Wasser mit den Löwen teilen - Bots/Zim 2024

Reisebericht 53 Antworten · 5’746 Aufrufe · gestartet 14. Aug. 2025 von ElenaHanak
Themenstarter170 Beiträge · seit 202008. Sept. 2025 ·
Episode 13 – Von Maun nach Mabua

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15.10.2024 – 🏠 Maun Lodge 🛜, Maun 1N , 🚙 Khwai - > Maun 125 km, 4 Std.
16.10.2024 - 🚙 Maun->Khama Rhino Sanctuary 520km, 6 Std,
16.10.2024 - 🏠 Khama Rhino Sanctuary 🛜, Chalet 1N
17.10.2024 – 🏠 Avrila Springs Hotel 🛜, Gaborone 1N, 🚙 350 km 4 Std.
18.10.2024 - 🚙 Gaborone-> Mabuasehube, Kgalagadi Transfrontier Park via Sekoma, Khakhea – 500 km, 8 Std.
18.10.2024 – 19.10.2024 - ⛺ Lesholoago Campsite KTLES02 2N 🛜
20.10.2014- 22.10.2024 - ⛺ Mpayathotlwa Campsite MPA1 3N 🛜

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Bisher hatten wir das
Moremi-Wildreservat in Botswana, den Hwange-Nationalpark in Simbabwe besucht, waren dann zurück nach Botswana gereist, um Chobe Nogatsaa, Chobe Riverfront und Chobe Savuti zu erkunden, gefolgt von der Khwai Concession im Okavango Delta. Nun machten wir uns auf den Weg nach Mabuasehube, mit einem kurzen Zwischenstopp im Khama Rhino Sanctuary.

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Im Sanctuary übernachteten wir in einem Chalet in der Nähe des Restaurants. Das Schutzgebiet ist nicht besonders groß – man kann entweder eine kleine oder eine größere Runde fahren, aber die Malema- und Serwe-Pfannen sollte man auf jeden Fall besuchen, besonders zum Sonnenuntergang, wenn sich dort Nashörner zeigen.

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Es gibt dort auch viele Vögel und andere Tiere wie Impalas, Zebras und Giraffen.

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Ich finde, das Khama Rhino Sanctuary ist ein großartiger Ort für Wildlife-Fotograf:innen – bezahlbar und perfekt, um fotografische Fähigkeiten zu trainieren.

Nach dem Besuch fuhren wir weiter nach Gaborone zum Einkaufen. Obwohl es sich um Botswanas Hauptstadt handelt, hat Gaborone seinen ganz eigenen Charme – besonders, wenn Ziegen durch die Einkaufszentren streifen, als wären sie ganz normale Kunden!
(siehe Video)
Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Mabuasehube, vorbei an Sekoma und Khakhea. Es ist wichtig, in Sekoma zu tanken, denn das ist die letzte Tankstelle vor Mabua. An Tankstellen sieht man oft Haustiere wie Kühe, Ziegen oder Hunde frei herumlaufen.

Schließlich erreichten wir unser erstes Ziel: Lesholoago Pan, wo wir zwei Nächte verbrachten. Im Jahr 2019 hatte meine Trail-Kamera hier ein überraschendes und unglaubliches Selfie eines Leoparden aufgenommen! Ich hatte die Kamera nur aus Neugier aufgestellt, ohne große Erwartungen. Wir schliefen nur wenige Meter entfernt im Zelt.

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Leopard Selfie 😉

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Lesholoago:
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Damals gab es am Campingplatz noch Wasser – 2024 jedoch war alles ausgetrocknet, sowohl am Stellplatz als auch am Wasserloch. Deshalb war leider kaum Wild in der Gegend.

In dieser Nacht machte ich einige Astroaufnahmen, und erst später – bei der Bearbeitung zu Hause – bemerkte ich: Ich hatte einen Kometen fotografiert!

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m nächsten Tag beschlossen wir, die Umgebung zu erkunden: Mabuasehube Pan und Mpayathutlwa (Mpaya) Pan. Mabua hat nur wenige Pisten – man kann nach Mpaya fahren, die Khiding Pan besuchen oder zurück zur Monamodi Pan und beim Gate kurz E-Mails checken (dort gab es WLAN!).

