THEMA: Ein bisschen Puros, ein bisschen Epupa und ...!
11 Sep 2013 16:03 #303931
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  • tiggi am 11 Sep 2013 16:03
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Auf zum ersten Hightlight
Am frühen Nachmittag erreichten wir die Lodge, gute 8200 KM von unserem Heimatdorf entfernt! Ich hatte eine Self-Catering Unterkunft gebucht. Nach der herzlichen Begrüßung, wurden wir gefragt, ob wir nicht eines der Doppelzimmer am Wasserloch beziehen wollten. Es wären nur wenige Gäste hier und wir wären im Campbereich alleine. Das Angebot nahmen wir gerne an, zumal wir nichts dazu zahlen mussten. Das eigene Kochen war nun allerdings schwierig und so meldeten wir uns zum Abenddinner an. Eine sehr gute Idee, wie sich herausstellte, denn das Essen war lecker und die sehr persönliche Menükarte äußerst liebevoll gestaltet. (Tomatensuppe/ griech. Salat, Kudusteak mit Pilzsoße, Pommes und Gemüse und zum Nachtisch: Erdbeeren mit Vanilleeis. Nein, die Pilzsoße enthielt nicht den Einmalessbaren! :sick: )


Es fiel uns überhaupt nicht schwer, für dieses Bett unsere Schlafsäcke noch eine weitere Nacht verpackt zu lassen!





Den Nachmittag besuchten bereits einige, weniger spannende Tiere das Wasserloch. So kamen Strauße, Giraffen, Gnus und diverse Vögel direkt vor unserem Bungalow vorbei.
Bei einem Spaziergang über einen Teil des Geländes sahen wir Eland und Zebras.









Das erste Highlight der besonderen Art sollte noch folgen, aber dazu später, denn ich kann die Fotos nur in kleinen Mengen hochladen und so serviere ich euch den Urlaub häppchenweise. Das ist auch viel verdaulicher! :evil:
Letzte Änderung: 14 Nov 2013 16:52 von tiggi.
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11 Sep 2013 16:17 #303933
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Hier also das nächste Häppchen...
In einem großen Waldgehege werden Geparden gehalten, auch einen Leopard gab es. Zufällig konnten wir die Fütterung der Geparden miterleben. Einer der Angestellten fragte, ob wir ihn nicht begleiten wollten.
Natürlich taten wir das nur zu gern, auch wenn es ein bisschen was von Zoocharakter hatte. Drei männliche und ein weiblicher Gepard leben zusammen. Es war für uns wieder einmal faszinierend, diese wilden Tiere so nah zu erleben. Wir waren live dabei und die eher harmlosen Geparden zum Glück nur auf ihre Mahlzeit konzentriert. Das Fleisch war bestimmt deutlich schmackhafter, als unsere chemieverseuchten Körper. :silly: :silly: :silly:








Ist er nicht so süß? Er kann doch gar nicht böse werden?







Die Geparden machten einen sehr friedlichen Eindruck auf uns.
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12 Sep 2013 18:02 #304076
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Nun aber zu dem besonderen Highlight...
Es sollte auch einen Leoparden auf der Lodge geben, aber wo?
Beim nachmittäglichen Rundgang ums Leopardengelände konnten wir das Tier nicht ausfindig machen. Ein Angestellter riet uns , es nach 17.00 Uhr noch einmal zu probieren. Also liefen wir erneut los. Aber kein Leo war zu sehen. Wir sahen ihn nicht, aber er uns. :ohmy:
Ich drehte mich zufällig um, da sah ich wie das Tier hinter uns her schlich. Wir blieben stehen, gingen langsam auf ihn zu, doch er war schnell, so unglaublich schnell. So schnell konnte ich gar nicht denken, wie das Tier auf mich zugeschossen kam und mit seiner Pranke zu schlug. Der Schreck des Angriffs saß! Vier Tatzen mit jeweils fünf Krummdolchen schlugen gegen das Gitter. Ein Staubwolke blieb und ... leider war meine Kamera nicht so schnell schussbereit. Es reichte nur zu einem verschwommenen Leo als Beweis.




Auf dem Weg zurück sahen wir dann ... folgendes Schild, aber nur das Schild.




