waren jetzt länger in Botswana unterwegs und haben auch sonst sehr viel Reiseerfahrung, vor allem in Australien. Das trifft sich gut. Einer unserer nächsten Urlaubsziele? Sie haben dann so viel und so nett über Australien erzählt, dass die Zeit wie im Fluge davongerast ist und wir haben sehr viele wertvolle Tipps und Anregungen von ihnen bekommen. Also, vielen Dank dafür.

Und wir haben natürlich unsere „Überraschungskiste“ von Elsa geholt: Sie war ja letztes Jahr mit dem Camper in Botswana unterwegs und hat uns ein paar nützliche Dinge überlassen. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Merci vielmals! :kiss:



Und dann konnte es endlich richtig losgehen: Erst einmal zu Biltong&Bites, um dort leckeres Biltong für unterwegs zu kaufen. Und dieses Mal haben wir die Metzgerei Trans Kalahari Meat & Biltong Supplies auch sofort gefunden (eigentlich ganz einfach: gleich neben dem Restaurant Sardinia, beim Hidas-Center). Aber, was ist das? Da hängt ein Schild! Closed! Warum? We are hunting…… :evil: Schade, wir haben uns so auf leckeres Game-Fleisch gefreut.
Also weiter zum Superspar in der Maerura Mall. Da wir nicht wussten, wann wir das nächste Mal wieder so richtig zum Einkaufen kommen, haben wir die Einkaufswägen so richtig voll gepackt: Lebensmittel, Wasser und natürlich Wein, Bier und Savanna Dry!
Soooooo lange war unser Einkaufszettel.



Dann noch schnell in den Cymot und die letzten fehlenden Campingsachen holen. Geschafft!
Jetzt muss nur noch der Camper eingeräumt werden…… Bitte alle Mitreisende etwas zusammenrücken und beim einpacken helfen - danke - so geht das doch viel schneller. :laugh:
Zum Auswärtsessen haben wir keine Lust mehr gehabt: Also gab es die Reste von gestern mit Biltong und Brot. Dazu natürlich einen guten Wein. Festessen!

Pension Steiner: Da waren wir ja bereits im letzten Jahr. Und auch dieses Jahr haben wir uns hier sehr wohl gefühlt. Die Zimmer sind einfach, zweckmässig und sauber. Die Pension sowie die Parkplätze sind bewacht und eingezäunt. Man fühlt sich also wirklich sicher und wie in einer kleinen Oase. Im schönen schattigen Garten gibt es einen Pool mit Liegen. Also genau das Richtige, um sich von der Hektik in Windhoek zu erholen. Zur Independence-Avenue mit dem Wernhill Center sind es keine fünf Minuten zu Fuss, das Fruits & Vegg ist gleich gegenüber und auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Christuskirche, Tintenpalast, Alte Fester) sind zu Fuss zu erreichen. An der Rezeption kümmert man sich gerne um alle Anliegen, die man als Touri so hat.
Letzte Änderung: 23 Jun 2016 18:33 von LolaKatze.
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23 Jun 2016 19:19 #435380
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Dienstag, 17. Mai 2016: Zur Blutkuppe

Endlich geht´s auf Pad, also haltet euch alle fest.
Wir verlassen Windhoek auf der C28 und nach 10 Minuten sind wir fast alleine unterwegs. Unser Ziel ist der Namib-Naukluft Park, genauer die Blutkuppe. Das Permit für den Namib Naukluft Park hat uns freundlicherweise ASCO schon im Voraus besorgt.





Die Strecke ist super – tolle Landschaft und die ersten Tiersichtungen. So viele Tierbegegnungen am ersten Tag hatten wir letztes Jahr nicht.













Der Boshua Pass ist super zu fahren. Die einzig steile Passage ist ausgebaut. Die Aussicht phänomenal.







Dann die Abfahrt in Richtung Tinka – das ist unsere.









Gleich am ersten Tag Offroad-Passagen – da war Hansi natürlich happy! Ein bisschen Tiefsand, ein paar felsige Passagen, ein paar "steilere" Stellen - nichts dramatisches, aber Offroad!

Und eine einfach tolle weite Landschaft.









Doch auch die beste Piste geht irgendwann zu Ende und dann blieb nur noch die „Tiefsandpassage“ übrig zu den Campgrounds 8-15 an der Blutkuppe. (Die Plätze 1-7 liegen an der Piste, die auch ohne Allrad befahren werden kann).



Wir entscheiden uns für die Nummer 10, und die hat uns ausgesprochen gut gefallen.



Alles aussteigen bitte – und schon ist alles ausgepackt und wir können unser erstes „Ach, jetzt kann der Urlaub aber beginnen“-Bierchen geniessen. Prost.



So ein schöner Campground und so abgelegen. Ganz nach unserem Geschmack. Ob wir hier ganz alleine sind? Hm, ich glaube schon. Nein, nicht ganz: wir haben Wanderer gesehen, die waren – wie wir später mitbekommen haben - auf dem Nachbarcampground.



