Übernachtungen und Reisen in Angola

8 Antworten · 9'189 Aufrufe · gestartet 26. Aug. 2009 von caldinho
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Themenstarter2 Beiträge · seit 200926. Aug. 2009 ·
Moin erstmal,
ich werde im Januar 2010 mit nem Freund über Windhoek nach Angola reisen, um dort nen bischen Fußballberichterstattung über den Africacup zu machen. Da wir als Freelancer unterwegs sind, ist unser Budget relativ schmal. Alles was ich bisher über Angola in Erfahrung bringen konnte, und das ist nicht viel, ist, das vor allem die Übernachtungen unglaublich teuer sind (mehr als 300 USD), außerdem wenig Hotels und alle überbucht.
Unsere Idee war daher mit nem Camper einzureisen, da wir eh über Namibia nach Angola fahren. Von den bekannten Autoverleihern gibt es aber anscheinend keinen, der es gestattet das Auto mit nach Angola zu nehmen.
Ich würde mich sehr freuen ein paar persönliche Eindrücke zu hören, vor allem über die Übernachtungs und Transportsituation in Angola, war jemand schon mal mit nen eigenen Fahrzeug da?
Der Cup wird in Luanda, Benguela, Lubango und Cabinda gespielt, das wären demnach auch die Städte in denen wir uns vermehrt aufhalten würden.
Grüße schonmal, caldinho
89 Beiträge · seit 200626. Aug. 2009 ·
Dein Eintrag steht jetzt doppelt drin.
Vielleicht besser Du löschst den hier wieder, sonst geht der "Faden" verloren.


caldinho schrieb:
Moin erstmal,
ich werde im Januar 2010 mit nem Freund über Windhoek nach Angola reisen, um dort nen bischen Fußballberichterstattung über den Africacup zu machen. Da wir als Freelancer unterwegs sind, ist unser Budget relativ schmal. Alles was ich bisher über Angola in Erfahrung bringen konnte, und das ist nicht viel, ist, das vor allem die Übernachtungen unglaublich teuer sind (mehr als 300 USD), außerdem wenig Hotels und alle überbucht.
Unsere Idee war daher mit nem Camper einzureisen, da wir eh über Namibia nach Angola fahren. Von den bekannten Autoverleihern gibt es aber anscheinend keinen, der es gestattet das Auto mit nach Angola zu nehmen.
Ich würde mich sehr freuen ein paar persönliche Eindrücke zu hören, vor allem über die Übernachtungs und Transportsituation in Angola, war jemand schon mal mit nen eigenen Fahrzeug da?
Der Cup wird in Luanda, Benguela, Lubango und Cabinda gespielt, das wären demnach auch die Städte in denen wir uns vermehrt aufhalten würden.
Grüße schonmal, caldinho
3'766 Beiträge · seit 200626. Aug. 2009 ·
Hallo,

interessante Fragen da häng ich mich mal an.

Habt ihr ein Visum?

Als nicht Namibier müsstet ihr m.W. das Visum in eurem Heimatland beantragen, i.d.R. bekommt man nur ein Visum auf Einladung ggf von einer Institution oder wenn es über ein Reisebüro geht. Meines wissen ist ein 5 Tagesvisum an der Grenze kaum zu bekommen vll weiss jemand dazu mehr?

Autovermietung, klar stellen die Vermieter wohl keine Erlaubniss aus, erstens verlasst ihr das Rechtslenkerland und auch die Versicherung (Diebstal)erlischt m.W.

Bin gespannt auf Antworten da ich Angola auch mal für längere Zeit besuchen möchte.

Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 26. Aug. 2009
1'457 Beiträge · seit 200627. Aug. 2009 ·
Visa werden nur noch im Heimatland ausgestellt. Wir hatten damals in Sambia und im Kongo (DRC) versucht ein Visum für Angola zu bekommen. Vergebens mit der selben Begründung. Ausserdem solltest du dich bei Bedarf frühzeitig um ein Einladungsschreiben kümmern (lag bei uns damals vor).

