Rundreise mit Kind im Mai/Juni 2006

8 Antworten · 2’924 Aufrufe · gestartet 14. Juli 2006 von Guido
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Themenstarter144 Beiträge · seit 200614. Juli 2006 ·
Hallo zusammen,

wir waren von Mitte Mai bis Anfang Juni in Namibia und sind nun leider schon seit mehr als 4 Wochen zurück in Deutschland 🙁 .

Wir waren mit unserer 6-jährigen Tochter rund drei Wochen unterwegs und haben folgende Strecke zurückgelegt:

1. Windhuk: Steiner
2. Keetmanshoop: Gessert
3. Canyon Lodge
4.+5. Lüderitz: Nest Hotel
6. Klein-Aus Vista - Eagles Nest
7.+8. Sossusvlei Lodge (u.a. über die D707)
9.+10. Swakopmund: Secret Garden
11.+12. Vingerklip Lodge
13. Okaukejo
14.+15. Mushara
16.+17. Kambaku
18.+19. Immanuel Wilderness

Da ich das Forum als Leser zur Vorbereitung sehr stark genutzt habe, möchte ich unsere Erfahrungen gerne weitergeben.
Wer also Fragen hat zu den Unterkünften, Route, Reisen mit Kind etc.kann sich gerne an mich wenden.

Gruß,

Guido
33 Beiträge · seit 200622. Nov. 2006 ·
hallo,
wie war immanuel wilderness lodge?
danke dr.1andy
2’462 Beiträge · seit 200622. Nov. 2006 ·
Hallo,

bin zwar nicht Guido, kann dafür aber raten, in der Suchfunktion die Lodge einzugeben. Da gibt es einiges. Ich verkneife mir, unsere Erfahrung wiederzugeben, das letzte Mal habe ich dafür ganz schön anonym Prügel bezogen bzw. an Karma verloren 🙂

Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
1 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 ·
Wir werden 2007 Ende Mai, Anfang Juni für zwei Wochen mit unsweren Kids eine Rundreise zu den Standardzielen machen(Windhoek- Sussuvlei - Svakopmund- Twyfelfonein -Etosha)
Meine Frage: Wie war das Wtter - nachts sehr kalt? wie ist das bei den geringen Temperaturen in einer Tentlodge - sollte man warme Sachen mitnehmen? kann man die Pools noch nutzen? sind die Entfernungen machbar- bleibt da unterwegs noch Zeit etwas anzusehen, weil es ja auch früh dunkel werden müsste?
Tausend Dank für Deine Antwort
387 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 ·
Hallo Baraton,

als wir 2005 Ende Mai am Fish River Canyon waren, hatten wir nachts Minusgrade. Zudem hatte es geregnet gehabt und war von dem her extrem ungemütlich zum campen.In der Sossusvlei war es sehr sehr windig, aber von den Temparaturen ging es gerade so. Ich würde euch raten die Sossusvlei auf jeden Fall am Anfang der Reise zu machen, denn Ende Mai/Anfang Juni musst du eigentlich immer mit kalten Nachttemparaturen rechnen.Swakopmund ist übrigens zu dieser Zeit auch nicht unbedingt so toll. Da hängt ziemlich der Nebel drin, wenn du Pech hast. Selbst Ende August diesen Jahres, wo es eigentlich wettermäßig schon wieder aufwärts geht, war es noch sehr frisch (Handschuhe abends!) und leider auch sehr nebelig.
Zu den Entfernungen: Ich weiß ja nicht, wie alt eure Kinder sind und welches Fahrzeug ihr dort haben werdet. Aber stellt euch auf ganz schöne Distanzen ein. Das größte Problem dürfte sein, dass über lange Strecken die Landschaft immer die gleiche ist (für Erwachsene durchaus in ihren Nuancen reizvoll, für Kinder eher weniger prickelnd). Plant lieber Zwischenaufenhalte ein und verkürzt damit die Fahrerei.

