Malaria + Impfungen

24 Antworten · 10,5k Aufrufe · gestartet 11. Apr. 2016 von Sonnenblume0612
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391 Beiträge · seit 201514. Apr. 2016 ·
BiO schrieb:waren auch da und hatten Malarone als Standby im Koffer. Bezahlt die Kasse nicht und sind ziemlich teuer. Ansonsten muss man eigentlich nix gegen Mücken mitnehmen, weil in jeder Lodge alles parat liegt
Das ist pauschal sicher falsch. Mir (CH, Zusatzversicherung) wird dies bezahlt bis zu einem gewissen Betrag.
Letzteres ist ausserdem irreführend...z.B. Kleidung auch abends oder je nach dem ein mobiles Moskitonetzlange ist etwas, was garantiert nicht "in jeder Lodge parat liegt".

Nachfragen, sich im Voraus Gedanken dazu machen hilft und gehört genauso zur Prophylaxe.
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2016
33,4k Beiträge · seit 200614. Apr. 2016 ·
Hi zusammen,

welche Kasse (in D) was zahlst, findet man hier: https://www.crm.de/krankenkassen/kk_tabelle_kassen.htm

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2’721 Beiträge · seit 200614. Apr. 2016 ·
BiO schrieb:waren auch da und hatten Malarone als Standby im Koffer. Bezahlt die Kasse nicht und sind ziemlich teuer. Ansonsten muss man eigentlich nix gegen Mücken mitnehmen, weil in jeder Lodge alles parat liegt
So kann ich das nicht stehen lassen.
In den Lodges liegt keinesfalls alles parat was man braucht.
Da wir keine Camper sind, machen wir seit Jahren Lodge Ferien. Wir haben alles in allem in 2 Lodges Mückenstifte vorgefunden. Auch Moskitonetze sind nicht überall im Malariagebiet vorhanden. Ob Du selbst eines mitnimmst bleibt Dir überlassen. Wir hatten nie eines dabei. Du musst da schon selbst vorsorgen. Wir kleiden uns einfach entsprechend und benutzen Mückenspray oder Stifte die wir in Namibia kaufen.
LG
Bazi
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2016
7’358 Beiträge · seit 200614. Apr. 2016 ·
BiO schrieb:waren auch da und hatten Malarone als Standby im Koffer.

... das muss jeder für sich entscheiden, ob er/sie das für sinnvoll erachtet. Es wird auch erstaunlich häufig so gemacht.
Ich für meinen Teil halte es in Namibia nicht für sinnvoll, weil:

- hat man Anzeichen einer Malaria, geht man ohnehin zum Arzt und wirft sich nicht selbständig die Menge Tabletten zur Akutbehandlung ein, hat aber am Ende evtl. was ganz Anderes als Malaria.

- wo es einen Arzt gibt (und der ist in Namibia auf typischen Reiserouten immer innerhalb einiger Stunden erreichbar), gibt es wohl auch einen Bluttest und entsprechende Tabletten zur Behandlung.

- in dem Fall bezahlt man die Tabletten dann auch nur, wenn man sie tatsächlich benötigt und nicht nur, um sie im Koffer spazieren zu fahren.

Es ist -wie gesagt- nur meine persönliche Ansicht, aber ich würde entweder Tabletten als Prophylaxe einnehmen oder erst gar keine mitnehmen. Das gilt jetzt für Namibia. In Ländern wie Kamerun, Sierra Leone oder Guinea-Bissau mit einer kaum vorhandenen medizinischen Versorgung sieht das anders aus.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
568 Beiträge · seit 201415. Apr. 2016 ·
Ist schon erstaunlich, mit welcher Hingabe man einem Thema frönt, das lt. den Fomi-VorturnerInnen gar keines ist. Okay, schaden kann' nicht, aber wenn ich daran denke, daß es hier um eine Frage anläßlich einer 14-tägigen Bustour in Nabia ging und erst mal eine prinzipielle Abneigung gegen das Thema heftigst gepostet wurde, fasziniert mich die Diskussion schon.

Wobei ich die Sachbeiträge, z.B. durch BikeAfrica durchaus hilfreich finde.
Z.B. für Jene, die sich gar nicht mehr zu fragen getrauen.
Und es kommen ja (hoffentlich) immer neue user dazu.
Von der ursprüngichen Frage sind wir inzwischen soweit weg, wie der Fish River vom Sambesi.
Nur so als Anmerkug ohne Bewertung... 🙂