St. Lucia
Mit den Eindrücken der Battlefield Route und unserer ständigen Frage, wieso man wohl ein Gebiet so verbissen verteidigt, das außer Hügeln, wenig fruchtbaren Tälern so gar nichts hat, verstehen wir aber, dass es um mehr als Land ging. Buren sahen sich in Konzentrationslagern der Briten wieder, manche Frauen machten sich zu Fuß mit Kindern auf den Weg in den Norden, Zulus starben zuhauf, Briten haben häufig nur Befehle befolgt und vermutlich wussten sie auch nicht, wieso sie eine Einöde erobern, verteidigen und ausbauen sollten.
Ich bin aufgeregt. Ich liebe St. Lucia. Eine der wenigen Kleinstädte in Südafrika, die ich als sicher einschätze, in denen man nachts noch zur Unterkunft laufen kann, eine Stadt am Meer, wundervolle Aussichten, grandiose Ausflugsmöglichkeiten, schönen Unterkünften.
Das letzte Mal war ich hier als UK über den Brexit entschied. Unsere Unterkunft – das wusste ich nicht- wurde von Briten betrieben, die bereits seit über 100 Jahren in Südafrika lebten, aber nie ihre Staatsbürgerschaft abgaben. „If things get worse, its better being Brit than SA”. Mit dem Betreiberpaar des St.Lucia Guesthouse hatten wir tolle Tage. Schauten schockiert die Abstimmung, diskutierten viel, konnten nicht glauben, dass die UK entschied, die EU zu verlassen. Unsere Gastgeber waren fassungslos und verunsichert, wir konnten nicht glauben, dass ein ehemaliger Alliierter nicht mehr „Teil der Familie“ sein wollte.





Nun kommen wir in St. Lucia an und haben genau dieses Guesthouse gebucht. Die damaligen Betreiber sind inzwischen im Ruhestand, der Sohn hat übernommen. Er ist – für mich – typisch südafrikanisch, sehr hilfsbereit, freundlich, höflich. Richtig zugänglich wird er erst als ich nach seinen Eltern frage und ihm erzähle, wie wundervoll es damals mit den beiden war.
Mit den Eindrücken der Battlefield Route und unserer ständigen Frage, wieso man wohl ein Gebiet so verbissen verteidigt, das außer Hügeln, wenig fruchtbaren Tälern so gar nichts hat, verstehen wir aber, dass es um mehr als Land ging. Buren sahen sich in Konzentrationslagern der Briten wieder, manche Frauen machten sich zu Fuß mit Kindern auf den Weg in den Norden, Zulus starben zuhauf, Briten haben häufig nur Befehle befolgt und vermutlich wussten sie auch nicht, wieso sie eine Einöde erobern, verteidigen und ausbauen sollten.
Ich bin aufgeregt. Ich liebe St. Lucia. Eine der wenigen Kleinstädte in Südafrika, die ich als sicher einschätze, in denen man nachts noch zur Unterkunft laufen kann, eine Stadt am Meer, wundervolle Aussichten, grandiose Ausflugsmöglichkeiten, schönen Unterkünften.
Das letzte Mal war ich hier als UK über den Brexit entschied. Unsere Unterkunft – das wusste ich nicht- wurde von Briten betrieben, die bereits seit über 100 Jahren in Südafrika lebten, aber nie ihre Staatsbürgerschaft abgaben. „If things get worse, its better being Brit than SA”. Mit dem Betreiberpaar des St.Lucia Guesthouse hatten wir tolle Tage. Schauten schockiert die Abstimmung, diskutierten viel, konnten nicht glauben, dass die UK entschied, die EU zu verlassen. Unsere Gastgeber waren fassungslos und verunsichert, wir konnten nicht glauben, dass ein ehemaliger Alliierter nicht mehr „Teil der Familie“ sein wollte.
Nun kommen wir in St. Lucia an und haben genau dieses Guesthouse gebucht. Die damaligen Betreiber sind inzwischen im Ruhestand, der Sohn hat übernommen. Er ist – für mich – typisch südafrikanisch, sehr hilfsbereit, freundlich, höflich. Richtig zugänglich wird er erst als ich nach seinen Eltern frage und ihm erzähle, wie wundervoll es damals mit den beiden war.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo