Guten Abend magpie13, dazu
magpie13 schrieb: Wie sagte A. Einstein angeblich so schön: "Der Horizont mancher Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null; den nennen sie dann ihren Standpunkt" 😉
kann ich dir nur sagen, dass der Nachteil eines sehr weiten Horizonts sein kann, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Es reicht nämlich ein Horizont bis zum Tellerrand und ein bisschen Lebenserfahrung, um zu verstehen, dass mit meiner Rede von
großen Bargeschäften nicht das Volltanken um 400 $ gemeint war sondern das Mitführen
großer Barbeträge bzw. deren Deklarierung. Bei z. B. 15.000 (PS: € natürlich 😎 ) muss/sollte man sich nämlich fragen, was oder warum das so, nämlich bar, läuft.
Darum geht’s und deswegen wurden die Bestimmungen eingeführt, die hier thematisiert wurden. Es wird kaum einen Staat geben, der nicht solche Ein/Ausfuhrstimmungen hat. Der Großteil der Reisenden mit gängigen Reisegewohnheiten ist dadurch am Reisen nicht behindert, und wer tatsächlich mehr als z. B. rd. 5.350 € pp in RSA braucht, muss es halt erklären.
Solche Bestimmungen sind natürlich auch Eigeninteresse der Staaten, inbes. auch (südlich)afrikanischer. Einerseits werden sie von OK geflutet, beispielsweise gerade von Drogenkartellen als Wachstums- und Produktionsmarkt für sogen. synthetische Drogen entdeckt und ausgebaut und andererseits müssen sie derartige Bestimmungen sowieso für den internationalen Zahlungsverkehr haben und anwenden und wenn sie den IMF brauchen, erst recht. Wenn sie von FATF auf die graue Liste gesetzt werden, haben sie Nachteile.
Ob du deine Chips und Bier in der bundu bar bezahlst, hat damit gar nichts zu tun. Es geht nicht um den Vorteil und Notwendigkeit von Bargeld in bestimmten Situationen sondern um
hohe ein-(auch aus-)geführten Beträge.
Grüße
"IT"-Probleme dabei sind ärgerlich, aber auch bei uns nicht unüblich (steinbeisser)