An der Mabuasehube Pan entdeckten wir frische Löwenspuren und folgten ihnen. Die weite Ebene öffnete sich vor uns – doch die Löwen waren nirgends zu sehen. Offenbar hatten sie die Pfanne überquert.
Auch wenn wir keine Löwen fanden, stießen wir auf wilde Wassermelonen und nahmen ein paar mit. Leider konnten wir nicht erkennen, welche süß und welche bitter waren – und natürlich erwischten wir die falschen!

Trotz weniger Sichtungen vergingen die zwei Nächte an der Lesholoago Pan schnell, und wir zogen weiter zu unserem nächsten Stellplatz: Mpaya-1.

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Bevor wir das Camp aufbauten, durchsuchten wir vorsichtig das Gebüsch. Mpaya-1 war früher ein beliebter Platz, da es fließendes Wasser und sogar eine Dusche gab – doch 2024 war das Rohr undicht, sodass kein Wasser mehr ankam.
Wir bauten unser Zelt auf und gönnten uns eine Siesta. Löwen besuchen diesen Stellplatz regelmäßig. Im Jahr 2019 schärften zwei Männchen ihre Krallen nur einen Meter neben unserem Zelt an einem Baum – man konnte hören, wie sie die Rinde aufrissen!

Glücklicherweise gab es auch harmlosere Besucher, wie etwa ein Gelbmanguste. Der Stellplatz bot zudem eine wunderschöne Aussicht auf die Pfanne, die oft von Springböcken und Gnus besucht wurde. Und die Sonnenuntergänge waren einfach spektakulär.

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Zurück im Camp bekamen wir einen unerwarteten Besucher (siehe Video). Doch abgesehen davon waren unsere Tierbegegnungen in den ersten beiden Nächten eher unspektakulär. Sollten wir nur Schakale und Antilopen sehen – oder sollten wir uns unter dem Kometen etwas wünschen?

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Das erfahren wir in der nächsten Episode!
Meine Reiseberichte: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306267-photografrican-adventures-von-elena.html
zuletzt bearbeitet 08. Sept. 2025
125 Beiträge · seit 201910. Sept. 2025 ·
Liebe Elena,

vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung und den Infos zum Fotografieren! Werde mal versuchen bei unserer nächsten Reise ein paar Tipps umzusetzen und was auszuprobieren!

Viele Grüße
Marcel
Themenstarter170 Beiträge · seit 202014. Sept. 2025 ·
Episode 14 – Wasser teilen mit Löwen

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20.10.2014- 22.10.2024 - ⛺ Mpayathotlwa Campsite MPA1 3N 🛜
23.10.2024 - 🚙 Mabuasehube – Kalahari Rest via Hukuntsi 250 km, 6 Std.
23.10.2024 – 🏡 Kalahari Rest Lodge, 1N 🛜
24.10.2024 – 🚙 Kalahari Rest - > Maun 530 km, 6 Std.
24.10.2024 – 25.10.2024 🏠 Maun Lodge, Maun, 2N 🛜
25.10.2024 – 🚁 Helicopter Flight with Horizons

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Jetzt sind wir bei der letzten Episode, die dem Reisebericht ihren Namen gegeben hat.
Wie ich in einer früheren Episode bereits erwähnt habe, gab es kein Wasser an den Wasserlöchern. Kein Wasser an der Lesholoago Pan, keines in Mabuasehube, Monamodi oder Khiding Pans. Selbst an der Mpaya Pan war der Wasserfluss nur schwach, und die Qualität schlecht – tote Vögel trieben im Wasserloch. Es gab kaum Wildtiere, die Hitze war extrem, und wir begannen zu überlegen, ob wir Mpaya einen Tag früher verlassen sollten.

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Mpaya Campsite:

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Ursprünglich hatten wir zwei Nächte in Lesholoago und drei Nächte in Mpaya gebucht.
Nachts hatten wir Besuch von einer Braunen Hyäne und einem Kapfuchs. Die Tiere kamen zum Camp, hofften auf ein paar Tropfen aus dem kleinen Vogelbecken – aber das war fast leer.