Der rund abgeschliffene Granit-Inselberg der Blutkuppe verdankt seinem Namen der roten Äderung im Gestein, die besonders bei Sonnenuntergang tatsächlich an Blut erinnert - so wie hier auf dem Bild.

Unser erstes Lagerfeuer, unser erster Sternenhimmel und so viele Steine. Hach, ist das schön hier.



Blutkuppe Campground: Rund um die Blutkuppe gibt es 15 Campgrounds. Die Plätze 1-7 sind auch ohne Allrad anzufahren, um zu den Plätzen 8-15 zu fahren, geht es durch Tiefsand – da ist also Allrad nötig.
Es gibt eine Sitzgruppe, einen Feuerring und Mülltonnen für die Mülltrennung - ja, hier wird tatsächlich der Müll getrennt – aber das war es dann auch schon. Für die Anfahrt ist ein Permit nötig, das es in Windhoek, in Swakopmund oder im Sesriem Camp gibt.

Anhang:
Letzte Änderung: 23 Jun 2016 19:30 von LolaKatze.
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25 Jun 2016 14:58 #435507
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Mittwoch, 18. Mai 2016: Zur Oase Goanikontes und weiter nach Wüstenquell

Eigentlich wollten wir den Sonnenaufgang von oben bewundern, aber irgendwie waren wir dann doch zu faul, uns soooo früh aus dem Camper zu quälen. Dafür konnten wir die beiden Wanderer von gestern auf der Blutkuppe bewundern. Die sind aber motiviert :woohoo:
Wir haben dann lieber ausgiebig gefrühstückt, Vögel beobachtet und noch etwas im Camper aufgeräumt.





Während wir noch am Frühstücken sind, sind die motivierten Wanderer bereits winkend an uns vorbeigefahren. Ach, wir hatten also doch Nachbarn :P .

Und schliesslich kommen auch wir endlich los - Bis zur C28 hat Hansi noch etwas Spass :laugh:







Dann kommt der Abzweig zum Welwitschia-Drive – den kennen wir ja schon. Ein Halt zum Fotografieren wurde mir letztendlich doch gnädigerweise gewährt. Ich finde, die roten Wanzen sehen immer so nett aus in den "vertrockneten" Welwitschias.







Die Etappe heute ist eher kurz, deshalb machen wir einen Abstecher zur Oase Goanikontes. Letztes Jahr hat uns die Mondlandschaft so fasziniert, da wollten wir jetzt nochmals hin. Die Fahrt in die Mondlandschaft hinein ist richtig schön – irgendwie gewaltig, aber viel zu kurz.





Und dann sind wir da. Eine richtige Oase inmitten von Niemandsland. Und ein schöner Ort, um eine Kleinigkeit zu essen.







Wir halten noch kurz an einem Viewpoint an, um die Aussicht zu geniessen....





....und dann geht es etwa noch 1,5 Stunden weiter nach Wüstenquell. Unterwegs wechselt die Landschaft ständig, man muss unzählige Gatter öffnen und schliessen – das ist natürlich immer mein Job :silly:







Die Begrüssung ist herzlich: Man hat uns schon erwartet. Wir sind wirklich die letzten Gäste, die noch den den Campground nutzen dürfen.Die Campgrounds wurden Ende 2015 endgültig aufgegeben, weil sie nicht so richtig ins Konzept passten. Die Chalets sind rentabler. Aber alle Reservierungen, die bereits vorlagen wurden noch bedient. Da haben wir aber Glück gehabt.

Ja, solche Campgrounds, die in den Fels hineingebaut sind mit vielen vielen Kullersteinen drumgerum gefallen uns sehr gut. Echt schade, dass er aufgegeben wird. Schnell wird wieder mal alles ausgepackt, der Platz erkundet und ein bisschen gechillt.

















dann ist es auch schon wieder Zeit für den Sundowner.









Wir beenden den Tag mit einem leckeren Steak auf dem Grill und einem grossen Lagerfeuer. Jetzt sind wir angekommen.

Oase Goanikontes:: Liegt mitten in der Mondlandschaft und hier gibt es auch einen Campground. Das was wir vom Campground gesehen haben, sieht aber nicht so toll aus: Ein einfacher Platz, auf dem sich die Camper einrichten können. Ein kleiner Abstecher, um eine Kleinigkeit zu trinken oder etwas zu essen, lohnt sich aber auf jeden Fall. Es gibt noch einen kleinen "Zoo" mit Pfau, Kudus, Ziegen und andere Tiere und am nahe gelegenen Fluss kann man anscheinend auch baden. Ideal eigentlich für Familien mit Kids und viel Freifläche.
Anhang:
Letzte Änderung: 25 Jun 2016 16:23 von LolaKatze.
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