FRFruchtsalatThemenstarter75 Beiträge · seit 201401. Mai 2015 ·
Hallo zusammen,
wir überlegen gerade, ob wir neben dem 140l Tank (Hilux) noch (einen) Reservekanister benötigen. Mir ist schon klar, dass es natürlich auch auf Game Drives ankommt - wir wollen aber auf keinen Fall auf den letzten Tropfen ankommen oder unnötige Risiken eingehen.
Konkret geht es um folgende Strecken unserer Tour:
Kasane nach Maun (über Ihaha, Savuti, Linyanti, Khwai, Xakanaxa, Third Bridge, South Gate - insgesamt 7 Nächte in den Parks)
CKGR (Von Maun kommend über Sunday Pan, Passarge Valley, Motopi - insgesamt auch nur 3 Nächte - danach weiter nach Ghanzi)
Kann man in Rakops zuverlässig tanken? Falls ja, reicht die Tankfüllung für das CKGR ja aus, oder?
Gibt es eine Alternative zu Camping Hire Namibia, um Reservekanister anzumieten? Über unseren Autovermieter ist das leider nicht möglich (Kalahari Car Hire).
Vielen Dank für eure Hilfe und einen schönen Feiertagsabend, Fruchtsalat
ihr habt einen Tank mit 140l Benzin, was bei einem Hilux (wenn er nett gefahren wird) Minimum gute 1200km Reichweite bedeutet (wir haben unseren immer zwischen 10 und 11l gefahren) . Da kannst du doch mal so überschlägig euren Aktionsradius berechnen. Sowohl in Kasane, wie, ups verflixt, heißt, als 🤪, auch in Maun kann man problemlos tanken. Ersatzkanister kann man z.Bsp auch bei Cymot kaufen.
Rakops würde ich eher ein ??? wegen sprit setzen. Stefan
FRFruchtsalatThemenstarter75 Beiträge · seit 201402. Mai 2015 ·
Clamat schrieb:ihr habt einen Tank mit 140l Benzin, was bei einem Hilux (wenn er nett gefahren wird) Minimum gute 1200km Reichweite bedeutet (wir haben unseren immer zwischen 10 und 11l gefahren) . Da kannst du doch mal so überschlägig euren Aktionsradius berechnen. Sowohl in Kasane, wie, ups verflixt, heißt, als 🤪, auch in Maun kann man problemlos tanken. Ersatzkanister kann man z.Bsp auch bei Cymot kaufen.
Wir haben da widersprüchliche Angaben über die Reichweite eines 140l-Tanks gelesen (800-100km - wahlweise auch mind. 1200km) - deshalb wollte ich hier noch einmal nachfragen...
SFiedler2 schrieb:Rakops würde ich eher ein ??? wegen sprit setzen. Stefan
D.h. die Tankstelle hat mal Sprit und mal nicht? Dann brauchen wir ja in jedem Fall Kanister - egal, ob wir auch ohne durch Chobe und Moremi kommen würden...
..es ist für mich wirklich beruhigend, einen Reservekanister dabei zu haben.
Auf der Rückfahrt von Kasane nach Rundu, war 2010 die Tankstelle in Kongola geschlossen. Südafrikaner, 2 Fahrzeuge, waren mehr als dankbar, 20 Liter Diesel von mir zu bekommen, da der Tank von ihnen total leer war.
Wenn ich unterwegs bin, ist immer ein Reservekanister, so auch dieses Jahr wieder von Mai bis Juni in Botswana, an Bord.
Gemietet bei: Camping Hire Namibia (wenn vom Autovermieter nicht angeboten) Preis 3,50 N$ pro Tag.
ich habe extra nochmal unsere Statistik im Blog nachgeschaut (die wird peinlichst genau geführt 🤪 ) Es war sogar ein geringerer Verbrauch :
"Und zum Schluss noch ein bisschen Statistik:
gefahrene Kilometer: 10956 (ca. 11.400)
Benzinverbrauch: 973,37 l
Benzinkosten: 855 Euro
Durchschnittsverbrauch unseres Hilux: 8,88 l (8,53)
(die Zahlen in Klammer erklären sich so:
Der Tacho zeigte pro 100km ca. 4,4 km zu wenig an. Das konnten wir auf den langweiligen Teerstraßen, auf denen alle 10km ein Schild steht, mehrfach prüfen und es ist deshalb bestätigt)"
Wir sind allerdings keine "Heizer" sondern eher "Gemütlichfahrer" (man will ja schließlich was sehen 🤩 )
Hallo Fruchtsalat, Hallo Clamat. Ich halte mich selber auch für einen sparsamen Fahrer (wer nicht?), trotzdem habe ich mit den Benziner „Einstiegmodellen“ immer zwischen 10,5 bis 11 l/100km als Reisedurchschnitt verbraucht, egal ob Toyota, Nissan oder Isuzu. Natürlich kann man auf guter Straße und schonender Fahrweise auch mal eine Tanketappe unter 10l haben, aber dafür ist es dann bei der Schleicherei in den niedrigen Gängen bei Pirschfahrten dann gleich über 12 oder mehr. Und auf langen Sandstrecken wie Sand Ridge kannst du, abhängig von den Sandverhältnissen und deinen Fahrkünsten, mit mindestens 15 bis 16 l/100km rechnen und manche verbrauchen noch mehr. Weniger geht m. E. nur mit Diesel. Grüße
Wir fahren grundsätzlich keine Teerstraßen, wenn es sich vermeiden lässt, so dass sich unser Benzinverbrauch auf Gravelroads mit Tiefsand, Bergklettern, Flussquerungen und Pirschfahrten bezieht. Dieses Jahr hatten wir einen Nissan (nie wieder 🙁 ), aber auch bei dem waren wir mit maximal 10-11l (Diesel) dabei, obwohl wir mehrere Wochen in Höhen von über 3000m unterwegs waren.