Also beschlossen wir, das leckende Rohr zu reparieren. Wir hatten zwar nicht das richtige Material, versuchten es aber trotzdem. Das Leck war direkt am Wassertank. Dann versuchten wir, das Wasser wieder bis zum Wasserloch fließen zu lassen. Wir beseitigten das verdorbene Wasser und entfernten die toten Vögel. Schließlich lief wieder Wasser – doch es war heiß, von der Sonne aufgeheizt.

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Der Wassermangel für die Tiere war frustrierend. Wir waren enttäuscht – sowohl von den Parkbehörden als auch von unserem Aufenthalt.
Und dann – gerade als wir beschlossen hatten, am nächsten Morgen abzureisen – geschah es:

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Diese majestätischen Schönheiten – Löwen – kamen zu unserem Camp. In solchen Momenten wird einem klar, warum man Hitze und Unannehmlichkeiten erträgt. All der Frust verschwindet, wenn dein Herz sich mit Freude und Ehrfurcht füllt. Dieser eine Moment des Glücks wiegt Tage voller Enttäuschung auf.

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Meine Reiseberichte: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306267-photografrican-adventures-von-elena.html
Themenstarter170 Beiträge · seit 202014. Sept. 2025 ·
Episode 14 Fortsetzung

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Die Löwen inspizierten das Camp und gingen dann direkt zum Wasserloch. Es war etwa sechs Uhr, und die Solarpumpe hatte noch nicht angefangen zu arbeiten. Es gab kein Wasser. Die Löwen schauten sich um und gingen dann zum Wassertank – sie wussten genau, wo es Wasser gibt.

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Wir wollten sie über die andere Straße vor dem Tank erreichen. Das schafften wir auch, aber wir fuhren über einen Stein, verloren den Grip und blieben tief im Sand stecken! Das Auto kippte zur Seite, und ich hatte zuviel Angst, das Fenster zu öffnen. Die Pumpe lief immer noch nicht. Die Löwen zogen sich in die Bäume zurück, etwa 100 Meter entfernt.

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Das war unsere Chance, das Auto zu befreien. Problem: Der Wagen saß auf einem Stein (siehe Video!). Zum Glück kamen andere Reisende – definitiv erfahrener als wir – und halfen uns. Wir, zwei Frauen, hielten Löwenwache – bereit, Alarm zu schlagen, falls ein Löwe sich näher als 50 Meter heran wagte.
Dann – endlich – startete die Pumpe. Klares Wasser floss aus dem Leck. Hunderte von Tauben versammelten sich an der Stelle, wo das Wasser tropfte. Die Löwen waren bereits unterwegs.
Wir waren noch nicht bereit – Schaufeln lagen überall herum. Die Löwen bewegten sich schnell. Sie waren durstig.
„50 Meter! Alle ins Auto – jetzt!“ schrien wir.
Wir beobachteten eine Löwin, die acht Minuten lang ohne Pause trank.

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Wir saßen da, hörten das Schlürfen der Löwen und das Rufen der Vögel. Es fühlte sich an, als stünde die Welt still – alles andere rückte in den Hintergrund. Denn das war das Wesentliche des Lebens: ein Schluck Wasser in der Wüste – und wilde Löwen, die daneben trinken.

Später gingen wir zurück zur Leckstelle, um selbst Wasser zu holen. Die Löwen waren wahrscheinlich noch in der Nähe, verborgen im Gras. Wir teilten tatsächlich Wasser mit Löwen.

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Am Nachmittag kamen sie noch einmal zurück, tranken und zogen dann weiter in Richtung Mabuasehube Pan, um ihre Löwen Geschäfte zu erledigen.
Es war ein unvergesslicher Tag – absolut alle vier Nächte Warten wert!

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Episode 14 Fortsetzung

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Am nächsten Morgen waren wir bereit zur Abreise aus Mabua. Aber vorher musste ich mich noch von unserem residierenden Schakal verabschieden.

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Am Ende war unser Aufenthalt außergewöhnlich.
Ich glaube, meine schönsten Löwen Fotos der ganzen Reise entstanden genau hier. Mabua liefert ab!

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Schau dir mein Video aus 2021 an, in dem ich das Camp mit Löwen teile – es war dasselbe Camp: Mpaya-1.

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Das war unser letztes Ziel. Wir waren nun auf dem Weg zur Kalahari Rest Lodge in der Nähe von Kang.