Campen ist vor Allem in Nationalparks im Süden möglich, Es gibt ausserdem einen Yachtclub in Luanda, wo man (und ich meine sehr günstig) Zelten kann. Die Infos hierzu habe ich aber nur aus 2. Hand. Ein Blick auf eine T4 Africa Karte könnte erstes Suchen nach Campingplätzen erleichtern.
8 Beiträge · seit 200907. Okt. 2009 ·
Hallo Caldinho,

in der Oktober Ausgabe von sa4X4 gibt es einen m.E. ganz guten Bericht über eine Fahrt vom Kunene bis zum Congo im Norden.

Wir möchten Angola nächstes Jahr nach der WM bereisen, da wird es wohl etwas ruhiger sein.

Gruß,
reblaus
70 Beiträge · seit 200907. Okt. 2009 ·
Hallo,

zu Angola kann ich eigentlich nicht viel sagen. Aber zufällig war ich gerade heute auf der Seite von Nature Trekking (www.nature-trekking.de/4x4.shtml). Die schreiben, dass man einen Teil ihrer Camper (Kategorie A) mit nach Angola nehmen darf.

Gruß,
Mkango
33,1k Beiträge · seit 200608. Okt. 2009 ·
Hallo VA,
Als nicht Namibier müsstet ihr m.W. das Visum in eurem Heimatland beantragen, i.d.R. bekommt man nur ein Visum auf Einladung ggf von einer Institution oder wenn es über ein Reisebüro geht. Meines wissen ist ein 5 Tagesvisum an der Grenze kaum zu bekommen vll weiss jemand dazu mehr?
Laut angolanischer Botschaft (in Nam und D) muss das Visum zwingend im Land des ständigen Wohnsitzes beantragt werden. Es gibt keine Visa an Grenzübergängen für Touristen.

Benötigt werden für Touristenvisa keine persönlichen Einladungen oder feste Buchungsbestätigungen (dieses ist jedoch für sogenannte "Single Entry Visa" notwendig).

- 2 vollständig ausgefüllte Antragsformulare
- Reisepass im Original und in Kopie
- Bearbeitungsgebühr: € 60,- (in D)
- Kopie des Impfausweises (mit Impfungen gegen Gelbfieber, Hepatitis A & 😎
- 2 Passfotos
- Nachweis über ausreichende monetäre Mittel
- Gegebenenfalls Kopien bereits früher ausgestellter Visa zur Einreise in die Republik Angola

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'223 Beiträge · seit 201006. Apr. 2011 ·
Eine Variante:

Obwohl Angola bisher als No-Go-Gebiet gilt, eröffnen sich immer mehr Möglichkeiten, auch mit dem eigenen Fahrzeug als Gruppe eines Reiseveranstalters mit einem ortskundigen Guide einreisen zu können.

Heute bin ich über eine südafrikanische Reisezeitschrift DRIVE OUT/ WEGRY (digitale Abo´s bei: http://za.zinio.com/browse/category/parent.jsp?navAction=jump&navCount=0&categoryId=cat1960016 ) in einem sehr ausführlichen Reisebericht darauf gestoßen.

Es gibt in Pretoria den Veranstalter LIVE THE JOURNEY (Jurgens Schoeman) - Tel. 0027-21-912409 info@livethejourney.co.za, der Gruppen mit einer Gesamtzahl von mindestens 12 Personen mit eigenen Fahrzeugen zusammenstellt. Geführt werden die Gruppen von einem Namibier namens Martin le Roux, der Südangola bis ins Hochland bestens kennt, geführt. Die Kosten sollen bei R 11.500,00 pro Person mit 3 Mahlzeiten am Tag liegen.
Webseite: www.livethejourney.co.za

Für Veteranen des Angolakrieges ist das natürlich ein riesiger Fundus mit zerschossenen Panzern, Fahrzeugen und alten Militärlagern.

Wer Lust hat in die Gegend zu reisen, sollte mal selbst recherchieren. Aber vielleicht könnte das Ziel mir für das kommende Jahr interessant werden. Die Straßen von Oshikango nach Lubango und andere Zentren sollen inzwischen gut ausgebaut sein. Da braucht man natürlich keine Guides, höchstens eine Einladung.

BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
1'003 Beiträge · seit 200807. Apr. 2011 ·
Da sagst Du mir aber Bescheid, wenn's soweit ist und losgeht 😎 - richtig?
Gruss
Christian