Von Windhoek in den Caprivi

8 Antworten · 2'405 Aufrufe · gestartet 23. Juli 2005 von Gast
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ThemenstarterGast23. Juli 2005 ·
Liebe Forumgemeinde, ich habe schon viel in diesem Forum gelesen und bin ganz begeistert von den informativen Beiträgen.
Nun habe ich eine Frage und hoffe auf zahlreiche Antworten.
Nachdem wir ( mein Mann und ich )im letzten Herbst die klassische Namibiarundfahrt gemacht haben , wollen wir dieses Jahr ab Mitte Oktober für 3,5 Wochen von Windhoek durch den Caprivistreifen nach Kasane und dann durch den Chobe und Moremi nach Maun. Dort geben wir unser Auto ( 4x4 mit Dachzelt ) zurück und gönnen uns 4 Tage den Luxus einer Fly-In-Safari ins Okavangodelta. Von Maun geht dann unser Rückflug.
Es bieten sich für uns 2 Routen an:
1.von Windhoek über Tsumeb und Rundu zu den Popafalls
2. von Winhoek über Gobabis und Ghanzi bis kurz vor Maun und dann hoch und über Shakawe zu den Popafalls
Im Moment favorisieren wir die 2. Route aus folgenden Gründen:
- die Strecke Windhoek-Tsumeb kenne wir vom letzten Jahr
- die Region östlich von Windhoek kennen wir bisher nicht
- auf der Strecke nach Shakawe kommen wir bei den Tsodilo-Hills vorbei, wo wir uns auf jeden Fall hin wollen.
Wer kann uns etwas zu Vor- und Nachteilen der beiden Alternativen sagen?
Bereits jetzt vielen Dank für eure Antworten.
Biba
ThemenstarterGast23. Juli 2005 ·
Hallo Biba,
die Nordroute kenne ich nicht - deshalb kann ich dazu nichts sagen. Sie erscheint mir zumindest länger zu sein. Von der Südroute kenne ich nur das Stück Windhoek-Ghanzi; obwohl vermutlich die kürzere, so befürchte ich doch, dass sie die langweiligere ist. Kalahari-Erlebnis ?? - Absolute Fehlanzeige. Daher würde ich mir mehr von der Nordroute versprechen - auch wenn ich die Strecke Windhoek-Tsumeb schon x-mal gefahren bin. Bin gespannt, was andere dazu sagen.
Gruß Joli
ThemenstarterGast23. Juli 2005 ·
Kann JOLI auch nur beipflichten, würde mich auch für die landschaftlich wesentlich interessantere Nordroute entscheiden. Die Strecke WDH nach Ghanzi ist wirklich landschaftlich unspektakulär, allerdings sicherlich schneller weil durchgängig asphaltiert und in der Gesamtentfernung kürzer. Bessere und qualitativ hochwertigere Unterkünfte findest Du eh auf der Nordroute (die Landschaft im Norden ist ja auch wesentlich grüner als die Strecke über BOT, die im Wesentlich durch Wüstenlandschaft geprägt ist), auch wenn es in Ghanzi mittlerweile neben dem "berühmten" Kalahari Arms Hotel eine wesentlich angenehmere Unterkunftsmöglichkeit gibt. Über Geschmäcker lässt sich ohnehin streiten, die Orte Ghanzi und Maun sind sicherlich allerdings bei weitem nicht mit den Kleinstädten vergleichbar, die in NAM zu finden sind.
ThemenstarterGast24. Juli 2005 ·
ich kenne die Strecke WHK Ghanzi nur bei Nacht, da ist sie (aufrgund der Sterne ) noch interessanter als bei Tag. Wenn ihr diese Strecke nehmt und dann in Maun seid, macht eine FAhrt zu Popa Falls (manche nennen sie Popel Falls) nicht wirklich sinn. Die Strecke über Shakawe soll allerdings sehr spannend und sehr schwierig zu fahren sein, wenn es die ist, die ich meine. Caprivi ist definitv top, die Route über Kasane genial, dann ihr könnt auch gleich nen Abstecher zu den Vic Falls machen.
Ich muß leider dringend weg meld mich später nochmal ich denke das Achim da mal was in der Zwischenzeit beisteuern könnte 😉
ThemenstarterGast24. Juli 2005 ·
liebe biba,
wie wäre es mit variante 3 : über Grootfontein Richtung Tsumkwe, unterwgs schöne Nacoptacampmöglichkeiten, weiter Grenzübergang Dobe. Dann wäret ihr in der Nähe der Tsodilo Hills. Dann z. B. hoch nach Shakawe oder unten rum über Maun. Landschaftlich schönere Variante und zusätzlich mehr Begegnungsmöglichkeit mit San. Aber es lohnt, ein wenig Zeit zu investieren.
viel Spass
sita
ThemenstarterGast24. Juli 2005 ·
Hallo,

sicherlich hat jede Variante seine Vor- und Nachteile, aber bei Eurer Variante würde ich über Grootfontein fahren und einen STOP im Kaudum einlegen, danach gerade hoch nach Katere in den Caprivi (Popa-Falls) !

Gruß
anddor 😄
ThemenstarterGast24. Juli 2005 ·
Liebe Sita,
dein Vorschlag über Dobe hört sich interessant an.
Wie läßt sich denn die Strecke von Dobe zu den Tsodilo Hills fahren?
Ich vermute viel Sand, oder?

Lieber Anddor,
zum Thema Kaudum habe ich an anderer Stelle gelesen, dass das Befahren sehr schwierig ist und 2 Fahrzeuge empfohlen werden.
Wir haben nicht wirklich viel Erfahrung mit teifen Sandpisten, nur vom letzten Jahr die Strecke ins Sossusvlei.
Macht der Kaudum dann Sinn?

Gruß Biba
ThemenstarterGast24. Juli 2005 ·
Hallo,

der Sand im Kaudum ist nicht tiefer wie der der Euch im Chobe auf der Sandridge erwartet !

Falls Ihr nicht alleine fahren möchtet, besteht die Möglichkeit ein Begleitfahrzeug in der Tsumke Lodge eines anzuheuern !

Gruß
anddor
ThemenstarterGast25. Juli 2005 ·
Von der Landschaft her ist die Fahrt durch die Kalahari völlig unspektakulär. Die Abwechslung besteht darin, dass man mal roten und mal gelben Sand sieht. Aber in der Zeit von Sonnenaufgang bis etwa 11:00 Uhr beitet diese Strecke unheimlich viele Tierbeobachtungsmöglichkeiten. Nicht die Big 5. Schildkröten, Chamäleons, Schlangen, Antilopen, Adler, andere Vögel und vieles mehr. Die folgenden Fotos habe ich bei einer Probefahrt innerhalb von schätzungsweise gut 2 Stunden gemacht. Und bei einer Probefahrt gilt mein Hauptinteresse dem Auto, das ich gerade teste. Die Tiere waren aber auf der Straße, nicht irgendwo im Busch, und deshalb nicht zu übersehen.

Eine Schwarze Mamba. Etwa 2,5 m lang


Eine Stachelrand-Landschildkröte. Etwa 12 cm lang


Ein Lappenchamäleon. Etwa 20 cm lang.

P.S. Ich würde übrigens trotzdem die Route über Tsumeb empfehlen.
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