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Ich finde, die Straße über Hukuntsi ist besser als die über Khakhea (siehe Video)
Wir füllten fünf Kanister mit Treibstoff, einen davon gaben wir den Leuten, die uns im Sand geholfen hatten.

Noch eine Herausforderung: Unser Tankanzeiger war seit dem ersten Stopp in Moremi defekt. Wir mussten den Verbrauch für den Rest der Reise manuell berechnen – mit Sicherheitsreserve!

Die Kalahari Rest Lodge ist ein schöner Ort für mehr als nur eine Nacht – sie haben ein kleines privates Schutzgebiet und bieten Pirschfahrten an, was ich vorher nicht wusste. Angeblich kann man dort sogar Geparden sehen.

Nach einer Nacht in Kalahari Rest fuhren wir zurück nach Maun, wo wir einen Helikopterflug über das Delta machten.

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Das Delta war sehr trocken, aber wir sahen trotzdem ein paar Tiere.
Hier sind drei Hyänen:

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Beim Rückflug nach Europa sahen wir die Khwai Concession von oben – sie sah aus wie eine Landkarte.

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Ich erkannte die Straßen, die Flüsse und die Orte, an denen wir Seronga und die Löwen getroffen hatten.
Und ich hatte jetzt schon Heimweh nach Afrika.

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912 Beiträge · seit 201514. Sept. 2025 ·
Gänsehaut feeling !
Was für herausfordernde Gegebenheiten und der Titel kann ja nicht passender sein.
Sensationelle Fotos. Glückwunsch dazu.
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
778 Beiträge · seit 201714. Sept. 2025 ·
Hallo Elena, vielen herzlichen Dank für diesen aussergewöhnlichen Reisebericht, welchen ich sehr genossen habe. Die Videos und Fotos sind einfach unglaublich! Ein grosses Kompliment! Hoffentlich verreist ihr bald wieder 😉
Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana
Themenstarter170 Beiträge · seit 202014. Sept. 2025 ·
yp-travel-photography schrieb:Gänsehaut feeling !
Was für herausfordernde Gegebenheiten und der Titel kann ja nicht passender sein.
Sensationelle Fotos. Glückwunsch dazu.
Vielen lieben Dank! Freut mich total und ich fühle mich echt geschmeichelt 😊
Meine Reiseberichte: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306267-photografrican-adventures-von-elena.html
Themenstarter170 Beiträge · seit 202015. Sept. 2025 ·
Enilorac65 schrieb:Hallo Elena, vielen herzlichen Dank für diesen aussergewöhnlichen Reisebericht, welchen ich sehr genossen habe. Die Videos und Fotos sind einfach unglaublich! Ein grosses Kompliment! Hoffentlich verreist ihr bald wieder 😉
Liebe Grüsse Caroline
Vielen Dank, Caroline! Wir waren im Mai 2025 in Afrika, und jetzt bin ich dabei, die neuen Videos zu produzieren!
Meine Reiseberichte: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306267-photografrican-adventures-von-elena.html
Themenstarter170 Beiträge · seit 202015. Sept. 2025 ·
Ich möchte noch ein paar allgemeine Informationen teilen:
Die Unterkünfte, die mit einem 🛜 markiert sind, hatten WiFi. In Botswana gab es WiFi bei den Gates: Third Bridge, Moremi South Gate, Mabuasehube Gate und beim Shop in Savuti. Am Mababe Gate gab es kein WiFi, und dort konnte man eventuell auch nicht mit Karte zahlen (die Situation könnte sich aber ändern). Ich denke, alle Lodges haben WiFi.
In Simbabwe gab es in Robins Camp, Kapula und Main Camp WiFi. Im Mai 2025 waren wir außerdem im Silwane Camp – dort gibt es ebenfalls WiFi, nicht nur für die Tented-Camp-Gäste, sondern auch für die Campsite Gäste.
🚙 ⛽ Straßen & Treibstoff:
Alle Straßen waren sowohl im Oktober als auch im Mai gut befahrbar. Im Oktober gibt es natürlich mehr Staub 😉
Nehmt unbedingt mindestens 2 Jerrycans mit, falls ihr mehr als 3–4 Nächte in Moremi–Khwai–Savuti verbringt und anschließend nach Kasane fahrt – ein 130-Liter-Tank reicht nicht aus. Für Mabuasehube empfehle ich sogar 4 Jerrycans, wenn ihr länger als 4 Nächte bleibt. Die Strecke über Kang und Hukuntsi nach Mabua ist kürzer und besser als über Sekoma und Khakhea. In Mabua müsst ihr auch viel Trinkwasser mitnehmen.
🗺️ 🧭 Navigation:
Wir nutzen GaiaGPS und OruxMaps mit Satellitenkarten. Für GaiaGPS plane ich die Strecken vor der Reise auf der Website und folge ihnen dann unterwegs. Außerdem gibt es dort gespeicherte Tracks von anderen Usern, sodass man sieht, wo alle gefahren sind.
🐾 🦁 Sichtungen:
Die Sichtungen sind im Oktober meist besser, weil sich die Tiere an den Wasserstellen sammeln und die Raubtiere dort einfach warten. In Moremi waren die Sichtungen im Mai jedoch fast noch besser. Auch in Savuti und Khwai hatten wir im Mai sehr gute Sichtungen. Hwange würde ich im Mai allerdings nicht empfehlen, vor allem nicht nach einer so regenreichen Saison.
📸 📹 Ausrüstung & Fotografie:
In meinen Videos habe ich viel iPhone-Footage verwendet, dazu auch eine GoPro – die Action-Kameras haben einfach eine fantastische Stabilisierung. Ich würde auch eine 360°-Kamera empfehlen, weil man damit super lustige Aufnahmen machen kann. Ich habe die Insta360 X4, mittlerweile gibt es schon die X5.
Zum Fotografieren nutze ich Nikon-Kameras. Man kann aber eigentlich alles mit nur einer Kamera und einem Objektiv (z. B. 180–600 mm) machen. Da ich schon länger ernsthaft fotografiere, habe ich die teureren Modelle (Z8 und Z9). Notwendig sind sie aber nicht. Im Mai 2025 hatte ich auch die Z50 II dabei und damit hervorragende Fotos gemacht – eine sehr gute, kleine und leichte Kamera!
🎬 Video-Tipps:
Beim Filmen mit der Z9 habe ich ND-Filter eingesetzt, wenn es zu hell war (die 180°-Regel muss man immer beachten). Ich nutze magnetische Filterringe, so geht das Wechseln sehr schnell. Beim Filmen in 4K/120fps kann ich zudem 2,3x croppen, was die Brennweite deutlich verlängert.
Wenn euch interessiert, wie ich Fotos und Videos genau mache, kann ich dazu ein eigenes Video produzieren.
Und zuletzt: Ich habe immer zwei Wildkameras dabei, weil ich unglaublich neugierig bin, was nachts so alles vorbeikommt.
Meine Reiseberichte: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306267-photografrican-adventures-von-elena.html
1’147 Beiträge · seit 202217. Sept. 2025 ·
Guten Tag Elena Hanak,

