BEbettyshortThemenstarterGast26. Juli 2005 · Hallo Forum-User,
ich möchte im Oktober 05 nach Namibia reisen. Eins meiner Ziele ist es, eine Woche auf Fotopirsch zu gehen. Mein Wunsch ist es, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung fotografieren zu können ohne auf die touristischen Wegweiser der Parks achten zu müssen. Wer kann mir da denn weiterhelfen?
Meine wichtigsten Fragen sind:
Welche Parks (Camps) bieten sich an?
Welche Veranstalter können mit Foto-Freaks was anfangen?
Ich würde mich über jede Anregung freuen, die ich von euch erhalten kann!
Gruss Mario
Nachtrag I: Vielen Dank an Friedel, Axel und Joli für eure Infos auch wenn ich mit meiner Anfrage eine Waranen-Lawine losgetreten habe.
Habe da aber noch`ne Frage!
Ich habe 2003 ein Morning-Walk im Olifants-Camp, im Kruger NP miterleben dürfen. Wir waren dort 5 Stunden unterwegs. Diese Tour, mit drei weiteren Gleichgesinnten konnte man dierekt im Park organisieren. Wir waren dort mit zwei Wildhütern zu Fuss unterwegs und hatten unglaubliche Fotomotive zur Auswahl, dass diese Pirsch für mich unvergesslich wurde. Wenn wir hätten bleiben können (Camp war für die nächsten Tage ausgebucht), hätte ich dieses Abenteuer 5 Mal die Woche wiederholt! Denn das Preis/Leistungsverhälnis war gegenüber Privat-Game-Reserve der Hammer!
So und jetzt zurück zu meiner Frage!
Bieten namibischen Camps (staatlich oder privat) etwas ähnliches an?
... oder sollte ich gleich ins Okavango Delta reisen?
Danke für eure Infos,
Mario
GAGastThemenstarterGast26. Juli 2005 · Hallo Mario,
wende dich doch einfach an ein Löwenrudel. Wenn du höflich anfragst, dann kannst du dich denen sicherlich anschließen und sie werden dich nah genug an sich und an ihre Beue zum Filmen heranlassen.
Solche Rudel sollen sehr freundlich sein. Sie werden dich zum Fressen gern haben 😄. Sieh also zu, dass du genug Nahrung dabei hast, damit du ihnen eine andere Alternative anbieten kannst. 😛
Gruß
Tiger
FRFriedelThemenstarterGast26. Juli 2005 · Was für Tiere willst du denn fotografieren? Und was für Vorstellungen hast du von deinem Urlaub? Es macht schon einen erheblichen Unterschied, ob du Löwen, Elefanen, eine White Lady oder Schmetterlinge fotografieren willst. Im Etosha Park darfst du das Auto nicht verlassen (und natürlich auch die Straße nicht mit dem Auto verlassen). Fotopirsch ist da also nicht drin. Für Großwild kommt in Namibia eigentlich nur der Nordosten in Frage. Ich würde dir das Okavangodelte empfehlen, aber das liegt überwiegend nicht in Namibia. Für Löwen und Leoparden ist die Kalahari eine Möglichkeit, aber auch da vorzugsweise weiter östlich, außerhalb von Namibia.
AXAxelThemenstarterGast26. Juli 2005 · Wüstenelefanten und Löwen, ggf Geparden Seesfontain, Purros
Elefanten div Großkatzen Bushmannland (Tsumke) und Caprivi
Leoparden nachts auf den meisten Farmen
Warane Schlangen ebenso
Krokodile Kunene und Caprivi
Hippos Caprivi (Ngepi, Popa )
Axel
JOjoliThemenstarterGast26. Juli 2005 · Hallo Mario,
der Wunsch, gute Fotos zu machen, eint Dich mit vielen Namibiabesuchern. Man wird Dir daher fast überall sehr viel Verständnis entgegenbringen. Aber gute Fotos abseits der normalen Routen zu machen, verlangt schon etwas mehr - nämlich sehr viel Zeit und noch mehr Wissen über die Tiere, die Du fotographieren möchtest. Natürlich kannst Du Riesenglück haben und Dein Wunschtier läuft die direkt vor die Linse. Aber meist läuft das anders: ansitzen, beobachten - ansitzen, beobachten - ansitzen, beobachten....und irgendwann mal kommt der Moment ( oder auch nicht). Die Tiere müssen sich ja auch erst an Dich gewöhnen. Wenn Du nur eine Woche Zeit dafür vorgesehen hast, dann solltest Du vielleicht doch den Weg nach Etosha gehen. Wenngleich Du da ein paar Regeln beachten musst - die Chancen für einen guten Schuss sind dort sehr viel größer als in " freier Wildbahn".
