Süden + Abstecher nach Südafrika

7 Antworten · 2'977 Aufrufe · gestartet 05. Sept. 2006 von andy
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Themenstarter78 Beiträge · seit 200605. Sept. 2006 · #1
Hallo,
wir wollen nächste Woche in den Süden Namibias fahren und von Keetmanshoop einen Abstecher über den Kgalagadi Transfrontier Park und Augrabies Falls zum Fish River Canon machen.
Mit Schrecken habe ich die bisherigen Einträge über den Zustand der Straße gelesen. Hat jemand aktuelle Erfahrungen mit der Strecke? Wir sind zum ersten Mal in Namibia ohne Allrad (Nissan X-Trail 2x4) unterwegs. Kennt jemand die auch die weitere Route Augrabies Falls nach Westen über Pofadder/Onseepkans zum Fish River; ist diese ohne Allrad befahrbar?

Lohnt es sich eigentlich von Windhoek über Dordabis nach Süden zu fahren statt auf der B1 (Ziel: Bagatelle Kalahari Game Ranch)?

40 km nördöstlich von Keetmanshoop soll es noch viel mehr Köcherbäume geben als am bekannten Köcherbaumwald. Ist es einen Abstecher wert?

Gruß andy
3'491 Beiträge · seit 200605. Sept. 2006 · #2
Hallo Andy,
na - das ist aber mehr als nur ein Abstecher - Keetmanshoop - Kgalagadi - Augrabis - Fish-River. Das ist schon eine richtige kleine Rundreise. Vorab: die kannst Du unbesorgt mit einem Normal-Fahrzeug machen. Über den aktuellen Straßenzustand von Andriesvale nach Twee Revieren bin ich auch nicht unterrichtet; aber nicht verzagen - auch wenn die Pad so schlimm sein sollte, wie ich sie in Erinnerung habe - es gibt ja eine Alternative: in Andriesvale/Bokspits über die Grenze nach Botswana einreisen ( die botswanische Grenzstation ist dummerweise NICHT an der Grenze, sondern mitten im Ort - aber jeder zeigt Dir gerne die Fahrtrichtung ), dann 60 km Richtung Norden in Sichtweite zur südafrikanischen Pad bis Botswanisch - Twee Revieren, dort wieder nach Südafrika ausreisen und in Südafrika-Twee-Revieren einreisen. Das geht völlig problemlos und trotz aller Grenzformalitäten um ein Vielfaches schneller ( ca. 1 Std.) als die fürchterliche Quälerei auf der südafrikanischen Seite ( mindestens 4 Std. - zumindest, wenn die Pad auch heute noch so schlecht ist wie sie war ). Auf dem gleichen Weg dann wieder zurück und über Upington nach Augrabis. Das lohnt sich wirklich. Am besten oder mindestens 2 Nächte bleiben. Von dort über die N 14 nach Pofadder, dann auf C 10 über Onseepkans zurück nach Karasburg und Grünau bis zum Fish-River-Canyon. Das ist von Augrabis aus an einem Tag machbar.
Gruß Joli
249 Beiträge · seit 200605. Sept. 2006 · #3
Hat jemand aktuelle Erfahrungen mit der Strecke?
sie ist mit jedem fahrzeug zu befahren, aber spass macht es nicht...viel waschbrett, wie auch im kgalagadi-park.
40 km nördöstlich von Keetmanshoop soll es noch viel mehr Köcherbäume geben als am bekannten Köcherbaumwald. Ist es einen Abstecher wert?
nun, der campingplatz garas ist zu empfehlen. ob da mehr köcherbüme sind, weiß ich nicht, aber schön isses:
http://www.googlemeier.de/Namibia06/html/quivertree.html
"Did you see lions?" "No." "But the lions saw you!"
168 Beiträge · seit 200605. Sept. 2006 · #4
Hallo Andy,
uns hat es auf Garaspark immer sehr gut gefallen, vielleicht sogar noch einen Tick besser als auf Gariganus, aber das ist Geschmacksache.
Auf unserer Homepage haben wir ein paar Infos und Bilder dazu

Infos Köcherbaumwald

Viele Grüße
Christian
Fotofeeling - Reisefotografie und mehr
935 Beiträge · seit 200605. Sept. 2006 · #5
Hallo Andy,
die Strecke Augrabies – Pofadder lässt sich sehr gut fahren da es eine super geteerte Straße ist und so gut wie keine Kurven hat.
Auf dieser Strecke werden des öfteren von deutschen Autoherstellern die neuesten Autos getestet. So z.B. im November 2005 der Q7 von Audi. Die sind mit mindestens 180 km/h an uns nur so vorbei gerauscht, sie hatten aber auch kein Dachzelt dabei 😉
Wir sind an diesem Tag von Augrabies bis nach Brandkarros (das liegt hinter Alexander Bai) gefahren. Ein absolut langer Ritt aber aufgrund der guten Straßenzustände ausnahmsweise mal machbar.

Der Köcherbaumwald 40km vor Keetmanshoop ist auch schön und weitaus leerer als der bei Quiver Tree. Uns hat die Campsite nur nicht so gut gefallen da wenig Schatten spendende Bäume da sind, die wir in der Sommerzeit bevorzugten.

Das Bild ist in der Nähe der Abzweigung Pella aufgenommen
[bild: 27031]<br><br>Post geändert von: rebecca, am: 05/09/2006 08:11
Themenstarter78 Beiträge · seit 200605. Sept. 2006 · #6
Hallo joli,

ich habe gelesen ("Botswana" Hupe Verlag + Reisebericht fotofeeling), dass die Botswanastrecke sehr sandig sein soll und besser nur mit Allrad zu befahren ist. ?

Gruß

andy
3'491 Beiträge · seit 200605. Sept. 2006 · #7
Hallo Andy,
entweder wir reden hier über 2 verschiedene Strecken oder aber es hat sich in den letzten 5 Jahren dramatisch etwas verändert. Wir sind die Pad von (botswanisch) Twee Revieren nach Bokspits mit einem normalen VW-Bus gefahren, ohne auch nur die Spur von Tiefsandpassagen bemerkt zu haben - das war eine sehr gepflegte, breite und feste Sandpad. Vielleicht gibt es von anderen FoMi´s neuere Erkenntnisse.
Gruß Joli
Themenstarter78 Beiträge · seit 200605. Sept. 2006 · #8
Vielen Dank erst einmal für Eure Beiträge.

Falls es keine neueren Infos zur "botswanischen" Strecke nach Twee Rivieren gibt, werden wir versuchen, uns vor Ort zu erkundigen. In 5 Wochen kann ich dann vielleicht berichten, ob wir es ohne Allrad geschafft haben!!

Viele Grüße
andy