Zum Dinner fanden wir uns gegen 19.00 Uhr im Restaurant ein, das an eine kleine Terrasse grenzt. Dahinter befindet sich das beleuchtete Wasserloch. Gegen 17.00 Uhr werden Heuballen als Futter ausgelegt. Die Tiere kennen das Ritual und trotten alle irgendwann hier vorbei.
Eigentlich sollen auch zwei Nashörner dort leben. Und tatsächlich erschienen sie pünktlich zum Abendessen am Wasserloch. Mein Blutdruck stieg, denn diese Tiere birgen für mich noch etwas Mystisches und Spannendes in sich.
Dicht an der Terrasse entlang schlichen sie vorbei. Einer der Kellner motivierte uns, diese Tiere doch zu streicheln. Klingt jetzt sehr nach Zoo. Es war aber so. Wir konnten das eine Nashorn am Horn anfassen und es sogar hinter dem Ohr kraulen. Dabei drückte es noch ganz entspannt seinen Kopf weiter herüber.








Man erzählte uns, dass der schweizer Eigentümer, dieses den Tieren angewöhnt hat und er sie regelmäßig streichelt. Dieses sei auch der Grund, warum sie so nah an die Terrasse kommen. Ein sehr schönes Erlebnis. Danach schliefen wir ganz ausgezeichnet und träumten ...? Unser ganz besonderes Tageshighlight!

Biggi
Anhang:
Letzte Änderung: 14 Sep 2013 21:01 von tiggi.
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14 Sep 2013 16:28 #304236
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Wir reisen weiter...

Nach den "Zootieren" sollte jetzt der Etosha Nationalpark folgen. Über die M 63 fuhren wir über Outjo nach Okaukuejo.



Diese Familie haben wir wohl beim Frühstück gestört...
Ca. 5 Kilometer vor dem Gate verstauten wir unser Fleisch, denn es darf nicht mehr in den Park eingeführt werden. Wir checkten erst einmal auf dem Campsite Nr. 34 ein. Dieser Platz lag sehr weit am äußeren Zaun, aber wir wollten weit weg von den Ablutions, denn im letzten Jahr haben 10 Overlandergruppen für viel Unruhe gesorgt.
Sogleich wurden wir von Johann und Magrieta, einem älteren Ehepaar aus Südafrika begrüßt. Margrieta war mal in Düsseldorf und freute sich, deutsche Nachbarn zu haben. Nach einer Mittagspause machten wir uns gegen 15.30 Uhr zum Gamedrive auf. In Gemsbokvlakte sahen wir ein Rhino, an einem weiteren Wasserloch tummelten sich die Elefanten und Zebras, ständig kreuzten Springböcke unseren Weg und dann war auch er zu sehen: Der König der Tiere mit einem Weibchen, allerdings noch recht weit entfernt.





Wieder einmal waren wir mehr von der Tarnung der Tiere beeindruckt, als von deren Auftreten. Wäre der Löwe nicht zufällig aufgestanden, hätten wir ihn gar nicht im Gras gesehen. Immer wieder fragten wir uns, wie oft wir nahe an den "Mietzis" vorbei fuhren ohne sie zu erkennen?
Letzte Änderung: 14 Nov 2013 16:55 von tiggi.
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14 Sep 2013 16:47 #304239
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Und diese wilden "Racker" waren auch noch unterwegs...


Witzig ist der hochgestellte Schwanz, als würde er uns zum Abschied zu winken!




Ich habe mir für dieses Jahr gewünscht, Nashörner nicht nur bei Nacht am Wasserloch zu sehen, dass meine Wünsche aber gleich in den ersten Tagen (zahlreich) erfüllt wurden, damit habe ich nicht gerechnet.






Am Loch Nebrowni herrschte Hochbetrieb, das Wasser war wohl heute besonders schmackhaft, vielleicht mit einem Schuss Pinotage verdünnt! :silly:


Die Mutti möchte ihren Kleinen weg führen, aber er hat seinen eigenen Dickkopf und bestimmt wo es lang geht.




Auch dieser große Winzling tritt schon sehr souverän auf.

Wieder zurück im Camp verschwanden wir ganz schnell mit unserem Sundowner zum Wasserloch.
Irgendwie fühlte ich mich immer gejagt, da ich das Gefühl nicht los werde, etwas zu verpassen. :woohoo:



Beim anschließend Grillen wurden wir ständig von Schakalen umlagert. Aber Magrieta hat uns bereits davor gewarnt. Zum Glück war unser Grill recht hoch gelagert, so dass unser Fleisch sicher war.