Ich habe hin und wieder hier `reingeschaut, weil mich der Titel neugierig gemacht hat. Jetzt weiß ich, warum „Wasser mit den Löwen teilen“ und das wär’s für mich auch schon gewesen, wäre da nicht das „Anwässern“ für Nachtvideos und deine Ansichten zum Wasser iA., wie

…“ Der Wassermangel für die Tiere war frustrierend. Wir waren enttäuscht – sowohl von den Parkbehörden als auch von unserem Aufenthalt.
Und dann – gerade als wir beschlossen hatten, am nächsten Morgen abzureisen – geschah es: …..
…. Denn das war das Wesentliche des Lebens: ein Schluck Wasser in der Wüste – und wilde Löwen, die daneben trinken…“.


Dazu folgenden Denkanstoß.

Die Wildtiere der Kalahari brauchen (dein) Wasser überhaupt nicht, weil sie an ein Leben ohne evolutionär angepasst sind (waren?). Sie haben dort schon so gelebt, bevor ihnen durch und für Touristen Wasser aus dem Hahn offeriert wurde. Sie nehmen das/deines gerne an, aber sie brauchen es nicht und man tut ihnen nichts Gutes, wenn man ihnen diese Fähigkeit durch künstliche Tränken „aberzieht“ und sie vom „Tropf“ abhängig macht.