Gruß Joli
CAcatweazlecatThemenstarterGast26. Juli 2005 · Hallo Axel
Warane in Namibia? Davon hatte ich bisher nichts gehört. Ich dachte immer die leben in Südamerika?
GAGastThemenstarterGast26. Juli 2005 · Hi Silke,
um noch ein paar Kontinente ins Spiel zu bringen 🙂
Ich meine Warane leben in Australien, Asien und Afrika. In allen drei Kontinenten hab ich sie zumindest schon ausserhalb der Zoos gesehen.
Nun war ich natürlich bisher nur in Nordamerika.... 🙄 😉
lyn
Leider fehlt mir Jolis Sammellust und Jolis technisches Geschick, sonst könnt ich Dir ein paar Fotos hochladen.
Grüsse
evy
GEgernotThemenstarterGast26. Juli 2005 · moin,
Nilwarane habe ich schon relativ häufig in Botswana (z.B. am Chobe) gesehen. Warum also sollen die nicht auch in Namibia zu finden sein?
Gruss Gernot
AXAxelThemenstarterGast26. Juli 2005 · Hi Silke,
auf meiner Lieblingsfarm lebt so ein Kleiner (ca 1,5m) unter der Veranda. Aber da lebt auch ein Bataleur ( Gaukler), der Touris angreift und mehrere Leoparden, die auch am Tage unterwegs sind und nicht weglaufen, wenn man/frau unterwegs ist ( schon etwas gewöhnungsbedürftig)
Axel
ALalikanaThemenstarterGast26. Juli 2005 ·

er lief uns über die pad und verdünnisierte sich sofort im busch, wo er furchterregend fauchte. kein wunder, dass der erste "schuss" vor lauter aufregung daneben ging
😉 CAcatweazlecatThemenstarterGast26. Juli 2005 · ... und wieder was gelernt!
Soll mal einer sagen surfen macht blöd 🙂
Axel: Welche ist denn deine Lieblingsfarm? Was ist denn ein Gaukler? Ein Vogel?
Gruss
AXAxelThemenstarterGast26. Juli 2005 · Hi Silke,
ich bin seit Jahren zum Beginn meiner Tour auf der Ozombanda Farm in der Nähe von Okahandja. Und dort soll/ist das einzige Adler (Gaukler, Bataleur (terathopius ecaudatus ) Paar unterhalb der Etosha. Diese haben die Angewohnheit, Touris bei der 4x4 Tour "anzugreifen".
Wer unbedingt da hin möchte sollte sich auf viele (Haus)Katzen, 10 Boxer, div. Kudus, Oryx usw einstellen. Übrigens werden die Tiere dort nicht angefüttert oder sonstwie angelockt, deshalb ist die Tour immer wieder überraschend.
Axel
BIBikeAfricaThemenstarterGast26. Juli 2005 · Warane in Namibia? Davon hatte ich bisher nichts gehört. Ich dachte immer die leben in Südamerika?
... Warane leben auch in vielen Ländern Afrikas.
Die größten gibt es aber in Asien auf der indonesischen Insel Komodo und so heißen die Viecher auch ... Komodo-Warane. Werden bis 3,50m oder sogar 4m groß ... als Haustiere ungeeignet ... 😉
Gruß
Wolfgang
JOjoliThemenstarterGast27. Juli 2005 · Hallo Silke,
ich vermute, dass Du Deine Einschätzung bezügl. der Warane mit den Leguanen verwechselst - die kommen meines Wissens nicht in Afrika vor. Und Gaukler sind wirklich bemerkenswerte Vögel - recht groß, wundervolle Farbzeichnung ( rot/schwarz ) und am Himmel eigentlich unverwechselbar, da ohne Schwanzfedern und deshalb etwas unruhig im Flug ( daher auch der Name).
Gruß Joli
INInaThemenstarterGast27. Juli 2005 · Hallo Mario,
es gibt auch immer mal Veranstalter bzw. Fotografen, die direkt Fotoreisen o.ä. anbieten.
Gerade war z.B. etwas in der akt. NaturFoto-Zeitung von Stephan Tüngler, der Fotoreisen in den Kalagadi Tr. NP (Südafrika) organisiert (14Tage, max.4Pers.) - allerdings schon für 2006:
http://www.tuengler.com/Intro_D/Fotoreisen/fotoreisen.htmlDann sind wir mal zufällig in einen Diavortrag von Freeman Patterson in Kamieskroon (Südafrika) "reingeschneit". Hat uns sehr gefallen. Dort gibt es auch Fotoworkshops:
http://www.agape.co.za/kk/default.htmHier ist eine Seite mit verschiedenen Fotoworkshops auch in Namibia:
http://www.agape.co.za/Aber die Preise ...................................................
Schöne Grüße
Ina
GAGastThemenstarterGast05. Sept. 2005 ·