Miss Ellie1’723 Beiträge · seit 200901. Aug. 2013 ·
naja ;.. ob der spiegel so ganz oben an der informationskette haengt ist wohl noch mal eine andere frage.. und klar haben die sich zum sieger ernannt, das aber nicht erst gestern... wenn man amai jukwa liest weiss man schon lange dass Bob sich die Wahl haette sparen koennen .. 😈 😈
die veroeffentlichung der ergebnisse von baba jukwa sind eindeutig MDC, aber wer weiss es schon genau ..
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
travelNAMIBIA33,4k Beiträge · seit 200602. Aug. 2013 ·
Hallo zusammen,
erste offizielle Ergebnisse wurden soeben bekannt gegeben. Mugabe hat mehr als 70 % der Stimmen gewonnen, ebenso der Sitze im Parlament. Somit ist eine 2/3-Mehrheit erreicht und die neue Verfassung kann ohne Probleme wieder geändert werden. AU und SADC haben die Wahlen als "frei und fair" bezeichnet.
Gruß aus Windhoek Christian
P.S. Siehe z.B. President Robert Mugabe's party has won at least a two thirds majority in parliament, enough to amend the country's constitution, according to a tally of official results on Friday. With over 180 seats declared by the Zimbabwe Electoral Commission, Mugabe's ZANU-PF had won 142 seats in the 210-member chamber." (News24.com)
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
ich weiß nicht, was ich den Menschen im Land wünschen soll - oder vielleicht doch: ein friedliches Miteinander.
Zunächst einmal wird Tsvangirai versuchen, die nationalen Rechtsmittel auszuschöpfen, das hat er auf der heutigen PK angekündigt. Ob ihm dabei allerdings die Wahlbeobachter von AU und SADC Unterstützung in Form von Zulieferung von Wahlunregelmäßigkeiten leisten werden, darf aus mehreren Gründen zumindest bei der SADC stark bezweifelt werden. Kurz vor den Wahlen wurde die durchaus bissige Leiterin der Delegation ihres Amtes enthoben, zudem kündigte ihr Nachfolger an, sich mit dem Abschlussbericht Zeit zu lassen - bis dahin dürften die kurzen Fristen zur Anfechtung von Wahlergebnissen abgelaufen sein. Man wolle Tsvangirai dazu bewegen, die Niederlage zu akzeptieren. Südafrika als bestimmendes Mitglied des SADC vertritt klare Interessen, es möchte keine weitere Flüchtlingswelle aus Zimbabwe. Das ist aus den Erfahrungen von 2008 bei einem "Wahlsieg" von Mugabe besser gewährleistet. Die AU hat mit dem ehemaligen nigerianischen Staatspräsidenten Obasanjo einen Mann mit hoher internationaler Reputation ins Rennen geschickt, er ist einer der Mitbegründer von Transparency International. Allerdings hieß es schon früh von Seiten der AU, dass die Wahlen "peaceful, orderly, free and fair". Insgesamt also keine guten Karten für Tsvangirai.
Wie werden die enttäuschten Anhänger Tsvangirais reagieren? Vermutlich die Rechtsmittel abwarten und ggf. zivilen Ungehorsam walten lassen, aber was in zehn Tagen sein wird, vermag niemand von uns zu wissen. Ich denke, dass gerade in den Städten die Menschen auf die Straßen gehen werden, wenn immer mehr Wahlunregelmäßigkeiten ans Licht kommen. Und ich befürchte, dass die Sicherheitskräfte nicht zimperlich mit Demonstranten umgehen werden.
Andererseits sind die Menschen schon viel Leid gewohnt und arrangieren sich vielleicht weitere fünf Jahre mit dem Regime, die Anhängerschaft des MDC dürfte eher pragmatisch und ums Überleben bemüht sein.
Als Tourist würde ich mich in den nächsten Wochen tunlichst von Menschenansammlungen fernhalten - und an den Roadblocks freundlich bleiben.