Gruß Annette
Neuerscheinung: "Sieben Monate Afrika - ein Reisebericht". 470 Seiten, 494 Farbbilder http://www.ja-louis-verlag.de Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de
2’462 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 ·
Hallo Baraton,
wir waren dieses Jahr von Anfang bis Mitte Juni in Namibia - allerdings nur nördlich von Windhoek.
Nachts war es manchmal bitter kalt. In Omaruru, Kamanjab und Etosha war es okay, aber gefroren haben wir vor allem in Okonjima und Windhoek. Tiefster Wert waren -4 Grad nachts. Tagsüber mit über 20 Grad sehr angenehm, aber in Okonjima waren wir dankbar für die Wärmeflaschen im Bett.
In unseren Lodges (Erongo Wilderness, Kavita Lion, Etosha Aoba, Okonjima und Immanuel Wilderness) gab es keine Heizung. Manche hatten einen Radiator, die ich grundsätzlich nicht ungefährlich finde, dennoch waren wir erfreut, sie zu haben.
Alle Pools waren zwar sauber, aber ungeheizt. Wir haben nur die Zehen eingetaucht und entschieden, dass sie zu kalt sind.
Hinsichtlich der Entfernungen werden Dir sicher Namibia-Erfahrenere noch antworten. Mir erscheint es für 14 Tage recht viel. Wenn ich richtig gerechnet habe, habt Ihr 6 Hauptziele. Bei An- und Abreise und vielleicht 3 Tage Etosha bleiben nur noch rund 9 Tage übrig. Dafür habt Ihr ganz schöne Entfernungen drin. Aber die anderen können dazu sicher mehr sagen.
Wir zumindest hatten in 14 Tagen nur folgende Route: Windhoek-Erongo-Kamanjab-Etosha-Windhoek. Die Fahrerei hielt sich dadurch in Grenzen. Unsere nächste Reise wird nur die Mitte umfassen: Windhoek-Erongo-Swakopmund-Souss.-Windhoek und soll noch weniger Fahrerei beeinhalten.
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Themenstarter144 Beiträge · seit 200610. Dez. 2006 ·
Hallo dr.1andy,

sorry für die späte Antwort, aber irgendwie hat die Benarichtigungsfunktion nicht funktioniert. Hier mal zu Deiner Frage meine Meinung zur Immanuel Wilderness Lodge, die ich mal im Bewertungsteil von www.afrika.de hinterlassen habe - bei weiteren Fragen bitte melden.

Nette Gastgeber, aber es besteht die Gefahr, dass man 'zugetextet' wird. Die Ansichten zu manchen Themen der Familie Eder sind teiweise gewöhnungsbedürftig. Die zwei Jungs sind supernett und haben sich toll um unsere Tochter gekümmert. Die Lodge liegt sehr nahe an der B1, wir haben nachts aufgrund der Lautstärke nicht so gut geschlafen. Unser Familienzimmer war sehr spartanisch und hätte ein wenig sauberer sein können. Die Außenanlage war ganz o.k., der Pool sehr schön. Die Lage zu Windhuk ist in Ordnung, ca. 15min in die Innenstadt. Am ersten Abend hatten wir normales Menu, das war Durchschnitt. Da wir am letzten Namibia-Abend dann kein warmes Essen mehr sehen konnten, haben uns die Eders eine Brotzeit gemacht, die Ihresgleichen suchte, das war super lecker. Da wir auf der Tour vorher deutlich bessere Unterkünfte hatte, sicher kein Highlight für uns, aber auch kein Reinfall, wenn man Preis-Leistung berücksichtigt
Themenstarter144 Beiträge · seit 200610. Dez. 2006 ·
Hallo Baraton,

auch von mir noch ein paar Infos:

Der Wintereinbruch in 2006 war sehr früh und es war nachts ziemlich kalt, gerade im Süden. Aber in den Unterkünften hatten wir immer genügend Decken, außerdem waren wir mit Fleecepullis etc. gut ausgestattet. Du solltest Dich auf Kälte in jedem Fall vorbereiten, aber auch für den Tag das Zwiebel-Prinzip beherzigen: viele Schalen und nach und nach ablegen, da es gerade im Norden tagsüber recht warm werden kann.

Bezüglich der Entfernungen musst Du dann berücksichtigen, wie Deine Kids generell lange Autofahrten vertragen, unsere Tochter ist da ziemlich pflegeleicht und ihr machten auch 5h nichts aus, sie hat die Landschaften sehr genossen.

Gerade in Swakopmund solltest Du die meiste Zeit einplanen, da kann man mit Kids am meisten anstellen. Natürlich ist auch Etosha für Kinder klasse. Ob Twyvelfontaine interessant ist für Kids, ist Geschmackssache.

Zu den Pools können wir sagen, dass es südlich der Vingerklip Lodge - auf ähnlichem Breitengrad wie Twyvelfontaine - einfach zu kalt war, einen Pool zu nutzen.

Bei weiteren Fragen, melde Dich einfach.

Gruß,
Guido