Mosambik: Touristenvisum bei Ankunft

24 Antworten · 6’796 Aufrufe · gestartet 11. Apr. 2017 von GinaChris
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18 Beiträge · seit 202328. Juli 2025 ·
Hallo liebe Forumsgemeinde,

da wir im Oktober, über den Krüger Park kommend, bei Pafuri nach Mosambik einreisen möchten, schaue ich grade mal nach den aktuellen Einreisebestimmungen. Auf der Seite der Moz-Botschaft in Berlin finde ich lediglich Angaben aus dem Jahr 2017, also sicherlich nicht aktuell. Kann da jemand über aktuelle Erfahrungen berichten? Die Visafreiheit für deutsche Reisende soll ja wohl wieder aufgehoben sein!?

Auch höre und lese ich von korrupten mosambikanischen Grenzposten am Übergang Chqualaquala/Sango nach Simbabwe, welche es angeblich den Ausreisenden nicht leicht machen und horrende Summe für irgendwelche an den Haaren herbeigezogen Bestimmungen fordern.

Über aktuelle Erfahrungen freue ich mich richtig doll und sage schonmal im Voraus vielen lieben Dank.

Jens
zuletzt bearbeitet 28. Juli 2025
629 Beiträge · seit 202429. Juli 2025 ·
Hallo Jens,
Die Visapflicht war ja noch nie aufgehoben. So wie ich das verstanden habe. Lediglich das kostenpflichtige Visa ist entfallen.
Es wurde ein eVisa eingeführt, welches vor Einreise online beantragt werden musste. Laut Auswärtigen Amt ist das aber wohl derzeit ausgesetzt.
Zum Rest kann ich dir leider nichts sagen.
Ich für meinen Teil umd ungute.Erfahrungen meide ich generell kleine Grenzübergänge, die kaum von internationalen Touristen benutzt werden. Zumindest wenn es welche auserhalb bzw.die zwischen Südafrika, Botswana oder Namibia liegen.
Wenn du deine Erfahrung gesammelt hast wäre es toll, wenn du hier mal kurz berichten würdest. Ich möchte Anfang Februar kurz nach Moz.
Es gibt aber auch eine Facebookgruppe. Schau mal nach DriveMoz. Ich selber bin nicht bei Facebook.
Moz. war schon immer für Willkür gerade im Strasenverkehr bekannt und habe das auch schon 2005 und 2009 erlebt.
VG
65 Beiträge · seit 202330. Juli 2025 ·
Hallo Jens, zum aktuellen Stand Visum kann ich leider nichts sagen. Wir waren letztmalig im Januar 2024 in Mosambik, als es das Visum kostenfrei bei Einreise gab. Wir sind bisher über Komatipoort, Giriyondo im Krüger und Kosi Bay Border nach Mosambik eingereist und ziehen die kleinen entspannten Grenzübergänge eindeutig vor. Komatipoort war eindeutig unentspannt. Erstmalig wurde letztes Jahr von uns ein Buchungsnachweis für eine Unterkunft bzw. Camping verlangt. Ansonsten immer alles ganz easy. Die berühmt berüchtigte Korruption bzw. Willkür ist bei bisher 6 Besuchen komplett an uns vorbeigegangen. Freundliches Lächeln und Wohlverhalten im Straßenverkehr helfen Wunder.
Grüße
Jan
2 Beiträge · seit 202531. Juli 2025 ·
Hallo Jens,
wir, d.h. meine Frau und ich, sind gerade von unserer Zimbabwe/Mosambik/Südafrika-Reise zurück. Unsere Rundtour startete und endete in Harare. Von Zim aus haben wir zuerst die Grenze bei Sango/Chicualacuala nach Mosambik und dann bei Pafuri in den Kruger NP überquert. Über Giriyrondo erfolgte später wieder die Einreise nach Mosambik. Nach einem Abstecher an die Küste erfolgte die Ausreise nach Zim über Espungabera. Soweit die Tour.

Vor Reiseantritt im Mai bekam ich die Nachricht von dem Betreiber der Covane community lodge, dass sich die Einreisebedingungen nach Mosambik für deutsche Staatsbürger geändert hätten (48 Stunden vor Einreise Anmelden/registration unter evisa.gov.mz). Das hat damals jedoch nicht funktioniert. Wir sind somit einfach an die Grenze gefahren und haben alles direkt vor Ort geklärt. Die Grenzsituation in Chicualacuala (Mosambik) war nicht gerade angenehm. Meine Frau und ich wurde getrennt und aufgefordert einen größeren Geldbetrag zu zahlen. Außer den normalen Visagebühren, die sich bei etwa 50 Dollar bewegen (habe den genauen Betrag leider vergessen) haben wir jedoch keine Zahlungen geleistet. Man darf sich nicht einschüchtern lassen.
Die Grenzübertritte bei Pafuri und Giriyondo waren unproblematisch. Innerhalb Mosambiks gibt es relativ viele Polizeiposten, die einen in der Regel durchwinken. Wichtig ist, sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen zu halten!!! Einmal hatten wir jedoch Pech und wurden grundlos gestoppt. Die Polizei suchte nach einem Vorwand uns Geld abzunehmen. Wir sind höflich geblieben und haben dann nach etwa einer Stunde Diskussion unsere Dokumente wiedererhalten und konnten ohne weitere Zahlungen die Reise fortsetzen.
Der Grenzübertritt bei Espungabera war tiefenentspannt.

Grüße Frank
18 Beiträge · seit 202301. Aug. 2025 ·
Vielen Dank für eure Antworten,

gut aktuelle Info geteilt zubekommen. Es scheint sich mit den problematischen Situationen auf die mosambikanische Seite des Übergangs Sango/Chicualacuala zu konzentrieren. Nur von dort kommen Infos zu unangenehmen Situationen, Geldforderungen ohne fundierten Hintergrund und Trennung von Reisenden um diese auszupressen, bis hin zu Androhung von Gefängnis (was nach meinen Informationen aber noch nicht geschehen ist).
Dann überlegen wir uns doch, den Umweg via Beitbridge zu favorisierten.

Ich werde hier im Faden gerne unsere Erfahrungen teilen.

Grüße in die Runde
Jens