LucatheTraveler schrieb:ich komme gerade aus Savuti zurück und habe mich da gefragt wann dieser wohl das letzte mal Wasser führte? weis das jemand von euch (evtl Bilder)? auch habe ich mich gefragt ob da jemals wider Wasser fliesst?
Hallo Luca,
wir waren im September 2014 dort und der Savuti floss. Uns wurde von den Menschen/Guides am Ort gesagt, tektonische Verschiebungen seien verantwortlich dafür, ob er fließt oder nicht. Drumherum war es schon auch extrem trocken, klar in der Jahreszeit. Aber der Savuti zog die Tiere natürlich magisch an und dort und auch in der Marsch tobte das Leben. Anbei wie gewünscht ein paar Eindrücke.
Dieser Elefant hatte offenbar einen langen Weg hinter sich und sprintete die letzten Meter zum Wasser regelrecht...
Hallo loser, zu den Flutungen im Spillway gab es damals sehr kurzfristig Angebote von mindestens einem deutschen Anbieter, den Wasserweg auf einer mehrtägigen Tour mir dem Paddelboot zu bezwingen. Ich kenne aber niemand, der das gemacht hat und über eventuelle Begegnungen mit Flusspferden oder anderen Wasserbewohnern berichtet hätte... Liebe Grüße Marga
Super. Hab ich auch noch nie sehen dürfen. Ganz toll.
Danke.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Wow! Jetzt wird es interessant. Ganz seltene Bilder. Danke dafür. Das hätte ich auch gerne mal gesehen. Besonders cool ist das Foto von 1970.
Botswana ist da ja ein spezielles Beispiel. Eben wegen der besonderen Geologie. Dass 2019 aber ein weltweit ein trockenes und warmes Jahr ist/war, bezweifelt ja keiner. Auch nicht die globale Veränderung des Wetters... obwohl... der Trump 😛
Forist schrieb:Botswana ist da ja ein spezielles Beispiel. Eben wegen der besonderen Geologie.
Hallo Forist, @ „Geologie“ Schau Mal hier, wie die aus Angola kommenden Flüsse von Okavango bis Sambesi alle ca. parallel südöstlich fließen und dann von den schon erwähnten tektonischen Bruchlinien/stufen im Subkontinent abgeblockt werden und (wieder alle ca. parallel diesen folgend) in nordöstliche oder südwestliche Richtung abfließen. Grüße @ Selinda und Wasser in „Savuti“: Es gibt mE keinen Widerspruch zwischen „Tektonik“ vs. „Niederschlag“, weil für ein spezielles Ereignis beides oder auch nur das eine oder das andere maßgeblich gewesen sein kann. Dass z. B: die Flutungen in den letzten ca. 10 bis 5 Jahren mit extrem hohen Wasserführungen aus Westen und/oder Osten (u. U. auch zeitverzögert) koinzidieren ist für mich Faktum und in der Lit. unbestritten. Ich habe aber kein Problem damit, wenn Jemand an Tektonik und sonst Nix glauben will. Das in der Erde rumpeln ist für mich das Eine, damit z. B. Savuti davon was hat, braucht es aber auch die entsprechende Wasserführung im Einzugsgebiet …..und was die meisten in „Savuti“ sehen, ist nur das ENDE des Kanals, aber nur sehr reiche Leute sehen auch den Oberlauf, aber die schreiben hier nicht. Grüße
GinaChrisThemenstarter4’984 Beiträge · seit 201619. Okt. 2019 ·
Botswana
Elephant Sands
Dear Ellie friends Going through one of the worst droughts in years it has been a challenge keeping all the ellies hydrated. But to keep everyone concernd updated on the situation we are doing all we can to ensure ellies have water 24/7 we have our bad days when pipes are broken and repairs need to be made. Our truck that was so graciously sponsered by Unitrans and Scania Botswana can be seen next to the tar road as it can not reach the lodge due to the sand it pumps water from the road to the lodge all day driving the 37km to and from the borehole that provides us with fresh water. Elephant Sands has drilled 40 boreholes on our property with no luck as non of the holes contain drinkable water due to saltiness. Please bear with us we are doing all we can untill the rain comes. Have a happy happy weekend.
Dear Ellie friends Going through one of the worst droughts in years it has been a challenge keeping all the ellies hydrated. But to keep everyone concernd updated on the situation we are doing all we can to ensure ellies have water 24/7 we have our bad days when pipes are broken and repairs need to be made. Our truck that was so graciously sponsered by Unitrans and Scania Botswana can be seen next to the tar road as it can not reach the lodge due to the sand it pumps water from the road to the lodge all day driving the 37km to and from the borehole that provides us with fresh water. Elephant Sands has drilled 40 boreholes on our property with no luck as non of the holes contain drinkable water due to saltiness. Please bear with us we are doing all we can untill the rain comes. Have a happy happy weekend.