Die in anderen Parks vorliegenden Gründe für künstliche Tränken liegen dort auch nicht vor.
Das Wasser dort ist ausschließlich für den Komfort und die Sichtungs- und Fotoerlebnisse der Touristen (und damit Geld Verdienenden) da.

Das Thema der künstlichen Tränken wurde in den einschlägigen Foren schon xxxx-seitenweise durchgenommen, ich weiß also durchaus, dass ich mit meiner Sichtweise in der Minderheit bin 😊 😎 .

Auch der schlechte Zustand und Vernachlässigung von Wasserinstallationen an Tränken und ausgestatteten Campsites dort ist seit Jahren Dauerthema. Dafür gibt es, mal abgesehen von „afrikanischem Desinteresse“ an Instandhaltung, auch praktische Erklärungen.

Das Wasser ist salzig und daher korrosiv. Wenn dem Grundwasser mehr entnommen wird, als durch die Auffrischung durch Regenwasser ersetzt wird, dann wird es (nicht nur saisonal, also langfristig tendenziell) immer salziger und damit auch korrosiver. Irgendwann ist dann der Punkt erreicht, wenn Reparieren keinen Sinn mehr macht. Ob schon jetzt, weiß ich nicht, aber langfristig läuft es darauf hinaus und kann dann auch für Tiere ungenießbar und schädigend werden.

Und, last but not least, wurde das “Anwässern” (meine Steigerungstufe von Anfüttern 😉 ) an Campsites zum Sicherheitsrisiko. Du kennst sicher die Diskussionen dazu hier und im 4x4-Forum.

Grüße
zuletzt bearbeitet 17. Sept. 2025
Themenstarter170 Beiträge · seit 202017. Sept. 2025 ·
tacitus schrieb:Guten Tag Elena Hanak,

Ich habe hin und wieder hier `reingeschaut, weil mich der Titel neugierig gemacht hat. Jetzt weiß ich, warum „Wasser mit den Löwen teilen“ und das wär’s für mich auch schon gewesen, wäre da nicht das „Anwässern“ für Nachtvideos und deine Ansichten zum Wasser iA., wie

…“ Der Wassermangel für die Tiere war frustrierend. Wir waren enttäuscht – sowohl von den Parkbehörden als auch von unserem Aufenthalt.
Und dann – gerade als wir beschlossen hatten, am nächsten Morgen abzureisen – geschah es: …..
…. Denn das war das Wesentliche des Lebens: ein Schluck Wasser in der Wüste – und wilde Löwen, die daneben trinken…“.


Dazu folgenden Denkanstoß.

Die Wildtiere der Kalahari brauchen (dein) Wasser überhaupt nicht, weil sie an ein Leben ohne evolutionär angepasst sind (waren?). Sie haben dort schon so gelebt, bevor ihnen durch und für Touristen Wasser aus dem Hahn offeriert wurde. Sie nehmen das/deines gerne an, aber sie brauchen es nicht und man tut ihnen nichts Gutes, wenn man ihnen diese Fähigkeit durch künstliche Tränken „aberzieht“ und sie vom „Tropf“ abhängig macht.

Die in anderen Parks vorliegenden Gründe für künstliche Tränken liegen dort auch nicht vor.
Das Wasser dort ist ausschließlich für den Komfort und die Sichtungs- und Fotoerlebnisse der Touristen (und damit Geld Verdienenden) da.

Die Thema der künstlichen Tränken wurde in den einschlägigen Foren schon xxxx-seitenweise durchgenommen, ich weiß also durchaus, dass ich mit meiner Sichtweise in der Minderheit bin 😊 😎 .

Auch der schlechte Zustand und Vernachlässigung von Wasserinstallationen an Tränken und ausgestatteten Campsites dort ist seit Jahren Dauerthema. Dafür gibt es, mal abgesehen von „afrikanischem Desinteresse“ an Instandhaltung, auch praktische Erklärungen.

Das Wasser ist salzig und daher korrosiv. Wenn dem Grundwasser mehr entnommen wird, als durch die Auffrischung durch Regenwasser ersetzt wird, dann wird es (nicht nur saisonal, also langfristig tendenziell) immer salziger und damit auch korrosiver. Irgendwann ist dann der Punkt erreicht, wenn Reparieren keinen Sinn mehr macht. Ob schon jetzt, weiß ich nicht, aber langfristig läuft es darauf hinaus und kann dann auch für Tiere ungenießbar und schädigend werden.

