BiO schrieb:waren auch da und hatten Malarone als Standby im Koffer.
... das muss jeder für sich entscheiden, ob er/sie das für sinnvoll erachtet. Es wird auch erstaunlich häufig so gemacht.
Ich für meinen Teil halte es in Namibia nicht für sinnvoll, weil:
- hat man Anzeichen einer Malaria, geht man ohnehin zum Arzt und wirft sich nicht selbständig die Menge Tabletten zur Akutbehandlung ein, hat aber am Ende evtl. was ganz Anderes als Malaria.
- wo es einen Arzt gibt (und der ist in Namibia auf typischen Reiserouten immer innerhalb einiger Stunden erreichbar), gibt es wohl auch einen Bluttest und entsprechende Tabletten zur Behandlung.
- in dem Fall bezahlt man die Tabletten dann auch nur, wenn man sie tatsächlich benötigt und nicht nur, um sie im Koffer spazieren zu fahren.
Es ist -wie gesagt- nur meine persönliche Ansicht, aber ich würde entweder Tabletten als Prophylaxe einnehmen oder erst gar keine mitnehmen. Das gilt jetzt für Namibia. In Ländern wie Kamerun, Sierra Leone oder Guinea-Bissau mit einer kaum vorhandenen medizinischen Versorgung sieht das anders aus.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...