Quelle: fb Elephant Sands Gruß Gina
Oh weh 🙁, das klingt ja echt verzweifelt. Ich würde sofort beim reparieren helfen.
Betreffend die Dürreperiode in Botswana bin ich auf einige historischen Daten gestoßen. Sie sind im Bild in Tabellenform eingetragen und als „drought“ klassifizierte Saisonen sind braun unterlegt. Die Angaben beziehen sich auf „Botswana“ und nicht nur auf die nord/westliche Region. Vielleicht interessierte das Jemanden betr. die Einordnung der jetzigen Situation. Die verheerende Dürreperiode in den 1980ern ist nach meiner Erinnerung auch im Buch der Owens beschrieben
Es war hier schon die Rede von den Veränderungen der Wasserführung und da habe ich noch in meinem Fundus gekramt, ein paar Momentaufnahmen. 1974 war Maun für Wochen wegen unpassierbarer Zufahrt nicht erreichbar und wir mussten umdisponieren. Bei Aufenthalten an 3rd Bridge in 1976 und 77, jeweils im Juli/August war dort ein breiter, kräftig fließender, kristallklarer Fluss mit sandigem Boden, bei der Brücke ca. hüfttief.
Beim Hippo Pool (??, an die Namen kann ich mich nicht mehr erinnern), ein paar km weiter, rechter Hand, hat ein Mal eine Fischerpartie (mit mitgebrachtem Boot!!) kampiert und Tigerfisch gefangen….und sich immer geärgert, wenn ein Fischadler Fang und Leine gekapert hat. Für tiger fish, auch „resident“ Krokodile, muss dort schon langzeitig tiefes Wasser gewesen sein. 20 Jahre später habe ich Ende September von Savuti kommend (das gerade erst wieder eröffnet war, davor wegen Okkupation durch Elefanten geschlossen), das erste Mal Wasser unter der Brücke am North Gate gesehen, alles war staubtrocken. Den o.e. See gab es nicht mehr, unter der 3rd Bridge war ein komplett zugewachsener Sumpf. 5 Jahre später waren dagegen alle lagunennahen Wege von North Gate nach Xakanaxa überflutet und unbefahrbar und deswegen die Direttissima durch den Buschwald angelegt worden. Ein Mal wollte ich vom Crocodile Camp zur Island S.L. paddeln und habe wegen der starken Strömung aufgegeben. 20 Jahre später standen an dieser Stelle Hütten im Flussbett. 2017 wurde das Delta durch Koinzidenz von gutem Zufluss und starken lokalen Regenfällen regelrecht angefüllt und sogar das langzeitig/dauerhafte Festland großflächig überflutet. Nur zwei Jahre später blieb jetzt die jährliche Flutung komplett aus und der Thamalakane ist trocken. Hier gibt es Satbilder vom Delta von 2015 bis 2019. Die schon diskutierte (historische) Verlagerung der Wasserführung in den nördlichen Teil wird bei/durch Trockenheit deutlich erkennbar. http://www.wildbirdtrust.com/wp-content/uploads/2019/08/Mmegi-2-Augst-Vol-36-2019.pdf Langer Rede kurzer Sinn: Diese Achterbahnfahrten zwischen staubtrocken und „Land unter“ sind mE nicht wirklich ungewöhnlich (siehe vorherige Tabelle). Sie sind aber für interessierte (aber letztlich trotzdem laienhafte) Besucher und Beobachter mE kaum interpretierbar hinsichtlich der Gründe und deren Zusammenwirken: Niederschlag im Einzugsgebiet sowie lokal und langfristige sowie kurzfristige Verlagerung der Wasserführung (Tektonik); das ergibt viele Kombinationsmöglichkeiten. PS Anfang: 18:45 Außerdem sind die Verzögerungseffekte in einem deratig riesigen und daher trägen System erheblich, Jahre sind dabei möglich. PS Ende. ME wird es nicht viele Menschen geben, die die dazu notwendige langjährige Erfahrung und das Fachwissen der zugehörigen Disziplinen haben. Grüße Und trotzdem fragen immer wieder Leute, wie denn die Wegeverhältnisse zu den ein Jahr vorausgebuchten Tourdestinationen sein werden 😗 . Das weiß nur .... 😉 ....oder PS: der Lonely Planet 😗
Best Regards
Adolf
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