Und, last but not least, wurde das “Anwässern” (meine Steigerungstufe von Anfüttern 😉 ) an Campsites zum Sicherheitsrisiko. Du kennst sicher die Diskussionen dazu hier und im 4x4-Forum.

Grüße
Guten Tag tacitus,

danke, dass du hin und wieder hier vorbeigeschaut hast.

Du hast sicher auch bemerkt, dass wir weder Hahn noch (mein) Wasser hatten und auch keines angeboten haben. Ja, vielleicht sind ein paar Tropfen in der Vogeltränke geblieben – aber die hast du ja gesehen, oder? Viel passt da sowieso nicht hinein.
Keine Sorge, ich verteile kein Wasser 😉. Ich finde nur, wenn man ein Wasserloch im Park hat, sollte man sich auch ein bisschen darum kümmern. Aber klar – jeder sieht das anders, und genau das macht uns Menschen ja so unterschiedlich. Und das ist auch gut so.

LG Elena
Meine Reiseberichte: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306267-photografrican-adventures-von-elena.html
1’069 Beiträge · seit 202324. Sept. 2025 ·
Liebe Elena,
jetzt habe ich deinen Reisebericht endlich auch komplett gelesen.
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Für die Fotos die du gepostet hast gibt mein Wortschatz nicht die Superlativen her, die sie verdienen. Nimm meine wortlose Begeisterung als höchste Form der Anerkennung an. Wow, Wow, Wow.
Daneben hast du eure Erlebnisse auch noch sehr ansprechend beschrieben und sogar mit wissenswerten Infos und technischen Tipps bereichert. Ganz großes Kompliment von mir.

Ich bin übrigens auch ein großer Fan von Tüpfelhyänen und habe mich über deinen kleinen Lehrgang über diese Spezies sehr gefreut.

Vielen herzlichen Dank für dieses ganz besondere Schmankerl hier im Forum.
Liebe Grüße,
Silvia
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Themenstarter170 Beiträge · seit 202025. Sept. 2025 ·
Nacho schrieb:Liebe Elena,
jetzt habe ich deinen Reisebericht endlich auch komplett gelesen.
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Für die Fotos die du gepostet hast gibt mein Wortschatz nicht die Superlativen her, die sie verdienen. Nimm meine wortlose Begeisterung als höchste Form der Anerkennung an. Wow, Wow, Wow.
Daneben hast du eure Erlebnisse auch noch sehr ansprechend beschrieben und sogar mit wissenswerten Infos und technischen Tipps bereichert. Ganz großes Kompliment von mir.

Ich bin übrigens auch ein großer Fan von Tüpfelhyänen und habe mich über deinen kleinen Lehrgang über diese Spezies sehr gefreut.

Vielen herzlichen Dank für dieses ganz besondere Schmankerl hier im Forum.
Liebe Grüße,
Silvia
Liebe Silvia,
vielen herzlichen Dank für Deine netten Worte 😊
Meine Texte sind eigentlich fast nur eine englische Übersetzung meiner Video-Texte. Ich habe für meine Videos ein Voice-over auf Englisch gemacht, und anfangs waren die Videos sogar ohne Untertitel – die habe ich später eingefügt. Ich hatte Angst, dass die Leute mein Englisch nicht verstehen würden, und habe deshalb die Texte sehr nah an den Video-Texten gehalten. Man könnte auch sagen, ich war zu faul, die Texte extra zu ergänzen 😉.

Aber wie hätte ich das Problem mit dem englischen Voice-over lösen können? Nur, indem ich eine zusätzliche Sprachversion auf Deutsch einspreche. Die Videos waren aber schon in YouTube hochgeladen. Ich muss mich noch schlau machen, wie das geht – vielleicht mache ich die neuen Videos zweisprachig.

Andererseits sagt man ja: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte 😉. Viele Leute schauen sich sowieso zuerst die Bilder an und lesen die längeren Texte nur dann, wenn sie selbst bald eine ähnliche Reise planen und gezielt Informationen suchen oder wenn es sehr spannend ist 😉

Liebe Grüße,
Elena
Meine Reiseberichte: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306267-photografrican-adventures-von-elena.html