Die Nacht war kalt und ruhig. Magrieta verwöhnte uns am nächsten Morgen mit ihren selbst gebackenen Plätzchen. Wir lernten dann noch eine weitere Familie aus Capetown kennen, die mit einem Kühl-LKW als Wohnmobi,l neben uns standen und völlig spontan unser Teewasser kochten. (Wir besaßen einen nagelneuen Kochaufsatz bei dem das Ventil wohl noch mit Späne verstopft war) und deshalb kaum Gas hindurchströmte. Irgendwann verließen wir den Platz in Richtung....
Nach dem Frühstück zog es uns zuerst nach Westen zu den Wasserlöchern Leeubron, Okondeka und Wolfsnes. Die Fahrt hat sich allerdings kaum gelohnt. Neben Giraffen waren nur kleine Tiere wie die Mangusten unterwegs.







Buschhörnchen

Zurück in Okaukuejo mussten wir noch tanken und fuhren dann über die C 38 nach Halali weiter. Oryxe, Strauße, Giraffen, Kuhantilopen, Zebras und Gnus begegneten uns immer wieder. Besonders lebhaft ging es am Wasserloch von Homob zu, in Rietfontein waren auf den ersten Blick wenig Tiere zusehen. Inzwischen war es auch Mittagszeit. Bei den Gräbern lagen dann viele Gnus und Oryxe. Es waren die üblichen Verdächtigen, die sich zeigten.
Wir beschlossen unseren Platz in Halali aufzusuchen und uns zu stärken. Irgendwie hielt ich es aber nicht lange aus und machte mich schnell zum Wasserloch auf.
Letzte Änderung: 14 Nov 2013 16:59 von tiggi.
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15 Sep 2013 10:23 #304290
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Es ist jetzt zwar Sonntagmorgen, aber wir genossen den Nachmittag und Abend in Halali

Wir starteten gegen 16.30 Uhr erneut zum Gamedrive. Die in der Nähe befindlichen Wasserlöcher waren allerdings verwaist. Helio führte kaum Wasser, Goas und Noniams sahen auch trostlos aus. Auf unserer Fahrt hatten wir aber dennoch Glück. Eine Kuduherde befand sich direkt am Weg und lief vor unseren Wagen. Neugierige Jungtiere stellten ein willkommenes Fotomotiv dar.











Außerdem gab es noch diese Herde mit ihren neugierigen Blicken.




Impalas


Die Sonne drohte wieder einmal zu verschwinden, aber in Afrika kommt sie ja garantiert wieder, also sahen wir dem Schauspiel ganz entspannt zu.
Unser Abendessen bestand aus Springbockfleisch und Salat. Noch gab es frischen Salat, den wir in Windhoek gekauft hatten. In den nächsten Tagen sollte sich das ändern.
Wieder einmal bemühte sich Manfred mit unseren Grillanzündern ein Feuer zu entfachen, als Hilfe aus Südafrika nahte. Unsere Nachbarn, hier auch wieder nette Südafrikaner, besaßen eine Zündpaste, die sofort brannte. Immer wieder versuchten wir später diese Paste zu kaufen. Scheinbar gab es sie nicht in Namibia. Die war fantastisch!
Während des Abendessen bekamen wir Besuch.Vierbeinigen! Unsere Nachbarn sahen es auch und warnten uns davor. Wir empfanden den Besuch aber eher als spannend: Ein Honigdachs hatte sich unter unserem Auto versteckt und lauerte nach Essbarem.
Ich griff zur Kamera, aber die Bilder sind zu dunkel und unscharf geworden. Der Dachs wollte nicht warten und stillhalten! Er schlich von Campsite zu Campsite und wurde auch irgendwo fündig. Sein Abendessen war gerettet. Später lag er vor dem Toilettenhäuschen und mampfte genüsslich sein Diebesgut.

Noch einmal spazierten wir zum Wasserloch.



Das letzte Licht reichte dann doch noch für ein Spiegelbild.


Begrüßung oder Neid??

Sechs große Rhinos standen da und tranken. Ab und zu bedrängten sie sich und der eine oder andere wurde vertrieben. Während unsere Blicke noch auf den Rhinos hafteten schlichen sich drei Hyänen an. Sie waren allerdings auch schnell wieder verschwunden und zum Fotografieren war es schon zu dunkel. Eines der beiden Flutlichter am Loch hatte ständig irgendwelche Aussetzer, so dass nur der vordere rechte Bereich erleuchtet war und sich zum Fotografieren eignete.

Biggi
Letzte Änderung: 14 Nov 2013 17:04 von tiggi.
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