da ich bisher immer nur Hilux Diesel gefahren bin, ging ich in meiner weiblichen Naivität davon aus, dass auch Fruchtsalats Hilux ein Diesel sei. Wusste gar nicht, dass es die auch als Benziner gibt 😗
Das Spritproblem gibtsnicht nur in Rakops. Letzte Woche gab es an manchem Tag keinen Diesel in Kasane. Laut meiner Gerüchteküche kommt jeden 2. Tag ein 10000L Truck aus Südafrika. In Zambia ist der Sprit anscheinend knapp, so dass die 10000L recht schnell weg sind und man dann u.U. einen Tag keinen Sprit bekommt und am übernächsten Tga schnell früh zum tanken sein muss, wenn der Truck denn kommt.
FRFruchtsalatThemenstarter75 Beiträge · seit 201403. Mai 2015 ·
namib schrieb:..es ist für mich wirklich beruhigend, einen Reservekanister dabei zu haben.
Ich denke, genau deshalb werden wir in jedem Fall auch einen oder mehrere mitnehmen.
Anita40 schrieb:Hallo fruchtsalat, Wo willst du Die jerrycans denn übernehmen? Wir Haben genug in Windhuk stehen. Kannst Gerne welche ausleihen.
Vielen Dank für das nette Angebot, Anita! Wir starten in Windhoek, Zeitraum wäre vom 2.-30. Juli 2015. Melde mich noch einmal bei dir!
leser schrieb:Alles klar, der Benziner ist ein Diesel. Grüße
Unserer ist tatsächlich ein Diesel - ich war jetzt so verunsichert, dass ich noch mal nachgeschaut habe 😉
SFiedler2 schrieb:Das Spritproblem gibtsnicht nur in Rakops. Letzte Woche gab es an manchem Tag keinen Diesel in Kasane. Laut meiner Gerüchteküche kommt jeden 2. Tag ein 10000L Truck aus Südafrika. In Zambia ist der Sprit anscheinend knapp, so dass die 10000L recht schnell weg sind und man dann u.U. einen Tag keinen Sprit bekommt und am übernächsten Tga schnell früh zum tanken sein muss, wenn der Truck denn kommt.
Danke, das sind ja mal sehr interessante Infos, die uns noch einmal zusätzlich darin bestärken, Kanister mitzunehmen.
Wenn man nur halbwegs zivilisiert fährt, kommt man auf eine Reichweite von mindestens 1.000km. Ich denke nicht, dass auf den beschriebenen Strecken diese Distanz überschritten wird. Ich würde deshalb auf einen Reservekanister verzichten. Mit denen hat man immer das Risiko, dass sie nicht ganz dicht sind und eine Sauerei verursachen, zumindest aber ausdünsten. Wenn überhaupt, dann nur mit einer Halterung an der Außenseite oder auf dem Dach. Wenn es in einer der großen Städte keinen Sprit gibt, hilft auch ein Reservekanister nicht weiter.
FRFruchtsalatThemenstarter75 Beiträge · seit 201431. Mai 2015 ·
Hallo zusammen,
so langsam rückt die Reise näher...
Wir haben noch mal bei unserem Autovermieter nachgefragt: Leider gibt es außen keine Befestigungsmöglichkeiten für Kanister.
Deshalb unsere Frage an euch: Ist es zu risikoreich (mal abgesehen von möglichen Sauereien), Kanister im Fahrzeug zu transportieren? Worauf muss man ggf. achten? Entwickeln sich Gase? Muss man die Kanister regelmäßig öffnen? Sonneneinstrahlung...?
Fragen über Fragen 😐 - vielleicht könnt ihr uns weiterhelfen?
Hallo Fruchtsalat, wir hatten auch die Erfahrung gemacht, dass die Verschlüsse nicht wirklich dicht waren: - Aufschrauben, Stück einer Plastiktüte über die Öffnung legen und wieder zuschrauben. - Zusätzlich den ganzen Kanister nach Möglichkeit in eine Tüte stecken. - Sobald möglich den Kanister in den Tank entleeren.
So richtig randvoll würde ich die Kansiter beim Tanken auch nicht machen...dehnt sich halt bei den hohen Temperaturen ordentlich aus.
Wir sind schon Mit 6 kanistern hinten Im bakkie gefahren. Hatten Vorher Die Dichtungen erneuert. Kosteten 1,50 Eur bei Cymot Nix ausgelaufen, Keine stinkerei und Wir sind Hunderte Von km offroad gefahren.